Public Shaming

24 08 2017

„… wolle die Regierung Hassbotschaften im Internet nicht weiter hinnehmen. Es sei angedacht, die Verfasser durch eine spezielle Datenbank, die auf Anfrage auch von Medien und privaten…“

„… in der Bundesrepublik umsetzbar seien, wenn die Justiz Warnschussarrest und Prügelstrafe nicht als einzige Möglichkeiten einer…“

„… nicht wüssten, wie ihre Nachbarn hießen, ob sie einen Migrationshintergrund besäßen oder wie viele Personen sich dauerhaft in ihrem Haushalt aufhielten. Das Bedürfnis der Bürger nach mehr Information über ihre angrenzenden Bewohner sei also gar nicht hoch genug zu…“

„… eine genaue Grenze ziehen müsse zwischen justiziabler Beleidigung und Meinungsäußerung, welche zwar als solche auch dem Ermessen eines Seitenbetreibers unterliege, strafrechtlich aber nur unter ganz bestimmten…“

„… nicht die Schule schwänzten, würden sie rechtzeitig durch einen amtlichen Aushang beim kommunalen Blockbevollmächtigten von den Folgen ihres widerrechtlichen Tuns in Kenntnis gesetzt. So bleibe den Behörden nur die…“

„… den Kompromissvorschlag einiger Internet-Konzerne unter der Führung von Facebook sehr genau prüfen wolle. So sei noch nicht hinreichend geklärt, ob die Auszeichnung mit einem roten Punkt die eindeutig kontroverse Äußerung im Sinne des verfassungsrechtlichen…“

„… Betrug nicht als veröffentlichungswürdiges Delikt gewertet werde, es sei denn, es halte sich um Verdachtsfälle, die im Rahmen einer Sozialleistung in den…“

„… im Gegensatz dazu die rechtskräftige Verurteilung wegen eines Vermögensdeliktes nur auf Antrag bekannt gegeben werden dürfe. Da Ermittlungen oder ein laufendes Verfahren gegen Mitglieder von Parteien, die in Bund, Ländern und Gemeinden in den…“

„… die juristische Bewertung der Kommentare nicht der Mehrheitsmeinung überlassen wolle. Facebook habe vielmehr beabsichtigt, Anwälte aus Neuseeland, Tansania, Saudi-Arabien und der Demokratischen Volksrepublik…“

„… auch Steuerhinterziehung nur dann der Öffentlichkeit publik gemacht werden dürfe, wenn eine dreistellige Millionensumme im…“

„… könne man die Einstufung auch durch ein Ampelsystem mit Punkten ermitteln. Es sei daher erforderlich, die jeweils relevanten Werte für eine Beleidigung, Verleumdung oder Volksverhetzung in einen Algorithmus zu…“

„… die gesamte bayerische Landesregierung Verfassungsbeschwerde eingelegt habe. Noch sei zwar kein Strafverfahren gegen…“

„… die einer Bundes- oder Landesregierung angehört hätten. So sei die straflose Beschäftigung im …“

„… gelte auch für Holocaustleugner. So wolle Facebook nach einer rechtskräftigen Verurteilung wie bei allen anderen potenziellen Straftätern die Persönlichkeitsrechte, zu denen natürlich auch die theoretische Unschuldsvermutung…“

„… die üblichen Forderungen nach drastischen Erhöhungen der Freiheitsstrafen diesmal ausbleiben würden. Der Innenminister habe die Polizei darauf eingestimmt, die öffentliche Zurschaustellung der mutmaßlichen Verdächtigen eigenhändig in den…“

„… das Einhalten von Normen nicht nur von Demonstranten bei der Inanspruchnahme von verfassungsmäßig garantierten Rechten fordere. Die Polizei sei jedoch größtenteils intellektuell zu sehr von den Erfordernissen eines regierungsseitig…“

„… auf vielen Seiten. Daher werde ab sofort bei einer berechtigten Meldung, die zu einer Sperrung der betreffenden Seite sowie zur Weiterleitung der Daten an die Staatsanwaltschaft führe, auch der meldende Account wegen vorsätzlichem…“

„… könne Public Shaming im großstädtischen Bereich durchaus zu einem sozial akzeptierten Event werden, das die…“

„… sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den Rechtsradikalen entwickle, wenn Verfahren gegen Hasskommentare zwar angestrebt würden, aber regelmäßig ins Leere liefen. Facebook halte dies allerdings für eine gute Entwicklung, da es zu einer Entwicklung von starkem…“

„… nicht gutheiße. Andererseits sei der sich entwickelnde Volksfestcharakter der Anprangerung ein gerade im Osten erfreulicherweise als…“

„… nicht offenlegen wolle. Ein Algorithmus, der zielgruppenspezifische Werbeanzeigen für rechtsradikale Straftäter steuere, sei ein für die strategische Planung des Unternehmens derart wichtiges Projekt, dass strafrechtliche Ermittlungen nur mit Einwilligung des…“

„… private Daten im Internet nicht veröffentlicht werden dürften. Das Justizministerium sei sich sicher, dass durch den Datenschutz die meisten Straftaten bereits im Keim…“

„… eine Folge der personellen Unterbesetzung sei. Aus arbeitsökonomischen Gründen müsse man vereinzelte Offenlegungen von privaten Daten rechtsradikaler Straftäter schnellstmöglich aus dem Internet entfernen, während die Publikationen der Nationaldemokraten und entsprechender Verbände schon auf Grund ihres Listencharakters keine…“

„… die sozialen Medien gewohnte Standards umsetzen wollten. So dürfe man rechtsradikale Straftäter erst dann melden, wenn sie mehrmals auf Bildern identifiziert worden seien, die aus stark unterschiedlichen Perspektiven oder zumindest…“

„… alle Mitglieder der CSU sowieso ihre Familien, Freunde und Bekannte dritten Grades unter gesetzliche Immunität stellen müsse, da sonst das öffentliche Leben in Bayern sofort…“





Vollbremse

23 08 2017

„Kennzahlen haben wir gerade keine, aber ich kann Ihnen zusichern, Deutschland ist auf einem sehr guten Weg. Ja, das hat die Kanzlerin uns selbst noch gesagt, ich weiß gar nicht mehr, wann das war, aber von uns war sowieso keiner dabei, darum müssen Sie mir das einfach mal glauben. Ist ja eh Wahlkampf, nicht wahr?

Natürlich nehmen wir das mit der Demokratie sehr ernst. Wir sind immer für den Föderalismus, auch dann, wenn es mal nicht den Bund betrifft. Da dürfen die Länder und Gemeinden gerne auch mal ihre eigenen Vorstellungen entwickeln. Es soll da vereinzelt Unternehmen geben, die sehen sich trotz guter Konjunktur schlechter als vor drei Jahren. Wir hatten es vor der Wahl schon gesagt: für die Konjunktur können wir nichts. Aber wir sind trotz allem lernfähig, und deshalb sagen wir heute das Gegenteil dessen, was wir, und das sage ich aus tiefster Überzeugung, damals natürlich auch auf einer sehr guten argumentativen Basis… wo war ich? Ach so, ja.

Das sehen Sie an Dingen wie Reaktorlaufzeiten oder Pkw-Maut oder Wehrpflicht, die Kanzlerin ist sich da treu, weil sie sich ändert.

Man muss das den Wählern anders beibringen, anders als noch vor fünfzig Jahren. Damals hatten wir den Russen, der stand irgendwo in der Zone und wollte uns mit der Planwirtschaft fertigmachen, aber wir hatten auch Coca-Cola und Pershings, und da machte die Sache so einfach. Keine Coca-Cola, kein Fortschritt. Jetzt hat der Russe das Gas, da müssen wir mit einer breiteren Argumentation auf die Wähler zugehen, da wir sonst auf eine Vielzahl schlüssiger Einwände reduziert werden könnten, so wahlkampftechnisch gesehen. Wir haben uns mit den Fachkräften aus dem Innenministerium und den anderen ungeschulten Helfern im Kanzleramt auf eine dreiteilige Taktik geeinigt. Angst, Unsicherheit, Zweifel.

Mal so ganz direkt gefragt, wollen Sie in einem Deutschland leben, in dem Ihr Nachbar Ausländer ist und ein Elektroauto fährt? Ah, tun Sie schon. Wenn Sie mir vorher verraten hätten, dass Sie Unternehmer sind, hätte ich natürlich… ach, egal.

Nein, Sie müssen das mal aus der Perspektive Ihrer Angestellten… woher soll ich denn wissen, wie Sie Ihre Angestellten bezahlen? Gut, also der durchschnittliche Wähler, aber nicht vorbestraft. Der fragt sich natürlich: woher kriegt der da nur ein Luxusauto, der ist doch gar nicht integriert, sieht man doch an der Hautfarbe? Das hat mit Neid nichts zu tun, das ist ganz einfach die Einstellung für ein Deutschland, in dem erstmal dieser Wähler gut und gerne leben möchte, und dann schauen wir mal weiter, klar!? Das ist doch legitim, dass man den Ehrgeiz erstmal für sich selbst produktiv macht, oder sehe ich das so falsch?

Wir arbeiten hier in einer konzertierten Aktion. Das mit den Elektroautos haben wir gemacht, damit die FDP denkt, wir wollen die Grünen ärgern, und das mit dem Breitbandausbau machen wir, damit die Grünen denken, wir wollen der FDP vors Knie treten. Unsere Kanzlerin ist da strategisch äußerst flexibel aufgestellt, sie ist für Koalitionen mit allen zu haben, zeigt es aber keinem. Wenigstens nicht vor der Wahl.

Sie müssen das konzentriert, nein: konzertiert zusammendenken, wir wollen das Elektroauto doch nur als Motivation für die Bevölkerung. Wenn wir da die Vollbremse in Brüssel machen, dann haben wir möglicherweise in ein paar Jahren Wähler, die sehr zufrieden sind, weil die Kanzlerin sich in einem Akt plötzlicher Meinungsvergessenheit total um sich selbst dreht und alles wegdieselt, was vorher noch nach Autoindustrie aussah. Man muss mit der Wirkung von Angst, Unsicherheit und Zweifel arbeiten, dann kriegt man die Wähler auch auf seine Seite.

Wieso wir dann so hohe Subventionen an die Industrie zahlen? Ich habe gerade keine Ahnung, worauf Sie sich beziehen.

Aber wenigstens wirkt es. Die Industrie ist mit der Arbeit der Bundesregierung so unzufrieden, die wollen glatt den Breitbandausbau selbst stemmen, weil sie wissen, dass sie nach noch mal vier Jahren Dobrindt international endgültig am Arsch sind. Angst, Unsicherheit, Zweifel. Wenn wir nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in die Tonne treten, dann entwickelt sich hier eine Art sozioökonomischer Widerstand, verstehen Sie? Das ist eine Art Hartz IV für die Großkonzerne – Fordern, Fordern, Fordern, und irgendwann fangen die an, sich selbst zu fördern. Wir werden blühende Landschaften haben, Windparks, Solaranlagen, Stromautos, Gewerkschaften – und dann machen wir das Netz mit den Ladestationen kaputt, weil das mit irgendwelchen Wohnraumförderungen nicht mehr hinhaut, wenn vor jeder zehnten Haustür eine Stromzapfsäule stehen muss, und dann haben wir lauter Elektroautos und keinen Strom dafür, und dann sind die Dieselfahrer wieder glücklich, und die Grünen, und die FDP, und die… –

Klar bedeutet das Stillstand. Das haben wir nie geleugnet. Aber dann erklären Sie mir mal: wie soll man denn ohne ausreichend langen Stillstand den Wählern erklären, dass es in den nächsten vier Jahren aber endlich mal Bewegung gibt!?“





Hinnere Sicherheit

22 08 2017

„… aus der Europäischen Union austreten wolle. Söder habe angekündigt, im Falle einer Übernahme der Amtsgeschäfte den Freistaat sofort aus der…“

„… ob die CSU ihre Entscheidung durch eine Volksabstimmung legitimieren lassen wolle. Die Landesregierung habe den Eindruck, den Willen der Wähler auch ohne eine vorherige…“

„… dass die Umwandlung Bayerns in eine Erbmonarchie zwar derzeit nicht zur Debatte stehe, im Umfeld des Heimatministers aber auf ein sehr wohlwollendes…“

„… von falschen Voraussetzungen ausgegangen sei. Zwar wolle Bayern die EU verlassen, der Verbleib in der Bundesrepublik Deutschland stehe aber weder jetzt noch in Zukunft ernstlich zur…“

„… das Nordbayerische als offizielle Sprache in die Landesverfassung aufnehmen werde. Da sich nach dem Austritt die CSU nicht mehr an die diktatorischen Regeln der Sprachpolitik gebunden fühle, werde sie ab sofort eine sehr viel…“

„… für eine einfache Lösung sei. Seehofer werde die EU-Außengrenze um Bayern auch künftig bis zur letzten Patrone…“

„… die Spieler des 1. FC Bayern München mit dem Diplomatenstatus ausgestattet werden könnte, um die Einreiseformalitäten wesentlich zu…“

„… bessere Luft-, Wasser- und Bodenqualität gewährleisten könne. Da nach den angekündigten Grenzkontrollen und der Maut für EU-Autos die bayerischen Autobahnen nur noch von den Einwohnern befahren würden, sei eine Reduzierung der Feinstaubwerte zu erwarten, die weit unter…“

„… als Einwanderungsland angesehen werde. Alle EU-Bürger, wozu auch alle Deutschen zählten, die außerhalb Bayerns lebten, müssten sich sofort aus dem…“

„… analog zur Übergangszollunion auch eine gemeinsame Währung beibehalten würde, die aber nur nach einem einseitig von Söder bestimmten Wechselkurs…“

„… immer noch der Bundesrepublik angehöre, folglich den Euro-Raum nicht verlassen werde. Eine mit der EZB abgestimmte Zins- und Währungspolitik lehne der blockfreie Staat aber…“

„… noch einmal bekräftigt, dass es keine Obergrenzen mehr geben dürfe. Für Seehofer heiße dies, dass ausnahmslos alle Nicht-Bayern sofort aus dem Gebiet des Freistaates…“

„… offen damit gedroht habe, als Teil der Bundesregierung sofort wieder die Deutsche Mark als gesetzliches Zahlungsmittel in der ganzen…“

„… durchgerechnet habe. Die Einfuhrzölle würden dazu führen, dass bayerisches Bier einen Literpreis von bis zu 58 Euro und einen Steuersatz von mindestens…“

„… die Tschechische Republik gewarnt habe, die EU-Außengrenze zwischen Trojmezí und dem Pleckensteiner Wald militärisch zu besetzen. Verteidigungsminister Stropnický habe dies in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den bundesdeutschen Stellen in Berlin und…“

„… das Abwandern von Industriebetrieben nach Baden-Württemberg in der Presse viel zu negativ dargestellt werde. Seehofer sei im Gegenteil sehr erfreut, dass sich nun ähnlich wie in Nordrhein-Westfalen viele neue für Kultur und Freizeit geeignete Areale inmitten der idyllischen…“

„… beklage Herrmann die Ankündigungen der Europäischen Union, Bayern bei der internationalen Verbrechensbekämpfung künftig nicht mehr in vollem Umfange zu unterstützen. Daraus erwachse für den Freistaat eine noch hinnere Sicherheit, die sich katastrophal auf die Wahlergebnisse für die…“

„… die Bayerischen Motoren Werke keine ausländischen Kredite mehr bekomme. Es finde sich kein Investor, der auf der neu gegründeten Bayerischen National-Bank mehr als die…“

„… möglich sei, dass Flüchtlinge über den Bayerischen Wald in das tschechische Grenzgebiet eindrängen. Sollten diese über den Luftweg nach Bayern gelangt sein, so würde ihr Eintritt in den Schengenraum automatisch zu einem Asylverfahren nach den Regeln des…“

„… damit begründet habe, dass die Einpendler nun der bayerischen Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung stünden. Kommissionspräsident Juncker habe Seehofer dagegen zu verstehen gegeben, dass angesichts der rapiden Deindustrialisierung des Freistaates eine Vermehrung der Bevölkerung um mehrere Tausend Personen täglich nicht mit den…“

„… dass die EU nicht auf bayerische Produkte verzichten könne und daher den Forderungen der CSU ohne weitere Bedingungen…“

„… möglicherweise zu einem Geschäft für den Freistaat Bayern entwickeln könnte. Finanzminister Söder sei nach wie vor nicht bereit, Bankgeschäfte wie in Luxemburg zuzulassen, zeige sich aber recht aufgeschlossen, wenn der internationale Tourismus sich mit einer neuen Facette des…“

„… von der Europäischen Union ein sofortiges Verkaufsverbot von tschechischem Bier verlange. Andernfalls drohe Söder mit einem Handelskrieg, der weit über die Grenzen des…“

„… im Erdinger Moos zahlreiche günstig gelegene Baugrundstücke veräußert habe. Diese seien für eine gut zehn Quadratkilometer große Containersiedlung mit Shuttle-Anbindung an den Flughafen der perfekte…“

„… die auf dem Starnberger See aufgebracht worden seien. Die Identitären unter der Leitung des Österreichers Sellner hätten die Rettungsaktion für ein flüchtlingsfreies Bayern mit einem Fischkutter, dessen Fäkalienbehälter nach dem Durchrosten direkt in den Tank des…“





Maximale Distanz

21 08 2017

„Jetzt müssten sich aber alle Hessen distanzieren.“ „Und die Veganer.“ „Wieso denn die Veganer?“ „Wieso die Hessen?“

„So ein schlimmes Attentat – und der Täter hat ja die letzten zehn Jahre in Hessen gewohnt.“ „Er soll aber in Niedersachsen gearbeitet haben.“ „Das macht es nicht besser.“ „Könnten wir dann von den Niedersachsen nicht eine Art von Teildistanzierung verlangen?“ „Wie soll das denn gehen?“ „Moment mal, Sie wollen von allen Hessen…“ „Das habe ich so nicht gesagt!“ „Doch.“ „Ja, aber ich habe das nicht so gemeint.“ „Weil Sie wussten, dass das Unsinn ist und nicht im Ansatz zu realisieren.“ „Ja, aber das wissen doch die Hessen nicht.“

„Was ist eigentlich das Besondere an einem Attentäter, wenn er Hesse ist?“ „Ich habe nichts gegen Hessen.“ „Ich weiß, das haben Sie auch gar nicht gesagt.“ „Habe ich auch nicht!“ „Nein, nicht so.“ „Wie denn dann?“ „Ach, nichts.“ „Sie wollten wissen, ob das etwas Besonderes ist, wenn der Attentäter aus Hessen kommt.“ „Und, ist es das?“ „Sie unterstellen mir eine allgemein gegen Hessen gerichtete Haltung.“ „Nein, ich stelle sie höchstens fest.“ „Das ist doch dasselbe!“ „Eben nicht. Zu einer Feststellung bedarf es nun mal den tatsächlich bestehenden Sachverhalt, in diesem Fall eben, dass Sie gegen alle Hessen eingestellt sind, und zwar vollkommen ohne Berücksichtigung anderer Umstände.“ „Haben Sie noch nie etwas gegen einen Hessen gehabt?“ „Was ist das für eine…“ „Sie haben doch wohl schon mal etwas gegen jemanden gehabt?“ „… bekloppte Frage?“ „Wollen Sie mir jetzt ernsthaft erklären, Sie hatten in Ihrem ganzen Leben noch nie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit jemandem? Sie lügen!“ „Das ist eine komplett am Thema vorbeigehende Unterstellung.“ „Das wird ja immer schöner – erst lügen Sie mir hier derart plump ins Gesicht, und dann nennen Sie das eine Unterstellung?“ „Was haben Sie eigentlich gegen Hessen?“ „Gar nichts. Ich habe etwas gegen Attentäter, aber Sie als Gutmenschenarschloch, Sie würden sich das wahrscheinlich noch wünschen, dass alle von hessischen Attentätern umgelegt werden!“ „Haben Sie die Medikamentenausgabe verpasst?“ „Von hessischen Attentätern! Sie nehmen die doch sogar in Schutz, das machen linke Scheißgutmenschen wie Sie!“ „Weiß Ihr Pfleger, dass Sie ohne seine Erlaubnis hier im Stadtpark spazieren gehen?“ „Jetzt werden Sie mal nicht komisch, junger Freund!“

„Sie waren noch nie in Hessen.“ „Was soll ich denn in Hessen? Mr geht’s hier gut, ich habe meine Arbeit, eine schöne Zwei-Zimmer-Wohnung, mit Balkon und Garage, ich kann alle paar Wochen mal meine Kinder sehen, und ich habe viele Freunde.“ „Was Sie nicht sagen.“ „Die kommen von überall her. Von überall!“ „Ach.“ „Meine Nachbarn sind nämlich ursprünglich vom Unterlauf der Ulster, wissen Sie, Kohlbachtal.“ „Kenne ich, das ist ganz dicht an der Grenze zu…“ „Das ist noch nicht Hessen, das ist Thüringen! Das sind noch über drei Kilometer bis zur Grenze! Und das war auch schon immer thüringisches Land, klar!?“ „Und Sie waren auch schon da?“ „Hören Sie mir überhaupt zu? Ich habe keinerlei Veranlassung, zu diesen…“ „Im Kohlbachtal. In Thüringen.“ „Nein, aber ich habe Nachbarn, die kommen da her.“ „Und deshalb fahren Sie nicht mehr ins Kohlbachtal.“ „Sind Sie irgendwie geistig behindert, oder warum kriegen Sie überhaupt nichts mehr mit?“ „Halten Sie es für möglich, dass Ihre Nachbarn mal nach Hessen gefahren sind?“ „Das kann ich mir nicht vorstellen.“ „Warum denn nicht?“ „Das sind ganz normale Leute. Keiner von denen würde einen Anschlag planen. Und im Kohlbachtal ist es doch schön.“ „Deshalb wohnen die jetzt auch in Ihrer Nachbarschaft, richtig?“

„Haben Sie eigentlich gelesen, der hat immer freundlich gegrüßt.“ „Vielleicht macht man da in Hessen so.“ „Der muss doch damals schon etwas im Schilde geführt haben – und dann hat er sich irgendwann gedacht, ich lasse mir jetzt einfach nichts mehr anmerken, dann ahnt keiner etwas von meinen Anschlagsplänen.“ „Das klingt plausibel.“ „Die typische Verschlagenheit, wie man sie bei den Hessen kennt.“ „Nur leider falsch, ich habe mir das eben gerade erst ausgedacht.“ „Aha, und mit diesem Märchen wollten Sie mich aufs Glatteis führen? Sie denken sich irgendwelche Tatbestände aus und wollen damit Verunsicherung schüren? Das sieht Ihnen als typischem Gutmenschen mal wieder sehr ähnlich. Sie denken sich diese ganzen Lügen aus und füttern damit die Presse, die dann kein Wort mehr über die Wahrheit verliert, über die Sie nicht mehr berichten wollen!“ „Meine Güte, sind Sie lächerlich…“ „Mit Ihren ausgedachten Geschichten wollen Sie die Öffentlichkeit manipulieren, und dann wundern Sie sich, wenn das Volk, das sich diese Verräter, wie Sie einer sind, dass sich das Volk diese linksfaschistischen Methoden nicht mehr gefallen lässt, und dann werden wir ja sehen, was mit Euch Volksschädlingen, jawohl, Du bist ein Volksschädling, und ich werde Dir jetzt die…“ „Ihre Mutter wohnt noch in Hessen, richtig?“ „Aber…“





Im Auge des Betrachters

17 08 2017

„Der Verband wollte das so.“ Die junge Dame an der Fleischtheke unterdrückte ein Würgen, bevor sie sich umdrehte und schleunigst in Richtung Ausgang verschwand. Den Einkaufswagen ließ sie stehen. „Schade“, murmelte Kennichkeit, „aber wir kriegen das ersetzt. Hoffentlich.“

Mir war ein wenig flau im Magen, aber das lag wohl daran, dass ich schon seit einer Viertelstunde – anders als Kennichkeit, der seit drei Jahren in dieser Filiale arbeitete – diese Filmschleife sehen musste. Ein Kälbchen wurde in den Schlachthof geführt, vielmehr: mit Gewalt getrieben, nach einer halben Minute wurde das, was übrig geblieben war, fachgerecht zerlegt und unter Schutzatmosphäre in Plastikschalen verpackt. „Absolut hygienisch“, schwärmte der Fachmann, „wir könnten damit jeden Preis gewinnen.“ Direkt neben dem kleinen Bildschirm verkündete eine Tafel Hackfleisch im Sonderangebot. „Ist das nicht ein bisschen krank?“ Kennichkeit lächelte. „Ich bitte Sie – wachsen denn Ihre Schnitzel im Balkonkasten?“

Müßig zu sagen, wie das Eierregal ausgestattet war. Neurotische Hühner pickten sich gegenseitig die Schnäbel blutig, eingepfercht in dreckige Käfige aus scharfkantigem Metall. Zwischendurch sah man Mastgeflügel als gackernden Mahlstrom durch die Freilaufzonen treiben. „Das muss man natürlich auch sauber halten“, erklärte mein Begleiter. „Wenn Sie da nicht alles ausprobieren – aber sonst kann man die Preise von elf Cent im Einzelhandel nicht gewährleisten.“ Auch hier im Supermarkt wurde offensichtlich gespart; dieselben Aufnahmen liefen an der Kühltheke mit abgepackten Hühnerbeinen. „So versteht der Verbraucher die Zusammenhänge besser“, erklärte Kennichkeit. „Zumindest hoffen wir, dass er sie irgendwann bemerkt.“ Ich blickte angestrengt auf den Monitor in Augenhöhe. „Und Sie meinen, dass sich die Kunden überhaupt die Schockfilme ansehen?“ Er nickte. „Schauen Sie mal nach oben – genau da.“ Ich bemerkte die Kamera knapp unter der Hallendecke. „Blickerfassung. Wenn Sie nicht lange genug hingeguckt oder dabei die Augen geschlossen haben, dann öffnet sich die Kühltruhe nicht. Wir setzen schon auf zunehmende Messwerte, sonst hätten wir den Versuch nicht branchenintern so angekündigt. Aber kommen Sie, ich möchte Ihnen gerne ein paar überraschende Dinge zeigen.“

Der Gang ans Schokoladenregal erforderte hohe Konzentration. Drei Dutzend Marken mit einer schier unübersichtlichen Anzahl an Sorten waren bis in äußerste Griffhöhe gestapelt, dazwischen ein grellbunter Bildschirm mit Plantagenarbeitern. „Wir haben hier strikt produktbezogen gearbeitet“, gab Kennichkeit zu wissen. „die Kinder, die hier auf den Plantagen beschäftigt sind, ernten tatsächlich nur Kakaobohnen. Drei Viertel unserer Importe kommen aus Ghana und der Elfenbeinküste, wo die Quoten der Kinderarbeiter konstant steigen. Sehen Sie genau hin.“ Konzentriert betrachtete er den kleinen Bildschirm. „Sehen Sie? Etliche der Kinder sind fünf, sechs Jahre alt. Die Kosten sind gut zu beherrschen, und wenn Sie die Arbeitskräfte in so jungem Alter bereits einsetzen, werden sie auch nie in größerem Umfang wegbrechen, weil sie einfach für nichts anderes zu gebrauchen sind.“ Auch über dem Kaffeeregal waren die Bilder zu sehen. „Aber wie gesagt, rein produktspezifisch. Kakao, Kaffee, Gewürze, Schnittblumen, wir haben für alles einen eigenen Erzeugerweg, die Produktionsbedingungen sind jeweils anders. Bei den Blumen haben wir noch echte Sklaverei, rechtlose Frauen in Kenia und Uganda, die für 500 Tonnen Blumen pro Tag bis zum Hals in toxischen Dämpfen stehen und bei einem Arbeitsunfall entsorgt werden wie ein Stück Einwickelpapier.“ Er zupfte die Plastikfolie um die billigen Rosensträuße zurecht, auf dem Monitor sah man, wie sich eine Frau in zerrissener Schürze in einem Gewächshaus heftig auf den Boden erbrach. Die Blumen waren heute Nacht aus der Kühlhalle des Flughafens in einen Großmarkt verfrachtet und mit reichlich Nachlass verkauft worden; in wenigen Stunden würde die Filialleiterin sie in den Müll schmeißen, weil sie nur noch einen Tag lang haltbar waren.

„Sie meinen, das hilft?“ Kennichkeit blickte mich verwundert an. „Haben Sie das Konzept auch wirklich verstanden?“ „Warum denn nicht“, gab ich zurück, „es geht doch um Verbraucheraufklärung, oder? Oder!?“ Sein Lächeln hatte etwas Hilfloses, mit dem ich gar nicht rechnen konnte. „Natürlich, das ist schon korrekt, nur haben wir eigentlich einen ganz anderen Ansatz.“ Er zog mich am Arm, und leicht widerstrebend folgte ich ihm an die Kassen. Hier lagen Zigarettenschachteln in großen Drahtkörben. Kennichkeit griff ein Päckchen heraus und hielt es mir ins Gesicht. „Und?“ „Verstehen Sie denn nicht?“ Vielleicht fehlte mir der Humor, aber ich begriff nicht, was er von mir wollte. „Wenn Sie rauchen“, fing er an, aber ich musste bedauern: ich rauche ja gar nicht. „Wenn Sie rauchen, dann ist es Ihnen irgendwann egal. Sie haben es so oft gesehen, dass es Sie nicht mehr interessiert. Wir setzen auf die Abstumpfung des Betrachters. Meinen Sie nicht, dass das funktioniert?“





Loch an Loch

16 08 2017

„Der ist aber arbeitslos.“ „Woher wissen Sie das?“ „Der ist den ganzen Tag zu Hause.“ „Und?“ „Er ist noch nicht im Rentenalter.“ „Und?“ „Kirchensteuer zahlt er auch keine, könnte also ein Muslim sein.“ „Könnte?“ „Solange wir noch nicht das Gegenteil beweisen müssen, kommt er in die Terrordatei. Ich habe keinen Bock, mir noch ein Weihnachtsgeld durch Nachsicht mit Bombenlegern zu versauen.“

„Der Mann ist Klavierlehrer.“ „Mag sein, ich habe nie behauptet, dass es keine muslimischen Klavierlehrer gibt.“ „Aber Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass seine Berufstätigkeit in ursächlichem Zusammenhang…“ „Wer sich so oft zu Hause aufhält, ist zunächst mal verdächtig.“ „Was macht Ihre Frau eigentlich?“ „Die arbeitet im Home Office. Aber das Haus gehört schließlich mir, da stellen Sie besser keine dummen Fragen mehr.“ „Nicht?“ „Nein. Ist nur in Ihrem Interesse.“

„Die Nachbarn haben Sie eventuell auch schon durchleuchtet?“ „Das ging schnell, der eine hieß Meuthen und die andere Zschäpe.“ „Bitte!?“ „Gute deutsche Familiennamen, da müssen Sie sich nicht aufregen. Sie sollten das langsam mal begreifen, ich bin schon zehn Jahre hier. Ich erkenne einen Verfassungsfeind, wenn ich ihn sehe.“ „Ich mache das schon seit dreißig Jahren.“ „Und, hat es schon genützt? Na also.“

„Haben Sie sich je interessiert, wie das Umfeld einer Person reagiert?“ „Worauf denn?“ „Egal, haben Sie sich je damit befasst, wie die Menschen in Ihrem Fokus miteinander interagieren?“ „Wozu denn? Wenn wir Täter haben, wussten wir immer schon, dass wir es mit muslimischen…“ „Und was waren die deutschen Rechtsextremisten?“ „Wir können doch nicht alle…“ „Was war Freital?“ „… sächsischen Patrioten, die kurzfristig ein bisschen zu viel Vaterlandsliebe an den Tag gelegt haben, über einen Kamm scheren. Da blieb uns gar nichts anderes übrig, als sie fair und rechtsstaatlich zu behandeln, und zwar als bedauerliche Einzelfälle.“ „Warum macht man das nicht mit Muslimen, die aus vollkommen unterschiedlichen Gesellschaften kommen?“ „Das wäre rechtsstaatlich unkorrekt, die haben alle dieselbe islamistische Ideologie.“

„Und mit den fadenscheinigen…“ „Kleines Wortspiel, haha – nee, ich lasse mir unsere Netzfahndung nicht madig machen, nicht von Ihnen!“ „… Motiven wollen Sie immer noch behaupten, dass die miserablen Datenanalysen der Geheimdienste, der Polizei oder der Behörden, die es offiziell gar nicht gibt, weil sie mit beiden in schöner Eintracht zusammenarbeiten, dass diese Knalltüten irgendeinen Erfolg vorzuweisen hätten in der Terrorbekämpfung?“ „Wir sammeln Daten, das ist unser Job.“ „Und dann?“ „Wie, und dann? Wir sammeln Daten, was ist daran so schwer zu verstehen?“

„Und gelegentlich haben Sie auch mit Spionage zu tun.“ „Ich weiß nicht…“ „Doch.“ „… wovon Sie sprechen.“ „Industriespionage. Der Geheimdienst müsste erst noch geschaffen werden, der nicht beidseitig befahrbar wäre.“ „Pofalla ist bei der Bahn, Dobrindt kriegt seine Hämorrhoidenheizung von BMW, wo ist da das Problem?“ „Sie sind noch im Amt.“ „Wir tun ja alles dafür, frühzeitig Stellen freizumachen, aber das ist nicht immer so einfach.“ „Und dennoch werden alle diese Dienste von externen Stellen gewartet.“ „Unsere Behörde zahlt eben nicht so gut. Wenn Sie überhaupt jemanden kriegen, dann ist er halt unqualifiziert.“ „Woran liegt das?“ „Fachkräftemangel.“ „Also in der Führungsetage des Innenministeriums?“

„Jedenfalls werden wir jetzt nach und nach die Kompetenzen der Geheimdienste erweitern.“ „Wäre es nicht besser, deren Kompetenz zu stärken?“ „Was?“ „Was?“

„Wir werden jetzt sehr dünnfädig…“ „Loch an Loch?“ „… die bestehenden Strukturen analysieren. Wenn wir damit fertig sind, können wir und an die Aufarbeitung machen, der dann die Auswertung folgt, nach der wir dann…“ „Immer vorausgesetzt, dass die Regierung Sie dann noch lässt.“ „Da müssen Sie keine Sorge haben, wir betrachten uns als Staat im Staat.“ „Hatten Sie das bisher nicht immer bestritten?“ „Ja, aber.“ „Wie?“ „Wir sind uns relativ sicher, dass die Demokratie in Gefahr ist, aber wir wissen auch als erstes, wer dafür verantwortlich zu machen ist.“ „Und woher?“ „Wir sitzen an der Quelle. Irgendwo muss das technische Wissen halt herkommen.“ „Das heißt letztlich, dass ein Regime…“ „Das ist ein Hirngespinst, wir haben schließlich noch keine Anzeichen dafür entdeckt.“ „… die Mittel nutzen kann, die Sie da gerade aufbauen.“ „Wie gesagt, alles Einzelfälle. Darüber kann man nicht sprechen, und wir müssen darüber sowieso schweigen.“ „Sie interessieren sich also lieber für Klavierlehrer?“ „Man muss für jede sich abzeichnende Katastrophe gerüstet sein, sogar in der Theorie.“ „Auch dann, wenn alle Anzeichen dagegen sprechen?“ „Ich erkenne einen Verfassungsfeind, wenn ich ihn sehe.“ „Ich auch, Kollege. Ich auch.“





Muschialarm

15 08 2017

„… kurz vor dem Untergang stünden. Der weiße, arische Mann, der sich von den anderen Affenarten auf diesem Planeten unterscheide, müsse dringend als bedrohte…“

„… Massendemonstrationen in Deutschland nur mit erheblichem Aufwand stattfinden könnten. Die NPD werde mit sämtlichen Landtagsabgeordneten im Berliner Regierungsviertel gegen den…“

„… als unsinnig auffasse. Die Gesellschaft für bedrohte Völker sei weder für Geistesgestörte noch für die üblichen, mit dem Strafgesetzbuch bereits einschlägig in Kontakt…“

„… es unleugbare Anzeichen dafür gebe, dass der weiße Mann in Deutschland unmittelbar vor seiner gewaltsamen Ausrottung stehe. Inzwischen seien zahlreiche Arbeitsplätze nicht mehr für Personen ohne Berufsausbildung und fachliche…“

„… besonders deutsche Touristen auf Mallorca als Ausländer behandelt würden. Gauland werde diese völkerrechtswidrige Praxis notfalls mit militärischen…“

„… und energisch bestritten habe, dass die Nationaldemokraten zur Durchführung der Logistik ein Transportunternehmen kontaktiert habe, deren Mehrheitseigner Mitglieder der Antifa GmbH und somit zum staatlich organisierten…“

„… fordere Gauland die Kameradschaften zu sofortigen Gegenmaßnahmen auf. Wenn in einer rechtspopulistischen Partei der Führer nicht durch einen arischen Mann, sondern durch eine brünette Frau feindlich belagert werden, müsse man diesen offensichtlich linksschwulen Terror mit jeder…“

„… Transporte der AfD, zumal in östlicher Richtung, traditionell nur auf der Schiene zu…“

„… soziale Brennpunkte zerstört werden müssten, in denen der weiße Deutsche sich nicht frei bewegen könne, ohne von Vaterlandsverrätern gewaltsam angegriffen zu werden. In einem ersten Versuch fordere Weidel, Connewitz, Sankt Pauli und Prenzlauer Berg mit nuklearen…“

„… die Gleichstellungsbeauftragten von Bund. Ländern und Gemeinden umgehend zu entlassen seien. Stattdessen solle das Müttergeld für alle als staatliche Sozialleistung in den ersten sechs Jahren des…“

„… dass die Überfremdung der christlichen Völker zwangsläufig zu ihrer endgültigen Vernichtung durch Tropenkrankheiten führen müsse. Sarrazin habe errechnet, dass bereits in weniger als 830.000 Jahren alle Deutschen einen an Ebola erkrankten Salafisten im näheren…“

„… auch mit der Gegenseite konstruktive Gespräche führen könne. Die CSU wolle sich nicht allen Punkten der Rechtsnationalen anschließen, sei aber für eine wohlwollende Diskussion der stark ausgeweiteten Familienförderung, soweit es sich um die christliche Mittelschicht im…“

„… den reinrassig deutschen Arier auf die Rote Liste setzen lassen wolle. Franz habe angekündigt, das Parteivermögen der Grünen nach deren Liquidation zur Schaffung eines nationalen Nachzuchtprogramms für reinblütige, erbgesunde und nicht durch ausländischen…“

„… die Gespräche ergebnislos abgebrochen habe, da Höcke mit der in Seehofers Antrag als Zielgruppe der Förderung bezeichneten jüdisch-christlichen Kernbevölkerung auf gar keinen…“

„… ob eine Eintragung des Nationalsozialismus als Religionsgemeinschaft Erfolg hätte. Die Partei wolle vorab prüfen lassen, ob die Voraussetzungen, um sich als religiös Verfolgte weiterhin innerhalb der Bundesrepublik im Exil gegen die linksgrüne Junta im…“

„… dass die fiskalische Verrechnung eines laufenden Müttergehaltes mit dem Entgelt des Familienvaters nur auf gesetzlicher Basis erfolgen könne. Die von der AfD geforderte Addition der Transferleistung, die dem Mann zugutekäme, sei dagegen nicht im…“

„… abgelehnt habe. Für Weidel sei der Eintrag auf der Liste bedrohter Haus- und Nutztierrassen auch dann nicht zielführend, wenn sich daraus für die Partei ein Anspruch auf Agrarsubventionen in Höhe von mehreren…“

„… in die Visegrád-Staaten auswandern wolle. Die von Steinbach angestoßene Idee, die von ostisch minderwertigen Rassen an der Ehre des deutschen Blutes begangenen Kriegsgräuel durch eine sofortige Besetzung Polens zu tilgen, sei in der AfD auf breite…“

„… fordere die AfD die steuerrechtliche Behandlung des Mannes als Mutter, was sich auf die Kinderfreibeträge insgesamt…“

„… andererseits freiwillig den Status von rassisch verfolgten Flüchtlingen annehmen müssten, was für die Rechtspopulisten eine nicht zu bewältigende…“

„… Förderung der Zucht und Haltung des hellhäutigen deutschen Mannes nicht entsprochen werden könne, da sich die Arbeitsgruppe der arischen Männer in der Partei entschieden gegen eine zwangsweise erfolgende Überwachung durch das Ministerium für…“

„… den Bundestagswahlkampf mit dem Plakat Deutsche Väter sind auch Mütter sicher nicht gewinnen könne. Die AfD habe der Regierung vorgeworfen, durch gezieltes Chaos in der Gesetzgebung die Freiheitsbewegung für deutsches Leben willkürlich vom Einzug in den…“

„… es sich überwiegend um minderwertige Bevölkerungsschichten handele, die arbeitsscheu und multikriminell seien. Poggenburg sei in Guben umgehend wieder über die deutsch-polnische…“