In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXXXIII)

11 03 2017

Da Grzegorz viel Geld in Willkassen
im Lotto gewann, wollt er prassen.
Er kauft leer die Läden,
der Mangel traf jeden.
Man fing an, ihn deshalb zu hassen.

Es steht Matjaž schwitzend in Ples
und brüllt: „Wenn ich dieses Stück fräs,
das dort schon zu Ende,
fürcht ich um die Hände!“
Der Meister schreit heiser: „Ich seh’s!“

Wenn Jarosław schlummert in Barm,
hängt aus dem Bett stets ihm ein Arm.
Sobald es piekt, wacht er,
verschläft keine Nacht er.
Das ist für ihn wie ein Alarm.

Es fischte Guillaume oft in Laeken
nach Wassergetier, etwa: Kraken,
doch war er alleine
oft bang ob der Beine.
Er ließ sie dann meist auf dem Haken.

Dass Mieszko sein Handwerk in Finken
schnell aufgab, schien leidvoll zu winken.
Doch statt vieler Geigen,
die nach Jahren zeigen,
hängt jetzt ihm der Himmel voll Schinken.

Ernesto, der floh in Boane
als Jüngling gar schnell vor der Fahne.
„Man hat“, sprach er später,
„als Friedensvertreter
mehr Einfluss. Das war’s, was ich plane.“

Wenn Jerzy im Wald in Tartarren
den Müll vergrub, fuhr er den Karren
bis ganz an die Felder.
Das schone die Wälder,
denkt er, und fuhr fort beim Verscharren.

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