In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXIII)

8 10 2016

Als Milan, der Kutscher in Irrgang,
die Pferde hinein ins Geschirr zwang,
sah er auf die Tücken
von Bremsen und Mücken:
„Weil ich sie nie hier im Gewirr fang!“

Es humpelte Jon in Port Glaud
den Strand entlang. Dort am Popo
zupft er an der Hose,
die alsbald ward lose.
Dann endlich entsprang ihr ein Floh.

Es jammerte Josef in Honau:
„Wenn ich schon ein Boot für den Sohn bau,
soll’s passen, muss stimmen,
allein, es soll schwimmen
ausschließlich für ihn auf der Donau!“

Es wollte sich Quaski in Yaren
beim Arbeitsweg manches einsparen.
Trotz manchem Verdruss, er
lief neben dem Bus her –
ab jetzt wird er Motorrad fahren.

Man sagte sich, Olga aus Kaff
war samstags und sonntags recht schlaff.
Nur werktags, da bügelt
sie ganz ungezügelt –
wer das sieht, ist erst einmal baff.

Dass Gusztáv, der Fuhrmann in Brădet
dem Sonne, wie er sagt, nur schadet,
beim Packen oft nächtigt,
ist für ihn berechtigt:
„Ich schlafe, Ihr aber verladet!“

Dass Vlastibors Laune in Hossen
gewöhnlich am Morgen verdrossen,
lag an seiner Tochter.
Zwar Schauspiel, das mocht er,
doch probt sie beim Frühstück schon Possen.

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