Ausgeprägte Lernresistenz

24 01 2021

Es ist ja nicht so, dass wir es nicht schon versucht hätten. Zweimal bereits wurden Gesetzentwürfe zur Bestandsdatenauskunft als verfassungswidrig eingestuft, da die schrankenlose Weitergabe von Telekommunikationsdaten einschließlich PIN, PUK und IP-Adressen gegen Grundrechte verstößt. Angesichts der Tatsache, dass Bundespräsident Steinmeier dem Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität, das eine Reform des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes vorsieht, mehr als skeptisch gegenübersteht und seine Unterschrift verweigern dürfte, bricht die auf konstitutionellen Dilettantismus spezialisierte Bundesregierung mit dem Gesetz zur Anpassung der Regelungen über die Bestandsdatenauskunft an die Vorgaben aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Mai 2020 eine so sinn- wie hirnlose Kasperade vom Zaun, die die genannte Entscheidung nicht einmal berücksichtigt. Die ausgeprägte Lernresistenz der Trümmertruppe wird auch durch pandemiebedingtes Notabitur ohne Prüfung nicht besser, dafür zeigt sie geradezu ideal die Definition von Wahnsinn: immer wieder das Gleiche zu tun, aber andere Resultate zu erwarten. Alle weiteren Anzeichen, dass künftige Koalitionen auch eher mit Reparaturreparaturen beschäftigt sein werden als mit Gesetzen für zurechnungsfähige Bürger, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • maske laschet: Er steckt ja nicht überall seine Nase rein.
  • söder kanzler cdu: Eher wird der evangelisch.
  • merz alkohol: Was kann Schnaps, was seine Pillen nicht können?
  • aluminium partikel: Wenn man zu viel einatmet, wächst einem so ein komischer Hut.
  • wdr schulfunk: Der Intendant wartet noch das Chorkonzert ab.
  • autobahn steuern: Im Zweifel überholt Scheuer eh rechts.
  • scholz spd kanzler: Der Trend zur Wunschvorstellung ist ungebrochen.
  • afd beobachtung: Der Verfassungsschutz drückt schon mal ein Auge zu.




Bier-Dosen

10 01 2021

Für paar Tage gab es Hoffnung. Die Impfung gegen COVID-19 hat begonnen, und Deutschland, Nation der Erfinder und Ingenieure, macht alles richtig. Alles? In einem kleinen Bundesland, in dem bei jeder sich bietenden Gelegenheit die dümmsten Deppen die Klappe bis zum Anschlag aufreißen, fiel dem zuständigen Personal auf, dass ein paar Hundert Dosen vernichtet werden mussten, weil die Kühlkette unterbrochen wurde. Was bei einer Pizza im Supermarkt reibungslos funktioniert, bekam das Gesundheitsministerium nicht hin. Wobei die Campingkühlbox, in der der Impfstoff quer durch den Freistaat gekarrt wurde, extra einen Halter hatte – für Bier-Dosen. Was soll schon schiefgehen, wenn die Fachministerin sich auf ihre Kernkompetenz beschränkt. Alle weiteren Anzeichen, dass man in Bayern nicht zwingend im Verkehrsressort landen muss, um als gemeingefährlicher Irrer Karriere zu machen, wie immer in den Suchmaschinentreffern, diesmal jahreswechselbedingt die der vergangenen 28 Tage.

  • steuerzahler: Man kann bei Erleichterungen nicht alle berücksichtigen. Das geht ja nicht mal in der Wirtschaft.
  • dummheit: Immerhin darf sie im akuten Fall bald nur noch fünfzehn Kilometer verbreitet werden.
  • merz nazi: Sie lassen ihn erst mal machen.
  • lotto zufall: Manche spielen das sogar absichtlich.
  • digital politik: Seehofer twittert jetzt doch?
  • alkoholverbot: Es würde ja bei den meisten schon reichen, wenn sie ihre Tabletten nehmen.
  • kanzlerkandidat fdp: Hat die APO noch etwas zu sagen?
  • kolonien wirtschaft: Die Fortsetzung von Kohl war Köhler.
  • friedliche revolution: Vegane Schweine.
  • lindner dumm: Die majestätische Trägheit des Faktischen.
  • söder raumfahrt: Nur noch eine Frage der Zeit, bis die CSU auch ihn zum Mond schießt.




Noch nicht aller Tage Abend

21 12 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

alles – alles? – ja, alles ist anders. Die Zeit läuft nicht schneller oder rückwärts, sie löst sich in ihre Bestandteile auf, und mit ihr das, was wir Welt oder Zivilisation nennen. Nicht mehr einzelne Länder, die ganze menschliche Gemeinschaft, so es sie denn je gab, ist unter dem Einfluss eines tödlichen Virus gebannt und gefangen. Alle Anzeichen, dass diese Pandemie eine Art von globalem Intelligenztest darstellt, den die wenigsten bestehen, deuten darauf hin, dass wir längst jedes Maß verloren haben, jede Vernunft, jeden Zusammenhalt. Der Gemeinsinn ist entschwunden, wir finden uns mitten in der Zeit der Zusammengehörigkeit, die von Familienfesten und Treffen im Freundeskreis geprägt ist, in der Kälte der Verwertbarkeit wieder. Rohe Weihnacht.

Das Infektionsgeschehen vergrößert mit hoher Präzision, was in dieser Ordnung schon lange für die genauen Beobachter offenbar war, was längst zutage trat, was aber bis heute geleugnet wird. Die Gesellschaft selbst ist zum Risikopatienten geworden, und das nicht etwa durch unvermeidbare Prozesse wie Altern oder mangelnde Anpassung an die Wirklichkeit, sondern durch zielgerichtete Zerstörung von innen. Ihr Kern ist beschädigt, ihr Immunsystem außer Kraft gesetzt, ihre Resistenz gegenüber zersetzenden Einflüssen hat in einem Maße abgenommen, dass sie wehrlos ihrer eigenen Zerrüttung zusehen muss. Der gnadenbringende Egoismus, der angeblich mit den Krumen vom Tische der Reichen die Bedürftigen füttern soll, ist ein gnadenloser, und die Vermögenden haben es nie geleugnet; man hat nur vermieden, ihnen genau zuzuhören, um nicht selbst von ihrer Verachtung gestraft zu werden, und viele haben die Augen vor der Monstrosität der Niedertracht verschlossen, mit der sie paktieren müssen, wenn sie nicht gegen sie kämpfen. Erst in den Beschränkungen, denen die Menschen nun ausgesetzt sind, entdecken sie ihre Freiheit wieder, aber was heißt das schon?

Der unbedingte Wille zur Freiheit meint eine, die sich nicht um den Nächsten schert; gleichwohl erwartet der Freie, dass sich andere auch dann um ihn kümmern, wenn er sie verhöhnt, erniedrigt oder gleich ganz aus seinem gesellschaftlichen Kontext ausstößt. Das funktioniert kurzfristig durch mangelnde Wertschätzung, die auf dem Gefühl der Überlegenheit dank eines gut gefüllten Bankkontos und wichtiger Positionen an den Schlüsselstellen in Wirtschaft und Politik fußt, und nachhaltig durch den Zwang, immer mehr leisten zu müssen, um den erreichten Standard auch nur halten zu können, falls nicht unvorhergesehene Katastrophen einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Wir wollen es nicht wahrhaben, nicht einmal angesichts der hetzerischen Schlagzeilen der Braunpresse. Das Gesellschaftsmodell, das uns eingetrichtert wird, ist der Konsum, der über Leichen geht. Für alles, was uns billig in den Rachen geworfen wird, billiger, noch billiger, immer billiger, bezahlen wir mit dem Leben, zunächst nicht mit unserem eigenen, aber das kann sich ja jederzeit ändern. Wie kommen Politiker auf den Gedanken, man könne Todesopfer, deren Zahl man noch nicht einmal zu schätzen vermag, da sie sich erst in den kommenden Wochen zeigt, gegen die wirtschaftliche Entwicklung ihrer bevorzugten Branchen aufrechnen? Wie kann uns dieses Pack einreden, ein Schnäppchenprospekt sei attraktiver als die Perspektive, in ein paar Wochen gesund und außerhalb der Intensivstation zu leben?

Es bedarf keines Alarms, der Kapitalismus ist bereits der Katastrophenfall.

Wir haben versagt, und die große Mehrheit wird sich nicht einmal durch eigene Umkehr retten können. Wer nicht verstanden hat, wie die saturierte Elite der sozial Schwachen den ganzen Karren in den Dreck fährt, fröhlich ignorierend, dass sie auch das Leben ihrer eigenen Kinder aufs Spiel setzt, sieht die den Tod ins Auge fassende Menschheit bei ihren letzten Versuchen, die unmittelbare Zukunft durch Vernunft in den Griff zu bekommen – es wird nicht mehr lange dauern, und der Krieg gegen die Ergebnisse der Aufklärung wird mit Sanktionen die kantischen Erkenntnisse strafen, die folgerichtig nur zur Feindschaft gegen den inhumanen Kapitalismus führen können. Und wieder lullen sie uns ein, und wieder versprechen sie uns Freiheit, diesmal unter dem Deckmantel der Eigenverantwortung.

Eigenverantwortung ist nur der Zuckerguss auf der erhofften Abschaffung der Solidarität, die bei unerwünschtem Gebrauch die Apologeten des Nachtwächterstaates auf den Scheiterhaufen bringen könnte. Sie ist das Feigenblatt, mit dem die pseudoliberalen Kotschwätzer gegen jede Vernunft ein Tempolimit als Anschlag auf die Freiheit verdammen und gleichzeitig trotz erdrückender Last der Gegenbeweise ihren Krieg gegen Drogen fortführen, der letztlich nur ein Aufblähen von Waffen- und Sicherheitsindustrie für den Krieg gegen Konsumenten ist. Eigenverantwortung heißt, dass eine Blase übersättigter Versager, die für jede Aufgabe in einer funktionsfähigen Gesellschaft ungeeignet wären, sich ihren Hintern platt sitzen, damit sie den Niedergang der Außenwelt nicht zur Kenntnis nehmen, geschweige denn etwas an ihm ändern müssten. Sie schieben ihre Verpflichtungen den anderen in die Schuhe, doch sie geben damit auch Macht ab und sind nichts anderes als Diener eines Popanz, der ihresgleichen auskaut und von sich speit. Was an den jämmerlichen Dollmännchen würde noch reichen fürs Gottesgnadentum, aus dem sich das schlotternd fortstehlen müsste? Diesen trüben Gestalten also haben wir die sittliche Kraft zugetraut, einen ganzen Staat in einer existenziellen Bedrohung zu übersehen, dass er keinen Schaden nehme? Diese Kippfiguren machen sich mit dem braunen Aushub gemein, wo es ihnen in den Kram passt, beschützen erklärte Verfassungsfeinde und wähnen in jedem demokratischen Protest gegen die Zerstörung des Gemeinwesens als Weltuntergang? Wir haben es weit gebracht und müssen uns nicht wundern, wenn ganze Landstriche im Osten sich in permanentem Widerstand gegen eine elitäre Kaste wähnt, die sich im Auftrag der Partei vom eigenen Abglanz nährt. Wir müssen auch nicht erstaunt sein, wenn Schauermärchenerzähler, die sich in Wahrheit auch nur bereichern wollen, dem Volk wilde Lügen auftischen und überall Glauben finden. Dieses Land denkt nicht. Dieses Land hat nie gedacht. Und jetzt ist es ohnehin bald zu spät.

Die Aussichten sind nicht gut. Auch wenn wir vor einem Jahr noch den Eindruck hatten, dass die Erfolge der Populisten zusehends bröckeln, wir sind heute mehr als je zuvor Zeugen einer politischen Sterbebegleitung der westlichen Demokratien und ihrer Bündnisse. Auch das ist keine Überraschung, denn wir haben uns gegen die überlebenswichtigen Fragen hermetisch abgeschirmt, bis sie ihre Antworten selbst gegeben haben. Wer diese kleine Pandemie für eine Herausforderung der Menschheit hielt, darf sich in ein paar Jahrzehnten mit den Folgen des globalen Klimaumschwungs befassen und feststellen, dass es viele gab, die alles wussten und es doch nicht für möglich gehalten haben, weil es ja nur ein bisschen Natur war. Wir werden die Nachrichten aushalten müssen, wie wir die heutigen Nachrichten aushalten – nicht alle, einige von uns werden bereits den Aggregatzustand gewechselt haben, und vielleicht gibt es auch in diesen Jahren einigermaßen gute Satire.

Als regelmäßige Besucher dieser fast täglichen Kolumnen wird manchen sicher auch aufgefallen sein, wie schwierig es sich bisweilen gestaltete, bei weitgehend monothematischer Nachrichtenlage die Beiträge nicht zu einem ebenso eintönigen Kompott verkommen zu lassen. Ja, es gab hin und wieder in Politik und Gesellschaft Entwicklungen, die nicht vollkommen von der allgegenwärtigen Pandemie an den Rand gedrängt wurden, aber sie waren rar, und wenn sie überhaupt im Inland stattfanden – zu den internationalen Entwicklungen halte ich nach wie vor Distanz aus den bekannten Gründen – so ergab sich irgendwo bestimmt eine Querverbindung zu Corona. Das zu lesen, auch wenn es jeder aus freien Stücken tut, dürfte ermüdend sein; das aber zu schreiben ist eine Zumutung, und ich habe mehr als einmal erst nach gründlichem Durchwühlen der Themen etwas gefunden, was für einen Text taugte. Immerhin hat das automatische Radar funktioniert, das immer dann ausschlägt, wenn irgendein aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bekannter Depp etwas äußert, das selbst für seine Verhältnisse erstaunlich dämlich ist. Das Ding will gepflegt sein, liefert dann aber mit erstaunlicher Zuverlässigkeit. Möglicherweise gab es ab und zu doch unerwartete Glanzlichter. Die menschliche Dummheit, Eitelkeit, Gier, Selbstsucht und Ignoranz als ihre treuen Begleiter bringen genug hervor.

Üblicherweise sollte zum Beschluss des Jahres hier etwas Humorvolles stehen, eine Causerie unter dem Adventskranz, vielleicht noch ein wenig ironisch, aber ohne Schärfe. Im letzten Jahr hatte ich schon darauf verzichtet, Familie und Freunde aufzuzählen, wie sie das Fest verbringen. Bruno, unser Fürst Bückler, hat mit Hansi den legendären Landgasthof längst geschlossen. Es gab hier und da Pläne, die feine Küche in Schachteln zu verpacken und aus der Seitentür zu verkaufen, aber das wäre nicht dasselbe gewesen. Die beiden sind deprimiert. Vor einigen Tagen brachte Hansi mir je eine Flasche vom 1995-er Wupperburger Brüllaffen und dem 1993-er Gurbesheimer Knarrtreppchen. So ganz alleine wird dies bestimmt kein Genuss sein. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend.

Breschkes hätten mich gerne eingeladen, wo sie doch bereits seit zwei Wochen in freiwilliger Quarantäne zu Hause sitzen, weil ihre Tochter über die Festtage in Deutschland ist. Das reicht dann an Haushalten, abgesehen von der Anzahl der Gäste, und da man ja inzwischen alles, Tannenbaum und Sauerbraten, an die Haustür geliefert bekommt – vorausgesetzt, man hat mich im Bekanntenkreis – werden sie keinen Mangel leiden. Irgendwann zwischen den Jahren werde ich sie einmal an der Gartenpforte besuchen und wie versprochen eine Runde mit Bismarck gehen, der ansonsten nur in den Garten kommt.

Auch Anne hatte angefragt. Sie hätte vermutlich am zweiten Festtag mit einer großen Kiste vor meiner Tür gestanden und gefragt, wie lange so eine Gans mit Klößen braucht, wenn man alle Zutaten schon parat hat. Immerhin klingelt sie nicht mehr nachts. Ich rechne mit allem, auch wenn die schwierigen Feste vorbei sind, an denen sie eine bis zwei Schachteln Pralinen brauchte, wenn sie gegen halb zwei aus der Berghütte zurückgekehrt war. Ein vernünftig sortierter Weinkeller hat seine Vorzüge, wenn man jemanden wie diese Anwältin kennt, die immerhin mit ihrer Kanzlei in die ersten Kreise aufgestiegen ist und in Luzie eine hervorragende Managerin gefunden hat, die das Büro am Laufen hält. Deren Liaison mit Minnichkeit, früher noch in der Agentur Trends & Friends von Mandy Schwidarski beschäftigt, jetzt aber zum Buchhalter umfunktioniert, läuft bereits ein paar Tage, und sie werden demnächst gemeinsam in ein hübsches Häuschen am Stadtrand ziehen, das die ehemalige Raumpflegerin Sofia Asgatowna für sie entdeckt hat, unter der Voraussetzung, dass sie als Dekorationsexpertin auch fürderhin die Oberhand über die Wohnästhetik der beiden Opernfreunde behalten dürfe. Sie bekommt derzeit nicht gerade viel zu tun, weil die Privathaushalte kaum Besuch empfangen, und so staffiert sie jedes Büro aus, das noch eine freie Ecke hat. Ich werde sicher davon berichten.

Doktor Klengel malt nach wie vor, zwar lassen seine Augen langsam nach, aber das tut dem Eifer des ehemaligen Hausarztes keinen Abbruch. Drei Kleinausstellungen hatte er bereits, eine größere im Herbst fiel bedauerlicherweise aus. Er besucht regelmäßig das Herrenhaus Rummelsdorf und hat im Gesindesaal schon eine weitere Folge der Baumaquarelle gezeigt. Der Graf ist unterdessen kaum noch unterwegs, hat das Reiten aufgegeben und konzentriert sich ganz auf seine Stiche, die er nach seinem Ableben einer Stiftung zu hinterlassen gedenkt. Unser Mediziner im Ruhestand wird noch einiges brauchen, um den Bestand an Landschaften aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert aufzuarbeiten. Es erhält ihn jung, regt ihn zu neuen Motiven an dürfte vielleicht zu einem Buch führen, wenn er denn einmal Zeit fände. Alte Leute haben ja meist keine mehr.

Immerhin ist mein Großneffe Kester seit einem halben Jahr ordentlicher Professor für theoretische Physik und hat die Wellenfunktion der Baryonen noch nicht ganz erklärt. Also mir nicht, und nach dem, was ich verstanden habe, sollte das für einen Nobelpreis reichen, wenn die Akademie genug von der Schleifenquantengravitation kapiert hat, um sie zu prämieren. Mein Patenkind Maja ist in der algebraischen Zahlentheorie, genauer: in der Untersuchung der Kreisteilungskörper bzw. der Körpererweiterungen nach Galois so weit, dass sie zwar sehr genaue Aussagen treffen kann, aber nicht mehr weiß, worüber. Ich bin froh, dass sie nicht so einen fürchterlich langweiligen Beruf ergriffen hat wie ich.

Und dann wäre da natürlich Siebels, die graue Eminenz des deutschen Fernsehens. Üblicherweise jettet er über die Feiertage um die Welt, um im sonnigen Süden mindestens zwei Staffeln einer fürchterlichen Schmonzette sowie einen Film mit Ärzten, Steuerberatern oder Bischöfen abzudrehen, sofern die ganze Chose unter Palmen spielt, im Standby-Modus mit einem Cocktailglas in der Hand zu bewerkstelligen ist und sich hinterher im ebenso komatösen Feiertagsprogramm versendet. Er hat nichts zu tun. Damit er mir nicht mit spontan aus ihm herausbrechenden Ideen für neue Talkformate oder einen Spartensender für Wählerbeschimpfung auf die Nerven geht, habe ich ihm einen Karton mit allerhand mediengeschichtlicher Fachliteratur vor die Tür gestellt. Andere wären bis Ostern damit ausgelastet, er wird in zehn Tagen fertig sein. Damit ließe sich leben.

Zuletzt aber muss ich den Freund und Kollegen Gernulf Olzheimer nennen, der selbstverständlich auch im kommenden Jahr seine Kolumne bei mir mit messerscharfer Diktion füllen wird, stets übel gelaunt, da gegen seinen beleidigten Idealismus kein Kraut wachsen wird, solange er schreibt. Er liefert seine Beiträge mit nicht nachlassender Verve und Bissigkeit ab, manches Mal schweigsam, da er nicht viel an seinen verbalen Eruptionen erklären kann – und dies auch gar nicht muss – und dann wieder in grimmiger Entschlossenheit, es allen gezeigt zu haben. Wenn er keinen Kristallascher in die Finger bekommt, geht auch nichts zu Bruch, und so bleibt er für das tägliche Geschäft der Redaktion in diesem kleinen literarischen Salon offen. Wir alle wissen, was wir an ihm haben.

Und noch eins wird bleiben. Die Schnipsel und Skizzen, die fast zwölf Monate lang Schreibtisch und Schubladen bedeckt, gefüllt, verstopft haben, landen in einem kleinen Feuerchen, das seinen dünnen Rauch in die Winterluft schickt, und dann wird die Arbeit des Archivierens beginnen, das Einsortieren der Beiträge, ein bisschen Statistik, hier und da eine erneute analytische Beschäftigung mit den Texten, die nun fertig vor mir liegen, etwas zu finden, was erhellt und erfreut. Nach altem Brauch nehme ich mir auch in diesem Jahr ein paar Tage Weihnachtspause für diese und andere kleine Aufräumarbeiten, und dann gibt es einen reinen Neubeginn am Dienstag, den 5. Januar 2021. Vieles wird sein wie bisher, und manche Idee spukt im Kopf herum, die ich für eine kleine Veränderung nutzen könnte. Wir werden sehen.

Allen Leserinnen und Lesern, die dies Blog fast oder fast ganz immer und regelmäßiger als unregelmäßig oder doch nur manchmal oder aus Versehen gelesen, kommentiert oder weiterempfohlen haben, danke ich für ihre Treue und Aufmerksamkeit und wünsche, je nach Gusto, ein fröhliches, turbulentes, besinnliches, heiteres, genüssliches, entspanntes, friedvolles und ansonsten schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches Neues Jahr.

Beste Grüße und Aufwiederlesen

bee





Patientenverfügungen

20 12 2020

Landauf, landab sieht man sie marschieren, die geistig dünn angerührten Apostel der Unterkomplexität, die ihr rechtsradikales Geseier als Spaziergänge anmelden wie weiland der untere Dreckrand in Dresden. Als „Lichtspaziergang“ zog nun eine Ansammlung von Corona-Rebellen – die Solidaritätsverweigerer, die genau die Maßnahmen erwirken, gegen die sie hinterher protestieren – durch Balingen im Zollernalbkreis, eskortiert von Polizisten, die sich von diesem Aushub anhusten lassen durften, der während der Sperrstunde ohne Mund-Nasen-Schutz durch den Ort streift. Und begleitet von Rettungssanitätern, die genau das Richtige taten. Sie verteilten Patientenverfügungen an die Deppen, die die Infektionsgefahr für einen Verschwörungsmythos von Bundesregierung, Pharmaindustrie und internationalem Judentum halten. Patientenverfügungen, in denen die Demonstranten im Falle einer Erkrankung auf jede rettungsdienstliche Versorgung verzichten und alle intensivmedizinischen Maßnahmen ablehnen. Eine Geste von geradezu weihnachtlicher Wärme, die die medizinische Versorgung genau denen gibt, die ihrer bedürfen, und nicht den Knalltüten, die sich für das göttliche Maß aller Dinge halten. Alle weiteren Anzeichen, dass auch zum Jahresende die Hoffnung auf eine zünftige Katastrophe noch nicht begraben werden muss, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • querdenker: Nicht mal quer.
  • fernsehen weihnachten: Man stirbt langsam.
  • corona cdu: Nicht mal ein Virus kriegt das weg.
  • lockdown seehofer: Schmeißen Sie am besten den Kellerschlüssel weg.
  • laschet alkoholiker: Er gibt halt so gerne einen aus.
  • wahlen merkel: Wenn sie nicht mehr teilnimmt, kann sie nur gewinnen.
  • kirche weihnachten: Superspreading passt theologisch eher zu Pfingsten.
  • fleischwaren nrw: Jeder wählt seinen Gammel selbst.
  • krankenhäuser gez: Nach drei Folgen Sachsenklinik hat der Ministerpräsident vermutlich festgestellt, dass die Gefahr schon vorüber ist.




Trümmertruppe

6 12 2020

Dass die dümmsten Lügen mit Hilfe von Statistik bewerkstelligt werden, ist weder neu noch ein Geheimnis. Eins der probatesten Mittel dazu ist die Kriminalstatistik, die bereits vor der professionellen Verdrehung durch die Politik im Schnitt zu 104,5% aus hastig zusammengeklatschtem Müll besteht, ohne den man nicht beweisen kann, was hinterher rauskommen soll. Um bösartige Hetzpropaganda im Gewand einer objektiven Untersuchung zu erhalten, bleibt nach dem unüberlegten Verbot des seinerzeit wissenschaftlich anerkannten Hexenglaubens nur noch der Verfassungsschutz. Der Bericht des Landesamtes Sachsen, verantwortet von einem Innenminister, der sich von der Polizei auf der Nase herumtanzen lässt und es als legal ansieht, wenn seine Beamten gestohlene und gefundene Fahrräder als Hehlerware verticken, wertet Beschädigungen von Wahlplakaten grundsätzlich als linksextreme –und nicht: linke – schwere staatsgefährdende Straftat. Alle Fälle, in denen Plakate demokratischer Parteien gerichtsfest von Faschisten abgerissen, angezündet oder umgehauen wurden, gingen als linksextreme Verbrechen in die Statistik ein. Was zu einem sprunghaften Anstieg linker Gewalt im ansonsten friedlichen Freistaat Sachsen führte. Ohne diese Trümmertruppe wären wir sicher nicht mehr in der Lage, Realsatire zu definieren. Alle weiteren Anzeichen, dass diese ostdeutsche Jauche froh und glücklich sein könnte, nicht über Gebühr in den westdeutschen Medien abgebildet zu werden, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • cdu afd: Die Spezialisten vom Verfassungsschutz sind kurz davor, den Unterschied rauszufinden.
  • laschet fleischfabrik: Ein Grund mehr, Vegetarier zu werden.
  • kanzler laschet: Er arbeitet noch am Sollgewicht.
  • koschere weihnachten: Jüdisch-christliches Gutenabendland.
  • stahlknecht nazis: Wo keine Persönlichkeit ist, gibt’s nicht viel zu spalten.
  • sozial national: Vermutlich nur Flügelkämpfe.
  • muffe puffen: Oder mit der Klammer gebeutelt.
  • härteste weihnachten: Trinken hilft auch nicht, sehen Sie sich die CDU an.




Gottes eigenes Land

22 11 2020

Fleischfabriksklaven. Millionäre, die durch die Pandemie auf Kosten der Armen reicher werden. Casinokapitalisten, die mit Gesundheit und Leben ihrer Untertanen zocken. Alles drei in einem geht nicht? In einem Betrieb des US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns Tyson Foods, der unter anderem Fast-Food-Ketten wie McDonalds, Burger King und Kentucky Fried Chicken beliefert, haben sich in Ohio mehr als tausend Arbeiter mit COVID-19 infiziert. Da sie bei Krankheit nicht entlohnt werden, standen viele von ihnen trotzdem am Fließband. Ihnen seien einmalig dreißig Dollar für Medikamente gezahlt worden. Mindestens sechs von ihnen sind gestorben. Ein Spaß für Manager am Strandort Waterloo – sie schlossen Wetten ab, wie viele Schweinezerleger positiv getestet würden. Die Firma gibt sich betont christlich, das Personal wird zu ständigem Gebet aufgerufen. Bestimmt gibt es auch deshalb keine sanitären Einrichtungen, die Arbeiter dürfen allerdings eine Rinne neben dem Fließband benutzen. Alle weiteren Anzeichen, dass die Vereinigten Staaten unter jedem Präsidenten Gottes eigenes Land sein werden, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • zeitzünder bauanleitung: Im Moment reicht ein Virus, um die Reste dieser Zivilisation zu beseitigen.
  • panflöte kaufen: Sollte im Lama-Zubehör sein.
  • deutsche böller: Knalltüten haben wir genug.
  • caffier nazis: Von einer multiplen Persönlichkeit war bisher nichts bekannt.
  • urlaub autobahn: Eine attraktive Alternative, wenn gerade die Hotels geschlossen sind.
  • querdenker arschlöcher: In Deutschland ist eine genaue Produktbezeichnung vorgeschrieben…
  • corona leugner: … wobei sich einzelne Erzeugnisse im Markennamen unterscheiden können.




Arbeitsschutzkontrollgesetz

8 11 2020

Was haben wir im Sommer geklatscht! Endlich die richtige Anerkennung für alle die Hilfskräfte in der Fleischindustrie, die mit leckeren Schlachtabfällen das Grillfest… – Nein, wir haben natürlich nicht für sie geklatscht. Wozu auch, das Personal kriegt ja schließlich Geld für seine Arbeit. Wovon sollen die osteuropäischen Subsubsubunternehmer denn sonst die luxuriösen Zehnbettzimmer zahlen, in denen die Zerleger in ihrer Freizeit aufbewahrt werden. Die Bundesregierung hatte Abhilfe versprochen und ein Arbeitsschutzkontrollgesetz in Aussicht gestellt – dringend nötig, da sich inzwischen die Schlachthöfe der Kadaverindustrie als Infektionsherde etabliert haben, die auch nach Quarantäne das Virus munter in der Fläche verbreiten. Allein dieses Gesetz wird so schnell nicht kommen, die Bundesregierung in Gestalt der Union sieht hier noch Gesprächsbedarf. Präziser ausgedrückt: die Fleischbonzen sehen noch Gesprächsbedarf mit der Bundesregierung, um sich ihr lukratives Geschäftsmodell nicht durch Gesetze für Infektionsschutz und Einhaltung internationaler Arbeitsschutzbestimmungen schlachten zu lassen. Wir sollten alle noch mal mit dem Betrieb in einer Fleischproduktionsanlage vertraut machen. Einmal quer durch. Am Haken. Alle weiteren Anzeichen, dass diese Pandemie ein Glücksfall für die herrschende Klasse ist, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • philosophische versuche: Die Zeit, in der ein halbwegs denkeder Mensch sich noch schmerzfrei mit Politik befassen konnte, sind hier längst vorbei.
  • gottesdienst ausatmen: Bei einer Totenmesse hält sich wenigstens einer an die Vorsichtsmaßnahmen.
  • virologie: Momentan sind die Bundestrainer alle Experten für US-amerikanisches Wahlrecht.
  • corona schulen: Man lernt ja nicht fürs Leben.
  • esoterische rezepte: Stellen Sie sich einen Kohlrabi vor.
  • antisemitismus polizei rufen: Nur dann, wenn er vorher nicht ausreicht.
  • bundeswehr corona: Vielleicht war diese Cyber-Kriegsführung doch keine so schlechte Idee.
  • hakenkreuze polizei: Bis jetzt tragen die Beamten immer noch die üblichen Landeswappen, in Sachsen oder Thüringen kann das also schnell angepasst werden.




Rübenschnitzel

25 10 2020

Wurst bleibt Wurst. Das EU-Parlament hat gerade noch einmal die Kurve gekriegt, den dümmlichen und sinnfreien Vorstoß der Agrarlobby in die Bio-Tonne zu treten. Vegetarische und vegane Burger, Würste und Steaks dürfen weiterhin unter diesen Namen in den Handel gebracht und beworben werden, die Bezeichnungen sind nach Ansicht der Abgeordneten nicht irreführend. Interessant wird es, wenn der Landwirtschaftsausschuss jetzt erklären muss, ob die Zuckerhersteller ihre Rübenschnitzel umbenennen müssen, ob die Brauereiwirtschaft den Bierschinken verbietet oder die Milchproduzenten den Leberkäse. Darauf einen Hamburger. Alle weiteren Anzeichen, dass die Europäische Union eine durchaus gut funktionierende Institution ist, die ihre Arbeitszeit ausschließlich für zielführende und zweckmäßige Entscheidungen einsetzt, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • grüne umwelt: Irgendwann werden sie das Thema schon entdecken.
  • lindner rücktritt: Sobald die AfD etwas frei hat.
  • urlaub corona: Eine Intensivstation unter Palmen.
  • merkel klopapier: Wenn BILD rausfindet, dass sie auch eine Zahnbürste verwendet, geht das Abendland unter.
  • lüftungsmanagement: Wir investieren in den Karneval.
  • auto abschleppen: Die CDU verdient sich jetzt auch ein bisschen was nebenbei.
  • deutschland fußball: Wenigstens ein Gebiet, auf dem wir mit der aktuellen Digitalisierung zurechtkommen.




Verwaltungsfaschisten

11 10 2020

Wenn man als deutscher Akademiker mit Migrationshintergrund mehrere Kündigungen in der Probezeit bekommt und dann schließlich trotz höchster Qualifikation erwerbslos bleibt, kann das unterschiedliche Gründe haben. In Sachsen zum Beispiel liegt es an ausländerfeindlichen Beamten, die im Landesamt für Verfassungsschutz für Verfassungsschutz hocken und einem promovierten Naturwissenschaftler nachspionieren, um seine Arbeitgeber mit falschen Verdächtigungen zu warnen vor einem potenziellen Terroristen. Der Datenschutzbeauftragte des Landes war über die Sache gestolpert, nachdem er in der Akte des wissenschaftlichen Angestellten gelesen hatte, was man ihm vorwarf: ehrenamtlicher Helfer einer muslimischen Studentengemeinde gewesen zu sein. Das Land Sachsen muss ihm nun 145.000 Euro zahlen. Während die Verwaltungsfaschisten ohne Konsequenzen weiter ihrem Job nachgehen werden. Dabei könnte es so leicht sein, eine Karriere zu zerstören. Alle weiteren Anzeichen, dass wir keine Studie brauchen, um zu wissen, wo der braune Dreckrand der Sicherheitsbehörden verläuft, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • oktoberfest schlager: Corona Bavariae.
  • afd maske: Die hat diese Partei längst abgelegt.
  • afd mundschutz: Angebrachter wäre ein Schundschutz.
  • kemmerich zuhälter: Im Nebenberuf ist er noch für eine Partei tätig.
  • glühwein alkoholisch: Das regelt der Weihnachtsmarkt.
  • umgekehrte psychologie: Es soll ja auch Leute geben, die von allem etwas verstehen.
  • atom kosten: Leider werden die Dinger nicht einzeln verkauft.
  • corona listen: Der deutsche Versuch, die Vorratsdatenspeicherung schon mal mit analogen Mitteln anzufangen.
  • scheuer dumm: Auch das.




Verfassungsrechtlich geschützt

27 09 2020

Man ist ja als Kunde der Deutschen Bahn AG schon froh, wenn man die Bordrestaurants nicht benutzen muss. Ist man aber auf die rollende Resterampe im ICE tatsächlich einmal angewiesen, so kann es auch sein, dass sie nicht geöffnet ist. Oder gar nicht erst mitfährt. Was denn nun die Zuggastronomie in den vergangenen Jahren eingespielt hätte, lautete eine Anfrage an den Verkehrsminister. Scheuer wies darauf hin, dass diese Informationen verfassungsrechtlich geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der betroffenen Unternehmen berühren und daher nicht herausgeben werden dürfen. Was für einen Monopolbetrieb – es gibt halt nur eine Gastronomie bei der staatlichen Bahn – natürlich grenzdebiler Unfug ist, wie man es vom unteren IQ-Rand des Bundeskabinetts nicht anders erwartet hätte. Es werden auch einfache betriebwirtschaftliche Kennzahlen zum Staatsgeheimnis aufgeblasen, um dem peinlichen Versager aus der CSU noch eine Blamage mehr zu ersparen. Falls er mit dem Zählen überhaupt mitkommt. Alle weiteren Anzeichen, dass ganz andere Dinge des verfassungsrechtlichen Schutzes bedürften, wie immer in den Suchmaschinentreffern der vergangenen 14 Tage.

  • grundgesetz polizei: Man kann eins mit dem anderen verteidigen. Oder beseitigen.
  • infektion seehofer: Man kann die Schäden aber auch anders erklären.
  • merz kinder: Vielleicht handelt es sich ja nicht um etwas Strafrechtliches.
  • seehofer rassismus: Als Finanzminister hätte er ihn halt nicht ausleben dürfen.
  • spd grüne: Darf sich der Schwanz aussuchen, welcher Hund mit ihm wackelt?
  • herrenwitze: Wobei die FDP eher von Sklavenmoral geprägt ist.