In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCXLVIII)

24 06 2017

Es ruderte Jan in Naulehnen
zur Probe in allerhand Kähnen.
Er saß nicht behaglich,
und es war nicht fraglich,
woran es denn lag: an den Spänen.

Wenn Shtjefën mit Nachbarn in Laç
am Zaun stand, ging es meist um Klatsch,
um Autos und Uhren
und dumme Frisuren.
Doch meistens ging es nur um Quatsch.

Emilia, die hielt sich in Lutzig
ein Hündchen mit Pfoten, so schmutzig,
dass sie ihren Boden
mit Stroh schützt und Loden.
Davon abgesehen war’s putzig.

Humberto fand in Cravo Norte
beim Schenken nie die rechten Worte,
auch wenn mit Paketen,
wenn sie sich verspäten
er sich auskennt – zwecks der Transporte.

Im Nebel fährt Tym in Nossuten
und kann auf dem Weg nur vermuten,
was um ihn herum fährt,
da er öfters auch hört,
wie Dinge um ihn herum tuten.

Chorloogiin hat in Dschargalant
stets Nadel und Faden zur Hand,
da er in Gebäuden,
die er sonst wird meiden,
zur Rückkehr sich unten anband.

Elżbieta spannt eilends in Pammern
die Leine quer durch alle Kammern,
um in ihrem engen
Haus Wäsche zu hängen,
befestigt mit allerhand Klammern.

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