In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLXXXVII)

2 04 2022

Die Söhne von Lewis in Cranston,
die oftmals die Grundschule schwänzten,
die ärgern den Vater.
Streng durchgreifen tat er
mit Regeln, die dieses begrenzten.

Gonzalo fuhr in Tepexpan
am Morgen mit der Straßenbahn,
die sich oft verspätet.
Man kennt es und betet,
sonst sitzt auf den Schienen ein Schwan.

Ist Allen zu Hause in Guild,
kommt’s vor, dass er ungeniert brüllt.
Auch wenn man es nicht sah,
am Fenster ist sichtbar
ein Vorhang, der alles verhüllt.

Jesús mähte nie in Empalme.
„Mich stören zwar auch diese Halme,
doch wo einmal Gras war,
da kommt es zupass gar,
dass ich alles Grün gleich zermalme.“

Ein Bäumchen hat Edmond in Baxter.
Der Baum steht im Garten. Da wächst er
und trägt Aprikosen.
Wohl über die Hosen
geht viel von der Frucht, denn so kleckst er.

Ricardo hat in Cuautitlán
ein komisches Tier: einen Hahn,
der jeden Tag bellte
und sich auch verstellte
als Hund. Dieses Tier lebt im Wahm.

Es züchtet Skip in Gruetli-Laager
zehn Sorten an Nüssen, doch mager
blieb er bei den Früchten.
Er wird sie zwar züchten,
doch den Ertrag kriegen nur Nager.


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