In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDXV)

20 10 2018

Klagt Mieczysław neulich in Zabelkau:
„Wenn ich mit den Enten ein Kabel kau,
muss ich es vermeiden,
dass sie drunter leiden,
wenn ich ihnen nicht auf den Schnabel hau.“

Gabino, der Töpfer aus Corme,
macht Vasen, und zwar ganz enorme.
„Das ist ja das Schöne,
der Ton hat dann Töne,
wenn ich diese Klangkörper forme.“

Lässt Andrzej sein Auto in Wlosten
mit Absicht am Boden durchrosten?
Das ist, ohne Frage,
die Klimaanlage,
die soll ihn ja nichts extra kosten.

Oft kocht Pieter Suppe in Ranst
und spricht zu der Tochter: „Du kannst
davon reichlich essen,
doch niemals vergessen:
das, was Du isst, landet im Wanst.“

Fürwahr, Zdzisław schielte in Wendelsee.
„Wenn ich in der Küche ein Hendl seh,
so wollen die Augen
zum Gucken nicht taugen,
weil ich nur die Uhr mit dem Pendel seh.“

Weil Meelis den Bus in Sepaste
um eine Minute verpasste,
so lernt er beim Rennen
die Herzdame kennen,
mit der er sein Erbe verprasste.

Es ließ Stefan sich in Woytellen
von seinen zwei Hunden verbellen.
Das sorgte auf Anhieb
für ordentlich Antrieb,
die heißen Kartoffeln zu pellen.

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