In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DCXIII)

1 10 2022

Es suchte Albert in Singrist
nach dem Apparat, der ihm misst,
wie viel eine ganze fleischfressende Pflanze
an Fliegen in einem Jahr frisst.

Camilla, die liegt in Juelsminde
im Sommer im Schatten der Linde.
Sie mag keine Sonne,
weshalb eine Tonne
sie aufstellt. „Recht schön, wie ich finde.“

Es zecht Nicolas oft in Roppenheim.
Er kehrt dann nach mehreren Schoppen heim,
die Gattin zu wecken
und sie groß zu necken.
Man meint gar, er kommt nur zum Kloppen heim.

Beobachtet Lærke in Skjern
den Himmel, so sieht sie oft fern
und sieht dort im Dunkel
kaum Sternengefunkel.
Das Dunkel mag sie jedoch gern.

Firmin, der betrachtet in Sartes
den Hund, der die Katze anstarrt,
die ihrerseits guckte
zum Vogel. Der spuckte,
und das bringt Firmin nun in Fahrt.

Es führt Asger meist in Ravnkilde
ein Schelmenstück deshalb im Schilde,
weil jeder drauf baute,
dass er sich nicht traute.
Sie waren nicht wirklich im Bilde.

Noée sagte deutlich in Rossfeld,
was sie dort im Stall von dem Boss hält.
Man ist dort nicht ehrlich,
denn das ist gefährlich,
weil’s sonst geschieht, dass man vom Ross fällt.


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