In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCLXI)

23 09 2017

Zuerst zeigt sich damit in Geiger
beim Uhrenkauf mutig. Die Zeiger
sind schließlich doch teuer
und ihm nicht geheuer.
Beim Preis wird er nun immer feiger.

Da Geworg beim Schleifen in Artik
das Messer zunächst fand noch schartig,
so ließ er alleine
den Schleife am Steine.
„Zwei Stündchen noch, so lange wart ich.“

Man munkelte, Ante aus Kastern
sei nur bekannt wegen viel Lastern.
Doch riss bei dem Sünder
man bald auf die Münder,
er fährt Steine, alles zu pflastern.

Dass Olov am Flüsschen in Angelstad
zwar sitzt, doch mitnichten ’ne Angel hat,
wird manchen erstaunen,
doch hört man auch raunen,
dass dort quasi jeder ’nen Mangel hat.

Man hörte bei Stanko in Sgraden,
die Gäste, die stören beim Baden
nicht Frösche noch Fische,
des Nutzwassers Frische,
sie mögen im Teich keine Maden.

„Sobald ich“, sagt Žarko in Bar,
„am Morgen zum Arbeitsplatz fahr,
ist mir nicht geheuer,
ich sehe nur Schleier –
am Mittag bin ich nüchtern, klar.“

Dass Igor im Amt von Mumpadern
bei Auswahl und Einsatz von Kadern
nicht Leistung beachtet,
lässt diesen umnachtet.
Er muss nun dabei ständig hadern.

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