In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDLXXVII)

25 01 2020

Gibt Libor den Schülern in Brotzen
die Hausarbeit, hört er nur Motzen.
Sie bleiben sich treu: es
heißt, man lernt nichts Neues.
Das finden sie alle zum Kotzen.

Sucht Koen einen Knecht in Sankt Vith,
so wartet man, wie er entschied.
Man liegt auf der Lauer,
es schielt ja der Bauer,
nie weiß man, wen er nun ansieht.

Ist Dušan auch in Tafelhütten
mit seinen Geschwistern zerstritten,
so weiß man: sie stärken
bei all seinen Werken.
Er muss sie nur mal darum bitten.

Jeroen hätte gerne in Swalmen
fürs Nutzvieh geräumige Almen.
Das nimmt ihm viel Mühe
für fünfhundert Kühe.
So schmückt er die Ställe mit Palmen.

Sieht Bohuslav mal in Deutsch Rust
im Schwimmbad die weibliche Brust,
so löst ihm die Steife
ein Esslöffel Seife.
Das nimmt ihm fürs erste die Lust.

Julien hatte eigens in Catz
im Dachgeschoss für seinen Schatz
ein seidenes Kissen.
So konnte er wissen,
sie lag immer auf ihrem Platz.

Ließ Vojtěch sich in Siebenhuben
im Wald helfen, waren’s die Buben,
die dort auf dem Boden
umpflügen und roden
und außerdem für sieben gruben.


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