Feste Betrugsabsicht

7 11 2017

„… sich jetzt endlich ändern müsse. Wenn der Eindruck entstehe, Reiche würden in unverantwortlicher Weise mehr und mehr Gelder der öffentlichen Hand entziehen, so sei dies ein nicht hinzunehmender…“

„… es sich in vielen Fällen nicht um den trickreichen Umgang mit der Steuergesetzgebung handle. Daraus einen generellen Vorwurf an Steuerberater zu machen sei so falsch wie…“

„… auch aus psychologischen Gründen schwierig zu bewerten sei. Viele Multimilliardäre fürchteten um ihr Inkognito, falls ihre Vermögen durch Bedienstete des Finanzamtes…“

„… bereits der Begriff irreführend sei. Juristisch dürfe nur Betrug genannt werden, was mit einer festen Betrugsabsicht begangen werde, was aber bei den meisten Steuerbetrügern noch schwerer nachzuweisen sei als die…“

„… die Reichsten ungefähr ein Viertel ihres Vermögens versteckten. Dies sei nach Aussage der deutschen Kreditwirtschaft zwar noch nicht ausreichend, könne aber als gesellschaftlich akzeptierter Konsens einer…“

„… es ohne einen Prozentsatz an nicht gezahlten Steuern sicher kein Wirtschaftswunder in Deutschland gegeben hätte. Die Industrie sei auf diese Rücklagen angewiesen gewesen und habe sehr umsichtig mit ihnen…“

„… sei Steuerhinterziehung auch ziviler Ungehorsam. Die Bevölkerung müsse sich gegen einen aus dem Ruder gelaufenen Staat zur Wehr setzen, der sonst die…“

„… schwerste Straftaten wie Mord, Totschlag oder Cannabiskonsum noch immer auf eine Stufe mit Steuerbetrug gestellt würden. Dies habe erst dazu geführt, dass sich unschuldige…“

„… vom Staat nicht für die eigenen Interessen verwendet werde. Da diese Gesellschaftsschicht öfter im Privatjet flöge und seine Kinder auf private Schulen schicke, sei es ungerecht, sie für den Bau von Straßen oder…“

„… eher von einer fahrlässigen Mogelei auszugehen sei. Führende Anwälte seien der Auffassung, dass sich ihre Mandanten nicht ausreichend mit dem Steuerrecht befassten, um die fälligen Beträge zu…“

„… könne man mutmaßen, dass erst durch die Nichtzahlung von Steuern wieder ein ausreichend großes Vermögen erwirtschaftet werden könne, das dann den Reichen erlaube, ihre Steuern ordnungsgemäß zu…“

„… für 99% der Bevölkerung keine Rolle spiele. Da diese überragende Mehrheit keine Steuern hinterzöge, dürfe man statistisch überhaupt nicht von der Existenz dieses strafbewehrten…“

„… auch ein gutes Zeichen für das Ansehen der Bundesrepublik sei. Andere Staaten seien den deutschen Milliardären sofort und ohne Skrupel zur Hilfe gekommen, was man moralisch als einen sehr hohen…“

„… viel zu viel Geld besäßen, um sich einen Überblick über die zu entrichtenden Steuern und Abgaben machen zu können. Das komplizierte Steuerrecht sei letztlich schuld daran, dass so viele Reiche die…“

„… keine Hetze gegen Flüchtlinge zulassen dürfe. Auch Steuerflüchtlinge seien in diesem…“

„… durch die sozialen Spannungen in Deutschland zu starken Gefahren ausgesetzt würden. Erst wenn das Land sich von der tiefen Spaltung in Arm und Reich erholt habe, könnten Steuern wieder wie vorgesehen…“

„… dabei aber den Trickle-down-Effekt nicht vernachlässigen solle. Erst durch die Investitionen der Reichen entstehe in der Unterschicht ein so großes Vermögen, dass das Prekariat selbst sich leisten könne, keine Steuern mehr zu…“

„… keine Bankfilialen mehr im grenznahen Bereich errichten wolle. Eine Verlagerung der Geschäfte nach Panama sei daher die…“

„… dass die Politik hier gravierende Fehler gemacht habe. Solange es zu keiner Spendenaffäre gekommen sei, dürfe man die Regierung nicht als…“

„… das Kapital bekanntlich ein scheues Reh sei, das möglicherweise schon in andere Länder weitergezogen sei, wenn es die technischen Möglichkeiten dazu…“

„… nicht an den Milliardären liege, sondern an den zahlreichen Briefkastenfirmen. Es dürfe nicht sein, dass man den Leistungsträgern ein derart unübersichtliches Konstrukt…“

„… eine Selbstanzeige viel Arbeitskraft bei der Steuerfahndung binde. Deshalb würden Reiche in der Regel auf die dünne Personaldecke des Fiskus Rücksicht nehmen und sich nicht…“

„… andererseits auch Arbeitskräfte in den Staaten der Dritten Welt aufbaue. So gesehen sei Steuerflucht auch als Entwicklungshilfe zu…“

„… vorgerechnet habe, dass eine Aufklärung sämtliche Steuervergehen in Millionenhöhe die deutsche Justiz an den Rand des Kollapses brächte. Es sei daher den Reichen hoch anzurechnen, dass sie zur Schonung der deutschen Gerichtsbarkeit keinen weiteren…“