In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DLXCIX)

25 06 2022

Oft schwitzte Oktawia in Zedel.
„Wenn ich mit der Zeitung nur wedel,
wird’s minimal besser.
Nur manchmal bewässer
ich zusätzlich Füße und Schädel.“

Es hielt sich Hamed in Anyama
als Haustier ein prächtiges Lama.
Dem Tier war es fade,
es mag, jammerschade,
nicht Sonne noch das Panorama.

Es trägt Aleksandra in Wusen
ein Taschentuch stets gern am Busen.
Da dies nur zur Zier ist
und auch aus Papier ist,
verwandelt es sich rasch in Flusen.

Da Ballaké in Anéfif
recht tief und dabei lautlos schlief,
so war es auch zwecklos,
der Morgen war wecklos.
Er schlief, wie gesagt, viel zu tief.

Im Sommer trug Czesław in Zelz
zu Shorts und Sandalen oft Pelz.
„Es kann ja mal regnen –
wenn Sie mir begegnen,
macht’s nichts, wenn ich dabei fast schmelz.“

Sylvain griff oft in Grand-Bassam
zu Bürste, Pomade und Kamm.
Er kann’s nicht vereiteln,
das Haar will sich scheiteln.
Jetzt trägt er sie lang, aber stramm.

Es hat Mieczysław in Worienen
die Blumen mit Lampen beschienen,
die er dorthin stellt sich.
Das Gärtchen erhellt sich
des Nachts für die sammelnden Bienen.


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