In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXXI)

3 12 2016

Es sammelte Austin in Gackle
Konserven, das heißt: nur die Deckel.
Er ist fest im Glauben,
sie bald zuzuschrauben
und hat jetzt fast fünfhundert Säckel.

Bonaya, der Wirt, der in Kwale
den Gast fragt, wann er denn bezahle,
kriegt für jedes Weinchen
ein größeres Scheinchen.
So macht er es mehrere Male.

Man konnte Patricia in Dahlen
im Grunde wohl alles erzählen.
Doch Leute, die logen,
dass Balken sich bogen,
die brachten sie schließlich zum Wählen.

Es bastelt Tomás in Arrifes
am Häuschen. Schon sägt er was Schiefes,
da fehlt ihm das Hündchen.
Nach mehreren Ründchen
fand er’s an der Säge – da schlief es.

Es bügelte Molly in Embden
pro Tag an die zweihundert Hemden.
Das nützt ihr nichts, leider
trug sie lieber Kleider,
doch nahm keine Hemden von Fremden.

Es spielt Dschamil in Tell Kalach
gern Ball, doch er hält ihn nie flach.
Es scheppern oft Scheiben.
So kann es nicht bleiben.
Er spielt noch, doch vorwiegend Schach.

Ed schrieb zum Geburtstag in Kief
der Schwester recht gern einen Brief.
Doch eins, das ihn quälte:
die Marke, die fehlte,
so kam’s, dass er selbst zu ihr lief.

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