In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDXLVI)

8 06 2019

Parkt Zygmunt mal ein in Jebrammen,
so gibt es des öfteren Schrammen,
die dann dazu führen,
dass ihn beim Lackieren
die eigenen Kunden verdammen.

Ferdousi hat in Maimansingh,
bevor er ihn endlich dann fing,
den Fisch rasch gefunden.
Den sieht man seit Stunden,
dass er ihn zum Trocknen aufhing.

Fragt Stanisław einer in Guttentag,
ob er eigentlich seine Putten mag,
die er restaurierte,
was dann dazu führte,
dass er fragt, warum er nicht Kutten trag.

Es weckt Faisal oft in Maʿan
des Schwagers Geschenk – diesen Hahn
ließ er zwar am Leben,
doch setzt er ihn eben
auf einem See aus just im Kahn.

Ist Lucjan recht heiß in Hohwelze,
dass er auf dem Asphalt schier schmelze,
so quert er fein klüglich
und technisch vorzüglich
die Straßen mit Hilfe der Stelze.

Da Bo in Melena del Sur
stets nüchtern zum Einkaufen fuhr,
kauft er große Mengen,
die sein Budget sprengen.
Das störte ihn nicht. Er bleibt stur.

Es ließ Moritz sich in Jurgutschen
nicht hindern, am Mundstück zu lutschen.
Es klang zwar die Flöte
verdächtig nach Tröte –
doch das sind die Finger, die rutschen.


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