Mundschutz

6 04 2020

„Nächsten Donnerstag, lassen Sie mich gerade mal nachschauen, haben wir um halb zehn in Hannover, relativ zentral, einen Supermarkt, und dann um zwei Uhr eine Arztpraxis in Jena. Braunschweig ist jetzt nicht so weit weg, wir könnten so gegen zehn Uhr fünfundvierzig einen kurzen Termin im Heim reinquetschen, aber dann muss da alles steril sein. Und der Herr Bundespräsident bleibt auch maximal fünf Minuten.

Nein, wir koordinieren das ja nur. Dass Sie den Herrn Bundespräsidenten bekommen, liegt auch nur am Datum. Mittwoch könnten wir eventuell auch Herrn Scholz schicken, der hat ab Mittag frei und wäre im Großraum Berlin-Brandenburg verfügbar. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf ihre Politiker, und Sie hatten eine amtierende Spitzenkraft angefordert, deshalb nehmen wir die auch zuerst. Wenn Sie beispielsweise bloß eine Müllverbrennungsanlage renoviert haben und jetzt wiedereröffnen, dann schicken wir Ihnen Lindner vorbei. Der darf dann an der Bar die Journalisten anpöbeln, danach zieht er sich die Birne dicht und Sie haben für den Rest des Tages ihre Ruhe. Wobei, Sie haben recht. Wozu lädt man sich die Knalltüte dann überhaupt ein.

Also wir sind keine Event-Agentur. Das dürfen Sie nicht verwechseln. Sie bezahlen ja nichts für die Politiker, das ist ihr Job. Dafür müssen Sie halt ein paar Abstriche machen, wenn es um Wichtigkeit und Verfügbarkeit geht. Wenn Sie einen Supermarkt betreiben, dann haben Sie unserer Ansicht nach ein vitales Interesse, dass Sie Ihr Personal so gut wie möglich in die Presse bringen. Bundespräsident und Bundeskanzlerin sind da angebracht, und wenn Sie ein Foto davon haben, wie Frau Merkel in der Schlange steht, Toilettenpapier kauft und Ihrer Kassenkraft Beifall klatscht, dann bringt Ihnen das wenigstens einen Monat, in dem Sie Ihre Löhne so mies auszahlen können wie bisher. Das ist auch in unserem Interesse. Stellen Sie sich in dieser Lage mal vor, das Lohngefüge verrutscht, wir haben bei den Sozialleistungen plötzlich höhere Sätze, es gibt auch viel mehr Aufstocker – das kann es nicht sein. Da holen Sie dann lieber alle paar Monate mal eine politische Figur, dann haben Sie Ruhe.

Von Herrn Heil möchten wir in dieser Lage ausdrücklich abraten, er sagt Sachen, die sollte man eigentlich nicht sagen. Er kündigt eine Überprüfung des deutschen Gesundheitssystems an – was erst einmal nichts heißt, aber große Erwartungen weckt – und verkündet dann, dass wir die Sozialstaat so lassen müssen, wie er jetzt ist. Zuletzt hatte er sich auch offen gezeigt, die von Karlsruhe angemahnten Gesetzeskorrekturen zu ignorieren, weil ihm Geld wichtiger ist als die Verfassung. Das wäre an sich eher ein Kandidat für die zweite Garnitur, aber bei der aktuellen Nachfrage lassen wir ihn lieber in der ersten. Es muss ihn ja keiner buchen, er hat sich das selbst ausgesucht, und wer nicht will, der hat schon.

À propos, Herr Spahn. Ungeeignet für Kliniken, für Arztpraxen, alles, was mit Gesundheitswesen zu tun hat. Wir hatten ihn neulich mal für einen Termin im Sanitätshaus, da waren wir alle erleichtert, dass er nach zwei, drei Minuten ohne lebensgefährliche Verletzungen wieder vom Gelände entfernt werden konnte. Bei ihm können Sie auch sicher sein, dass er nur mit Mundschutz auftritt. Nicht wegen der Infektion. Aber wenn er schon seine dumme Klappe aufreißt, dann müssen Sie nicht auch noch hören, was da rauskommt.

Gut, wir probieren es mal mit Herrn Söder, der ist auch noch frei. Gegen elf Uhr? Etwa eine halbe Stunde Programm, er nagelt in allen Räumen auch noch ein kostenloses Kruzifix an die Wand, wenn Sie ihn lassen. Andere schreiben halt Autogramme, er nagelt. Das wirkt komisch, aber Sie werden sich schnell an ihn gewöhnen. Möglicherweise so sehr, dass es Ihnen gar nicht auffällt, wenn er plötzlich Bundeskanzler ist.

Ja, Sie lachen, das Geschäft ist hart, und das hat nicht nur mit den Terminplänen dieser Damen und Herren zu tun. Das spiegelt die ganze Krise wider, vielmehr: die letzten zwanzig Jahre, die der Krise vorangegangen sind. Wir kriegen die Rechnung für die Fehlentwicklung präsentiert, die wir sehenden Auges unterstützt haben. Das politische Personal, das da seine Sonntagsreden unter sich lässt, ist nicht vom Himmel gefallen. Das ist die Auslese dessen, was wir gewählt und damit in die Ämter befördert haben, in denen sie nun stur herumhocken, durch brechreizerregende Inkompetenz brillieren und mit dummem Gefasel auffallen. In den Ministerien sind die Leute doch vom Abteilungsleiter abwärts froh, wenn sie einen ganzen Tag lang diese Brüllaffen nicht zu sehen bekommen. Und da kommen wir ins Spiel. Wir briefen den Redner – Ort, Location, dann noch eine kurze Beschreibung, ob gerade zehn Personen vom AfD-Außendienst abgeknallt wurden oder mangelnder Infektionsschutz im Pflegeheim zu einer größeren Anzahl an Todesfällen geführt hat – und dann kriegen Sie warme Worte. Wäre ja auch doof, wenn da der Präsident steht und sagt: ‚Wir sind hier als Deutsche‘, oder: ‚Ich bin der festen Überzeugung, dass das Leben weitergeht, und das will ich Ihnen hier und heute, wo wir als Bürger dieses Staates, der sich auf Sie verlässt, auch und gerade in dieser Krise, die schwer ist, aber nicht nur, sondern auch ermutigend, für mich, für alle, die das heute, in diesem Lande, und das sind wir alle‘.

Klöckner? Gut, warum nicht. Natürlich mit Mundschutz. Wenn Sie eh bloß ein paar Minuten Gerede brauchen, ist es egal, ob Sie Spahn nehmen oder Klöckner. Kostenlos ist beides. Und umsonst.“





Völkische Übernahme

2 04 2020

„… sich von allen trennen werde, die der Einheit der AfD derzeit in Frage stellten. Höcke sei fest entschlossen, auch nach der totalen Auflösung des rechtsextremistischen…“

„… disziplinieren müsse. Weidel habe die ganze Partei darauf hingewiesen, dass ohne eine weitere Finanzierung aus Bundesmitteln Boykotthetze und Verleumdung nicht mehr möglich seien und eine sachorientierte politische Arbeit drohe. Angesichts dieser lebensbedrohlichen Situation könne sich nun niemand mehr für eine weitere…“

„… nur nach dem bisherigen Schema vorgehen wolle. Auch die bisherigen Vorsitzenden seien aus der Führung gedrängt worden, deshalb sei eine Absetzung von Meuthen durch Höcke, Kalbitz und Junge durchaus als traditionelles…“

„… eine Neuorganisation unter veränderter Führung wegen des geltenden Kontaktverbots nicht möglich sei. Höcke dürfe dies nur alleine und ohne Rücksprache mit anderen entscheidend, weshalb er sich für eine völkische Übernahme des…“

„…bereits den saarländischen Landesvorstand abgesetzt habe. Meuthen werde von den anderen Mitgliedern der AfD inzwischen bezichtigt, mit Absicht die Auflösung der verfassungsfeindlichen Bestandteile der Partei zu betreiben, wodurch sich ein nicht mehr behebbarer Schaden für die…“

„… habe Poggenburg sich sofort als Mediator angeboten, da er sowohl unter Geldnot leide als auch bekennender Holocaustleugner sei. Er stehe für eine unbeugsamste Härte gegenüber allen Feindrassen und werde jeden Versuch des feigen Zurückweichens, beispielsweise die Parteiflucht, mit sofortiger Haft, Erschießung oder einem…“

„… mit Parteiausschluss drohe. Meuthen könne auf keines seiner Ämter verzichten, da er noch mehrere sehr kostspielige Privatkredite bei einer…“

„… versucht habe, Titelschutz für die Marke Alternative für Deutschland anzumelden. Höcke werde alle Unternehmungen des demokratieverseuchten Abweichlerflügels mit entschiedenster Entschiedenheit niederringen, um die Zernichtung des nationalen Erbes durch die…“

„… mit dem Verkauf von Staatsanleihen finanzieren wolle. Weidel fühle sich offiziell nicht dem Flügel zugehörig, müsse aber wegen einer größeren Bürgschaft für Magnitz, der seinerzeit von Mitbewerbern im osteuropäischen Menschenhandel an Verbindlichkeiten erinnert worden sei, mit einer Summe von einigen…“

„… versehentlich als Alternative für Deitschland angemeldet habe. Höcke habe zwar das Bundesverfassungsgericht als ‚verjudete Bude von Gasflüchtlingen‘ bezeichnet, erhebe aber den Anspruch, dass ihm als Retter der Deutscheit vor der rassisch minderwertigen Völkerflut die Bestimmungsgewalt über den…“

„… ein öffentlicher Aufruf zum Rücktritt von Meuthen als Vorsitzendem der AfD plötzlich aus dem Netz genommen worden sei. Es sei jedoch nicht gesichert, dass die von ihm selbst in Auftrag gegebene Arbeit durch einen geplatzten Scheck von der Agentur wieder…“

„… zahlreiche Mitglieder mit dem sofortigen Austritt drohen würden. Es sei noch nicht klar, warum Gauland mit der Übermittlung sämtlicher Mitgliederdaten an den Verfassungsschutz drohe, da aber die Anschriften des verfassungsfeindlichen Teils einschließlich seiner eigenen behördlich schon erfasst seien, könne es sich nur um eine…“

„… ein Angebot machen werde, das dieser nicht ablehnen könne. Bei Zuwiderhandlung sei Kalbitz jedoch auch entschlossen, die restliche Partei mit Schusswaffeneinsatz während einer Versammlung auf den Gelände des Nürnberger…“

„… werde Gauland bei einer Abspaltung aller anderen Parteigenossen die uneingeschränkte Führung des volksdeutschen Flügels der vereinigten identitären und arisch reinblütigen…“

„… die AfD nur noch im Westteil der BRD GmbH zulassen wolle. Petry habe sich bereits für ein Comeback in Stellung gebracht und wolle den…“

„… keine konstruktive Basis für einen Streit sehe. Höcke gehe also von einer Vernichtung der kommunistenfreundlichen Gruppe um Junge und seine rechtsextremistischen…“

„… weiter eingeschränkt sei. Die meisten Kreisverbände der AfD seien zwar aus eigenem Antrieb bestrebt, ihre Kosten zu minimieren, es sei jedoch durch unvorhergesehene Übergriffe der von der Bundesrepublik AG gesteuerten Lynchjustiz nicht möglich, die regional Verantwortlichen vor einem…“

„… werde Kalbitz bei einer Abspaltung aller anderen Parteigenossen die uneingeschränkte Führung des volksdeutschen Flügels der vereinigten arischen und identitär…“

„… eine Einigung mit dem Verfassungsschutz erzielt habe. Sollte Meuthen die Auflösung der Partei bis nach den Wahlen zum Deutschen Bundestag nicht durch interne Maßnahmen beendet habe, sehe Seehofer keine andere Möglichkeit, als innerhalb weniger Jahre die strafrechtlich relevanten…“





Sicherheitsabstand

31 03 2020

„Der Mundschutz sitzt!“ Herr Breschke zupfte sich noch einmal den Schal zurecht und zog dann die Gummihandschuhe an. „Meine Frau hat sie zur Vorsicht vorhin noch mit Spiritus abgerieben, das hält bestimmt vor.“ Umständlich zog er einen Chip aus der Jackentasche und legte ihn in die kleine Mulde am Griff des Einkaufswagens. „Los geht’s!“

Der Supermarkt war menschenleer. Ich ging in großem Abstand hinter dem pensionierten Finanzbeamten her, wie es die Aufkleber auf dem Boden befahlen. „Das ist ja auch einzusehen“, gab er zu verstehen, „und Sie wissen, ich möchte keinen Ärger bekommen.“ Er hielt den Einkaufszettel in der Rechten und streckte die Hand weit von sich weg, da er seine Lesebrille im Auto vergessen hatte. „Dosen“, entzifferte er. „Schauen Sie mal steht hier tatsächlich ‚Dosen‘?“ Ich ging einige Schritte auf ihn zu, doch er zuckte sofort zurück. „Nicht“, rief Breschke, „keinen Schritt näher! Wir werden noch aus dem Laden geworfen!“ „Vorschlag zur Güte“, antwortete ich, „Sie legen den Zettel da aufs Regal, und ich schaue nach.“ Das leuchtete ihm ein. Wir brauchten also Bohnen. Immerhin in der Dose.

Einen Gang weiter, wo Konserven in Gläsern und Büchsen lagerten, wollte Horst Breschke just mit dem Wagen einbiegen, als er plötzlich wie angewurzelt stehen blieb. „Es geht nicht“, keuchte er. „Wir können da nicht rein.“ In der Tat stand eine Dame in der Mitte zwischen den Stellagen und begutachtete in aller Ruhe Erbsen und Möhren in extrafeiner Qualität, konnte sich jedoch offenbar nicht für eines der annähernd gleichen Produkte entscheiden. „Wir müssen da durch“, verkündete er, und es klang wie ein Schlachtruf. Er fuhr in gutem Tempo den Drahtwagen bis knapp vor die Kundin, bremste und fuchtelte mit der Faust. „Ich kaufe hier ein!“ „Das sehe ich“, antwortete sie ungerührt. „Ich will mich nicht einmischen“, brachte ich mich in Erinnerung, und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich in diesem Augenblick genau das tat: ich mischte mich ein. „Meine Güte“, stöhnte sie, „dann fahren Sie halt vorbei, so schwer ist das doch nicht!“ „Ich will aber nicht vorbei“, quengelte Horst Breschke. „Ich will jetzt an dieses Regal, und nur Sie hindern mich daran!“ Die Dame warf einen mitleidigen Blick auf ihn, dann auf mich, und stellte die Erbsen-Möhren-Dose wieder zurück zu den anderen. „Ich mache Ihnen einen Vorschlag“, versuchte ich vorsichtig, „ich hole Ihnen eine Dose grüne Bohnen aus dem Regal, lege sie in Ihren Wagen, und wir setzen ganz entspannt unseren kleinen Einkauf fort, ja?“ Die Kundin trat ein paar Schritte zur Seite, so dass ich zugreifen konnte – Herr Breschke war unterdessen zurückgewichen und beobachtete meinen Vorstoß skeptisch – und so stellte ich die Konserve zu den anderen Dingen. „Jetzt aber ganz schnell“, beeilte sich Breschke. „Wir halten auf keinen Fall den Sicherheitsabstand ein, und wir sind insgesamt drei Personen.“

Der kleine Zwischenfall hatte den alten Herrn sichtlich aufgeregt. Noch fahriger als zuvor nestelte er an dem Zettel und hielt ihn mir schließlich vor die Nase. „Da muss irgendwo auch Milch stehen“, sagte er gequält. „Ich weiß es, weil meine Frau heute morgen nach dem Frühstück gesagt hat, dass wir keine mehr im Kühlschrank haben.“ „Da steht Milch drauf“, bestätigte ich, „und meinen Sie nicht, wir sollten es uns ein bisschen leichter machen, indem Sie einfach mir den Zettel geben, statt ihn mir hinzuhalten?“ Man sah deutlich, wie Breschke nachdachte. „Es ist ja keine schlechte Idee“, gab er zurück. „Aber letztlich habe ich doch ein bisschen Angst, dass Sie sich anstecken könnten, wenn ich Ihnen den Zettel einfach so…“ „Herr Breschke“, unterbrach ich ihn, „Sie tragen desinfizierte Gummihandschuhe, und ich habe vorhin fast eine Viertelstunde lang neben Ihnen im Auto gesessen. Man muss doch mal realistisch bleiben.“ Kleinlaut legte er den Zettel in den Wagen, wo ich ihn schließlich aufnahm. „Sehen Sie“, beruhigte ich ihn, „jetzt kaufen wir ganz gemütlich die letzten Sachen ein. Auf der Liste steht Würfelzucker.“

Seine Neigung zu Süßem hatte in den letzten Jahren zugenommen, aber noch hielt es sich in Grenzen. Nur auf den Würfelzucker in seinem Morgenkaffee bestand er, drei Stück mussten sein, wobei er für die letzten Schlucke sogar noch einen vierten hinzufügte. Schwungvoll drehte er den Einkaufswagen nach links und wollte gerade in den Gang mit Backwaren einbiegen, da stieß er frontal mit der Gegnerin zusammen. „Eine Niedertracht“, schrie er. „Sie haben mir doch aufgelauert, damit ich den Sicherheitsabstand nicht einhalten kann!“ Sie tippte sich an die Stirn, doch Breschke war gar nicht mehr zu bremsen. „Das wird Folgen für Sie haben, darauf können Sie sich verlassen!“ „Gibt es hier ein Problem?“ Der Verkäufer, gut erkennbar an seinem himmelblauen Hemd mit dem grellroten Supikauf-Schriftzug, war unbemerkt an den Auflauf herangetreten. Das focht den Alten jedoch keineswegs an. „Sie hat außerdem damit angefangen“, ereiferte er sich. „Und jetzt fährt sie einfach so aus dem Gang heraus! Sie wissen wohl nicht, mit wem Sie es zu tun haben!“

„Ich wusste es auch nicht“, bekannte ich und lud die Einkäufe in den Kofferraum. „Wie soll man wissen, dass sie Regionalleiterin ist und zufällig ein paar Besorgungen macht.“ Breschke zog zitternd die Handschuhe von den Fingern. „Das wird Folgen haben“, zischte er. „Das schwöre ich!“ Ich zog die Tür zu und schnallte mich an. „Wissen Sie was? Ab jetzt kaufe ich ein, oder noch besser: halten Sie den Sicherheitsabstand ein und lassen Sie einfach liefern.“





Konturlos durch die Nacht

30 03 2020

„Wie jetzt: weiter!?“ „Naja, weiter halt.“ „Einfach weiter so?“ „Jedenfalls einfach so weiter.“ „Das kann ich nicht glauben.“ „Mal ehrlich, wer sollte es denn sonst machen?“ „Keine Ahnung.“ „Eben.“

„Deshalb muss sie das doch aber nicht weiter machen.“ „Wie gesagt: keine Ahnung.“ „Aber Sie haben doch gerade…“ „Die anderen. Keine Ahnung von nichts. Einer schlimmer als der andere.“ „Da ist sie aber auch nicht ganz unschuldig.“ „Immerhin hat sie Spahn ganz nach vorne gebracht.“ „Damit er jetzt pro Stunde ein Stuhlbein in die Fresse kriegt.“ „Eben, das hätte außer ihr keiner geschafft.“ „Weil es kein anderer geahnt hatte.“ „Das sind halt echte Führungsqualitäten, und deshalb macht sie weiter.“ „Ich weiß ja nicht recht.“ „Überlegen Sie mal, wen sehen Sie da denn jetzt als Alternative?“ „Laschet?“ „Also Söder light.“ „Die Wähler mögen halt echte Macher.“ „Macker, Sie meinen Macker.“ „Das liegt aber auch am Föderalismus, dass sich die Politiker momentan nicht einig werden, weil immer einer querschießt.“ „Nämlich immer die anderen.“ „Das muss man doch jetzt irgendwie regeln können.“ „Wenn Sie sich mit ‚irgendwie‘ zufrieden geben, haben wir alle ein Problem.“

„Und wenn Merz jedoch doch…“ „Nein.“ „Er würde aber schon wollen.“ „Nach dem, was er in den letzten Tagen von sich gegeben hat, muss man der Pandemie fast dankbar sein, dass wir kapieren, welcher Kelch da an uns vorübergegangen ist.“ „Die anderen sind noch schlechter.“ „Und deshalb brauchen wir einen Börsenzocker, der uns erklärt, warum es bei den letzten beiden Versuchen eigentlich hätte klappen müssen?“ „Das ist der Grund, warum sie einfach weitermacht?“ „Nein, aber alles andere wäre doch unverantwortlich.“ „Sie hat vielleicht mal einen Amtseid geschworen, aber das können Sie jetzt wirklich nicht…“ „Das heißt, Sie wollen im Zweifel wirklich Söder als Kanzler?“ „So gesehen, nein.“ „Dann ist ja alles klar.“

„Gibt es denn wirklich nicht genug politischen Nachwuchs in der Union, der bereit wäre, die Regierung zu…“ „Von der Leyen haben wir zum Glück gerade erst in Brüssel entsorgt.“ „Die wäre als Ersatzteil vermutlich früher oder später auch kaputt gewesen.“ „Und bei Klöckner kann man davon ausgehen, dass sie Regierungserklärungen mit einer Werbeeinblendung beginnt.“ „Oder dass sie einen Nutella-Beauftragten im Kabinett sitzen hat.“ „Vermutlich regt sie auch an, dass sich die Abgeordneten vor der ersten Lesung die Gesetze als lizenzpflichtigen Text mit drei Tagen Gültigkeit aus dem Netz herunterladen müssen, um an der Abstimmung teilnehmen zu dürfen.“ „Dann bleibt ja eigentlich nur noch Röttgen.“ „Hä!?“ „Nein, das war ein Witz!“ „Sie sind ja schlimmer als ich.“

„Nur als Frage, meinen Sie, die SPD kann den Kanzler in…“ „Schlimmer als ich. Viel schlimmer.“

„Und warum macht es dann AKK nicht?“ „Raten Sie mal. Aber sagen Sie nicht sofort, dass sie es nicht kann, das wäre dann doch zu einfach.“ „Es muss sich einer um die Bundeswehr kümmern, die kann in diesen Tagen noch mal sehr wichtig werden.“ „Sie meinen, trotz AKK?“ „Wenn sie jetzt einen guten Job macht, kann aus ihr vielleicht doch noch etwas werden.“ „Beispielsweise in der EU, oder wie meinen Sie das?“ „Sie empfiehlt sich für höhere Aufgaben.“ „Verstehe, deshalb hat sie den Parteivorsitz niedergelegt.“ „Weil sie damit mehr Zeit hat, sich um eine gute Kanzlerkandidatur zu kümmern.“ „Wir waren uns aber darüber einig, dass die SPD auch mit sehr, sehr viel Rückenwind keine nennenswerte Rolle in der Wahl spielt?“

„Vielleicht nutzt die CDU die Zeit und zieht ein ganz neues Talent heran.“ „Jetzt wird mir einiges klar, die bauen Amthor klammheimlich zum neuen Superstar auf.“ „Wieso klammheimlich?“ „Weil das außerhalb der CDU vermutlich noch keiner gemerkt hat.“ „Dann wäre es doch noch wahrscheinlicher, weil sie quasi unmittelbar vor der heißen Phase des Wahlkampfes einen ganz neuen, unverbrauchten Kandidaten aus dem Hut zaubern.“ „Äh, ja.“ „Der ist ein unbeschriebenes Blatt, er passt sich total an die Einstellung der Wähler an.“ „Konturlos durch die Nacht.“ „Er ist doch der einzige in dem Zirkus, der das noch kann, die anderen sind alle viel zu sehr in ihrer Rolle gefangen.“ „So wie Merkel, die ab und zu sogar weiß, was sie sagt.“ „Merz könnte ihn als zweiten Mann nehmen.“ „Er wollte zwar eine Frau im Team, aber Sie haben recht: Amthor kommt da verdammt dicht heran.“

„Jetzt können uns nur noch die Grünen retten.“ „Mit Merkels Hilfe kann ich mir das ganz gut vorstellen.“ „Nein, ich meinte: jetzt können uns nur noch die Grünen vor Merkel retten.“ „Wieso das denn?“ „Vielleicht setzen die sich irgendwann mit ihren Ideen durch, und wir haben dann viel mehr erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft und Elektromobilität.“ „Eben, mit Merkels Hilfe ist das durchaus realistisch. Sie ist ja schließlich die Klimakanzlerin.“ „Sie meinen nicht, dass Merz die Angst vor der Verbotspartei schürt und dann die nächste bürgerliche…“ „Die Lücke, die der hinterlässt, ersetzt ihn intellektuell vollkommen.“ „Dann bleibt uns wohl wirklich nichts anderes mehr übrig als Merkel.“ „Betrachten Sie es einfach als eine Anpassung an den Zeitgeist.“ „Wie meinen Sie das jetzt?“ „Damit der Laden weiterläuft, müssen die Alten sich opfern. Einfach weiter so.“





Medizinberufepfuschbeendigungsgesetz

26 03 2020

„… das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik vollständig zu reformieren sei. Mit diesem Gesetz werde Merkel auch ohne die Einflussnahme der Ministerien eine Neuordnung der…“

„… nicht zur Rechtsordnung passe. Sämtliche Heilpraktikerverbände hätten darauf hingewiesen, dass nicht einmal die Nationalsozialisten ihren Berufsstand eingeschränkt habe, so dass man im historischen Vergleich durchaus zu der Annahme gelangen könne, die Kanzlerin sei schlimmer als…“

„… sich die Ärztekammer offen gezeigt habe für die Vorschläge der Kommission. Der Entzug von Doktorgrad, Approbation und Kassenzulassung bei der öffentlichen Verbreitung wissenschaftlich nicht haltbarer Einzelmeinungen sei ein wichtiges Instrument in der…“

„… auch weiterhin verkauft werden dürften. Es sei jedoch geregelt, dass Globuli künftig nur noch als Süßwaren beworben würden und nicht mehr in Apotheken, sondern nur noch im…“

„… das Medizinberufepfuschbeendigungsgesetz auch den betriebswirtschaftlichen Teil betreffe, der oft vorsätzlich zum Nachteil von Patienten und Öffentlichkeit handele. Damit seien medizinisch nicht indizierte Operationen sowie zahlreiche kontraproduktive Leistungen des…“

„… wolle man die Kassenzulassung für alle Ärztinnen und Ärzte aufheben, die neben ihrer wissenschaftsbasierten Medizin auch Homöopathie oder andere religionsähnliche Methoden der…“

„… dürften keinen Ausgleich für entgangene Einnahmen beanspruchen. Kernspintomografie sei in zahlreichen Fällen gerechtfertigt, könne aber bei grippalem Infekt, Spreizfuß, Karpaltunnelsyndrom oder Verfolgungswahn keine diagnostischen…“

„… gehöre zur Steigerung von Qualität und Zuverlässigkeit des Gesundheitssystems auch die positive Anpassung der Gehälter für Medizin- und Pflegeberufe. Eine Verstaatlichung wolle die Bundesregierung nur dann nicht durchsetzen, wenn die Bezüge auch in der Wirtschaft unverzüglich und um mindestens…“

„… mit Morddrohungen umgehen könne. Auch vor dem Beschluss, die Beitragsobergrenzen für die private Krankenversicherung zu streichen, habe die Bundeskanzlerin sich mit täglichen Anfeindungen und Gewaltankündigungen seitens ihrer…“

„… dürften die Kassen in Zukunft nicht mehr unter dem Deckmantel des Datenschutzes die Kosten für die erbrachten Leistungen vor den Patienten verbergen. Es sei vielmehr notwendig, die realistische Einschätzung der Verdienste von Kliniken zu…“

„… selbst mitgeteilt habe. Merkel habe vollstes Vertrauen in den Gesundheitsminister, deshalb sei es ihr ein Anliegen gewesen, persönlich die Abschaffung der privaten Krankenversicherung im Fernsehen zu erläutern, damit sich die Versicherten in Deutschland mit einem kompetenten und…“

„… dass Seh- und Hörhilfen wieder von der Krankenversicherung erstattet würden. Kritiker hätten bemängelt, dass dann noch mehr Deutsche die Äußerungen von Politikern wahrnehmen und sich mit ihnen inhaltlich auseinandersetzen könnten, was mittelfristig zu einer ganz anderen Form in der…“

„… die Schließung eines Klinikums nur noch mit einer Übergangsfrist von zehn Jahren betrieben werden dürfe, wenn gleichzeitig geklärt sei, wo die Patienten nach dem Wegfall des…“

„… dass die Tochter der Merkel-Freundin Mohn als Leiterin des gesundheitspolitischen Bereichs der Bertelsmann-Stiftung und zugleich Aktionärin und Aufsichtsrätin der privaten Rhön-Kliniken vorerst keine Enteignung des Medienkonzerns zu erwarten habe. Abgesehen von einer langjährigen Haftstrafe wegen Hinterziehung von Kapitalertrags- sowie Erbschaftssteuer würden lediglich die gesamten Krankenhäuser in volkseigene…“

„… dem Landärztemangel nicht mit einer weiteren Einschränkung der Infrastruktur außerhalb der städtischen Ballungsräume begegnen werde. Die Problematik könne unter anderem durch eine Öffnung des Medizinstudiums für die…“

„… seien Termine in Facharztpraxen ohne Nennung des Versicherungsstatus zu vergeben, so dass gesetzlich Versicherten dadurch kein Nachteil entstehe. Spahn habe sich daher erstmals in den unbefristeten Hungerstreik begeben. Er befinde sich nicht unter ärztlicher Aufsicht, da sich keiner gemeldet habe, um neben seinen täglichen…“

„… in einem Animationsfilm von einer singenden Klobürste verkündet werde. Das mit der Industrie vereinbarte Investitionsvolumen zur schnellen Digitalisierung könne die Telemedizin innerhalb weniger Jahre zur Entlastung für Praxen und Patienten machen. Die Bundeskanzlerin habe beschlossen, dass die Figur Scheuer den Sachverhalt erheblich besser zu kommunizieren verstehe als der…“

„… müsse die Politik den Leistungskatalog an den demografischen Wandel anpassen. Dies erfordere unter anderem, in der stationären Pflege nicht mehr massenhaft ungelernte Kräfte einsetzen zu wollen, wenn geistig eingeschränkten Politikern während einer Wahlkampfveranstaltung gerade nichts Dümmeres durch den…“

„… sich zu einer Neubesetzung vieler Posten im Bundeskabinett entschlossen habe. Merkel wolle dies insbesondere dadurch zum Ausdruck bringen, dass die Ministerinnen und Minister lediglich eine Teilnehmerurkunde für ihren…“





Landwirtschaftliche Notwendigkeit

25 03 2020

„Also Schinken müsste ich jetzt auch nicht haben.“ „Es soll da in Italien ganz hervorragende Produkte geben.“ „Wir können doch jetzt nicht…“ „Oder aus China.“ „Diese Billigscheiße?“ „Merken Sie sich eins: Spargel ist deutsche Leitkultur!“

„Die Landwirtschaftsministerin…“ „Haahaha!“ „Da hatte das Schwein ein paar zu viel Hirnzellen, woll?“ „Wer hat denn die Kackbratze gefragt?“ „… war davon ausgegangen, dass die…“ „Tun Sie uns doch freundlicherweise die Liebe, Herr Kollege, stopfen Sie sich das in eine Körperöffnung nach Wahl.“ „Ich wäre da Ihrer Meinung, Herr Kollege, aber es handelt sich um eine Umfrage, nach der die Mehrheit der…“ „FDP?“ „Vermutlich gleich die INSM.“ „Praktisch, bei denen gibt es weder Corona noch den Klimawandel.“ „Cool!“ „Wir müssen die Versorgung des lokalen Einzelhandels mit Spargel sicherstellen, sonst droht uns ein Aufstand.“ „Wie bei der Nudelkrise.“ „Und dem historischen Mangel an Toilettenpapier.“ „Uuuh!“ „Sie lachen, aber das ist eine Sache für unsere Wähler!“ „Deutsche Werte sind gefährdet!“ „Wir werden alle sterben!“ „Sie brauchen sich gar nicht so zu amüsieren, wir haben hier eine Krise.“ „Die haben andere in Deutschland auch.“ „Und nicht nur da.“ „Aber die sind zum Glück nicht an die deutsche Leitkultur gebunden.“ „Gut, dass wir Merkel haben.“ „Wer weiß, wie lange dieser Segen hält.“

„Haben wir schon eine verfassungsrechtliche Freigabe für die Bundeswehr?“ „Um AKK zum Mond zu schießen?“ „Würde eh nicht klappen.“ „Irgendwas muss in dem Laden doch hinhauen.“ „Mit dem Panzer ins Feld schicken?“ „Nee.“ „Ist sie überfordert?“ „Ja, aber der Panzer auch.“ „Also ich bin…“ „Erzählen Sie mal, was können wir da denn von der Truppe erwarten?“ „Spargelsuppe.“ „Ich will Urlaub!“ „Infektion?“ „Die Bilder müssen aus meinem Kopf.“ „Das ist jetzt eine nationale Aufgabe!“ „Der Einzelhandel hat jedenfalls gerade ganz andere Probleme.“ „Sicher muss die Truppe auch die Bedürfnisse der…“ „Also nicht, dass Sie uns jetzt mit den Bedürfnissen von Arbeitslosen und Geringverdienern kommen.“ „Haben die keine Teilhabe an der…“ „Das ist Hartz-IV-Sprache.“ „Das verwechseln Sie mit dem linken Jargon.“ „Da gibt es einen Unterschied?“ „Kollegen, ich…“ „Das soziokulturelle Minimum umfasst ja nicht die in der Leitkultur festgelegten…“ „Sondern?“ „Das gilt nur für Bürger.“ „Ach so.“

„Was haben die Rechten eigentlich bisher für die deutsche Wirtschaft getan?“ „Wir achten mehr auf Brandschutz.“ „Und deutsche Frauen werden wieder von Deutschen vergewaltigt.“ „Sie kommen sich wohl witzig vor?“ „Wer hat denn mit dem Mist angefangen!?“ „Herr Kollege, das ist…“ „Wenn die Sachsen jetzt der Meinung sind, dass die Ausländer ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen, dann sollen sie doch selbst auf die Felder gehen.“ „Das würde so nicht funktionieren.“ „Wieso?“ „Es sind ja zum Teil auch Facharbeiter in den östlichen Bundesländern, da wäre eine Anstellung als Landarbeiter gar nicht gut im Lebenslauf.“ „Es ist doch nicht das ganze Jahr Spargelernte, die können doch hinterher immer noch als Facharbeiter…“ „Dann haben ihnen doch die Flüchtlinge in der Zwischenzeit alle Jobs vor der Nase weggeschnappt.“ „Sonst geht’s aber!?“ „Das sagen die Rechten doch immer.“ „Man könnte jetzt die Polen aus den…“ „Das ist Seuchengebiet.“ „Man kann es doch den Soldaten nicht zumuten, mit infizierten Osteuropäern auf einem Acker zu stehen.“ „Meine Güte, dann schicken wir da einmal den ABC-Zug durch, und fertig ist die Laube!“ „So einfach ist das nicht, es gibt da hartnäckige Keime.“ „Wie heißt noch mal dieser antibiotikaresistente Schmierfilm, den man nur mit dem Sandstrahler aus den Ecken kriegt?“ „Lindner?“

„Wenn jetzt die Flüchtlinge…“ „Sie meinen die in Griechenland?“ „Da müsste Merkel ja wieder die Grenze aufmachen.“ „Warum denn ‚wieder‘?“ „Ich habe mich versprochen: dann müsste Merkel die Grenze wieder aufmachen.“ „Und wie erklärt sie das dem Volk?“ „Wirtschaftliche Notwendigkeit.“ „Eher landwirtschaftliche.“ „Weil die Weinkönigin das selbst nicht gerissen kriegt?“ „Wir sind kurz vor der Spargel-Ampel.“ „Nestlé macht Tütensauce zu der Katastrophe?“ „Igitt!“ „Naja, das muss man dem Volk doch erklären.“ „Entweder Flüchtlinge oder kein Spargel.“ „Dann frisst die FDP lieber ihr Schnitzel ohne Beilage.“ „Wir haben doch so viele Flüchtlinge schon im Land, können wir die nicht erst mal aufs Feld schicken?“ „Dann integrieren die sich am Ende noch.“ „Und die meisten brauchen erst mal eine Arbeitserlaubnis.“ „Das muss man den Kunden erst mal kommunizieren, dass ihr Spargel von Afrikanern…“ „Wenn die Handschuhe tragen, ist das bestimmt nicht so schlimm.“ „Jedenfalls nicht schlimmer als bei Osteuropäern.“ „Und die ganzen Spanier und Italiener?“ „Da können wir ja gleich Chinesen einsetzen.“ „Stimmt auch wieder.“

„Sagen Sie mal, was macht in diesen Tagen eigentlich so ein Investmentbanker?“ „Der guckt dem DAX beim Abkratzen zu.“ „Aktienhändler können doch auch in die Rakete.“ „Und hier, diese ganze Bagage, die jetzt wegen Cum-Ex vor Gericht steht.“ „Ich sage nur: Unternehmensberater!“ „Mein lieber Scholli!“ „Das wird nichts, das kann ich Ihnen jetzt schon sagen.“ „Meine Güte, die muss man nur ordentlich anlernen, dann schaffen die das auch.“ „Für den Anfang kann man ihnen ja einen Facharbeiter aus dem Agrarsektor zur Seite stellen.“ „Das wird nichts.“ „Aber…“ „Die Leute mögen doch alle Spargel, dann kann man doch…“ „Das können Sie knicken. Oder haben Sie einen von denen im Leben schon mal richtig arbeiten sehen?“





Flügellähmung

24 03 2020

„… schwarze Kassen genutzt habe. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe im Zuge ihrer Beobachtung der AfD ein Konto ausfindig gemacht, das nicht in den…“

„… vor den Volksgerichtshof bringen werde. Höcke könne nachweisen, dass die in manchen Teilen linksextremistische Parteiführung um den Stalinisten Meuthen ein Interesse daran habe, den Flügel durch terroristische…“

„… mehrere Einzelspenden verzeichnet habe, die zur Unterstützung des Wahlkampfs in der BRD GmbH die Anschaffung von halbautomatischen…“

„… beweise für Meuthen die Nennung von Flügel-Mitgliedsnummern, dass es ein offizielles Verzeichnis geben müsse. Die Bundesspitze fordere von Höcke unverzüglich die Herausgabe der…“

„… bestätigt habe, dass die AfD-Führung aus Linksradikalen bestehe, die dem Vorbild der NSDAP nacheifern und eine hitlertreue Partei in Deutschland betreiben würden. Steinbach habe dies selbst vom Führer während einer Flugscheibenreise über dem…“

„… dass es sich um einen Praktikumsbestandteil gehandelt habe. Da Kalbitz das Amt des Ministers für Volkswirtschaft und Finanzen anstrebe, habe er frühzeitig Praxiserfahrung in der…“

„… die Maßnahmen verteidigt habe. Weidel sehe lediglich alternative Buchführung und könne aus dem eigenen Umgang mit Spenden bestätigen, dass es keinerlei Beweise für eine…“

„… die Belege alle aufgefunden worden seien, so dass es sich nicht um eine mutwillige Täuschung der Finanzbehörden handeln könne. Zwar seien die meisten Einträge mit Idolf Hatler gezeichnet, man werde sich aber bemühen, die Identität der fraglichen Person so schnell wie…“

„… könne ein Bezug nicht hergestellt werden. Strache habe darauf verwiesen, dass er sämtliche Schwarzgelder auf eigenen Konten in seinem…“

„… fordere Meuthen die Flügel-Mitglieder auf, sämtliche Gelder sofort an ihn zu überweisen. Er werde sich selbst um die Verbuchung der…“

„… teilweise unleserlich seien. Da es sich aber auch um Spenden für private Zwecke gehandelt haben dürfte, sei eine Unterschrift von Landolf Ladig sehr wahrscheinlich im Rahmen des…“

„… möglicherweise von Reichsbürgern in gutem Glauben durch ausländische Bankhäuser geschleuste Zahlungen an die AfD geflossen wären, da die in der BRD GmbH in Jalta eingesetzten Kreditinstitute keine rechtsverbindlich zulässige Überweisung in zionistischer Fremdwährung des EU-Kampfverbandes gegen die eigenen…“

„… den Ostflügel der AfD zu gründen versucht habe. Meuthen werfe Höcke vor, die Spaltung der Partei betrieben zu haben, um sich als Führer einer eigenständigen rechtsextremistischen…“

„… könne die Sammlungsbewegung gar nicht als separater Bestandteil der Partei bezeichnet werden. So habe der Flügel keine eigenen Finanzen und keine eigenen Standpunkte, die nicht auch in der restlichen AfD zu den etablierten und…“

„… dass zahlreiche Quittungen aus dem Landesverband Baden-Württemberg vorgelegen hätten. Es sei noch nicht geklärt, ob es sich um Bewirtungsbelege gehandelt habe, man wolle aber sicherstellen, dass der Parteigenosse Gedeon für etwaige Straftaten die alleinige…“

„… sich Gauland strikt gegen ein Verbot des Flügels ausgesprochen habe. Die Gruppierung um seinen engen Freund Höcke sei im Kern absolut demokratisch und werde die Nazischlampe Merkel wirksam davon abhalten, die ganze deutsche Rasse in der Gaskammer ihrer…“

„… habe man Pasemann als Inhaber des Kontos identifizieren können. Dieser habe sich nie über die Gutschriften gewundert und sie nach Anweisung auf andere Konten überwiesen, weil dies zu den Aufgaben eines disziplinierten Volksgenosse im…“

„… sehe Höcke in den Vorwürfen der Spitze nur den Versuch, eine West-AfD zu Unterstützung der judenhörigen Merkel-Politik und ihrer Agenda der Umvolkung der Rasse durch negroide Halbaffen zu etablieren, die für die Regierungsbeteiligung die Deutschen im Osten kaltblütig…“

„… gar keine Spenden für sie angenommen haben könne. Weidel habe bekräftigt, dass sie nicht zuzuordnende Zahlungen immer verbucht, für mehrere Monate ordnungsgemäß vergessen und dann an irgendjemanden gezahlt habe, der sie für den passenden Empfänger einer…“

„… die eventuelle Buße mit der Strafzahlung der Bundestagsverwaltung aus dem Jahr 2019 verrechnet werden solle. Höcke sehe sonst eine von der Volkszerstörung der Merkeldiktatur inszenierte Willkür am Werk, die darauf ziele, die Deutschen auszuschwitzen in einen zwangsislamisierten…“

„… einer Spaltung der Partei sehr hoffnungsvoll gegenüberstehe. Chrupalla wolle die Integration der Kameradschaften, der Identitären Bewegung, der NPD sowie mehrerer hundert Rechtsterroristen, die dann nicht mehr im Untergrund oder in den…“

„… Quittungen mit dem Verwendungszweck Bernd übereinstimmenden Summen auf den Überweisungen zugeordnet worden seien. Die für Damenunterwäsche ausgestellten Belege passten jedoch keiner Person, da sowohl Höcke als auch Kalbitz eine andere Größe die als auf dem…“