In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDLXXIV)

4 01 2020

Spricht Leszek, der Fuhrmann aus Fauljoppe:
„Bevor ich dem Kutscher aufs Maul kloppe,
spar ich mir die Prügel
und nehme die Zügel,
weil ich so am besten den Gaul stoppe.“

Sid, Straßenarbeiter in Clair,
bedeckt jeden weg gern mit Teer.
Beim Schottern und Teeren
lässt er sich nicht stören
und sperrt weiträumig den Verkehr.

Olimpia, ein Model aus Erlenholz,
war immer schon auf ihre Perlen stolz.
„Es sollte mir glücken,
mich damit zu schmücken,
bevor ich mich noch mit den Kerlen bolz!“

Baut Böðvar sich in Ingjaldshóll
ein Häuschen, schaut er sorgenvoll
nach Spuren und Höhlen,
das Grundstück zu wählen,
sonst weckt er dort noch einen Troll.

Sind Włodzimierzs Bilder in Giesenthal
beliebt? „Wenn ich oft auf den Wiesen mal,
sind’s Farben aus Erde,
dass es kräftig werde,
und also versuch ich’s mit diesen mal.“

Sidede, der galt in Mombasa
im Straßenverkehr nur als Raser.
Doch hat er die Kunden
stets pünktlich gefunden
und bringt jedem viel Kokosfaser.

Als Grzegorz beim Schaufeln in Gipp
nicht nachließ, sprach er: „Ja, ich schipp.
Dass ich stets arbeite,
schaff ich hier beiseite,
was ich dann dort wieder draufkipp.“


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