In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXLI)

6 05 2017

Es fuhr Vojtěch Dreirad in Lihn.
Warum er dies tut, fragt man ihn.
Es sagt unumwunden,
es kostet nach Stunden
ihn nichts, nicht ein Tröpfchen Benzin.

Vicente, den stört in Timaukel
am Spielplatz am meisten die Schaukel.
Wohl mag er die Kinder,
auch schätzt er nicht minder
die Mütter, doch hasst er Gegaukel.

Es hatte für Václav in Kaitz
die Sparsamkeit oft großen Reiz.
Sie stützt die Finanzen
im Großen und Ganzen
und führt andrerseits dann zu Geiz.

Es fürchtet sich Garra in San
am Morgen stets vor jenem Mann,
der auf einer Geraden
schnurstracks auf den Laden
zuläuft – und nicht eintreten kann.

Jan läuft durch den Park in Soborten,
der, ähnlich manch anderen Orten,
durch Zäune gesichert,
worauf er still kichert:
man findet in ihnen oft Pforten.

Es suchte Moisés in Los Andes
sein Schlüsselbund. Wahrlich, er fand es
am Abgrund. Beschwerlich
dahin und gefährlich
lag es in der Nähe des Randes.

Kauft Vladimir Wäsche in Spittelgrund?
Er hatte ja schließlich die Mittel, und
es schmückt ihm den Haushalt,
so holt er’s ins Haus halt,
wovon außerdem gut ein Drittel bunt.

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