In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDXLIII)

18 05 2019

Es baut sich Guillaume in Athose
aus Treibholz ein prächtiges Floß.
Er bindet die Latten,
die sie übrig hatten,
zusammen. Das wird dann zu groß.

Renée hält ein Hündchen in Bart,
das ständig im Rosenbeet scharrt.
Fällt es sie im Ganzen,
riecht es an den Pflanzen –
es ist von besonderer Art.

Im Frühjahr klagt Jean in Esprels:
„Kartoffeln, die ich jung oft pell,
ess ich viele Male,
doch ist auch die Schale
zu heiß, und ich pell nicht so schnell!“

Gaston stört am Bau sich in Thise
besonders an der schiefen Fliese,
die alles verdorben.
Schon hat er beworben
sich, wo man’s ihm nicht so vermiese.

Émile steht im See in Rougegoutte,
was man bei dem Wetter nicht tut:
es stürmt. Die Verwandten,
die daraufhin rannten,
sie fanden nur noch seinen Hut.

Es rannte Henri in Fourbanne,
so schnell man dort nur rennen kann.
Er warf seine Beine,
doch war er alleine –
so kam’s, dass er dies klar gewann.

Es holt Thierry in Badevel
zum Wärmen sich ein Katzenfell.
Nach Auskunft der Schwester
ist’s aus Polyester,
was gut ist – es haart nicht so schnell.

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