Ohne Widerspruchsrecht

16 08 2020

„Die Nutzungsberechtigten dürfen die […] zugänglich gemachten Daten nicht an Dritte weitergeben.“ Der entscheidende Satz in der Datentransparenzverordnung, den die Marionette der Gesundheitswirtschaft entfernen ließ, um sich noch ein bisschen mehr Kohle unter den Nagel zu reisen. Bundesgesundheitsministerdarsteller Spahn, der hier und da Millionen in die nächstbeste Pfütze wirft, indem er blind eine Unmenge unbrauchbarer Masken kauft und sie dann nicht bezahlen will – als Bankkaufmann weiß er, dass das nicht nötig ist – verscherbelt jetzt wunschgemäß die Daten aller Krankenversicherter an beliebige Interessenten. Die Daten werden ohne Widerspruchsrecht an die Käufer weitergegeben, den Erlös sehen ein paar gewinnorientierte Unternehmen. Da freuen wir uns bald doppelt über die Krebsdiagnose, wenn einen Tag später Drückerkolonnen von Immobilienhaien und Bestattungsdiscountern sich die Klinke in die Hand geben. Alle weiteren Anzeichen, dass wir bald eine Gesundheitskarte mit RFID-Chip haben, damit der Arztbesuch zum Abgreifen der Daten nicht einmal mehr nötig ist, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • scholz spd: Wenn man sich anstrengt, sieht man sie noch mit bloßem Auge.
  • pflege gehälter: Die Bundesregierung sucht inzwischen Einwanderer, die für Lavendel und Schokolade arbeiten.
  • zweite welle: Nach der zehnten wird uns das auch egal sein.
  • schule laptops bayern: Dort finanziert die CSU lieber Lederhosen.
  • wlan schule: Von 5G kriegt man dann auch wieder Corona. Ein Teufelskreis.
  • deutsche gummistiefel: Wer weiß, seit wie vielen Jahren wir schon durch diese Scheiße waten, der ahnt, warum.