In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CCCLXXXIII)

10 03 2018

Es pfriemelte Paul in Dlugossen
an Pflänzchen und Wurzeln und Sprossen
und denkt, ohne Blätter
sind Blumen viel netter –
es liegt an den linkischen Flossen.

Wenn Krister die Schwester in Gränna
berät, geht es meistens um Männer.
Bevor sie gefreit wird
und dazu bereit wird,
verlässt sie sich ganz auf den Kenner.

Dass Ada in Alt Ballupönen
das Haus lässt erzittern und dröhnen,
wird man schnell erfahren.
Es liegt an den Haaren,
sie ist ja beständig am Föhnen.

Vincenzo schoss in Auditore
von Montag bis Samstag die Tore
für die Fußballmannschaft.
Nur sonntags nicht, dann schafft
er orgelnd es auf die Empore.

Agnieszka, Frisörin aus Berent
verliert ihre Kunden meist, während
sie Schnitte besprechen.
Es sollte sich rächen:
sie ist manchmal viel zu belehrend.

Guilherme aus Guapimirim
mäht Rasen. „Es ist ja nicht schlimm,
wenn alle drei Wochen
der Boss kommt gekrochen,
weil ich danach sofort was trimm.“

Wenn Waldemar sich in Altkarbe
zur Arbeit umzog, strich er Farbe
geschickt und behende
auf Finger und Hände.
So sah man darauf keine Narbe.

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