In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DIII)

25 07 2020

Aleksy hat in Adlig Borken
kein gutes Verhältnis zu Korken.
Recht rutschige kleine
drückt er in die Weine.
Dann helfen zum Öffnen meist Forken.

Jean-Jacques aus Boissy-sans-Avoir,
der stets auf der Landstraße war,
braust an den Leitplanken
vorbei – ohne Tanken.
Er scheut eben nie die Gefahr.

Fährt Bolesław in Falkenwalde
den Abfall im Wagen zur Halde,
so lauscht er dem Weibe
beim Nörgeln. Beileibe
er denkt sich: „Ja, warte nur. Balde…“

Sitzt Gilles abends in La Rochette
beim Schachspiel, kommt er spät ins Bett.
Doch nach fünf Partien
wird er sich verziehen
und Schlaf bis zwölf macht’s wieder wett.

Agnieszka, die grollt in Dzingellen:
der Hund will nie Einbrecher stellen.
Sie ist zu bedauern,
denn sie muss selbst lauern.
Das Tier will im Hellen nur bellen.

Es stellt sich Maurice in Épône
ins Häuschen hinein einen Thron.
„Wer will’s kritisieren?
Ich darf hier regieren,
da ich ganz allein auch hier wohn.“

Beata sucht sich in Groß Gandern
ein Mannsbild, um mir ihm zu wandern.
Ein Kerl, flink und wendig,
der redete ständig.
Jetzt sucht sie, und zwar einen andern.


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