In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDXLIX)

29 06 2019

Ließ Jaroslav sich in Althütten
beim Trinken recht ausgiebig bitten,
so leert er dann fleißig
vom Bier an die dreißig.
Er mag halt die vornehmen Sitten.

Inácio, der hockte in Tete
im Garten, ganz ohne Geräte
wie es ihm beliebe.
Fragt man, was er triebe,
so sprach er, man hört, stets: „Ich jäte.“

Man schenkt Ondřej damals in Chotzen
vom Tennisplatz Bälle. Das Motzen
der Eltern erklärte,
was sie daran störte:
er hört nicht auf, sie aufzudotzen.

Man hielt Pepi oftmals in Doiber,
wie er im Wald war, für den Räuber,
der grub und der raubte,
worauf es sehr staubte.
„Das täuscht, weil ich nur Wege säuber.“

Rasierte sich Radek in Attes,
so war das ein Aufwand. Er hat es
geplant meistens jährlich
und fand es entbehrlich –
die Frau mag sein Kinn nur als glattes.

Hat Yusuf als Jäger in Dehes
Erfahrung, die Fährte des Rehes
im Wald zu entdecken,
so muss er stets wecken
die Motivation: „Ich versteh es!“

Trinkt Ivo zu viel ins Bleiswedel,
so gießt ihm zu Hause sein Mädel
noch recht kräftig Schnaps ein
und gibt einen Klaps fein.
Am Morgen hat der einen Schädel.


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