In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLVII)

21 08 2021

Bei Georges standen in Rittershoffen
am Häuschen die Fenster stets offen.
Pflegt er einzukaufen,
muss er nicht rein laufen.
Er hat bisher stets gut getroffen.

Pauls Garten, den zierte in Lind
ein Bäumchen. Als Schutz vor dem Wind
fragt man, wohin führe
sein Werkeln der Schnüre:
„Zur Vorsicht, weil ich es anbind!“

Guillaume, der erfand in Vieux-Thann
Maschinen. Zunächst mal ersann
er nur ihre Namen,
die ihm unterkamen.
Das Technische folgte sodann.

Im Winter pflegt Otto in Kreuzen
sein Häuschen im Wald zu beheizen,
doch kann er von Bäumen
und Brennholz nur träumen.
Als Landwirt heizt er dann mit Weizen.

Laurence, der im Gasthaus in Thaas
bei Zeitung und Zeitschriften saß,
der las ohne Pause
von Frühstück bis Jause,
so dass er zu essen vergaß.

Als Wundarzt sieht Clemens in Puch
so manchen gar unschönen Bruch.
Durch Hemd und durch Hose,
die Feindiagnose
erkennt er bereits am Geruch.

Gaspard lebt als Guide in Saint-Jure.
„So lang ich die Fremden schon führ,
erklär ich ausführlich
und bring sie natürlich
ins Wirtshaus, denn das gehört mir.“


Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..




%d Bloggern gefällt das: