In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDXXXIX)

20 04 2019

Es hortete László in Wallern
zu Ostern schon Mengen an Knallern.
Stets hat einen Rest er
vom letzten Silvester,
damit lässt sich’s jetzt auch schön ballern.

Guus legte sich in Rotterdam
Pomade und Seife und Kamm
in die Manteltaschen,
da er statt zu waschen
am Abend stets zehn Bahnen schwamm.

Da Gyula stets pünktlich in Maan
zur Arbeit kam mit seiner Bahn,
man sehr auf ihn baute.
Dem Wecker misstraute
er und hielt sich dann einen Hahn.

„Das Schaf“, sagte Pentti in Temmes
zum Sohn, „auf die Kiste da stemm es.
Wird es sich beschweren,
sollst Du vor dem Scheren
den Kamm holen, und damit kämm es.“

Hält Ödön sich nun in Klein Zell
zwölf Hunde, so merkt man das schnell,
denn nach dem Ertauben
pflegt er stets zu glauben,
es sei alles still – trotz Gebell.

Sieht Miriam in Marsalforn
den Stier an, so weiß sie: das Horn
ist spitz und gefährlich.
doch schließlich und ehrlich
weiß sie dann auch: hier ist jetzt vorn.

Es ließ Szabolcs in Sarasposten
für Autos sich sehr viel Geld kosten.
Er sammelt die Mühlen
und lässt sie im Kühlen
bei Regen und Wind schön verrosten.

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