In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DXLII)

8 05 2021

Auf Adams Gestüt in Naßlettel
hat er ständig viel auf dem Zettel:
das Heu und die Zügel,
Möhren und Steigbügel.
Dafür vergisst er meist die Sättel.

Zäumt Pablo das Pferd in Ourense,
steht er meist inmitten der Gänse.
Er hält im Gegacker
sich aufrecht und wacker,
doch dann scheut der Gaul bei der Trense.

Serviert Mikołaj in Malkiehnen,
sieht man bei den Gästen die Mienen
sich langsam verdunkeln.
Schon lang hört man munkeln,
er sei sich zu fein zum Bedienen.

Der Sohn fragte Eivind in Stø
recht forsch nach dem Portemonnaie.
Als der überlegte
und schließlich sich regte,
so sagte er einfach nur: „Nö.“

Für Konstantin sind in Neu Schlage
Diäten fürwahr eine Plage.
Er hungert und hampelt
und schwitzt, wenn er strampelt –
man sieht davon nichts auf der Waage.

So schwer hat es Mimoun in Bouarg.
„Die Nachbarin denkt, ich sei stark,
sieht Werkzeug mich schleppen
hinab die fünf Treppen,
während ich nur den Garten hark.“

Entwickelte Jan in Malzmühle
für eine der Damen Gefühle,
so ist es erwiesen,
dies führte zu Niesen.
Er wartete meist in der Kühle.


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