Zum Lutherjahr

15 01 2017

Da sitzt er, dem die Angst am Herzen nagt,
und starrt in dunkler Nacht voll Pein und Schrecken
auf eine Wand und einen schwarzen Flecken,
der ihn bedroht, dass er vor sich verzagt.

Der Schatten, den er vor den Augen fand,
ist für den Kleinmut wie des Teufels Finte,
die allem innewohnt, und mit der Tinte
wirft er die Furcht hinaus und an die Wand.

Die reine Unvernunft beherrscht das Denken,
wo sich die Macht behauptet von Dämonen,
die nur den Blick in Finsternisse lenken.

Bald blickt man deutlich, bald als Unbewusster
hinab, wo Sorge, Not und Lähmung wohnen.
Was man in Ängsten sieht, ist nur ein Muster.

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