In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXI)

24 09 2016

Wenn Nina sich in Oberwende
mit Büchern eindeckt, sind’s oft Bände
von zweitausend Seiten,
die sie dann verleiten
zum Kauf. Sie liest’s selten zu Ende.

Wenn Moses ausgeht in Clay-Ashland,
obwohl man ihn weithin recht fesch nennt,
dann fliehen die Frauen.
Man kann darauf bauen,
dass jede sein dummes Gewäsch kennt.

Maurycy verglast in Regitten
die Fenster, die einiges litten.
Sein Lehrling, kein Schlauer,
kratzt sie an der Mauer.
Da hilft auch kein doppeltes Kitten.

Wirft Paddy sich in Clonmacnoise
für die jungen Damen in Pose,
gibt’s nicht viel zu feiern.
Er war jüngst in Bayern
und trägt seither nur Lederhose.

Alicja, die angelt in Pellen.
Am Ufer hört man lautes Bellen.
Der Hund ist vorhanden
zum nächtlichen Landen.
Sie angelt so ungern im Hellen.

Idriss’ Werkstatt, jüngst in Aderke
gegründet, hat viele Gewerke.
Für Tischlern und Malen
wird man ihm nichts zahlen,
denn Handwerk ist nicht seine Stärke.

Kamila, sagt man, in Silesen,
ein ausnehmend freundliches Wesen,
kocht gleich in der Frühe
sich Kräuterteebrühe,
sonst wird sie zum furchtbaren Besen.

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