In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DXIX)

14 11 2020

Henri kochte Brei in Athis
aus Milch und ein paar Löffeln Grieß,
den er, weil zu flüssig,
dann einfach unschlüssig
als Suppe im Kochtopf beließ.

Da Clyde ohne Brille in Mahwah
im Bad war, wo er nur noch nah sah,
sucht er nach den Seifen
und konnte nichts greifen,
da außerdem keine mehr da war.

Estelle tastet in Val-de-Meuse
am Gartenschlauch. Der war porös,
so dass, als sie kratzte,
derselbe zerplatzte
mit fürchterlich lautem Getös.

Schießt Gregory Bogen in Niles,
so sorgt er sich wegen des Pfeils,
den andere schossen
meist ganz unverdrossen
zum Nachteil seines Hinterteils.

Es stöhnt Élodie in Lagesse.
„So sehr ich mich auch hinein press,
das Ding ist zum Tauchen
nicht mehr zu gebrauchen –
ich komme nicht mehr in den Dress.“

Es spielte Cathrine in Fort Lee
am Abend gern eine Partie,
da Schach sie stets freute.
Den Gatten es reute,
da sie dabei jedes Mal schrie.

Es ließ Jean-Philippe in Emlingen
sich Haken im Häuschen anbringen,
woran, statt an Schränken,
man kann es sich denken,
dann sämtliche Dinge dranhingen.