In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLXXVIII)

29 01 2022

Zu Pferde war Béla in Staaben,
doch landete er oft im Graben.
Stets hat ein Fläschchen
bei sich in dem Täschchen,
um sich danach schleunigst zu laben.

Man wusste, mit Maartje in Vlist
lag man schon seit Jahren im Zwist.
Es machte die Runde,
welcher ihrer Hunde
den Nachbarn die Blumen wegfrisst.

Es pflegte György oft in Markt Schützen
im Hof unterm Vordach zu sitzen,
besonders bei Regen.
Das schätzt er deswegen,
er merkt nichts vom Donnern und Blitzen.

Kaninchen hat Vera in Kaag
wohl Dutzende, da sie die mag.
„Ich achte als Mutter
genau auf ihr Futter,
sie fressen nur, was auch ich nag.“

Aus Trägheit kürzt Gyula in Saar
vermittels der Schere sein Haar.
Vom Gang zu Frisören
will er nichts mehr hören.
Nun geht das schon so Jahr für Jahr.

Lambertus in Alblasserdamm,
der morgens stets zehn Runden schwamm,
der war furchtbar eitel
und zog seinen Scheitel.
Im Badedress war stets ein Kamm.

Ein Bonbon hat István in Tschickern
dabei, will am Tisch er mal kickern.
Zur Not, wenn auch schade,
tut’s auch Schokolade.
Er spielt niemals, ohne zu schlickern.


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