In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (CDLXXXV)

21 03 2020

Ľudmila, die sich in Kleinhont
auf dem Balkon liegend gern sonnt,
weckt Neugier in Zonen,
die über ihr wohnen.
Man seilt sich dort ab. Sehr gekonnt.

Bashir ist’s, der in Baraawe
die Katz unterrichtet, die brave.
Dies nämlich im Singen.
Es soll auch was bringen,
sie schafft jetzt fast eine Oktave.

Hat Michal ein Pferd in Groß Laam,
das er schon vor Jahren annahm,
so führt es ihn weiter
zum Rodeoreiter.
Er kriegte das Tier niemals zahm.

Alain raubte in Pamplemousses
dem Nachbarn ein Bild, doch sein Fuß
verriet ihn. Es brannte.
Was man dort erkannte:
man sah einem Abdruck im Ruß.

Spricht Milan am Ufer in Fritsch:
„Wenn ich übern Teich Steine flitsch,
dann malt mich die Tante.
So wie ich sie kannte,
wird alles, was sie malt, voll Kitsch.“

Tüdewiin kaufte in Nalaich
ein Shampoo, das machte sein Haar weich.
Schon war sein Schopf seidig,
doch eins ist ihm leidig:
das Zeug kostet viel. Ach, er war reich.

Kaum hat Oldrich in Königseiden
ein Auto, beginnt er zu leiden.
Er hatte seit Jahren
stets Frischluft beim Fahren,
doch wollt er das Radeln vermeiden.


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