Gernulf Olzheimer kommentiert (CDLXVII): Volksverräter

7 06 2019
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Immer vorausgesetzt, man einigt sich vorher auf diesen komplett überflüssigen Begriff – Volk, das ist die von dumpfen Idioten für dumpfe Idioten mühsam aus degeneriertem Resthirn geschwiemelte Abgrenzungsworthülse, damit das Primatenpack mit der chronischen Identitätsschwäche, die nicht einmal ausreicht, um sich vom umgebenden Dreck zu differenzieren, auch etwas hat, worauf man als genetischer Fehlversuch jenseits der tolerablen Mutationsbreite stolz sein kann. Was faktisch als Konglomerat zufälliger Kulturen innerhalb einer von zwanghaft hysterischen Heulsusen auf die Weltkarte gepopelten Demarkationslinie lebte und sich bis dato freundlich vermehrt, soll nun aus dem einzigen Zweck im absolutistischen Größenwahn faulen, damit ein paar sexuell gestörte Sackpfeifen ihre eigene Minderwertigkeit nicht erkennen und die Konsequenzen ziehen müssen, wie dies die Bettnässer der jüngeren Geschichte mit Zyankali und Faustfeuerwaffen gerade noch auf die Reihe gekriegt haben, bevor man ihre Gesichtsschädel mit einer Runde Materialkaltverformung aus dem Verkehr ziehen konnte. Ihr Volk war ihnen alles, weil sie selbst nichts waren, weil sie selbst nie mehr sein konnten als der wertlose Auswuchs komplett verwarzter Ideologie. Das einzige, wenn man diese intellektuelle Totgeburt trotz ihres Leichengeruchs noch anfassen wollte, ist doch die Definition des Volksverräters, sie ist so sinnvoll wie schlüssig.

Die Nachfahren jener Fehlinkarnationen, die Uniform tragenden Kokser, schizoide Schwuppen, Säufer, megalomane Milchmädchen, diese Rotte verdeppter Vollversager auf Niedrighirnniveau, die irgendeine bizarre Gewaltfantasie brauchten, um ihre für die Arterhaltung obsolete Existenz in all ihrer widerlichen Weinerlichkeit zu rechtfertigen, all dieses ganze gottverkackte Gezücht, das man schon aus rein ästhetischen Gründen zu Biomasse hätte werden lassen sollen, waren und sind nach den eigenen Maßstäben die Schimmelschicht, die den ganzen Volkskörper zum Erbrechen bringen, immer wieder zuverlässig und wirksam, weil nur diese zum Wurstverkäufer zu dummen Klotzköpfe das negative Idealbild der ganzen Spezies spiegeln: wenn irgendetwas am Niedergang einer ganzen Herde schuld sein muss, dann definitiv sie. So viel Scheiße passt selten in einen einzigen Schädel, aber selten heißt ja noch lange nicht nie.

Das scharfrechte Gelichter, in dem sich die Apologeten des völkischen Geplärrs finden, ist die Brut dieser Volkszersetzung: die bis in Mark korrupte, multikriminelle Resterampe, deren Gesinnung auf natürliche Art mit dem moralischen Bodensatz korreliert. Die Sumpfgeburten, Dropouts der bürgerlichen Gesellschaft, können gar nicht anders, als sich mit fragwürdigen Mitteln an der Oberfläche des Spülichts zu halten, denn ihr Geschäftsmodell ist lediglich die Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit, kurz: das bewusste Schädigen des Volkskörpers aus niederen Motiven.

Dass der Feldzug der Abendlandser, übelst beleumundeter Glücksritter, Eigen- und Nichtsnutz so harmonisch verbindet, ist mitnichten ein Zufall, denn was da an Aushub an die Oberfläche des Tümpels gekotzt wird, braucht Gefolge, das es fördert und finanziert, deckt und verteidigt, stets in der lächerlich irrigen Meinung, dermaleinst nach der gewaltsamen Machtergreifung auch zu den Siegern der schönen Geschichte zu gehören und auf das Recht und Gesetze zu pfeifen, die man bis dahin noch vehement umzuwerten gedachte mit der Gewalt, die dazu nötig ist. Es sind selbst ernannte Saubermänner, die zur Ausübung ihres Gewerbes zuallererst kanisterweise Dreck aus eigener Mache verkippen, aber nicht vor der eigenen Tür kehren. Sie machen sich das Gemeinwesen zur wehrlosen Beute, das sie in ihrem wirren Wahn vor dem eigenen Verbrechen retten wollen, ähnlich dem Feuerteufel, der die ganze Stadt unter dem Jubel der Biedermänner löscht, nachdem er sie zweckmäßig selbst in Brand gesteckt hat. Wenn er sich dabei auch noch als Opfer gerieren kann, das sich selbst die Klöten angekokelt hat, dann geht der Plan auf.

Es hat keinen Zweck, den klinisch verseiften Dummklumpen mit dem Strafregister brüllender Schädelfräsen zu konfrontieren; sie rechtfertigen auch den Raub als Notwehr und jeglichen Terror als nationale Heldentat, ignorieren jeglichen Eid, auch den im Amt, und speien auf die Feuerwehren, die die Allgemeinheit vor den flammfrommen Frevlern zu schützen versuchen. Auch Bürgerkrieg ist ja für sie nichts anderes als der Nachweis, dass sich endlich etwas ändert im Land. Dieses Geziefer aber verrät sein Volk, wenn es dies denn gibt, wie sein Volk noch immer verriet, und wenn es führt, dann immer nur in denselben Untergang. Hinterher waren sie alle nicht schuld, sie wurden ja von innen gedrängt und von außen angegriffen, also mussten sie sich außen und innen mit Bombenhagel wehren und die eigenen Leute auslöschen zur Errettung der hehren Idee: dass das Volk alles ist, wofür notfalls auch die Menschen verrecken können.

Nur wenn das rechte Pack empfiehlt, Verräter ohne Federlesens an die Wand zu stellen, sollte man nicht zögern. Nicht diesmal und eigentlich nie.


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