Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXV): Statussymbole

20 05 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Die älteste Überlieferung berichtete noch vom einzigen Wollnashorn, das sich in die Steppe vor der westlichen Felswand verirrt und fast die ganze Sippe aufgespießt hatte. Irgendwann musste es nach unzähligen Versuchen der Troglodyten, mit Steinen und Speeren das Tier zur Strecke zu bringen, eines natürlichen Todes gestorben sein, was jedoch die Leute in den Höhlen am Fluss nicht gehindert hatte, eine schnittige Story zu erfinden, in der ein Held das Monstrum eigenhändig er- und zerlegt, der Großen Göttin zum Opfer dargebracht und dafür den Oberschenkelknochen als Trophäe bekommen hat. Jener ist bis auf Rrts Tage Sinnbild der Macht, die der Sippenälteste ausübt, und wird übergeben mit einem Hühnergott, der physiologische Details der Gottheit darstellen soll. Der Sinn liegt tief im Mystischen, wird aber nicht angezweifelt, da er ja für die Identität des Stammes konstituierend ist. Vor der Erfindung der Krone sicherte er dem Ältesten die absolute Herrschaft über Land und Leute, und mit ihr sämtliche Wertvorstellungen, die den Klan zusammenhalten. Denn was ein Statussymbol vor allem braucht, ist Status.

Dass Distinktionsgewinn auch aus alltäglichen Gegenständen erwächst, vor allem aus denen, die man ostentativ zur Schau stellt, ist weder neu noch originell. Status ist Schichtbewusstsein, und so war in vergangenen Jahrhunderten der europäischen Gesellschaft auch nicht der Besitz von Gold und Geschmeide verpönt, sondern öffentliches Tragen von Luxusobjekten in obszön anmutender Masse. Nun bleibt der Bekloppte sich treu und schwiemelt immer neue Symptome pathologischer Prunksucht zusammen, um in der Menge aufzufallen: hohe Hüte, spitze Schuhe, tote Tiere, Schleppen, die ein halbes Dutzend Träger nach sich ziehen. So musste man nicht nach weltlichen Titeln fragen, denn der geistliche Adel trug seinen Glitzerfummel schon in beruflicher Mission – was die Reformatoren freilich ärgerte, hatte sich das Geltungsbedürfnis doch weit von der sozialen Verantwortung einer als göttlich empfundenen Ordnung entfernt, so dass auch die Regeln, wer Gold oder Purpur tragen durfte, kaum noch Gewicht hatten, weil sich die Hautevolee in nicht zu bändigenden Extravaganzen sinnlicher Macht austobte, die mit dem spirituellen Ideal einer minimalistischen Gläubigkeit so gar nichts mehr an der gehörnten Kappe hatten. Savonarola verhinderte also den Klassenkampf von oben, als er den ganzen Schmodder auf den Scheiterhaufen schaufeln ließ, und hätte er geahnt, dass sich die Abstraktion des Besitzes neue Ausdrucksformen suchen würde, die Normalsterbliche gleich gar nicht mehr zu Gesicht bekommen sollten, er wäre mit ins Feuer gehüpft.

Denn was die heute Mächtigen als Monstranz der Herrschaft vor sich hertragen, ist nur ein matter Abglanz der eigentlichen Bedeutung, da es auf den monetären Besitz verengt wird, bisweilen auch nur auf die Kreditfähigkeit, aber weder die Legitimation für den Rang noch deren Voraussetzungen spiegelt. Wer genug Scheine hat, um sich Sein zu kaufen, lässt eine unsinnig lange Yacht in irgendeinem Hafer von den Seepocken zernagen, weil er sich zwischendurch auch noch um einen Privatjet und die beiden Wohnungen in den Metropolen nicht kümmern muss. Die Währung der Hegemonie aber ist lediglich Neid, der auch in den niederen Kasten zu skurrilem Nachgeäffe führt, indem man sich mit kindischem Fimmel Zubehör fürs Imponiergehabe anlegt: Gummigucci, nachgemachte akademische Grade, zur Not ein SUV. Gerade die bröselnde Mittelschicht mit ihrer unreflektierten Nachahmung des Modischen, die sie immer wieder zu Parvenüs macht, ist so grimmig mit der Parodie ihrer selbst beschäftigt, dass sie die Folgen der Exklusivität nicht einmal merkt, wenn sie ihr ans Bein pinkelt. Sie schließt sich aus. Und wird ausgeschlossen.

So wirkt denn auch das lässige Herumwedeln mit dem Sportwagenschlüssel, die Mitgliedschaft im Poloclub oder die Armbanduhr zum Preis eines Neuwagens weniger attraktiv als beabsichtigt, da sie den gesellschaftlichen Trend der letzten Epoche repräsentiert: wer auf materiellen Besitz abhebt, ist von der restlichen Zivilisation abgehoben. Man traut der Oberschicht weniger solidarisches und gemeinschaftsorientiertes Verhalten zu, sieht sie als weniger kooperativ an und traut ihnen keine echte Partnerschaft zu. Genau das aber sind evolutionär signifikante Vorteile, die bis heute in der funktional und semantisch differenzierten Welt über Gedeih und Verderb entscheiden können, völlig egal, ob die katzenvergoldete Uhr die Zeit schneller anzeigt als die billige Digitalkröte.

Ohnehin ist Zeit die letzte verbleibende Größe, die sich noch nicht im materiellen Raster verheddert hat. Sie macht Rentner, Studenten und selbst die sonst so verhassten Erwerbslosen zum Hassobjekt der hart arbeitenden Menschen, wie sie die Politik in jedem Wahlkampf aus Schmierkäse schnitzt. Es ist die Anzahl der Follower in den sozialen Medien, die sinnstiftende Arbeit, die informelle Bildung. Es ist das, was bleibt, wenn das Schmuckkästchen mit der Yacht absäuft. Oder das instinktive Wissen, dass sich eines Tages kein Schwein mehr für NFTs interessieren wird. Wozu auch.





Gewinnabsicht

19 05 2022

„… mit der Chatkontrolle ein neues Instrument der digitalen Vertrauensbildung einführen werde, mit dem die Europäische Union weitere Fortschritte auf dem Weg der Verbrechensbekämpfung und des…“

„… es der Politik nicht um die Abschaffung der bisher praktizierten Grundrechte gehe. Für die EU stehe der Aufbau vieler neuer Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft im Vordergrund, die mit der Überwachung sämtlicher…“

„… könne gerade nicht von Generalverdacht der Behörden gegen alle Bürger gesprochen werden, da es sich ja ausdrücklich um verdachtsunabhängige Kontrollen der jeweiligen…“

„… zeige das Beispiel China, dass staatliche Kommunikationskontrolle und wirtschaftlicher Erfolg einander nicht ausschlössen. Die EU habe für die Zukunft eine viel bessere Form gefunden, das Verhalten ihrer Bürger mit einem positiven…“

„… die Nachrichten der Handynutzer ohnehin zum Lesen durch andere erstellt würden. Eine fundamentale Kritik, die nur daraus entstehe, dass die Nachrichten der Handynutzer durch andere gelesen würden, sei daher nicht nur vollkommen unlogisch, sondern auch politisch sehr fragwürdig, so dass man darin eine höchst verdächtige…“

„… diene beispielsweise die automatisierte Fertigung von Strafanzeigen gegen Nutzer zur Senkung der Arbeitsbelastung bei der Polizei. Die Beamten könnten so wieder in Ruhe die Anschrift von Helene Fischer abfragen, Morddrohungen an Rechtsanwältinnen versenden oder sich in…“

„… die Friedenssehnsucht der westlichen Welt tatkräftig unterstützen könne. So sei durch eine größere Geschlossenheit in der Bevölkerung auch das chinesische Verhältnis zu Russland viel besser, was die deutsche Bundesregierung mit erheblicher Unterstützung für den…“

„… dass viele Nutzer ihre Daten bisher den großen Digitalkonzernen wie Google oder Meta anvertraut hätten, ohne dies für eine diktatorisch ausgerichtete Überwachungsstrategie zu halten. Die EU-Behörden seien im Gegensatz zu diesen Firmen nicht nur nicht gewinnorientiert, sie würden ihre Rechtsbrüche auch ohne Gewinnabsicht oder…“

„… es durch Manipulationen durchaus möglich sei, kriminelle Inhalte als nicht verdächtig im Sinne der verwendeten Suchalgorithmen zu erscheinen zu lassen. Zur sukzessiven Verbesserung der KI sei es daher unabdingbar, Strafverfahren gegen völlig unverdächtige Personen zu führen, um mit einer noch genauer arbeitenden Software schließlich irgendwann Ergebnisse zu erzielen, die der jetzt prognostizierten Trefferquote zumindest…“

„… dass der Staat nicht selbst für die Suche nach verdächtigen Inhalten zuständig sei. Durch eine Verlagerung der Verantwortung auf digitale Konzerne könne die EU-Kommission ausschließen, dass sich staatliche Stellen durch Rechtsbrüche oder massive Einschränkungen von Grundrechten im…“

„… sei es technisch durchaus möglich, dass die KI nachträglich Inhalte auf die digitalen Endgeräte der Nutzer kopiere, die eine Strafverfolgung nach sich zögen. Dies müsse aber immer im Verhältnis zum erwünschten Ermittlungserfolg stehen und sei nur für den Kampf gegen Cannabis oder…“

„… würden Anbieter wie Meta oder Google die Verschlüsselung der Nutzerdaten unterlaufen, um die Inhalte ausspähen. Solange der Staat auf der Seite der Bürger sei, könne man sich daher immer auf ein gemeinsames Feindbild arbeiten und es gebe keinen Anlass für eine…“

„… habe man bisher im Verfassungsschutz gute Erfahrungen mit gefälschten Daten gemacht, die sich heute beispielsweise bei der Bekämpfung der Clankriminalität, aber auch unmittelbar vor einer wichtigen Parlamentswahl und der…“

„… werde der normale Bürger von der Suche nach illegalen Inhalten gar nichts merken. Für die EU stehe ein uneingeschränktes Nutzererlebnis im Vordergrund, um die Ermittlungen nicht durch die übermäßige Vorsicht der…“

„… internationale Kooperationen mit IT-Firmen erlaube. Bereits jetzt seien russische Anbieter von Antivirensoftware durch anerkannte Expertise eine marktbeherrschende…“

„… sich falsche Positivtreffer spätestens bei einer ergebnislos verlaufenden Hausdurchsuchung oder nach der Untersuchungshaft zu einem…“

„… sei das Misstrauen der Menschen gegenüber den Digitalkonzerne im Gegensatz zur Ablehnung der staatlichen Pläne vollkommen gerechtfertigt. Die Firmen würden auf gesetzliche Anordnung der EU die Verschlüsselung umgehen, was für den Protest der Nutzer eine optimale…“

„… völlig ausgeschlossen sei, dass durch die Abschaffung der Verschlüsselung Mobiltelefone von den Ermittlungsbehörden ferngesteuert werden könnten. Dem BKA würden dazu nicht nur Personal und Fachkompetenz, sondern auch Erfahrung, finanzielle Mittel und die nötige technische…“

„… dass der Einsatz der Chatkontrolle gegen Missbrauchsdarstellungen unwirksam sei, da die Kriminellen bereits andere Wege zur Verbreitung von illegalen Daten nutzen würden. Für die EU sei dies jedoch nicht erheblich, da sich durch eine zur Serienreife gelangte Technologie auch Straftaten bekämpfen ließen, die heute noch nicht als…“

„… rechtsradikale Chats unter Polizisten oft nicht entdeckt oder gesichert werden könnten. Das Problem werde aber auch die EU-Kommission mit Kontrollmaßnahmen nicht lösen können, da es sich dabei um schwere Eingriffe in die vertrauliche Kommunikation und um einen verfassungsrechtlich unter gar keinen Umständen zu…“





Eigenverantwortlich

18 05 2022

„Natürlich ist das beschissen, aber wer hat das denn kommen sehen?“ „Alle?“ „Es war zumindest nicht auszuschließen.“ „Aber war das wirklich in der Form erwartbar?“ „Es gab Warnungen, dass alle, die uns wählen, Arschlöcher sind.“ „Leider wählen nicht alle Arschlöcher FDP.“

„Wir haben uns doch vor den Wahlen intensiv mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt.“ „Also mit uns selbst?“ „Was gehört denn für Sie zu den wichtigen Dingen?“ „Der Champagnerpreis halt, es wird doch alles immer teurer.“ „Porsche fahren!“ „Was?“ „Porsche fahren!“ „Lassen Sie ihn, jeder hat etwas, das ihn antreibt.“ „Aber das muss ja nicht unbedingt…“ „Wir sind eine liberale Partei, bei uns kann jeder seinen Neigungen nachgehen, solange es nicht unser Vermögen schmälert.“ „Das ist dieser mitfühlende Liberalismus?“ „Ich denke, das hat er sich damit gedacht.“

„Hatten wir vielleicht ein schichtenspezifisches Problem?“ „Die Mittelschicht hat es uns nicht gedankt, dass wir uns so für sie eingesetzt haben.“ „Haben wir das?“ „Flugzeugbenzin zum Beispiel ist überhaupt nicht teurer geworden.“ „Ich glaube, Sie verwechseln da etwas.“ „Weil manche einfach kein Flugzeug haben wollen?“ „Wenn sie kein Flugzeug kaufen können, sollen sie doch Yacht fahren.“ „Das haben wir den Leute immer versprochen.“ „Als Chancengleichheit.“ „Wieso, stimmt doch auch.“ „Aber wir müssen immer noch Steuern zahlen, obwohl wir gar nicht arbeiten.“ „Sie können doch deswegen keine Revolution anzetteln.“ „Eben, wer weiß, wer da wieder mitmachen würde.“ „Dabei haben wir das mit der Chancengleichheit doch ernst gemeint.“ „Wir sind da wie die SPD: die wollen auch den Sozialismus, und tun dann alles, um ihn zu verhindern.“

„Als Partei der Eigenverantwortung haben wir den Menschen aber doch genau das gegeben, was sie wirklich wollten.“ „Sie haben es uns nur nicht gedankt.“ „Aber was wollten denn die Menschen?“ „Porsche fahren!“ „Naja, nicht alle.“ „Aber es ist immerhin möglich.“ „Wir als Partei können in der Politik ohnehin nur die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass jeder eigenverantwortlich handelt.“ „Das hieße dann aber auch, dass wir selbst nicht so haben handeln können, wie wir wollen, weil es auch andere gab, die eigenverantwortlich gehandelt haben.“ „Das muss man dann eben abstellen.“ „Zur Not durch Verbote.“ „Notwehr ist ja legal, wissen auch viele nicht.“ „Man muss das eben verstehen, sonst wird es auch irgendwann Anarchie.“ „Und dafür sind dann nicht mehr wir verantwortlich.“

„Letztlich hätten uns doch alle wählen müssen, denen das Handeln der anderen Parteien zu weit ging.“ „Das ist die falsche Perspektive.“ „Wenn ich mich als Standpunkt begreife, wozu brauche ich da noch eine Perspektive?“ „Wir haben beispielsweise den Auftrag gehabt, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.“ „Das muss man dann aber schon im Einzelfall betrachten.“ „Also was mich betrifft, ich habe immer Schaden von mir abgewendet.“ „Ich auch.“ „Bei mir nicht anders.“ „Dann ist es auch ein Stück weit Eigenverantwortung, wenn wir das dem Volk selbst überlassen.“ „Wir hätten vielleicht als Verbotspartei den Menschen klarmachen können, dass sie bestraft werden, wenn sie gegen ihre eigenen Interessen verstoßen.“ „Das trifft auf einen Großteil unserer Wähler ja auch zu.“

„Nur weil diese Grünen plötzlich Wähler wie erwachsene Menschen behandeln, muss man das doch nicht unbedingt nachmachen.“ „Das sind ja auch deren Wähler.“ „Die Frage ist, ob unsere das überhaupt wollen.“ „Was wollen denn unsere?“ „Porsche fahren!“ „Wir können ja auch nicht jedem einen Porsche vor die Tür stellen.“ „Unsere Wähler erkennt man eben daran, dass sie das nicht nötig haben.“ „Aber sie wollen das Ding nicht nur vor der Tür stehen haben, sie wollen damit auch fahren.“ „Genau, Porsche fahren!“ „Wir müssten das mit der Eigenverantwortung für andere noch mal genau unter die Lupe nehmen.“ „Vielleicht ist ja Regieren für uns auch gar nicht so gut für uns.“ „Man ist da auch immer sehr abgelenkt.“ „Also ich komme ja zu rein gar nichts mehr.“ „Man könnte so schön auf Sylt golfen.“ „Und Porsche fahren!“ „Ja, nun lassen Sie es mal gut sein.“ „Können wir nicht wie sonst die Verantwortung für unser politisches Handeln auf die anderen abwälzen?“ „Weil wir sonst keine Wahlen mehr gewinnen?“ „Müssen wir denn noch Wahlen gewinnen, wenn man dann zu gar nichts mehr kommt?“ „Wahlen politisch überleben wäre ja schon mal ein erster Schritt.“ „Man ist ja als Partner für gute Geschäfte oder für einen arbeitsarmen Job im Vorstand ganz schnell aus dem Gespräch.“ „Und dann wird man bald auch nicht mehr zum Golfen auf Sylt eingeladen.“ „Sehen Sie, wir tragen doch nun genug Eigenverantwortung.“

„Und das mit der Bildung?“ „Irgendwer muss den Müll sortieren, den wir hinterlassen.“ „Es kann nun mal nicht jeder reich werden.“ „Also wenn wir jetzt auch noch anfangen, uns für Naturgesetze zu rechtfertigen, dann hört’s aber auf!“ „Ich frage mich nur, was machen wir, wenn wir tatsächlich mit der Ampelkoalition auf die Nase fallen.“ „Dann gibt es Neuwahlen.“ „Furchtbar!“ „Wir können doch nicht ein neues Wohlstandsmodell entwickeln wie die Grünen!“ „Oder kommunizieren wie die!“ „Oder tatsächlich das machen, was im Koalitionsvertrag steht!“ „Was passiert, wenn diese Entwicklung sich fortsetzt?“ „Was sollen wir denn dann machen?“ „Genau, was können wir dann…“ „Nein, bitte – sagen Sie jetzt nichts…“





Fassware

12 05 2022

„… von katastrophalen Zuständen in Deutschland spreche und ein sofortiges Nothilfeprogramm der Bundesregierung fordere. Für CSU-Chef Söder stehe durch den drohenden Anstieg des Bierpreises eine nationale…“

„… gehe der Deutsche Brauerbund bis zum Ende des Jahres von einer Steigerung um 30% des Verkaufspreises aus. Dies könne durch saisonale Ereignisse wie Ernteausfälle noch weitere Folgen haben und einen erheblichen Einfluss auf die Produktionsmengen in den…“

„… zunächst regionale Auswirkungen haben werde, wie Wirtschaftsminister Habeck mitgeteilt habe. Es sei je nach Preisanstieg und Verbrauch an den Bundesländern, eine Obergrenze für den Preis durch politische Steuerungsmaßnahmen und…“

„… zahlreiche Gründe zur Verteuerung der Brauereiprodukte führen würden. Das durch den Holzmangel verursachte Fehlen von Paletten könne etwa durch vermehrten Bierkonsum in Gaststätten, Kneipen und Clubs teilweise aufgefangen werden, es sei denn, es werden durch den Glasmangel und die Knappheit von Weißblech, was zu einer stark eingeschränkten Produktion von Kronkorken und…“

„… dass der Biergarten zum Internationalen Weltkulturerbe der Menschheit erklärte werden müsse. Söder verbürge sich dafür, dass der Bayer als solcher eher auf Brot oder Weißwurst verzichte als auf den Verbrauch von täglich mindestens zwei bis drei…“

„… werde es keine Anhebung der ALG-II-Sätze geben, da der Verzehr alkoholischer Getränke nur Arbeitnehmern zustehe, nicht aber den…“

„… rechne das Bundesverkehrsministerium für den Sommer mit einer sinkenden Anzahl schwerer Autounfälle. Da sowohl Kraftstoff als auch Bier teurer würden, könne man mit einer geringeren Quote an alkoholisierten Fahrern rechnen, die in…“

„… lasse die Bayerische Landesregierung die Möglichkeit eines regionalen Ausschanks in den Brauereien prüfen, um etwaige Schwachstellen in der Lieferkette auszugleichen. So könne wenigstens die preisreduzierte Abgabe in eigenen Gefäßen und zum zeitnahen Verbrauch eine…“

„… durch den Verzicht auf Alkohol einen unfairen Vorteil gegenüber der Volksgemeinschaft habe. Gauland wolle daher die Muslime zu einer Strafsteuer, die der Brauereiwirtschaft zufließe, und zum Zwangskonsum von mindestens…“

„… die Gefahr bestehe, dass die Kunden das ab Werk bezogene Bier gleich an Ort und Stelle verzehren und damit inoffizielle Volksfeste veranstalten könnten. Der Umweltschutz fürchte zusätzlich eine erhöhte Belastung der Gewässer mit unsachgemäß entsorgten Resten, die sich auf das Grundwasser und die angrenzenden…“

„… davor gewarnt werde, dass Gaststätten die Bierpreise übermäßig erhöhen könnten. Dies sei in der Vergangenheit bereits mehrfach ein Anlass für gewaltsame Aufstände der…“

„… mit dem Tankwagen beschicken werde. Die von der Bayerischen Landesregierung festgelegten Fahrtrouten und Ausgabetermine müssten allerdings durch einen Online-Terminservice unterstützt werden, um größtmögliche Planungssicherheit für Bürger und Brauereien zu…“

„… eine Bierpreisbremse für die FDP nicht in Betracht komme. Wer nicht verzichten wolle, dürfe auch auf deutsche Weinen zurückgreifen, falls diese nicht durch die Exportsteigerung vom Markt…“

„… Fassware an den Endverbraucher abgeben müsse. Für die CSU-Landesgruppe bestehe im stark gesteigerten Bierverbrauch eine nationale Aufgabe, die zur Stabilisierung der Volkswirtschaft sowie des…“

„… sich für eine Aufhebung der Umsatzsteuer auf Brauereierzeugnisse ausgesprochen habe. Söder werde es nicht zulassen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung durch steigende Bierpreise kein Geld mehr zur Ernährung der Kinder mit…“

„… hätten die Brauereien keinen Anlass, den traditionell hohen Preis für eine Maß auf dem Oktoberfest in diesem Jahr merklich zu senken. Es gebe Brauchtum, so der Verbandssprecher, das sich seit langer Zeit etabliert habe und deshalb keiner…“

„… die Aufnahme eines Menschenrechts auf Versorgung mit Bier ins Grundgesetz schreiben lassen wolle. Söder verspreche, dass er gleich nach seiner Wiederwahl im Jahr 2023 eine entsprechende Anfrage beim…“

„… dass die Preiserhöhungen bereits im Herbst 2021 beschlossen worden seien und mit dem Krieg in der Ukraine nicht zu tun hätten. Als Folge des pandemiebedingten Personalmangels seien alle Lieferketten geschwächt, es komme außerdem durch die klimatisch verursachten Ernteausfälle an Hopfen und einen allgemeinen Wassermangel vor allem in den…“

„… rate Habeck zu einer Beschleunigung der Energiewende, um wenigstens die Stromkosten der Brauereibetriebe zu senken. Als Sofortmaßnahme halte er die Ausstattung aller bayerischen Betriebe mit Fotovoltaik für eine machbare…“

„… eine klare Abfuhr erteilt habe. Merz rate der Bevölkerung, wie alle normalen Deutschen auch Champagner zu trinken, der auf Mehrwegflaschen ebenso wenig angewiesen sei wie auf Bierfilze, Kronkorken oder…“





Vermögensbildende Maßnahmen

10 05 2022

„… dass mittelfristig von allen Abstriche gemacht werden müssten, die unter einer Rezession leiden würden. Die Bundesregierung sehe die steigende Inflation mit Sorge und Rate den Bürgern daher zu Sparsamkeit und…“

„… nicht nur für Lieferkettenprobleme durch die kriegerischen Aktionen in der Ukraine entstehe. Für das Bundesministerium des Innern sei es eine Aufgabe von nationaler Bedeutung, jetzt für alle Verbraucher einen Notvorrat zu…“

„… es angesichts der steigenden Energiepreise ratsam sei, Wohneigentum jetzt zu erwerben, um eine krisensichere Geldanlage zu besitzen. Obwohl sich die Zinsentwicklung vordergründig nicht zum Vorteil der Bauherren abzeichne, könne durch eine Spekulation mit…“

„… setze Faeser auf die Eigenverantwortung der Mittelschicht, Artikel aus dem niederpreisigen Segment nicht zu hamstern, sondern nur in den notwendigen Mengen zu kaufen, damit Menschen mit wenig oder keinem Einkommen ihren Vorrat nicht vollständig aus dem gehobenen…“

„… dass die Mittelschicht sich auf weniger finanzielle Spielräume einstellen müsse. Auch die Geldinstitute seien mit ihren Verbraucherkrediten zusehends skeptischer geworden, wenn es um so schwierige Dinge wie Urlaubsreisen oder…“

„… nach dem Erfolg der Impfkampagne eine weitere Volksaufklärung starten wolle. Es sei den Menschen nicht bewusst, dass eine Reserve an Trockennudeln ohne Wasser und Strom sich nicht für eine ausreichende…“

„… auf Rüstungsaktien ausweichen müsse, die in der aktuellen Kriegslage als gutes Investment für flüssiges Risikokapital gelten würden. Analysten seien weiterhin der Ansicht, dass auch eine atomare Bedrohung des Westens die Börsenkurse nur um wenige…“

„… abgelaufene Konserven aus alten NVA-Beständen nicht geeignet seien, als Nothilfe in die Ukraine geschickt zu werden. Die Bundesregierung halte eine Beschickung der Tafeln dagegen für ein schnell und unbürokratisch umzusetzendes…“

„… notwendigerweise in der Gastronomie zu einem Fachkräftemangel kommen müsse, wenn nur angelerntes Personal beschäftigt werde. Dies ermögliche auf der anderen Seite jedoch anderen Wirtschaftsbereichen, eine wachsende Zahl an Hilfsarbeitern für ihre jeweiligen…“

„… seien auf der Liste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz Medikamente verzeichnet, die in jedem Haushalt vorhanden sein müssten, um die klinische Versorgung nicht zu überlasten. Die Bundesregierung hoffe, dass die Pharmakonzerne auch ohne gesetzlichen Druck ein freiwilliges…“

„… nicht nur negative Folgen habe. So führe die Verteuerung von elektrischem Strom auch zum Kursanstieg der Aktien, die einer breiten Schicht die Eröffnung eines Depots zur Altersvorsorge erlaube, wie es seinerzeit nur die Volksaktie der…“

„… auch an andere Krisen denken müsse. So sei der Klimawandel eine Herausforderung, die nur mit größeren Lagerkapazitäten im privaten Bereich und einer für den Einzelhandel kaum noch…“

„… vermögensbildende Maßnahmen auch von Mitnahmeeffekten profitieren könnten. Es sei auch ohne Notwendigkeit eines Neukaufs derzeit ratsam, den von der FDP veranschlagten Bonus für den Kauf von E-Autos einzustreichen, gleichzeitig aber einen Verbrennen als Zweitwagen zu halten, um von der Spritpreisbremse zu…“

„… habe Faeser dazu angeregt, die nächsten Spendenaktionen der Welthungerhilfe für Deutsche im Transferleistungsbezug zu veranstalten. Es sei aktuell möglich, jede Bedarfsgemeinschaft mit einem 50-Kilogramm-Sack Reis, zwei Paketen Mehl, einer Tüte Haferflocken und einem…“

„… Kreuzfahrten nicht mehr für alle möglich seien. Die Tourismusbranche sei bereit, ihrerseits auf einen Teil der Kunden zu verzichten und werde dies durch Preiserhöhungen, die zu einer klaren Differenzierung der Kundenschichten im…“

„… könne der Zuschuss für ALG-II-Beziehende derzeit nicht ausgezahlt werden, da bereits eine Zahlung für die gestiegenen Energiekosten durch die noch nicht erfolgte Auszahlung eines Corona-Bonus für den…“

„… für kurzfristige Entlastungen sorgen werde, wenn etwa durch Instrumente wie eine steigende Erbschafts- oder eine neue Vermögenssteuer die Leistungsträger einen Anreiz bekämen, ihre Werte außerhalb Deutschlands zu deponieren. Es sei aus Sicht der Wirtschaftsfachleute ratsamer, die Löhne in mehreren Stufen moderat abzusenken, bis sich ein allgemeines Niveau in etwa auf Höhe der Sozialhilfe in der gesamten…“

„… sei für Erwerbslose auch ein Notvorrat für drei Tage ausreichend. Nach einem militärischen Angriff auf die NATO müsse man mit schweren Verlusten in der Bevölkerung rechnen, so dass auch die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sich mittelfristig in vielen neuen…“

„… werde Deutschland diese Krise bestehen und gestärkt aus den wirtschaftlichen Turbulenzen herauskommen. Wichtig sei in diesen Zeiten die feste Überzeugung, dass gemeinsamer Verzicht solidarisch mache. Scholz setze sich persönlich für einen…“





Alarmstufe Blau-Weiß

9 05 2022

„Außerdem für jeden einen Seppelhut. Dirndl oder Lederhose natürlich nur auf Anfrage, weil wir die Kosten im Auge behalten müssen. Der Scheuer hat uns tief genug reingeritten, wir haben nichts mehr zu verschenken – Parteifreunde ausgenommen.

Wir überlegen ja auch schon, wie man die CSU langfristig wieder als Heimatpartei in Stellung bringen könnte, aber uns fallen keine Innovationen mehr ein. Verkehrsprojekte zum Vorteil von Bayern, Korruption zum Vorteil von Bayern, Rechtsbruch zum Vorteil von Bayern, das nehmen die Bürger im Freistaat ja heutzutage als Selbstverständlichkeit hin und hinterfragen es gar nicht mehr. Wir haben diese Mentalität viel zu lange hingenommen, jetzt spricht sich in unserem Land herum, dass wir auch nur ein Haufen geldgieriger Arschlöcher sind. Nicht einmal den Machtinstinkt gesteht man uns zu!

Sie haben die Aufkleber fertig? sehr gut, dann sollten wir sie großflächig anbringen, und zwar gut sichtbar im Straßenbild. Mia san mia, das ist ein unmissverständliches Statement, dass so natürlich nur in Bayern formuliert wird, und darum muss das auch über den nächsten Landtagswahl stehen, an die wir hohe Erwartungen knüpfen. Sie meinen, das sei zweideutig? Wir können es ja auch nicht mehr ändern. Was Söder falsch machen kann, macht er falsch.

Wobei ich das bitte nicht als Entschuldigung verstanden wissen möchte. Die Partei hat noch ganz andere Probleme, nämlich die Partei. Klingt wie ein echter Stoiber, ist aber richtig. Wir sind inzwischen eine Partei, die die moralischen Ansprüche ihrer Wähler nicht mehr vertritt, aber dafür sorgen muss, dass die Wähler unsere moralischen Ansprüche als ihre wahrnimmt. Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört – Schizophrenie besteht ja zur Hälfte auch aus Schizophrenie. Denn wenn Sie es genau betrachten, dann haben wir die Doppelmoral, also die Ansprüche an uns selbst, nicht als Anspruch gegenüber den Wählern, aber offensichtlich werden wir von denen immer noch gewählt, weil sie diese Ansprüche uns gegenüber haben. Das ist furchtbar kompliziert.

Die Bürger im Freistaat Bayern sind ja nicht alle korrupt oder haben außereheliche Kinder. Bei den meisten lohnt sich das gar nicht mal. Also das mit der Korruption. Da sehen Sie schon mal, dass die Wähler gar nicht dieselben Probleme haben wie ihre Politiker, und umgekehrt natürlich auch. Die Frage ist jetzt: müssen wir den Bürger wieder mehr an unseren Problemen beteiligen, damit er sich gut regiert fühlt? Also jetzt nicht im Sinne von mehr Demokratie, das kennt man in Bayern nicht. Als Partei wissen wir ja, dass der Bürger hier in Bayern sehr gut regiert wird, er kriegt das nur gar nicht mehr mit. Und da fragen wir uns schon, müssen wir nicht unsere hohen moralischen Ansprüche an die Wähler herunterschrauben, damit wir sie wieder für uns selbst haben? Und hieße das im Gegenzug dann auch, dass unsere Doppelmoral damit für uns als Politiker gerechtfertigt ist?

Die Personaldecke ist ja jetzt schon dünn, wie soll das erst aussehen, wenn wir jede moralische Verfehlung, eventuell auch Verfehlungen gegen die Doppelmoral, wenn wir das ahnden? Ein möglicher Weg ist ja, dass wir bei jeder Neubesetzung erst einmal eine Konfettiparade veranstalten. Der beste Mann, der dieses Spitzenamt je bekleidet hat, Traumbesetzung, ein ganz großer Schritt für unser Land Bayern – da denkt doch der Bürger, was für Deppen hattet Ihr denn bisher auf dem Stuhl sitzen? Womit wir wieder bei Söder wären.

Die konservativen Stammwähler im ländlichen Raum, die haben doch ganz andere Ansprüche an die Partei. Unser Problem ist ja, die haben diese Ansprüche tatsächlich. Bei denen reicht zwar aus, dass man katholisch ist, aber das alleine reicht eben nicht aus. Es verlangt teilweise eine Lebensführung, die mit Katholizismus allein nicht erreichbar ist, und da fängt das nächste Problem an. Solche Leute treten doch nicht in unsere Partei ein, und wenn sie es doch tun, treten sie wegen Söder wieder aus. Ich sehe das noch kommen, irgendwann entdeckt er, dass er auch gesundheitliche Probleme hat, und dann tritt er wegen sich selbst aus.

Gut, diese Plagiatsvorwürfe, die hat man als Wähler nicht, schon gar nicht als Stammwähler im ländlichen Raum. Nichts gegen diesen Neuen, und das ist ja auch sicherlich übertrieben, dass sie den gleich wieder aus dem Amt des Generalsekretärs rausmobben wollen. Plagiatsvorwürfe bei einer Doktorarbeit, die mehr als zehn Jahre zurückliegen. Bundeskanzlerin wird er damit schon mal nicht, aber sonst tut der Mann doch der konservativen Stammwählerschaft erst mal nicht weh, denkt sich Söder. Und dann haben wir ja auch noch viele Leute unter sechzig, und man muss ja immer ganz vorsichtig sein, mit dem man beispielsweise die SPD angreift, die so einen Fall als Bürgermeisterin in Berlin entsorgt. Das ist ein Fall schizophrener Doppelmoral auf der einen und doppelmoralischer Schizophrenie auf der anderen Seite, und fragen Sie mich jetzt nicht, wer wo und was ist. Am Ende sind sowieso immer die schuld, die im Amt jede Menge Mist bauen, und nicht der, der sie ins Amt bringt.

Bierkrüge, das ist mal eine sehr gute Idee! Ja, machen Sie das, am besten Maßkrüge, da ist auch genug Platz für das CSU-Logo drauf. Die muss man dann nur noch unter die Leute bringen. Wenn es im Festzelt Probleme gibt, weil die Brauerei ihre eigenen Krüge hat, dann rufen Sie einfach in der Zentrale an, und am besten so, dass Söder nichts mitkriegt. Noch einen Patzer vor der Landtagswahl, das können wir uns nicht mehr leisten.“





Verkehrsinfrastrukturentwicklung

3 05 2022

„… bei der Verkehrswende gar nicht bedacht worden seien. Lindner schlage daher eine noch in diesem Jahr einzuführende Vignette vor, mit der die Benutzung von Fahrrädern im öffentlichen Raum die notwendige…“

„… massiv erhöhte Parkgebühren für SUVs und andere Personenkraftwagen nicht von der breiten Bevölkerung getragen werden könnten. Kubicki sehe die schnelle und unbürokratische Umwidmung von Radwegen, die ohnehin zu über 99% der Zeit nicht benutzt würden, in Parkflächen als eine gute Lösung, die mehr Freiheit für den…“

„… würden über die Mineralölsteuer finanzierte Straßen auch von Radfahrern benutzt. Buschmann habe darauf hingewiesen, dass hier juristisch der Straftatbestand der Steuerhinterziehung jährlich in einer Vielzahl von Fällen ohne Einschreiten durch die Strafverfolgungsbehörden eine schwere…“

„… seien Radfahrer reine Nutznießer eines nicht für sie allein geschaffenen Verkehrsnetzes. Für Wissing bedeute die in Deutschland weit verbreitete Kostenlosmentalität, dass Millionen von Radfahrern die eigentlich für Autos gedachten Wege durch eine an Raub grenzende…“

„… werde Buschmann ein handwerklich sehr, sehr gutes Gesetz vorlegen, das endlich die nötige Rechtssicherheit bei der Benutzung von Fahrrädern im Straßenverkehr bringe, da es die Unterscheidung von Fahrrädern mit Vignette von Fahrrädern ohne Vignette durch die An- und/oder Abwesenheit der Vignette, die die Unterscheidung von Fahrrädern mit Vignette von Fahrrädern…“

„… nicht bedeute, dass von den Einnahmen der Fahrradvignette auch mehr Radwege gebaut werden sollten. Die FDP-Bundestagsfraktion sei sich mit den Kollegen von der AfD einig, dass das Auto als kulturelle Identität der deutschen Rasse eindeutig den Vorrang vor linksgrünen…“

„… ein abgestuftes Modell brauche. Kubicki halte einen Kleinbetrag von zehn Euro pro Jahr am Anfang für durchaus angemessen, der für Räder mit Kindersitz oder Transportkorb auf zwölf Euro ansteigen könne. Um einen Anreiz zu geben, auf Lastenräder zu verzichten, seien seiner Ansicht nach dreihundert Euro im Monat eine völlig…“

„… erlaube die Vignette auch eine lückenlose Überwachung von Straftaten, die unter Verwendung eines Fahrrades begangen würden. Für Wendt sei die Aufklärung von Falschparken, Völkermord oder Erwerb und Besitz von Cannabis unbedingt zu…“

„… von der Union als Sonderbeauftragter für Verkehrsinfrastrukturentwicklung vorgeschlagen worden sei. Merz rechne damit, dass Scheuer das deutsche Fahrradmautsystem für wenig mehr als 500 Milliarden Euro in den kommenden…“

„… dass durch E-Autos keine Steuerausfälle zu erwarten seien, da diese lediglich durch die Art der Energiezufuhr von herkömmlichen Verbrennern zu unterscheiden seien und keine eigene Fahrzeugart darstellen würden. Dagegen halte Buschmann eine Kostenpflicht für E-Bikes und Pedelecs für zwingend notwendig, da diese bereits bauartbedingt den Verzicht auf Mineralöl als ideologisches…“

„… dass die Einführung einer Fahrradvignette auch eine wesentliche Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr verspreche. Wissing erwarte einen starken Rückgang der Radbenutzung, der zu einem unmittelbaren Absinken der Unfallopfer in…“

„… eine Anrechnung auf die Pendlerpauschale aus Gründen der Steuergerechtigkeit nicht machbar sei. Lindner wolle keinerlei negative Anreize für Autofahrer schaffen, die ihnen zustehenden Mittel auch in vollem Unfang zu…“

„… würden in den Kommunen die Radwege vor allem durch Einkommen- und Gewerbesteuern finanziert. Um diese Ungerechtigkeit aufzuheben, müsse laut Kubicki eine Verfassungsänderung den jetzigen Zustand aufheben, der die einseitige Belastung der Bürger aufhebe und…“

„… sofort widersprochen habe. Es sei nach Darstellung des Bundesministeriums für Verkehr zwar viermal so viel wetterfestes Weißblech für die Einführung der Vignette erforderlich, wie dies zur Ausschilderung der Autobahnen für ein allgemeines Tempolimit notwendig wäre, man wolle aber eine für die Mehrheit der Bundesbürger nicht attraktive Gesetzgebung nicht mit dem…“

„… auch Kontrollen erfordere, die von neuen bußgeldpflichtigen Ordnungswidrigkeiten flankiert werden müssten. Lindner halte die flächendeckende Überwachung verkehrsintensiver Bereiche für ein geeignetes Instrument, um Einnahmen für Projekte wie die Spritpreisbremse, Steuersenkungen für Spitzenverdiener und eine allgemeine…“

„… dass Kinderfahrräder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr als vollwertige Verkehrsmittel besteuert werden müssten. Kubicki rate als Anwalt einkommensschwacher Familien den Eltern dazu, ihre Kinder lieber im Auto zur Schule zu fahren, um durch die Steuerersparnis finanzielle Ressourcen für den Erwerb von Wohneigentum zu…“

„… würden die Kosten für eine Fahrradvignette die Einnahmen weit übersteigen. Die sei jedoch für Wissing kein Hinderungsgrund, da man in einer freiheitlichen Gesellschaft die Entscheidungen der Bürger auch durch gezielte Verbote von den…“

„… nach Gesprächen mit Scholz und Habeck der Verbleib der Liberalen in der Bundesregierung als gesichert gelten darf. Zur Entlastung der Bürger in der aktuellen Krise wolle Lindner allerdings keine Denkverbote und nutze weiter alle aus der Partei kommenden Ideen, um Steuergerechtigkeit zu schaffen. Dabei sei auch eine kostenpflichtige Fußgängerplakette im Bereich des…“





Lebensrisiko

2 05 2022

„Machen Sie dem Einbrecher auf jeden Fall klar, dass Schusswaffengebrauch gesellschaftlich als ein klarer Verstoß gegen zivilisierte Umgangsformen gilt. Scheuen Sie auf keinen Fall die Konfrontation: Sie sind in diesem Fall im Recht. Das dürfen Sie nie vergessen, sonst fühlt er sich am Ende noch in seiner Position bestätigt.

Wir können jetzt nicht einfach so eingreifen, das wäre am Ende sogar Einmischung in Ihre inneren Angelegenheiten. Sie dürfen hier zum Beispiel die einzelnen Rechtsbereiche nicht einfach vermischen. Dass Sie dort im eigenen Haus auf Ihrem eigenen Grundstück wohnen, ist vom bürgerlichen Recht in allen Facetten abgedeckt, Ihr Eigentum wird an dieser Stelle auch niemand bestreiten wollen, und wenn Sie Hausbesitzerin sind, genießen Sie auch einige staatliche Privilegien. Hier haben wir es mit einer strafrechtlich relevanten Auseinandersetzung zu tun, und da dürfen wir als neutrale Behörde, die sich dem Ausgleich verpflichtet fühlt, nicht einfach Partei ergreifen. Eigentum verpflichtet schließlich, das steht schon im Grundgesetz, und Sie sollten jetzt mal überlegen, ob Sie das immer ernst genommen haben. Vielleicht haben Sie den Täter früher schon einmal provoziert durch Ihren Besitz?

Sie haben das Haus geerbt? Sehen Sie, da fängt dann schon das erste Missverständnis an: Erben ist an sich nichts Schlechtes, die meisten Unternehmen sind ja geerbt, die größeren Privatvermögen auch, aber damit können Sie die Steuer bescheißen, Ihren Angestellten klarmachen, dass sie Dreck sind, und dem Staat mitteilen, dass er sich seine Gesetze da reinstopfen soll, wo die Sonne nicht scheint. Wenn Sie zu diesem Einbrecher keinerlei geschäftliche Beziehungen unterhalten, die Arbeitsplätze oder Exporte für die deutsche Wirtschaft sichern, dann ist das eine Sache, mit der wir so gar nichts mehr anfangen können. Sie müssten sich jetzt schon mal überlegen, was Sie eigentlich wollen. Wir sind auch nicht für alle zufälligen Entwicklungen zuständig.

Ihr Auto steht auf der Einfahrt? Da wären wir auf jeden Fall schon mal bei strafverschärfender Mitschuld. Sie müssen doch einem Einbrecher nicht auch noch Ihren materiellen Besitz unter die Nase reiben – kein Wunder, dass er sich provoziert fühlt. Da müssen Sie jetzt auch nicht erklären, dass Sie als einzige Anwohnerin eine Alarmanlage im Haus haben, während die anderen sich nur Attrappen an die Fassade kleben. Krasse Fehlinvestition, sage ich da nur. Wenn Sie schon demonstrieren, dass Sie mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben als der Rest der Nachbarschaft, wundern Sie sich noch, dass Sie überfallen werden und nicht die anderen?

Wir werten das hier bisher nur als Einbruch, da wir uns nicht vor Ort von den Voraussetzungen für einen Raubüberfall haben überzeugen können, und wir kommen natürlich erst, wenn wir überzeugt sind, dass es sich nicht um einen Einbruch handelt. Die Polizeiarbeit ist von vielen Umständen geprägt, unter anderem von der Tatsache, dass wir es mit Kriminellen zu tun haben, die bei jeder Gelegenheit wieder zuschlagen. Wir sollen wir dann noch auf solche Anzeigen reagieren, bei denen wir von hier aus gar nicht beurteilen können, was das ist und wie es sich entwickelt?

Er hat jetzt von innen die Fenster zerschossen? Das ist gut, das gilt schon mal nicht als Straftat im öffentlichen Raum, bleiben Sie also ganz ruhig. Sobald der Einbrecher das Grundstück verlässt, ist von einer Straftat auszugehen, für die öffentliches Interesse besteht. Aber dann müssen Sie leider auch damit rechnen, dass wir diesen Einbruch, Raub oder Hausfriedensbruch nicht mehr verfolgen, weil sich die Straftaten auf Ihrem Anwesen ja nicht mehr im Zusammenhang mit der öffentlichen Schießerei… – Jetzt bleiben Sie mal ganz ruhig, ich lasse mich von Ihnen nicht anschreien. Natürlich ist das unschön, wenn in Ihrem Haus geschossen wird. Aber sind wir denn dafür verantwortlich, dass Sie in Ihrem Wohnzimmer keine kugelsicheren Scheiben haben? Man muss doch in einer solchen Umgebung immer damit rechnen, dass man überfallen und ausgeraubt wird, da kann man doch nicht plötzlich so tun, als sei das eine totale Überraschung?

Wie gesagt: Sie gehen jetzt am besten mal zu diesem Einbrecher und sagen ihm, dass Sie sich mit ihm auf einen vernünftigen Ausgleich verständigen möchten, weil das ja auch in seinem Sinne sein muss. Passen Sie ein bisschen auf, dass er nicht auf Sie schießt, Sie kennen ja das Mobiliar besser und wissen genau, wo Sie in Deckung gehen können. Ich nehme an, Sie sind für etwaige Schäden gut versichert? Meine Güte, ein gewisses Lebensrisiko müssen wir alle eingehen, das ist nun mal der Preis für ein Leben in einer Gesellschaft, die unser Recht auf Freiheit gegen die anderen verteidigt. Wenn er auf Sie schießt, denken Sie immer daran: Sie sind ein leuchtendes Beispiel für die vielen Besitzer von Eigenheimen, die ihre Existenz nicht einfach in die Hände eines abstrakten Staates legen, sondern mit dem eigenen Mut für die eigenen Rechte… –

Hallo? waren Sie das eben? Woher soll ich denn wissen, wer da geschossen hat, Sie rufen doch mich an und nicht ich Sie? Jetzt werden Sie mal nicht pampig, Sie sind eine erwachsene Staatsbürgerin und können Ihre eigenen Angelegenheiten regeln, oder wozu gehen Sie mir jetzt auf den Zeiger? Es brennt? und Sie sind im Obergeschoss? Hätten Sie nicht früher Bescheid geben können, dass Sie mit einem Brand rechnen, und hätten Sie für diesen Fall nicht einfach woanders hingehen können? in den Keller zum Beispiel? Hallo? Hallo!?

Aufgelegt, aber wieder so typisch für die Leute. Na egal. Endlich Frieden.“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DCXII): Der Parkplatz

29 04 2022
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Als der Hominide anfing, sich aus seinem seit Zehntausenden von Jahren angestammten Habitat herauszubewegen, stellte sich mittelfristig die Frage nach dem Transport unhandlicher Objekte. Pferd, Esel und Kamel waren nur drei Möglichkeiten, mit Sack und Pack über schwieriges Gelände zu ziehen, falls sich Ausgangs- und Zielpunkt nicht auf dem Wasserweg verbinden ließen. Da lag die Nähe zum Nutztier noch in praktischen Erwägungen begründet – Haus und Stall waren nicht selten unter einem Dach, was in kalter Witterung auch Wärme lieferte. Doch schon mit der Kutsche schwand die Fühlung, zumal sie nur von einer begüterten Minderheit als Fortbewegungsmittel unterhalten wurde. Die engen Gassen der Stadt waren verkehrstechnisch gar nicht auf derartige Konstruktionen vorbereitet, zumal dann nicht, wenn sie aus Platzgründen eine Menge Leute für Handel, Handwerk und allerlei krumme Geschäfte aufnehmen mussten. Keiner war an den ratternden Kästen interessiert, die geräuschvoll auf dem Pflaster holperten, an Hausecken stießen und die natürliche Gangart des Menschen störten. Was also brachte uns auf den bescheuerten Gedanken, das mit Parkplätzen zu versuchen?

Deutschland hat grob gerechnet zwei davon pro Einwohner, obwohl nicht einmal jeder ab legalem Alter ein Kraftfahrzeug besitzt. So ist durch das Auto, das vor der Wohnung, dem Arbeitsplatz, dem Supermarkt oder dem nächstgelegenen Bahnhof steht, im Naherholungsgebiet, in der Tiefgarage, an der Autobahnraststätte oder vor dem Friedhof, eine immense Fläche sinnlos verkloppt, zuzüglich der gefühlten fünf Viertel Standstreifen in den Städten, die als Reservoir für die sich langsam leerenden Asphaltareale dienen, die ihre Blechlawine jeden Tag wieder in die Landschaft schwiemeln. Diese simultane Verkehrs- und Bauzerstörung, die das als christliches Abendland geplante Gepräge westlicher Gestaltung unter dem Vorwand der Verwertung von Mensch und Maschine, letztlich aber nur der des Kapitals, in verfüg- und verschiebbare Materie wandelte und noch wandelt, macht aus Metropolen schnell durchfahrbare Klappkulisse, die sich easy vermarkten lässt, wo immer man aussteigen kann.

Im Grunde ist der Parkplatz der natürliche Feind des zwangsautomobilen Menschen. Nie ist er da, wo man ihn braucht, meist gibt es davon zu wenig, weil der Autoverkehr mit der linearen Anlage von Stellplätzen exponentiell anschwillt, sie sind zu eng und zu klein, nicht barrierefrei und konstanter Quell der Frustration für alle Kfz-User. Wie es der Markt nun einmal vorschreibt, zocken Körperschaften und Konzerne mit Fleiß den ruhenden Verkehr ab, mit Parkuhren, Parkscheinen, Höchstparkdauern, alles im Preisbereich, der für andere Dienstleistungen ohne nennenswerten Kundenvorteil dem Deppen in die Nähe einer Hirnembolie treiben. Zwar kann er auf der Suche nach einer Freifläche zehnmal um den Häuserblock heizen, um danach seine Einkäufe doch wieder eine Stunde lang durch die Gegend zu schleppen; er kann aber auch kurz die Zeit aus den Augen verlieren, voll in die Bußgeldfalle tappen und Spaß mit saftigen Strafgebühren haben. Der Gourmand der Schotterverschwendung plant für den Besuch im Shopping Center gleich drei volle Stunden ein, um sich den Nasenstüber zu ersparen, und berappt für den Sicherheitspuffer doppelt. Dazu kommen Kraftstoff- und Nutzungs-, Umwelt- und Arbeitszeitkosten, die allein die Jagd nach der Parkbucht verursachen: jährlich 40 Milliarden. Gut, dass das auch alle Radfahrer subventionieren.

Hat der Blechdödel die leere Lücke erst einmal entdeckt und zwängt den modischen Straßenpanzer hinein, stellt er nicht selten fest, dass in den Jahren nach dem letzten architektonischen Upgrade die Seitenstreifen nicht gerade breiter wurden – das hat der Führer nach dem Krieg also nicht viel größer und schöner aufgebaut, Volkswagen hin oder her. 40% der Autounfälle entstehen beim Rangieren auf dem Terrorterritorium piepend rückwärts fahrender Stahldinger, durchschnittlicher Vollkaskoschaden: 2.200 Euro. Etwa 42 Stunden Lebenszeit verbringt der Bekloppte mit dem schmerzhaften Prozess der Parkplatzfindung, Ein- und Ausfahren, und dem lieblichen Knirschen am Kantstein, wenn die Felge ein letztes Mal Lebenszeichen von sich gibt.

Nur eins bringt den Nanodenker kurzfristig in den Zustand der Zurechnungsfähigkeit, und das ist das Hindernisrennen für alle, die gerade aus dem Auto ausgestiegen sind und sich wundersamerweise in fluchende Fußläufige verwandeln, die von Honks ohne Sinnesorgane und einer Reaktionszeit auf der Minutenskala fröhlich zu artistischen Übungen auf dem Gehweg getrieben werden. Die Vergeudung des urbanen Raums feiert sich gerne mit Blutopfern und Hässlichkeit, während die Mobilpest von einer Standfläche zur nächsten bollert, um dort wieder in hoheitsvoller Bewegungslosigkeit zu vegetieren. Im Falle von Kamel und Pferd, Esel und Kutsche wäre das wenigstens ästhetisch erträglich, würde weniger Todesopfer fordern, weniger Feinstaub und Gestank verursachen und besser sein für das, wofür wir die Städte überhaupt gebaut haben. Aber dann gibt’s ja Beknackte, die das Auto brauchen, weil sie deshalb aufs Land gezogen sind. Wegen der Parkplätze.





Einspeisegebühr

28 04 2022

„… plane die Ampel, die Umsatzsteuer auf alle pflanzlichen Lebensmittel abzuschaffen. Der aus dem Umweltbundesamt stammende Vorschlag sei in der Krise geeignet, die Versorgung der ärmeren Verbraucher mit frischem Obst und Gemüse zu…“

„… sich mit dem Vorhaben der SPD vertrage, die Regelsätze für Transferleistungen auf lange Sicht nicht zu erhöhen. Eine Subventionierung von privaten Problemlagen könne sich innerhalb der Koalition nicht ohne kompliziertes…“

„… dass die Waren vom Handel ohne Vorsteuer gebucht werden müssten, um dann ohne eine vom Gesetzgeber festgelegte Umsatzsteuer verkauft zu werden. Diese Umstellung erfordere eine in den üblichen Warenwirtschaftssystemen mit mehreren Wochen Vorlauf zu realisierende…“

„… da aus dem Versprechen der sozialen Gerechtigkeit folgen sollte, dass alle unmittelbar zum Überleben notwendigen Güter kostenfrei sein müssten. Die FDP-Bundestagsfraktion sehe daher keine Möglichkeit, als eine endgültige Abschaffung der Grunderwerbssteuer für die wirtschaftliche Entwicklung des deutschen…“

„… ein Großteil der Ananas nicht mehr frisch zum Verbraucher gelange, da der Handel bevorzugt Konserven anbiete. Aus Gerechtigkeitsgründen sei es geboten, die Dosenware zumindest mit einem reduzierten Steuersatz in die…“

„… sich die Umstellung des Vorsteuerabzugs im Moment wegen pandemiebedingter Ausfälle nicht mit dem Stammpersonal erledigen lasse. Wissing hoffe auf die vermehrte Zuwanderung russischer IT-Fachkräfte, die ein Update der Computersysteme vielleicht noch in diesem Jahr an die…“

„… sei der Vitamingehalt in TK-Ware oft höher als bei frischem Gemüse. Das Umweltbundesamt werde mit einer Studie nachweisen müssen, ob auch Gefrierkost sich für die…“

„… wenigstens zum Ausgleich den Steuersatz für Bio-Produkte auf 19% erhöhen solle. Lindner fürchte einen unausgeglichenen Haushalt, der einen Tankrabatt nur für kurze Zeit und die Anhebung der Pendlerpauschale um 300% nicht mehr…“

„… zu Marktverzerrungen führen werde, wenn die ordnende Hand des Staates nicht eingreife. So überlege die SPD, bei Selbstversorgern, die durch Schrebergärten oder Genossenschaften verköstigt würden, eine Einspeisegebühr in Höhe der im Durchschnittshaushalt veranschlagten Kosten für sechs bis acht Jahre zuzüglich Umsatzsteuer und einem Steigerungsfaktor von…“

„… die Steuertarife zu staffeln. Lindner sehe den Verkauf von Spargel an die Unterschicht nicht als staatlich geboten und werde durch einen eigenen Rabatt für Besserverdienende die Leistungsträger wieder in den alleinigen Genuss von…“

„… es einer genaueren Kontrolle durch den staatlichen Apparat bedürfe. Um die Verwendung der Ananas zur Ernährung von einer rein dekorativ ausgerichteten Benutzung zu unterscheiden, sei es notwendig, die Haushalte der Bundesbürger einer stichprobenartigen Kontrolle in den frühen Stunden des Tages zu unterziehen, um so den zielgerichteten und gesetzeswidrigen…“

„… habe Laschet als Markenbotschafter des Schlachtabfallproduzenten Tönnies die Kampagne ausdrücklich gelobt. Wer weniger Geld für Waren aus linksextremistischen Öko-Produktion ausgebe, habe mehr Mittel zur Verfügung, um im Land der Küchenbauer eine angemessene…“

„… dass es auf die Einstellung der Haushalte ankomme, die kein Geld für Lebensmittel mehr zur Verfügung hätten. Hagl-Kehl sei der Ansicht, dass auch in Fäulnis übergegangenes Gemüse noch einen guten Beitrag zur Ernährung benachteiligter Menschen leisten könne, wenn diese sich mit einer Mahlzeit pro Woche statt mit dem üblichen Kaviar-Lieferdienst in den…“

„… habe der Philanthrop Westerwelle bereits dafür gesorgt, dass das Hotelfrühstück geringer besteuert werde. Würden alle Armutsrentner und Erwerbsunfähigen ihr Frühstück in einem von den Liberalen bedachten Beherbergungsbetrieb zu sich nehmen, so könne laut FDP-Bundestagsfraktion ein sehr viel höherer Betrag für die…“

„… warne der rechte SPD-Flügel vor einem Missbrauch gesetzlicher Regelungen. Letztlich sei auch Tabak ein veganes Produkt, das durch eine linksextreme Gruppierung mit schmutzigen Tricks in eine steuerlich begünstigte…“

„… sich auch am tatsächlichen Bedarf der sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten ausrichten müsse. Buschmann lege ein handwerklich sehr gut gemachtes Gesetz vor, das Avocados, Auberginen und Artischocken als ungeeignet für Arbeitslose und ihre Bedarfsgemeinschaften sowie alle im…“

„… dass selbstverständlich auch rein pflanzliche Futtermittel zur Tierproduktion steuerfrei in die Mastbetriebe bringen lassen müssten. Merz sei sich sicher, dass ein fraktionsübergreifender Entwurf die Regierung so weit unter Druck setzen werde, dass sich die Liberalen auf die eigentliche Linie des…“

„… im Gegenzug alle externen Kosten in die Verkaufspreise einfließen lassen wolle. Bisher habe der Einzelhandel aus Südamerika eingeflogene Äpfel noch ohne Umlagen angeboten, Habeck sei aber davon überzeugt, dass die Bürger sich im…“

„… auf Lebensmittelkarten angeboten würden. Es sei in einem Lebensmittelgeschäft in Berlin-Dahlem zu einem tragischen Suizid gekommen, da die im Sortiment befindlichen Flugpapayas bei dem Fraktionsvorsitzenden zu psychisch bedingtem…“