Das Detail im Teufel

5 02 2017

In Italien mangelt es an allen Ecken und Enden an Fachkräften, besonders betroffen ist die römisch-katholische Kirche. Zwar wird es immer genug Priester geben – Kinder sind ein nachwachsender Rohstoff, besonderer geistiger Leistungsfähigkeit bedarf es nicht zum Vorlesen wirrer Geschichten oder Herunterleiern lateinischer Verse – aber das Detail steckt im Teufel. Immer weniger Geistliche machen noch ein Exorzistendiplom, nachdem der bösartige Alte aus Bayern in den Sack gehauen hat. Menschen mit Psychosen, Angststörungen oder Wahnvorstellungen müssen jetzt wieder zu Leuten gehen, die außer einer Facharztausbildung keinerlei berufliche Kenntnisse vorweisen können. Da aber die Austreibung des Satans vonnöten ist, machen sich auch Geisterbeschwörer ans Werk, die mit der Anwendung des Rituale Romanum nicht bewandert sind. Ist denn ein professioneller Okkultist, der Menschen medizinische Versorgung vorenthält, sie fesselt, beschimpft und absichtlich verletzt, pro Diözese zu viel verlangt? Alle weiteren Anzeichen, dass sich der Konsum lustiger Pillen vor allem auf den Vatikan konzentriert, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • postpraktisch: Wenn man vom Paketboten nur eine Karte in die Hand gedrückt bekommt.
  • gabriel hölle: Er muss dort einen ALG-II-Antrag stellen und wird wegen fortgesetzt sozialschädlichen Verhaltens sanktioniert.
  • schlafstroh dreschen: Adrian Leverkühn ist für geistig minderbemitteltes Pack mit braunem Mundgeruch eh zu hoch.
  • schwarzwurzelsalbe ausschlag: Dagegen hilft dann Schwarzwurzelsalbe.
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