In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCLIV)

5 08 2017

Es wollten Levs Kinder in Pickern
am Sonntag recht viel Süßes schlickern.
Doch wird er den Kindern
die Freude vermindern:
es gibt nichts, das wird er verklickern.

Chalid fürchtet sich in al-Qasr
vor nichts in der Welt so wie Wasser.
Nun tropft’s durch die Mauern.
Zu seinem Bedauern
steht er draußen und wird noch nasser.

Am Kerzenschein Jure in Nassenfuß
samt Schwestern und Brüdern sie hassen Ruß.
Doch machten die Kosten
elektrischer Posten,
dass man von den Glühlampen lassen muss.

Zhenlin lernt mit Fleiß in Nanchang
Fagott. Dies war ihm Herzensdrang.
Doch sind für ihn Noten
vollständig verboten.
Er spielt seit Beginn nur nach Klang.

Es plante Maruša in Sittich
im Gärtchen ein Springbrünnchen, mittig.
Dem Gärtner beizeiten
befahl sie: „Den Leuten
soll dieses schnell auffalln, drum bitt ich!“

Frau Geike, die frug oft in Hauset
die Gäste, ob man auch feist schmauset.
Ihr Historisierten
konnt schon dazu führen,
dass nachsah, ob man sich lauset.

Wenn Dušan am Fenster in Riez
den Luftstrom spürt, meinte er: „Zieht’s?“
Dem Vater das Pfeifen
war leicht zu begreifen,
er zeigt auf den Vorhang: „Man sieht’s.“

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