Maulkorb

5 11 2018

„Diese Altparteien werden wir auf den Müllhaufen der Geschichte schmeißen!“ „Das würde ich an Ihrer Stelle nicht mehr öffentlich äußern.“ „Wir werden die Altparteien erledigen!“ „Nein.“ „Diese Altparteien werden wir abschaffen!“ „Nein.“ „Wir werden die Altparteien…“ „Nein, einfach: nein.“

„Das heißt, diese linksversifften Volksverräter können uns einfach…“ „Nein.“ „Können Sie doch!“ „Es sind keine Volksverräter, und sie sind auch nicht linksversifft. Sie haben eine abweichende politische Einstellung, und wir haben das nun mal zu respektieren.“ „Was sind Sie eigentlich für eine linke Zecke!?“ „Ich bin Ihr Rechtsanwalt.“ „Und da folgen Sie natürlich dieser Siegerjustiz, die eigens dafür installiert wurde, das deutsche Volk in…“ „Ich sage es Ihnen gerne nochmals: nein.“ „Wie, nein?“ „Entweder entledigen Sie sich ganz schnell dieses typisch rechtsextremistischen Vokabulars, oder der Verfassungsschutz beobachtet uns.“ „Das ist Meinungsfreiheit für Sie?“ „Das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.“ „Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tu, wenn diese Merkelhure das deutsche Volk in Geiselhaft nimmt!?“ „Nein.“

„Dann erklären Sie mir doch jetzt mal, was Meinungsfreiheit ist.“ „Wenn Sie eine Parteizeitung hätte, wobei: diese Postillen aus dem Kopp-Verlag, die erledigen das ja schon ganz gut.“ „Das ist unser gutes Recht, dass wir der Lügenpresse etwas…“ „Nein.“ „Und was ist jetzt damit?“ „Wenn Sie ein Parteiorgan unterhalten, erlauben Sie es dann den politischen Gegnern, ihre Meinung darin zu publizieren?“ „Natürlich nicht. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ „Das ist zwar korrekt, zeigt aber auch nur, dass Sie ein dummes Arschloch sind.“ „Hören Sie mal, ich lasse mir von einem wie Ihnen…“ „Wenn Ihr politischer Gegner sich auf die Straße stellt, weil es gerade regnet, und sofort mehr Regen fordert, weil Regen angeblich verboten werden soll, was ist er dann?“ „Ich weiß nicht, ein dummes Arschloch?“ „Langsam kommen wir der Sache näher.“

„Trotzdem würde ich nicht zulassen, dass die in unseren Medien, die die richtige Wahrheit schreiben, ihren linksversifften Mist bringen!“ „Nein.“ „Wie jetzt, nein?“ „Das müssen Sie auch nicht, aber das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.“ „Weil?“ „Sind diese anderen Parteien der Staat?“ „Nein, aber…“ „Sind wir der Staat?“ „Wenn wir erst der Staat sind, dann werden wir diese Merkeldiktatur gehörig in den…“ „Also haben Sie immer noch nichts kapiert.“ „Ich muss doch nicht dulden, dass die ihre Propaganda für Homosexualität, Islam und Volkszerstörung in unserer Zeitung machen!“ „Das hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Das ist Pressefreiheit.“ „Wir haben doch gar keine mehr! Wenn Sie hier in einer vom Staat gesteuerten Sendung die Wahrheit über Merkel sagen wollen, wie sie die Umvolkung der deutschen Rasse…“ „Nein.“ „Sie verteidigen die Zensur der Merkeluntertanen auch noch?“ „Es gibt keine Zensur, ansonsten würde man Ihre Zeitschriften einstampfen. Oder sie würden gar nicht erst erscheinen.“ „Sie wollen uns in die Pleite treiben, daher weht der Wind!“ „Sie haben offenbar ein paar mehr Sachen nicht verstanden.“

„Dann erklären Sie mir doch mal, warum man Weidel als Nazi-Schlampe bezeichnen darf.“ „Weil das von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.“ „Ach ja? Und wenn wir Merkel als Muselsau bezeichnen?“ „Meines Wissens haben Sie das bereits getan.“ „Und warum ist das nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt?“ „Weil es eine Beleidigung ist, die nichts mit den Tatsachen zu tun hat.“ „Mit Ihren Tatsachen vielleicht, Freundchen, aber mit unseren!“ „Dann wollen Sie die Partei künftig nur noch als Satire betreiben? Ich glaube, das Alleinstellungsmerkmal ist schon weg.“ „Notfalls machen wir das auch.“ „Zur Satiren fehlen Ihnen ein paar Sachen. Eine von ihnen dürfte Intellekt sein, aber lassen wir das.“

„Mit anderen Worten, wir dürfen ab sofort nur noch unter dem staatlich verordneten Maulkorb der Merkeljunta vor der Zerstörung Deutschlands warnen?“ „Es gibt keinen staatlichen Maulkorb, und es gibt auch keine Merkeljunta. Sie dürfen nur ab sofort keine Hetzreden mehr gegen politische Gegner halten, sie bedrohen oder extremistische Reizwörter verwenden.“ „Also Zensur!“ „Meine Privatmeinung ist ja, dass man ein lernbehindertes Stück Scheiße wie Sie mit dem Gewehrkolben voran in die Genickschussanlage prügeln sollte, aber ich sage das nicht öffentlich.“ „Wenn Sie das Echo vertragen, dann probieren Sie das gerne!“ „Es gibt in diesem Land ein paar Gesetze, und das Unangenehme ist, dass sie für alle gelten, also auch für eine Partei, die sich nichts weniger als deren Abschaffung auf die Fahnen geschrieben haben.“ „Das werden wir nach der Machtübernahme…“ „Wenn überhaupt, dann übernehmen Sie die Regierung.“ „Egal, aber wenn wir das mit legalen Mitteln machen sollen…“ „Sogar Hitler hat das geschafft.“ „… und das Volk nicht mehr aufklären dürfen über diese BRD GmbH, die die Merkelsau mit jüdischem Kapital in einen islamistischen Schwuchtelstaat verwandeln will, was sollen wir denn dann machen? Wir können und doch alle eine Kugel durch den Kopf jagen!“ „Ja.“ „Wie, ja?“ „Das ist der erste vernünftige Gedanke. Weiter so!“

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