In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXXVI)

21 01 2017

Es nähte die Vroni in Mutten
den Mönchen bisweilen die Kutten.
Es dauert nicht lange,
man kauft von der Stange.
Jetzt näht sie nur noch die kaputten.

Giovanni tendierte in Lüsen
nach längeren Feinanalysen
mit Fleisch, Fisch und Broten
und Nahrungsverboten
zum strikten Verzehr von Gemüsen.

Es nervten Adele in Peist
die Kunden im Laden zumeist
mit dümmlichen Fragen.
Statt dies zu ertragen,
schrie sie: „Ihr geht mir auf den Geist!“

Als Linda am Bahnhof in Freienfeld,
da diesmal der Wagen im Freien hält,
nicht guckt auf die Treppen
wie allerhand Deppen,
sie prompt auf den Bahnsteig mit Schreien fällt.

Es gründet Irene in Grüsch
ein Waschinstitut nur für Plüsch.
Ob Teddy, ob Kissen,
die Kunden, sie wissen,
nach drei Tagen ist alles frisch.

Begab sich einst Tresl aus Natz
am Kücheneingang auf die Hatz,
merkt sie auch nach Stunden:
der Fang bleibt verschwunden.
So war alles stets für die Katz.

Es schmückt Elinore in Cunter
das Haus. Täglich wurde es bunter.
Den Nachbarn, die wähnten,
dass Augen schon tränten.
Sie nahm all den Schmuck dann herunter.

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2 responses

21 01 2017
Lo

Herrlich :-))

21 01 2017
bee

Merci, ich bin auch immer wieder erstaunt, was mir alles einfällt 😉

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