Märtyrer mit Maschinenpistolen

25 02 2019

„Mindestens ein Dutzend, gerne auch schwierige Fälle. Wir nehmen alles. Jeden Messermann, jede Terrorbraut, alles. Hauptsache, die hassen nichts so sehr wie Demokratie und Rechtsstaat und wollen Deutschland von der Landkarte radieren und so. Sonst haben wir nämlich echt ein Problem, so wie sich der Spendenskandal momentan entwickelt.

Bestimmt hat die Antifa unter der Federführung von Claudia Fatima Roth die Kohle auf Weidels Konto überwiesen, anders kann man sich das ja gar nicht vorstellen. Ich meine, die Frau ist ein dumme Dreckschlampe, das wissen alle in der Partei, aber die muss doch zehn Schwestern haben. So blöd ist doch keiner alleine.

Genau deshalb nehmen wir diese islamistischen Knalltüten ja auch wieder auf. Bürgschaft inklusive. Das sind deutsche Staatsbürger, auf die üblichen parteipolitischen Feinheiten können wir in diesem Fall keine Rücksicht nehmen. Ob das jetzt Neubürger sind, also Passbeschenkte, oder Mörder mit Migrationshintergrund, meine Güte, es sind halt Deutsche, das ist immer ein Privileg, und das muss man auch mal anerkennen. Die haben ihren Pass und den nimmt ihnen auch keiner weg, die reisen ganz normal mit gefälschten Papieren ein und sind dann erst mal ein paar Tage zu Gast in der Zentrale, oder wir bringen sie privat unter bei den Genossen in Thüringen. Da wird sich ja wohl irgendein Reichsbürger finden, der ein paar Freunden für die Zeit Unterschlupf gewährt.

Wenn Sie einen mit Erfahrung in Großprojekten haben, wären wir Ihnen sehr zu Dank verbunden. Die nächste Weihnachtsmarktsaison ist nicht mehr weit, und die Planung macht sich nicht von alleine. Technische und logistische Unterstützung kommt von der Polizei und aus der Bundeswehr – unsere eigenen Netzwerke, versteht sich. Wir dachten an eine Größenordnung von zehnmal Breitscheidplatz, gerne wieder in einem Oberzentrum, aber diesmal mit Splitterbomben. Richtig, das ginge dann eher in Richtung Oktoberfest, aber wenn ein paar Märtyrer mit Maschinenpistolen in die Menge ballern, wäre das ja auch nicht schlecht. Die Polizeikräfte sind dann vor Ort und können die Attentäter zeitnah ausschalten, Videomaterial machen wir selbst, da ist unsere Propagandaabteilung dran, und dann sind die nächsten Bundestagswahlen gegessen. Von den verdammten Spenden redet dann jedenfalls keine Sau mehr.

Todesstrafe? ach, das ist natürlich wieder nur so ein Gewäsch, um sich in der Systempresse wichtig zu machen. Da testen wir aus, ob man die Medien provozieren kann, und es hat dann ja auch einer reagiert. Aber die Todesstrafe für Deutsche, nur weil sie den Holocaust leugnen, Terroranschläge in Deutschland gegen den linken Mainstream planen und illegale Waffen einführen? Wenn das Syrer wären oder Libanesen, dann hätte man da ernsthaft darüber diskutieren können, aber doch nicht bei Deutschen. Das sind nun mal unsere Landsleute, die es als Widerstandskämpfer gegen den westlich-amerikanischen Imperialismus in die arabische Welt verschlagen hat, und dieses Heimatgefühl müssen sie eben auch ausleben dürfen.

Jetzt kommen Sie mir nicht mit Recht und Gesetz. Ich habe doch eben gerade erklärt, dass das Deutsche sind, Deutsche im Sinne dieser von der jüdisch finanzierten Besatzungsmacht diktierten Verfassung, die das Volk im eigenen Reichsgebiet auslöschen will. Wären das Ausländer, müssten sie sich natürlich an Recht und Gesetz halten, aber doch nicht als Deutsche. Wenn Sie als Deutscher eine Straftat begehen, beispielsweise gegen die innere Sicherheit oder irgendwelche Halbneger, die uns die Kanzlerdiktatorin ins Land geholt hat, damit sie das arische Erbgut vernichten, ist billigerweise immer zu prüfen, ob es sich nicht um nationale Notwehr handelt. Damit sind sämtliche juristischen Folgen für die Partei geklärt, wir haben da nichts zu befürchten. Sonst schreiben wir wieder irgendwas mit Gesinnungsjustiz und drohen den deutschen Amtsrichtern mit Lagerhaft, dann regt sich einer drei Tage lang auf, und dann ist wieder alles gut.

Wir könnten die Jungs ja nebenbei noch als Schutztruppe einsetzen. Seitdem die Leute da als Spender für die AfD angegeben wurden, fühlen sie sich öffentlich diffamiert als Handlanger einer nationalsozialistischen Organisation – gut, die haben es wenigstens kapiert, Weidel nicht. Das Dumme ist, ein paar von denen wollen sich rächen. Das hat auch Weidel kapiert. Und wenn die jetzt ihre Beziehungen spielen lassen, könnte es sehr gut sein, dass die Frau Bekanntschaft mit einem russischen Regenschirm macht. Oder mit einem deutschen Kantholz. Da sind Messermänner im Gefolge nicht ganz unpraktisch. Machthungrig, skrupellos und gewaltbereit. Genau wie unsere Pferdefresse aus der Schweiz.

Ansonsten gilt unsere Standardantwort, wir haben von nichts gewusst. Das bezieht sich jetzt nicht nur auf die Parteispenden, klar? Wir sind in der Opferrolle, das ziehen wir jetzt durch. Wenn es aufkippt, ach Gottchen, das dürfte auch kein Problem mehr sein. Dann schieben wir eben Weidel nach Afghanistan ab.“

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