In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DXXXI)

20 02 2021

Es grämte sich Marthe in Aroffe.
„Der Gatte bleibt aus, und ich hoff,
er sitzt jetzt recht gerne
in seiner Taverne,
bevor er zu Haus wär und soff.“

Wenn Dugald ein Auto in Spott
besaß, fuhr er damit recht flott.
Man konnte wohl sagen,
die meisten der Wagen,
die fuhr er mit Vollgas zu Schrott.

Pauline schätzt man in Jeanménil,
weil sie oft im Strafraum umfiel.
Im Augenblick später
tritt sie den Elfmeter
und wendet damit jedes Spiel.

Will Duncan sich stets in Longforgan
im Städtchen so manches besorgen,
verschläft er es täglich.
So wird es unmöglich,
und er verschiebt alles auf morgen.

Carolle schlief nicht gut in La Baffe.
„Wenn ich manchmal drei Stunden schaff,
dann tönen die Glocken.
Die Stadt will mich locken,
dann bin ich fort aus diesem Kaff.“

Man sah Malcolm früher in Duns
als Meister in Schwertkampf und Tanz.
Jetzt wurde er hundert.
Was keinen verwundert,
er trat noch mal an und gewann’s.

Hélène tratschte viel in Knœringue,
bis ihr eine Nachricht entging.
Da sagt die Bekannte
ihr, dass ihr Haus brannte –
was ihr ob des Tratschens entging.


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