Achtelkanaken

15 07 2020

„… bisher nur bei der Stuttgarter Polizei praktiziert werde. Für die Stammbaumforschung spreche, dass sie eine wesentlich genauere Statistik erzeuge, die vor allem vermeintlich deutsche Täter entlaste und die wahren Ursachen für die…“

„… zurückweise. Seehofer sehe im Vorgehen der Polizei keinerlei rassistischen Hintergrund, da die Ahnenforschung ohne antisemitische Motive betrieben werde. Außerdem sei Antisemitismus in Deutschland gesetzlich verboten, deshalb könne er bei der Polizei auch überhaupt nicht im…“

„… könne jeder deutsche Staatsbürger vor einer geplanten Straftat das Verfahren beschleunigen, indem er seinen Abstammungsnachweis bei der Bundesstelle für Sippenforschung beantrage. Dieser sei künftig auch bei Eheschließungen und in der…“

„… sehe das Landeskriminalamt keine Gründe, die gegen eine Migrantenkartei sprächen. Solange die Daten nur von Polizisten eingesehen werden könnten, sei mit einem Missbrauch nicht zu…“

„… es sich um historisch erprobte Mittel der kriminalistischen Erfahrung handele. Bereits vor 1945 habe die deutsche Polizei die Abstammung von Straftätern erfasst und statistisch klar bewiesen, dass einige rassische Sondergruppen so gut wie immer gegen Gesetze verstoßen hätten, weshalb sich der Staat in der Folge auch zu konsequenter Härte gegen den…“

„… dass Tätern, die sich den deutschen Pass durch Abstammung von einem inländischen Urgroßelternteil heimtückisch erschlichen hätten, auch nachträglich noch die Staatsbürgerschaft aberkannt werden könne. Seehofer halte eine präventive Abschiebung ohne vorherige Straftat für durchaus begrüßenswert und wolle gegen das…“

„… sich nun auch die AfD strikt gegen die polizeilichen Maßnahmen ausgesprochen habe. Weidel sehe es als erwiesen, dass bei Straftaten zum Nachteil reinblütig deutscher Volksgenossen immer ein Migrantenbonus zum Tragen komme, der vor allem bei schwersten…“

„… dass die Familienverhältnisse nur durch das Gericht eruiert werden dürften. Dies verschiebe den Fokus in Richtung Justiz und führe dazu, dass die Polizei als zu schwach wahrgenommen werde, weil sie den Täter nicht selbst im kurzen Prozess den…“

„… wolle Polizeipräsident Lutz zunächst aus technischen Gründen an den Kategorien für Täter und Tatverdächtige festhalten. Die Computer seien so programmiert, dass zum Beispiel die Einordnung von ‚Halbschwarzen‘ oder ‚Achtelkanaken‘ für einen selbsttätigen Abgleich mit dem…“

„… verlange die AfD, dass die Gleichheit vor dem Gesetz auch in der Täterermittlung gewahrt bleibe. Auch Personen, die sich der nichtdeutschen Staatsbürgerschaft strafbar gemacht hätten, müssten mit einer genetischen Untersuchung ihrer…“

„… nicht jeden Migrationshintergrund gleich bewerten dürfe. Innenminister Strobl sehe eine dänische Mutter als nicht strafverschärfend an, ungefährliche Großeltern seien bei Österreichern, Kanadiern und…“

„… auch in der Kriminalprävention eingesetzt werden solle. Die Polizei in Baden-Württemberg werde ab sofort alle Jugendlichen aufklären, dass die deutsche Staatbürgerschaft nicht vor Rassismus und Nachteilen vor Gericht schütze. Diese Sensibilisierung werde bestimmt innerhalb des…“

„… sich bestätigt sehe und die linksradikale Hetze endlich Lügen strafen könne. Seehofer halte die Stammbaumforschung für Rassismus gegen Deutsche, der tatsächlich existiere und ein sehr schwerwiegendes Problem in der heutigen…“

„… befürworte Meuthen die Einführung der Stammbaumerhebung. Diese werde zeigen, dass sich Ausländer auch nicht durch das Geschenk eines deutschen Passes integrieren würden, da sie nicht in der Lage seien, die echte deutsche…“

„… werde von interessierter Seite immer wieder behauptet, ein Migrationshintergrund sei der Grund für zahlreiche Diskriminierungserfahrungen, die ihrerseits ein Kriminalitätspotenzial erzeugten. Wendt sehe in dieser Theorie eine typische geistige Fehlleistung, wie sie nur von fremdrassigen…“

„… nicht an die Öffentlichkeit gegeben würden. Um die Täter zu schützen, werde man natürlich in den Pressemitteilungen der Polizei nur sehr grobe Anhaltspunkte wie ‚Afrikaner‘, ‚Arabisches Umfeld‘ oder…“

„… bestritten habe, dass ein Staatenloser durch seine erkennungsdienstliche Behandlung den Absturz der Stuttgarter Polizeicomputer ausgelöst habe. Das Polizeipräsidium habe die sofortige Einbürgerung nur auf Wunsch des…“

„… beispielsweise die italienische Herkunft problematisiert werde. Für Strobl sei dies eine rechtlich unzulässige Verallgemeinerung, da nicht jeder Italiener automatisch der Mafia angehöre oder sich in einer…“

„… könne eine Kriminalitätsstatistik wesentlich genauer gefasst werden, wenn die Herkunftsländer der Vorfahrengenerationen proportional als zu Verbrechen neigende Nationalitäten im…“

„… letztlich alle Menschen aus Afrika stammen würden. Mit Hilfe einer ausreichend großen Menge an Vorfahrendaten wolle Seehofer nun beweisen, dass Kriminalität überhaupt nur von Ausländern erzeugt werde, die man deshalb alle sofort aus…“

„… gegen die fremdenfeindliche Behandlung durch die baden-württembergische Polizei protestiert habe, da er einen Versippungsfragebogen für elf Generationen, mindestens aber bis 1650 habe vorlegen müssen. Ziemiak sei wegen Falschparkens vor dem Gebäude des…“


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8 responses

15 07 2020
Lo

😎👍

15 07 2020
bee

Manchmal muss man einfach die Axt mit der stumpfen Seite nehmen

15 07 2020
Lo

Jau.

15 07 2020
Siewurdengelesen

Was stimmt denn mit Euch nicht?

Hier wird über derart unbedeutende Aussagen philosophiert, die mittels eines bestätigten Transkripts, dessen originale Aufnahme sicherheitshalber unter Verschluss liegt, als quasi an den Haaren herbei gezogen sind.

Dabei hat ein konservativer Journalist jetzt ein echtes Problem an Land gezogen und bewiesen, dass Kant und Marx ganz ganz üble Rassisten und Antisemiten waren und das wird jetzt durch sämtliche Medien geblasen. So ein Zufall aber auch – also der Zeitpunkt…

…und so ein Bildersturm hat doch auch etwas für sich, wenn er nur in die rechten Bahnen gelenkt ist.

15 07 2020
bee

Dass die Vorwürfe durch geständige Einlassungen mittlerweile als erwiesen gelten, ist eins. Dazu kommt, dass die Handlungen gegen geltendes Polizei- und Strafprozessrecht verstoßen, und zwar mehrfach.

Auf den Whataboutism gehe ich nicht ein

15 07 2020
Siewurdengelesen

Im Grunde ist es schon peinlich, dass die Krawalle in Stuttgart so Thema werden (weil sich der Fokus so schön auf die Randalierer mit Migrationshintergrund lenken lässt und sich die Behörden dann mit solchen Aussagen herbe Eigentore schiessen?), während ähnlich gelagerte Ereignisse nach Fussballspielen u.ä. nur dann interessant werden, wenn es Grössen annimmt wie HoGeSa oder es sich anderweitig nicht mehr unter den Teppich kehren lässt.

In Stuttgart sehe ich das wie andernorts durchaus so, dass dort gezielt und provokant eine bestimmte Zielgruppe „gefilzt“ wurde ähnlich wie beim bereits im Vorfeld martialischen Vorgehen an Silvester in Connewitz. Anders bekommt man die Bilder wahrscheinlich nicht, die man so braucht für bestimmte Zwecke.

Die Phrasen dazu sind wie üblich und diesmal ging der Schuss sauber nach hinten los. Wer hätte schon ahnen können, dass sich die Randale dann nicht im Schlosspark abspielt, sondern in der Kö als Aushängeschild der „Reichen und Schönen“?!

Statt der Frage nach den Migranten könnte die nach dem Sozialen gestellt werden, aber das ist doof und nicht so flach mit aller Härte und totaler Transparenz zu scheinlösen.

Das lässt sich gleich weiter thematisieren beim „Versagen“ ausgerechnet der hessischen Polizei, wo das Missbrauchen persönlicher Daten ebenfalls erst jetzt Konsequenzen hat. Der geschasste und in den Ruhestand entlassene Polizeipräsident ist das Bauernopfer, der eigentliche Täter in den eigenen Reihen bleibt „unentdeckt“ und Raider heisst Twix, sonst ändert sich nix.

Die Sache mit Marx und Kant ist m.E. auch schon älter als die Braunkohle und wird immer wieder als Bonbonesel ausgegraben, wenn´s grade mal passt. Traurig ist dabei, dass sich immer wieder ein „Journalist“ für solchen Mummenschanz herablässt.

Das hat die gestrige Anstalt immerhin sehr schön auf die Schippe genommen.

sorry für das tl;dr

15 07 2020
bee

Die Polizei befindet sich in einer Zwangslage. Einerseits wurde ihr über Jahrzehnte der Etat gekürzt, das Personal wird verheizt, die technische Ausstattung ist geradezu vorsintflutlich, und gesellschaftliche Trends wie eine schleichende Remilitarisierung und Überwachung des öffentlichen Raums dienen zur Erzeugung einer scheinbaren Sicherheit, die sich politisch gut verkaufen lässt, aber die Beamten zu Handlangern einer Allmachtsvorstellung degradiert. Andererseits wird paradoxerweise sowohl durch die Medien als auch durch Rechtspopulisten, die einander kritisieren, obwohl sie dieselbe Agenda verfolgen, ein explosionsartiger Anstieg schwerer und schwerster Straftaten behauptet, was sich durch einen Blick in die Kriminalstatistik mühelos widerlegen lässt. Den Polizisten wurde von Politikern offen kommuniziert, dass man sie durch Überwachungskameras ersetzt, und es waren dieselben Politiker, die plötzlich verwundert feststellten, dass sich durch lückenlose Beobachtung, Gesichtserkennung, Vorratsdatenspeicherung kaum Straftaten verhindern, nicht einmal aufklären lassen, nicht einmal dann, wenn nach Stellenplan zehn Beamte vorgesehen sind, um pro Woche anderthalb Millionen Stunden Videomaterial auszuwerten.

In einer Zeit, in der gewaltige soziale Umbrüche die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte an politischer Gestaltung offen legen, verlangen die Populisten, die selbst keine Problemlösungskompetenz haben – die oft Probleme nicht einmal als solche erkennen oder aber sie einfach verleugnen, siehe Klimaschutz, Pandemiefolgen usw. – eine quasi militant auftretende Polizei, die nach guter Tradition die aus dem Weg räumt, die die gesellschaftliche Einheit in Frage stellen. Damit sind die Widersprüche mustergültig gelöst, denn man kann ja jetzt nicht nur jemanden bestrafen, es bestärkt auch die alten Feindbilder, die man ausgrenzen kann: Linke, Frauen, Migranten, Kapitalismuskritiker, Andersartige. Wie pyromanisch veranlagte Soziopathen Feuerwehrleute werden, um sich beim Löschen als Helden hervorzutun, zieht nun auch dieser Sicherheitsapparat zunehmend autoritäre Persönlichkeiten an, deren Verhalten auf Aggression, Konventionalismus und Projektivität basiert; letzterer Punkt ist eine der Schnittstellen zum Verschwörungsglauben, zu Reichsbürgerideologie und KKK-Mitgliedschaften von Polizisten, die sich damit gegen ihre eigenen staatsrechtlichen Grundlagen stellen.

Dass Provokationen ein wunderbares Mittel sind, um das eigene Verhalten zu rechtfertigen, hat den Nebeneffekt, dass die Politik damit ihr Bild einer von der Verfassung entkoppelten Polizei verteidigen kann. Sie agiert zunehmend wie eine Schutztruppe für die Interessen der sogenannten bürgerlichen Mitte, die dann bei Protesten wie G20 oder Ende Gelände kontrolliert durchdrehen darf, weil angeblich die Sicherheit gefährdet ist. Wir befinden uns in einer Sackgasse, und wir wissen, wer uns da reinmanövriert hat.

15 07 2020
Siewurdengelesen

Dem ist nichts hinzuzufügen und wenn es den schwammigen Begriff „Gefährdungslage“ nicht mittlerweile schon gäbe, dann müsste er spätestens jetzt „erfunden“ werden:-(

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