In fünf Zeilen um die Welt. Limericks (DCXXI)

26 11 2022

César, der in Arcis-sur-Aube
das Rad auf dem Gartenweg schob,
der wollte vom Strande
nur hochfeine Sande.
Er fand einfach Kies viel zu grob.

Afonso hat in Sabadim
den Husten. Natürlich sehr schlimm,
was durchaus viel Krach war.
So hielt ihm der Nachbar
ein Tütchen mit Bonbons hin: „Nimm!“

Joël, der rasiert in Langatte
sein Kinn jeden Morgen recht glatt.
Schon sehr viele Jahre
hat er keine Haare,
doch trägt er dies glänzend, nicht matt.

João ist oft in Taíde
am Mittag schon rechtschaffen müde.
Wenn Töne ihn stören,
hört er auf zu hören.
So herrscht dort im Haus schöner Friede.

Arlette, die probiert in Altrippe
ein Schnäpschen. „Wenn ich das Zeug kipp,
so habe ich Dusel.
Dann schmeck ich den Fusel
nicht so, als wenn ich daran nipp.“

Es baute sich Duarte in Sortes
ein Zelt auf inmitten des Ortes
von stattlichem Maße.
Er lebt auf der Straße –
und zwar ganz im Sinne des Wortes.

Agnès, die oft in Ortoncourt
zum Fußball mit dem Mofa fuhr,
vergaß nun zu tanken.
Bringt sie das zum Schwanken?
Sie schob das Krad. Da blieb sie stur.


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