In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLXXIII)

11 12 2021

Giancarlo, der bastelt in Brez
beim Anblick schon jeden Geräts
an allen Funktionen.
Es sollte sich lohnen,
der Neuerwerb folgte dann stets.

Francisco, der suchte in Gines
in Tiefen wohl des Magazines
ein Bild, das er kannte.
Dass er sich verrannte,
das merkt er nur selten – so schien es.

Ubaldo in Levico Terme,
der setzte auf wohlige Wärme.
Er wird überraschen
mit Vollgummiflaschen
und Heizgürteln für die Gedärme.

Cirilo, der sprach in Baélls:
„Du fütterst das Hündchen, so stell’s
gern mitten ins Zimmer.
Er frisst es auch immer,
das hörst Du anhand des Gebells.“

Renata, die brüht in Ronzone
Kaffee. Zählt sie ab jede Bohne,
Auch Wasser, das misst sie,
doch Zucker vergisst sie
und Sahne. Sie trinkt ihn nur ohne.

Iñaki, der ritzt in Ayerbe
für jeden Verlust eine Kerbe
in Teller und Tassen.
Er kann es nicht fassen,
ihm bleibt zum Schluss kaum eine Scherbe.

Gaspare, der ist in Preore
als Pater auch Hüter der Tore,
nur landen die Bälle
bei ihm nicht, anstelle
fliegt manches gleich auf die Empore.