In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXXIV)

7 01 2017

Es speist Jaroslav in Klein Stohl
sechs Gänge und fühlt sich noch hohl
trotz Pudding und Suppe –
die Wurst war ihm schnuppe –
denn alles besteht nur aus Kohl.

Meist zog Krali abends in Roschen
bei Regen noch seine Galoschen
noch über die Schuhe
und ging. Dann war Ruhe.
Sein Weib murmelt nur: „Halt die Goschen!“

Es zögerte Karel in Hirschen
ans Wild sich am Wald anzupirschen.
Wenn ein Bock mal stolz war,
wo kein Unterholz war,
hört man Sand und Kies kräftig knirschen.

Chakib, hört man in Aït Kine,
entwickelte eine Maschine
zur Pflanzenbestäubung:
nach kurzer Betäubung
surrt darin am Werk eine Biene.

Es zupft Ivan öfters in Jeedl
im Festzelt am Schürzchen der Mädel.
Das lässt sich von allen
Marie nicht gefallen
und leert sein Glas ihm auf den Schädel.

Wenn Oleg im Garten in Gai
Kartoffeln pflanzt, harrt er bis Mai.
Er trägt dann die Knollen
in Eimern, in vollen,
nach Haus und hat ein Halbjahr frei.

Da Anežka kostet in Krasch,
fand sie den Salat viel zu lasch.
„Das liegt“, sprach die Mutter,
„am Kuhherdenfutter,
und dass ich das Grünzeug stets wasch.“

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