In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLIII)

24 07 2021

Andrea sieht in Gufidaun
den Sohn unterrichten. „Ich staun
als großer Verehrer
von ihm als ein Lehrer.
Er war ein begnadeter Clown.“

Filippo, der findet in Sulden
beim Räumen ein Säckchen voll Gulden.
Jetzt muss er nicht laufen,
das Haus zu verkaufen.
Die Münzen bezahlen die Schulden.

Umberto mokiert sich in Mitterbad,
dass jeder voll Angst, wenn’s Gewitter hat.
„Den Strom abzuleiten
fand ich es beizeiten
recht klug, wenn ich dabei als Ritter bad.“

Es kaufte Teresa in Pfatten
fürs ganze Dorf Läufer und Matten.
Das zehrte am Gelde,
doch hat sie in Bälde
ein Plus aus den satten Rabatten.

Es pflegt Beatrice in Ellen
die Möbel beizeiten im Hellen
und nicht erst zu Nächten
nach Kneipengefechten
im Eingangsbereich umzustellen.

Es badet Matteo in Mölten
nur einmal im Jahr, also selten.
Ihm war dies nicht peinlich,
denn sonst war er reinlich.
Er wollte sich nur nicht erkälten.

Es putzte Egidio in Plaus
seit Tagen schon fleißig sein Haus.
Er bohnerte, wischte,
dass es nur so zischte.
Der Staub war ihm nun mal ein Graus.


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