In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCLVIII)

2 09 2017

Aleksy ritt lange in Daber
erfolgreiche Runden als Traber.
Das Pferd schien beim Hören
doch sich zu beschweren,
es stört ihn des Jockeys Gelaber.

Es wollte Germano in Büren,
man sollte sein Hündchen doch küren
zum Schönsten. Man wüsste,
dass dies klappen müsste,
muss man alle andern entführen.

Es angelte Andrzej in Lötzen
recht wenig und meistens noch Plötzen.
Das ließ ihn zwar darben,
jedoch an den Farben
der Fische konnt er sich ergötzen.

Da Bolat fast alle in Schu
anspricht, ist er schnellstens beim Du.
Doch nervt es elendig,
er schnorrt ja beständig
und bettelt dabei immerzu.

Alojzy hat in Daniellen
viel Katzen, besonders die hellen.
Sie sind nicht nur friedlich
und ausnehmend niedlich,
des Nachts hört man sie manchmal bellen.

Raymond baut am Rand von Mbouda
ein Häuschen und hat seine Ruh da.
Es wächst aus der Krume
oft kaum eine Blume.
Ansonsten ist bloß seine Kuh da.

Iwona, die hatte in Neiderei
des öfteren all ihre Kleider neu.
Sie war nie auf Reisen,
doch bei diesen Preisen
fragt man, wer davon denn der Schneider sei.

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