Das letzte Mittel

17 02 2020

„Wir machen große Fortschritte, das kann man schon sagen. Natürlich geht die Zahl der Straftaten nicht zurück, das hatten wir so aber auch gar nicht erwartet, im Gegenteil können wir zur Zeit eine ansteigende Zahl von Wohnungseinbrüchen feststellen, das heißt eine stark ansteigende Zahl.“

Man muss ja erst empirische Mittel anwenden, bevor man weiß, ob und wie sich eine Vermutung bestätigen lässt. Im Falle der Wohnungseinbrüche haben wir jetzt einen Höchststand, der in dieser Ausprägung auch gar nicht abzusehen war. Da sind die Experten auch etwas überrascht, wir versuchen das Problem auch noch zu lokalisieren, damit wir die Lösung dann irgendwie finden. Da geht es jetzt um die genauen Wegmarken, da müssen wir sicher als Gesellschaft auch neue Strategien finden, aber mehr kann ich Ihnen jetzt auch noch nicht sagen.

Einbruch ist ja ein Problem, das uns alle angeht, und da kann sich keiner aus der Verantwortung so einfach entfernen. Wenn Sie heute meinen, Ihnen würde so schnell nichts passieren, Sie seien ja als durchschnittlicher Bürger eher unter dem Radar, das kann schnell vorbei sein. Dann ist die Betroffenheit natürlich groß. Und wir als Gesellschaft müssen die Weichen stellen, dass sich das nicht verfestigt, damit wir in einer einbruchsfreien Welt leben können, die auch Nachhaltigkeit zulässt. Das fängt an bei der Motivation, die wir kritisch hinterfragen müssen: warum brechen Einbrecher ein? Haben wir da als Gesellschaft etwas falsch gemacht? Sind das Strukturen, die man viel früher hätte vorhersehen können, die man auch durch die öffentliche Debatte hätte verhindern müssen? Wir setzen schon immer auf das Gespräch. Auch mit Einbrechern.

Ja, wir grenzen Einbrecher nicht aus. Auch nicht die, die eventuell von ihnen profitieren oder den Einbruch als gar nicht so schlimm ansehen. Es gibt in der Bevölkerung nicht dieses eine standardisierte Rechtsempfinden, das muss man schon differenziert sehen, und wenn man mit Einbrechern spricht, kann man deren Perspektive vielleicht auch ein Stück weit nachvollziehen. Das heißt jetzt nicht, dass wir Einbruch an sich schon gutheißen würden, ganz im Gegenteil. Als Straftat und vor allem als eine Art von Sicherung des Lebensunterhalt müssen wir das natürlich auf das Schärfste verurteilen. Aber man kann dabei nicht verleugnen, dass es ein Phänomen der gesamten Gesellschaft ist, und deshalb muss der Dialog mit den Einbrechern weitergehen.

Wir müssen erfahren wie Einbrecher denken, und genau deshalb haben wir dieses Projekt ins Leben gerufen. Betreutes Einbrechen. Dabei verfolgen wir die Einbrecher und sind immer schon im Bild, wann und wo so ein Einbruch passieren könnte – es geht da um Mustererkennung, um die spezifischen Verhaltensweisen, die man auch im Licht ihrer Vorerfahrungen interpretieren kann, und dann sehen wir, wie die einzelnen Einbrüche sich entwickeln. Das ist natürlich nicht als Bekämpfung von Verbrechen oder als Prävention gedacht, das kann so eine Maßnahme ja auch gar nicht leisten, aber wir müssen erst einmal begreifen, wie sich ein Einbruch auf die Gesellschaft auswirkt, auf das Nahfeld des Einbruchs, auf die Opfer, was das mit uns als Gesamtgesellschaft macht, und so weiter.

Jetzt gerade ist die Empörung natürlich groß, dass wir es gewagt haben, Einbrecher in eine Talkshow einzuladen. Das ist auf den ersten Blick paradox, aber schauen Sie einmal aus unserer Sicht auf dieses Setting: man kann doch nicht über Einbruch reden, wenn man die Einbrecher von vornherein vom Diskurs ausschließt. Auf der einen Seite wäre das eine starke mediale Verzerrung, die in der Öffentlichkeit ganz schlecht ankäme – ich höre schon, wie uns da Framing vorgeworfen würde oder Meinungsdiktatur, es wäre ja nicht das erste Mal – und es wäre sicher auch kein guter Stil. Wir müssen eben erfahren, wie Einbrecher denken, ob sie nicht auch Sorge haben um unsere Gesellschaft, weil ja gerade so viel Einbrüche passieren. Dieses soziale Klima der Angst kann auch den Tätern nicht spurlos vorbeigehen.

Das ist eine längst überfällige Debatte, das sehe ich auch ein. Bis jetzt hatten wir ja immer nur diese populistischen Forderungen nach mehr Sicherheit, die kamen aber immer von der Sicherheitsindustrie, die natürlich ihre eigenen Interessen auch nicht verleugnen kann. Deshalb müssen wir da einen Weg der Mitte finden, zwischen den Einbrechern und ihren sicherlich ernst zu nehmenden Forderungen auf der einen Seite und der Sicherheitsbranche auf der anderen. Mit schnellen Lösungen kommen wir hier jedenfalls nicht weiter, das ist klar.

Und Verbote müssen immer das letzte Mittel bleiben, das ist auch klar. Wir leben zu Glück in einer Gesellschaft, die nicht ausschließlich auf das Verbot setzt, wir wollen gerade die freie Entfaltung der Persönlichkeit fördern. Das setzt den mündigen Staatsbürger voraus, der sich seiner eigene Taten und Einstellungen auch immer bewusst ist, auch und gerade unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Verträglichkeit, weil das ja alle angeht, die diesen Staat unterstützen. Wir dürfen die Augen nicht vor Entwicklungen der gesellschaftlichen Gegenwart verschließen, weil wir sie dann nicht mehr richtig einordnen und so auch nicht mehr richtig verstehen können. Wir stehen vor wichtigen Entscheidungen, die die Zukunft dieses Landes beeinflussen können. Stellen Sie sich mal vor, wir würden so nachlässig in der Politik handeln!“





Sehschwäche

12 02 2020

„Mit diesen Linksfaschisten!?“ „Sind Sie noch ganz bei Trost?“ „Wir sollen mit diesen Kommunisten reden? Da können wir ja gleich ganz Deutschland zum Gulag umbauen!“ „Ihre Verallgemeinerungen bringen uns hier auch nicht weiter.“ „Wenn wir als CDU mit rotlackierten Nazis paktieren, dann können wir unseren Laden dicht machen!“ „Ach, und was machen wir ohne sie?“

„Diese Stasischweine haben das Land schon einmal in den Abgrund gerissen.“ „Ich erinnere mich, da war etwas mit dem Reichstagsbrand.“ „Reden Sie keinen Unsinn, die Linke ist bis heute von Spitzeln durchsetzt.“ „Deshalb wird sie ja auch so intensiv vom Verfassungsschutz beobachtet.“ „Das würde gar nicht klappen, die beobachten doch nicht ihre eigenen Leute.“ „Deshalb muss man ja auch auf die Partei mit der höchsten Stasi-Dichte zurückgreifen.“ „Und, was ist daran unvernünftig?“ „Das ist die CDU.“ „Wir!?“ „Die Ost-CDU hat als loyalste aller Blockflötenparteien nicht nur ihr Vermögen mit in die Wiedervereinigung gebracht.“ „Das müssen Sie aber auch historisch einordnen, ohne eine gewisse Anpassung ans Regime konnten Sie damals oft gar nicht überleben.“ „Das ist mir bekannt, am 8. Mai 1945 waren auch vier von drei Deutschen schon immer im Widerstand gewesen.“

„Ihre ganze Boykotthetze wird Ihnen nichts bringen, wir werden mit diesen Kommunisten nicht zusammenarbeiten.“ „Aber bei der AfD machen Sie eine Ausnahme?“ „Haben Sie bei denen etwa schon mal Kommunisten gesehen?“ „Sonst fällt Ihnen zu der Partei nichts ein?“ „Wir können die auf Dauer nicht ignorieren, sonst werden wir politisch von denen abgehängt.“ „Sie wollen also Koalitionen mit Faschisten, bis sie dann irgendwann keine Partner mehr zum Koalieren brauchen.“ „Das unterstellen Sie mir doch wieder, dafür gibt es keinen Beweis!“ „Im Parteiprogramm steht ja auch nicht, dass sie die Demokratie zerstören wollen.“ „Dafür steht bei den Linken, dass sie den Sozialismus durchsetzen!“ „Das steht bei der SPD auch.“ „Bei denen weiß man aber, dass sie es niemals auf die Reihe kriegen werden.“

„Haben wir denn in Thüringen nach einer Legislaturperiode Arbeitslager für Oppositionelle?“ „Das trauen sich diese Ostzonenschweine wohl noch nicht, erst wenn sie mit den anderen Linken die absolute Mehrheit haben, wird man von denen abgeholt.“ „Sie müssen da etwas verwechseln, das ist eine Spezialität Ihrer rechten Freunde.“ „Das sind nicht meine Freunde. Wir haben als Volkspartei der Mitte die Verpflichtung, das Wahlverhalten der Bevölkerung zu beachten, und wenn das fast ein Viertel sind, die sich für eine volksnahe Partei der rechten Mitte aussprechen, dann können wir das nicht länger ignorieren.“ „Wenn ein Drittel der Bevölkerung die Linke wählt…“ „… dann muss es eine Volkspartei der Mitte geben, die das bekämpft und die Sozialistenschweine hinter Schloss und Riegel bringt.“ „Fahren Sie eigentlich noch selbst Auto?“ „Was soll denn diese Frage?“ „Ich dachte nur, wegen Ihrer Sehschwäche.“

„Wir können in dieser Situation jetzt keinen Linksruck zulassen!“ „Welche Situation meinen Sie denn?“ „Wir werden von links bedroht durch eine anwachsende Mehrheit von Wählern, die…“ „Eben haben Sie doch noch gesagt, die müsse man dann durch Koalitionen beseitigen.“ „Sie wollen mir gar nicht zuhören, das kenne ich von Ihnen schon.“ „Sonst sagen Sie doch immer, wir haben längst einen linksgrünen Mainstream.“ „Natürlich, und das muss jetzt für alle ein Alarmzeichen sein.“ „Wenn wir einen linksgrünen Mainstream haben, wie kann man denn da noch nach links rücken?“ „Sie müssen das natürlich differenzieren. Nur weil einige zum Beispiel deutliche Anzeichen für eine Islamisierung sehen oder den Schuldkult beenden wollen, wegen dessen wir seit 75 Jahren die Juden mit Milliarden dafür bezahlen, dass sie uns immer wieder Verbrechen vorwerfen, die wir gar nicht begangen haben, ist doch nicht die ganze AfD eine nationalsozialistische Partei.“ „Also rücken wir die CDU weiter nach rechts, weil wir jetzt schon zu weit in der Mitte sind.“ „Unsinn, wir sind doch zu weit links.“ „Weil wir eine Volkspartei der Mitte sind, sind wir links?“ „Die Mitte ist doch jetzt zu weit links.“ „Und wie wollen Sie jetzt die Mitte verrücken statt die CDU?“ „Weil wir die Mitte sind, Herrgottnochmal, sehen Sie das denn nicht ein?“ „Eben war doch die AfD noch so etwas wie die bürgerliche Mitte, wie kann denn dann plötzlich die rechte bürgerliche Mitte durch einen Rechtsruck von der Mitte nach links kommen?“ „Ich weiß es auch nicht, aber das beweist doch schon, dass die AfD gar nicht rechtsextrem sein kann.“ „Warum nicht?“ „Weil, das ist eben so. Die bezeichnen sich gar nicht als rechtsextrem, dann werden sie es eben auch nicht sein. Und die müssen es ja schließlich am besten wissen.“

„Warum bezeichnet sich dann die Linke auch nicht als radikal?“ „Das würde Ihnen so passen, als Bankräuber erzähle ich ja auch nicht jedem, woher ich mein Geld habe.“ „Warum gilt dasselbe dann nicht für die Rechten?“ „Ich will Ihnen mal etwas sagen: mir ist das vollkommen egal, ob das Nazis sind oder nicht. Das sind nützliche Idioten, mit denen wir koalieren, um uns die Macht zu sichern, damit die Sozen nicht wieder den Kanzler stellen. Wenn wir das geschafft haben, verbieten wir sie einfach.“ „Ich habe mich geirrt.“ „Wie, was?“ „Sie haben keine Sehschwäche.“ „Natürlich nicht.“ „Sie reden nur die ganze Zeit mit Ihrem Spiegelbild.“





Wut zur Wahrheit

16 01 2020

„Merkelnutte?“ „Merkeldrecksnutte!“ „Wenn Sie mich fragen: Dreckmerkelnutte.“ „Drecknutte!“ „Aber das ist…“ „Scheißdreckmerkel!“ „Dreckige Merkelsau!“ „Kanzlernutte!“ „Das würde ich nicht nehmen.“ „Warum nicht?“ „Wenn Weidel diese Judenrepublik übernimmt, könnte uns der Begriff noch auf die Füße fallen.“

„Worauf haben wir uns überhaupt geeinigt?“ „Seit wann einigt man sich in der Partei!?“ „Wer hier nicht tut, was der Führer will, kriegt eins in seine linksversiffte Volksverräterfresse!“ „Wir sollten diesen Ausdruck aber nicht mehr verwenden.“ „Warum nicht?“ „Hat die Merkelnutte die jüdischen Antifa sonst mit der Vernichtung der Volksgenossen beauftragt?“ „Nein, Herr Meuthen hat die…“ „Die pädophile Pissratte soll sein Maul halten, sonst ist hier Auschwitz!“ „Jawoll!“ „Jedenfalls hat er gesagt, wir sollen nicht mehr diese juristisch angreifbaren Beschimpfungen…“ „Die Sackratte gehört ins Gas!“ „Auschwitz!“ „Sieg Heil!“ „Deutschland! Deutschland!“

„Hören Sie mir doch mal zu, es geht um die…“ „Hat der Führer auf die Judenpresse gehört?“ „Die hätten ihm noch viel eher den Holocaust in die Schuhe geschoben!“ „Wenn wir mittelfristig an die Regierung kommen wollen, dann…“ „Wieso denn mittelfristig?“ „Der ist doch von der jüdischen Antifa gekauft!“ „Nationaler Widerstand!“ „Wir werden uns gegen diese linksversifften Juden schon noch durchsetzen!“ „Auschwitz! Auschwitz!“ „Aber wir haben es damals auch nur so geschafft: legal an die Macht kommen und dann durch Notstandsgesetze…“ „Den Notstand haben wir jetzt schon!“ „Weg mit der Merkelsau!“ „Wir brauchen dazu die Mehrheit der…“ „Kann die linksversiffte Nazisau mal einer in die Genickschussanlage prügeln?“ „Wieso Nazi?“ „Weil jeder, der sich als linker Sklave der jüdischen Weltherrschaft daran macht, das Erbgut der deutschen Rasse auszulöschen, eine Nazisau ist!“ „Ach so.“

„Jedenfalls möchte der Bundesvorstand, dass wir uns als Partei nicht mehr so…“ „Dass man das jetzt nicht mehr sagen darf, finden Sie also gut?“ „Das haben doch die linksversifften Altparteien so eingefädelt!“ „Wir haben die Wut zur Wahrheit!“ „Auschwitz!“ „Seien Sie doch mal realistisch: Sie alle sind asoziale Arschlöcher.“ „Ja und?“ „In Deutschland gilt man eben als asoziales Arschloch, wenn man nicht mehr für Konzerne arbeiten will, die die jüdische Weltherrschaft finanzieren!“ „Und wir brauchen auch keine pädophile Drecksau, die sich der Judenjustiz unterordnet, weil wir keine Spenden mehr für die Partei bekommen sollen!“ „Die gehören doch auch alle nach Auschwitz!“ „Die Spender aus der Schweiz?“ „Wieso nicht? Sind doch auch Ausländer, oder?“ „Wir alle wollen in nicht allzu ferner Zukunft ein gut bezahltes Amt in der Partei annehmen, für das wir nicht arbeiten müssen.“ „Ja und!?“ „Dazu müssen wir doch erst mal staatstragend werden, nicht wahr?“ „Solange es diese Arschkriecher in der Regierung gibt, kann uns diese linksversiffte Mischpoke doch egal sein!“ „Wir werden das Land an dem Tag übernehmen, an dem unser Führer es uns befiehlt!“ „Bis dahin muss sich die Partei aber auch auf einen Führer geeinigt haben.“ „Wieso das denn?“ „Jetzt kommt der uns auch noch mit Demokratie!“ „Hören Sie mal, mit Demokratie ist das bei uns wie mit den Nazis: alle anderen sind nicht demokratisch, deshalb schaffen wir alle anderen ab, klar?“

„Jedenfalls möchte ich Sie bitten, künftig mit Ihren Äußerungen in der Öffentlichkeit etwas mehr auf die…“ „Damit will sich Meuthen doch nur bei den linkslinken Multikultiparteien einschleimen und die Umvolkung fördern!“ „Wahrscheinlich kriegt die Drecksnutte dafür von den Juden auch noch ordentlich Kohle!“ „Merkel?“ „Nee, Meuthen natürlich.“ „Ach so.“ „Sollen wir denn alle zum Beobachtungsfall werden?“ „Könnte das echt ein Problem werden für die Partei?“ „Ich kenne ein Dutzend V-Leute, die sind alle bei uns.“ „Ja und?“ „Die kommen zumindest sehr leicht an geheimes Material aus der Parteiführung.“ „Scheiße.“ „Stimmt, mehr steht da meist auch nicht drin.“

„Vielleicht kann man ihn ja umstimmen, wenn man ihm klar nachweist, dass die besorgten Bürger sich diesen Maulkorb nicht gefallen lassen und trotz der Einschränkungen ihre Meinungsfreiheit gegen die Parteijunta verteidigen?“ „Wir könnten ja die Partei neu gründen.“ „Noch mal?“ „Der III. Weg existiert ja schon.“ „Wir wollen sowieso das Vierte Reich.“ „Auschwitz!“ „Demonstrationen waren schon immer ein gutes Medium, um die Sorgen der Bürger in die Politik zu tragen.“ „Wobei wir der Polizei auch sehr zu Dank verpflichtet sind, die uns vor diesen linksversifften Gutmenschen und ihrem Grundgesetzwahn beschützt haben.“ „Es wird Zeit für eine nationale Hetzjagd auf diese Rasseschädlinge!“ „Chemnitz! Chemnitz!“ „Halt, wir haben ja die größte Gefahr unterschätzt!“ „Ach so?“ „Meinungsfreiheit gut und schön, aber was machen wir eigentlich, wenn die Merkelsau nicht mehr im Amt ist?“ „Wir könnten natürlich die neue Kanzlerin…“ „Ja?“ „Keine Ahnung.“ „Das müsste der Führer, also ich meine, der dann von der Partei demokratisch gewählte…“ „Wenn das Meuthen ist, der kriegt von mir eins in seine Antifafresse!“ „Das lassen wir uns nicht gefallen!“ „Chemnitz! Nee, Moment mal…“ „Was machen wir denn dann mit denen, die sich jeden Tag danebenbenehmen?“ „Hm, ich habe da eine Idee.“ „Tourette?“ „Oder ist das von Rassefeinden beschädigtes deutsches Erbgut?“ „Ich würde es so nennen: bedauerliche Einzelfälle.“





Spanische Inquisition

4 12 2019

„… sich die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz geeinigt hätten, dass eine Mitgliedschaft in ihren Konfessionen und in der AfD zum sofortigen Ausschluss aus der…“

„… es sich in Wahrheit um eine jüdische Sekte handele, die man nach der Machtergreifung in Deutschland ausrotten werde. Höcke weise alle Partiegenossen an, ihrerseits mit sofortiger Wirkung aus der…“

„… mit sehr großem Bedauern zur Kenntnis genommen habe. Kramp-Karrenbauer habe daran erinnert, dass Christentum und Nationalsozialisten schon einmal sehr eng kooperiert hätten, und wolle alles dafür tun, dass bei einer zukünftigen Koalition wieder ein erfolgreiches Bündnis mit dem…“

„… werde die AfD-Führung die Amtskirchen verklagen, da diese ungeprüft sogenannte Christen als religiös verfolgte Minderheit anerkenne und mit einem Aufenthaltstitel ausstatten lasse. Die EKD stecke mit der Kanzlerdiktatorin unter einer Decke und plane die Errichtung einer…“

„… auch Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen betreffe, die durch den Wegfall der konfessionellen Bindung nicht mehr im Angestelltenverhältnis verbleiben könnten. Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck empfehle ihren ehemaligen Bediensteten, sich stattdessen einen Arbeitsplatz zu suchen, der noch nicht von Flüchtlingen oder…“

„… kein Recht auf gesellschaftliche Akzeptanz habe. Die Alternative für Deutschland habe sich fälschlicherweise sicher gefühlt, da sie die im Kaiserreich übliche Ablehnung der jüdischen Deutschen auf die heutigen Verhältnisse übertragen wolle, wie sie sonst auch bei der Konstruktion ihrer Dolchstoßlegenden auf obsolete Modelle von…“

„… sehe Kramp-Karrenbauer einen gewissen Gesprächsraum. In der gemeinsamen Verlautbarung mit AfD-Sprecher Chrupalla habe sie den Fokus auf die deutsche Ehre gelegt, die nicht durch eine international gesteuerte Organisation, die sich durch verdeckte Finanzschiebereien, Kindesmissbrauch und eine Architektur ohne jeglichen…“

„… habe er mit sehr, sehr großem Bedauern die Exkommunikation der CDU-Vorsitzenden in der Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz bekannt gegeben. Reinhard Kardinal Marx wolle die Reinerhaltung des Sakraments gegen die in mehreren Fällen als Spruchstrafe verhängte Ahndung der…“

„… dass die Kanzlei Höcker das Verbot der Verwendung der Wortmarke Christliches Abendland vor dem Hamburger Landgericht durchsetzen werde. Eine Strafe von jeweils mehr als hundert Trilliarden Reichsmark werde vor einem Volksausschuss der BRD GmbH noch in diesem…“

„… werde die Kirche offensichtlich durch den Kapitalgeber Soros mit genügend Finanzmitteln ausgestattet, um die Islamisierung Deutschlands noch in dieser Generation zu vollenden. Höcke wisse aus absolut sicherer Quelle, dass alle größeren Gotteshäuser unmittelbar vor dem Umbau zur Moschee stünden und die Steuermittel dazu von der Kanzlerin als notwendige …“

„… argumentiere Weidel, die Kirche habe in der Zeit, in der man sich noch ohne Androhung der Todesstrafe zu seiner rasserein deutschen Abkunft habe bekennen dürfen, die Verfolgung der Juden ideell und organisatorisch unterstützt, man dürfe sie also alle als Nazischlampen bezeichnen. Daher sei es auch gerechtfertigt, wenn sich die AfD heute als Verfolgte des Nationalsozialismus bezeichneten und alle Antifaschisten sofort in die…“

„… müsse die Hetzbotschaft des grünversifften Homo-Botschafters Jesus sofort verboten werden. Chrupalla sehe in der linksfaschistischen Agitation eines langhaarigen Asylbetrügers, der nur zur Ausnutzung der europäischen Sozialsysteme ins Abendland eingewandert sei, eine Rechtfertigung, Neger, Arbeitsscheue und jede andere Art von Rasseschädlingen sofort nach Auschwitz zu…“

„… aber nicht erwartet habe. Die Spanische Inquisition sei schon während der Wandlung vom Hochchor des Kölner Doms kommend auf die Parteispitze zugeschritten und habe ihnen zunächst ihre Rechte vorgelesen. Es sei dann zu einem kurzen Handgemenge gekommen, das durch einen Stich mit einem Springmesser durch Meuthen in Richtung des amtierenden…“

„… für vogelfrei erklärt habe. Die Genannten seien in den Gebäuden und auf den Grundstücken der Kirche nicht mehr geduldet und müssten mit der sofortigen…“

„… es zu einer Annäherung katholischer Laien und Priester komme. Beide sähen in der gewaltsamen Religionsfeindlichkeit der Rechtsextremisten ein Motiv für ein gemeinsames Vorgehen gegen den…“

„… das antidemokratisches, antisemitisches und rassistisches Denken in der Kirche vor 1933 bereits weit verbreitet gewesen sei. Höcker verklage die Deutsche Bischofskonferenz daher wegen einer vorsätzlichen Urheberrechtsverletzung und fordere die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer unter der Voraussetzung, dass die Beträge ab sofort von allen Deutschen direkt an die Alternative für…“

„… zu keiner Einigung komme, da die EKD nicht bereit sei, das traditionelle Kruzifix mit einem AfD-Logo als Opfersymbol umzudeuten. Die bisherigen Forderungen der Rechtsextremisten seien keine Grundlage für eine weitere…“





Homogene Volkheit

30 10 2019

„… die vor gut vier Jahren begonnene Umvolkung nicht planmäßig weitergeführt werden könne. Insbesondere die östlichen Bundesländer seien noch weit unterhalb ihres…“

„… mache Seehofer auch den Nachschub an der Zuwanderungsfront verantwortlich. Da auch aus den nordafrikanischen Staaten inzwischen immer mehr Fachkräfte nach Europa reisen würden, könne das Kontingent an erwerbslosen Asylbewerbern nicht mehr wie…“

„… die deutsche Industrie auf die vertraglicher Zusicherung dringen würde, dass innerhalb von zehn Jahren alle deutschen Facharbeiter durch ungelernte Einwanderer ohne Sprachkenntnisse ersetzt werden müssten. Man könne weiteres Wirtschaftswachstum nicht mit den Zielen des…“

„… ein Anwerbeabkommen mit Algerien noch in diesem Jahr schließen wolle. Maas habe sich sehr zuversichtlich gezeigt, dass durch die Einrichtung eines Aufnahmelagers in dem nordafrikanischen Land die bürokratischen Hürden für den…“

„…und Untätigkeit vorwerfe. Weidel habe die Bundesregierung mit schweren Vorwürfen und der Drohung einer Verfassungsklage konfrontiert, da die Kanzlerin mutwillig die für weitere Wahlerfolge der AfD notwendige Umvolkung verzögere. Nur durch die Ansiedlung von sozialisationsunfähigen Vergewaltigern und Messermännern habe die Partei überhaupt eine Chance auf den…“

„… dass die Einbürgerung gleich in den Herkunftsländern geschehen könne. Es sei für die Einreiseformalitäten wesentlich einfacher, die Zuwanderer als Deutsche über die Grenzen zu bringen, da so zahlreiche Sicherheitskontrollen entfallen würden und es einen schnelleren…“

„… seit Monaten leer stehe. Die Plattenbauten in Chemnitz und Rostock seien nach der Abreise der deutschen Stammbevölkerung immer noch nicht mit arabischen Wirtschaftsmigranten belegt, was neben dem Verlust der Mieteinnahmen auch zu einer unerwünschten Ruhe und Ordnung in den…“

„… die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut vor dem Rückgang schwerer Infektionskrankheiten warne. Gauland habe dem Expertengremium mit der massiven Rückkehr von Pest, Cholera und Diphterie Hoffnungen auf eine Verbesserung der Absätze von Impfstoffen gemacht und damit die Aktienkurse der Pharmaunternehmen unnötig in die…“

„… stehe auch die Kultusministerkonferenz in der Kritik. Da für Regelschulen ab 2021 Arabisch als Unterrichtssprache festgelegt worden sei, müsse man nun den verbliebenen Schülern sowie den zum größten Teil deutschen Lehrkräften erst eine…“

„… einen herben Rückschlag erlitten habe. Da die Bundesrepublik Deutschland den Einwanderern nur gut die Hälfte der von Österreich oder Italien ausgelobten Begrüßungsprämie zahlen würde, falle bei manchen Migranten erst in letzter Sekunde die Entscheidung, nicht in das zentrale Aufnahmelager in Berlin weiterzufahren. Der Bundespräsident habe an die moralische Verpflichtung der Zuwanderer appelliert, er sei jedoch nicht ins…“

„… die Regierung ihre Kommunikationspolitik nochmals schärfen müsse. Weidel sehe es als unerlässlich an, dass die restlichen Deutschen Ängste vor den zuziehenden Migranten entwickeln könnten, da sich die Umvolkung sonst nicht im…“

„… immerhin die Auswanderung nach Thailand, Australien und Südafrika sehr gut verlaufe. Eine vom IfD Allensbach durchgeführte Studie habe festgestellt, dass die Mehrheit der Migranten sich in ihrer neuen Heimat so wohl fühle, dass sie nicht mehr an eine…“

„… schnellstens Scharia-Schutztruppen durch die deutschen Innenstädte patrouillieren zu lassen, um den Einfluss des Grundgesetzes zu unterbinden. Seehofer wolle dies durchsetzen, sei aber mit der Kontrolle der Gamer-Szene noch personell und inhaltlich komplett…“

„… allein in diesem Jahr 600.000 Marokkaner nach Nordrhein-Westfalen bringen wolle. Die Landesregierung sehe dies zwar als ehrgeiziges Ziel an, könne sich aber vorstellen, dass es damit mehr als ein Dutzend neuer sozialer Brennpunkte in den Regierungsbezirken Detmold, Köln und…“

„… noch mehr Abkommen mit internationalen Diktatoren schließen wolle. Auf Drängen von EZB und NATO habe sich auch Erdoğan bereiterklärt, mehr als eine Million syrischer Flüchtlinge direkt in die hessischen…“

„… die ersten Bundestagsabgeordneten durch libanesische Handwerker und Bauarbeiter ersetzt hätten. Die Grünen seien damit noch vor der gesetzlich festgelegten Frist von einem Jahr die erste Fraktion, die sich an die…“

„… dem Ministerpräsidenten Untätigkeit vorgeworfen habe. Meuthen dringe noch immer auf eine Steigerung der Kriminalitätshochburgen um dreißig Prozent für die laufende Legislaturperiode. Die AfD prangere an, dass nach wie vor Zugriffe von Polizeibeamten möglich seien, was dafür spreche, dass sich eine Paralleljustiz nicht im dafür vorgesehenen Zeitraum vollständig…“

„… als erste Stadt vollständig islamisiert worden sei. Bei einem Festakt zur Umwidmung des Erfurter Doms in die al-Höqqa-Moschee habe sich der Vertreter der Bundesregierung sehr zufrieden mit den…“

„… dass die neuen Einwohner sehr gesetzestreu und engagiert seien. So stelle man in sämtlichen Ballungsräumen fest, dass sie sich selbst an der Durchführung des Bevölkerungsaustausches in den verbleibenden Zonen beteiligen würden, was für eine ethnisch homogene Volkheit sorge und die blutsmäßige Reinerhaltung der…“

„… bei der Bundestagswahl weit unterhalb von einem Prozentpunkt gelandet seien. Die AfD habe nicht vorhersehen können, dass sich mit der Erfüllung ihrer Forderung kein Wählerpotenzial für ihre neofaschistischen…“





Nationaliban

2 10 2019

„Also glaubt er auch nicht an den Endsieg? Strenge Disziplinierung, und zeigen Sie keinerlei Gnade mit ihm. Das darf gar nicht erst im Landesverband bekannt werden, sonst zieht dieser Defätismus noch Kreise und es klappt nie mit der Machtübernahme. Und das so kurz vor den Landtagswahlen!

Ja, die Digitalisierung schreitet immer mehr voran, wir als Alternative für Deutschland nutzen natürlich die Vorzüge dieser Kommunikation: stets anonym, damit man Mut zur Wahrheit haben kann, und ansonsten kann einen dafür auch keiner zur Rechenschaft ziehen. Dieses Internet ist schon eine feine Sache. Und dass diese Volksverräter das auch nutzen, das werden wir schon irgendwie abstellen.

Da reicht mir der Kollege aus Hessen gerade eine Meldung rein. Nicht die übliche Denunziation von Parteikollegen, das wird ja irgendwann auch langweilig, das geht gegen die Parteiführung. Ich schätze, die sehen gerade nicht ein, dass wir mit aller Macht gegen Klimawandellüge stoppen und die Massen mobilisieren müssen, damit wir dann irgendwann, wenn die Flüchtlinge nicht mehr kommen, oder wenn wir gemerkt haben, dass die schon seit längerer Zeit nicht mehr gekommen sind, jedenfalls, dann müssen wir ja gegen irgendwas protestieren. Der hier befindet sich in einem sehr tiefen Konflikt zwischen Vernunft und politischer Überzeugung, und er kann Gauland nicht mehr sehen, ohne sich sofort zu erbrechen. Das geht auch anderen so, aber das darf man doch nicht öffentlich sagen! schon gar nicht, wenn parteifremde Kräfte anwesend sind! Also müssen wir jetzt mit einem Ordnungsverfahren retten, was zu retten ist. Wenn sich hier jeder seine eigenen Gedanken macht und auf eigene Faust irgendwelche wissenschaftlichen Meinungen einbringt, die nicht durch die Parteilinie gedeckt sind, dann haben wir hier bald ein Problem, und das müssen wir auf jeden Fall verhindern!

Diese Meldeportale für volksfremde Elemente wurden irgendwann einfach zu aufwendig, verstehen Sie? Wenn man die Daten der ganzen oppositionellen Kräfte in Deutschland sammeln will, dann macht man das übers Meldewesen oder gar nicht. Wollten die Knalltüten in der Parteispitze natürlich nicht kapieren, oder vielleicht wollten sie auch einfach nur, dass wieder irgendeine von ihren bescheuerten Ideen an die Wand fährt, damit sie die Opferrolle kriegen – wir wissen das nicht, hier an der Basis erfährt man ja nichts. Das ist ein Problem im Führerstaat. Damit müssen wir leben.

Oder hier, mangelndes Nationalbewusstsein. Am Vorabend eines deutschen Feiertages hängt man doch als Kameradschaftsmitglied gefälligst eine Reichskriegsflagge aus dem Fenster. Und ich rede hier nicht von diesem billigen Vereinigungsmist, der uns das Reich in den Grenzen von 1942 vorenthalten will, es geht um Führers Geburtstag, das ist ein Skandal! Es ist doch gut, dass wir diese Meldestelle rechtzeitig genug eingerichtet haben, malen Sie sich nur mal aus, was sonst passieren würde: Machtergreifung, alles putzt seine Stiefel zum Fackelzug, und dann haben diese Nulpen ihre Reichskriegsflagge nicht griffbereit! Wir stehen wir als Alternative für Deutschland denn dann vor der Welt da? Die denken doch am Ende, wir wollen die Demokratie!

Selbstverständlich haben wir hier auch wieder jede Menge privater Rachsucht, wie das in einem völkischen Staat nun mal ist. Die Leute haben ja beim letzten Mal geglaubt, wenn sie nur genügend andere Leute als Volksverräter ans Messer liefern, dann bleiben sie selbst verschont. Ist ja dann auch größtenteils so gewesen. Aber es ist, wie es ist, die ganzen Arbeit bleibt halt doch an uns hängen. Hier haben wir zum Beispiel eine Rentnerin aus Sachsen mit einer Beschwerde über eine Parteikollegin, die den Verdacht hegt, sie – die Kollegin – könnte aus niederen Beweggründen bei der Landtagswahl für eine Systempartei gestimmt haben. Das ist ein so schwerer Vorwurf, das können wir ja gar nicht aufklären, das müssen wir einfach mal so glauben. Jetzt würde natürlich der Parteiausschluss der zum Volksverrat bereiten Parteigenossin ähnlich schwer wiegen wie die Enttäuschung einer Volksgenossin, die meint, sie könnte einen Parteiverrat melden. Da müssen wir nun sehen, was wir machen. Und im Zweifel sind die Mitgliederzahlen unserer Partei auch nicht ganz unwichtig, zumal bei Mitgliedern, die schon seit längerer Zeit in der rechten Szene unterwegs sind.

So, gucken Sie mal, das ist aber ein einfacher Fall, sieht zunächst nicht so aus, aber ist nun mal recht einfach. Da beschwert sich einer über Gauland. Dementes Arschloch, versoffene Sau, Holocaustleugner, Faschist, der soll die verdammte Judenfresse halten – das geht natürlich gar nicht. Unseres Wissens nach ist der Mann weder jüdisch verwandt noch verschwägert, das sollte also für ein Parteiausschlussverfahren reichen. Und Sie wissen ja, das geht schnell bei uns.

Wenn Sie Kritik an unseren Maßnahmen anmelden wollen, dann steht Ihnen das jederzeit frei. Wir brauchen nur Ihren Vor- und Zunamen, Wohnort, Geburtstag und Datum, gerne auch Beruf und Arbeitgeber, und dann beschäftigen wir uns gerne mit Ihnen. Verlassen Sie sich darauf.“





Goodbye Deutschland

13 05 2019

05:45 – Der Wecker stimmt pünktlich auf die Sekunde das Horst-Wessel-Lied an. Jörg Meuthen dreht sich schlaftrunken zur Wand. Warum er? Warum jetzt? Warum Deutschland?

05:59 – Auf dem Weg ins Bad seiner Berliner Ein-Zimmer-Wohnung stolpert der AfD-Politiker über die Kante seines 1934 sehr preiswert von der Teppichhandlung Abraham Goldmann organisierten Persers. Wieder einmal wollen die Feindmächte das verhindern, was für Deutschland unausweichlich ist. Gleich morgen wird er die Immobilienanzeigen in der links-frühsexualisierten Mainstreampresse studieren, um nicht als Volk ohne Raum zu enden.

06:01 – Wieder einmal hat jemand das Klo nicht abgezogen. Angewidert drückt Meuthen auf die Spülung. Wenn er braunen Dreck von vorgestern haben will, ruft er Höcke an.

06:05 – Im kommunistischen Staatsfernsehen sagt ein verdammter Kümmeltürke das Wetter an. Diese Mischung aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern ist doch typisch für ein Land, das von den amerikanischen Zionisten und ihren börsennotierten Giftfabriken konstant unter Chemtrails gehalten wird, um die Fortpflanzungsfähigkeit der Arier zu unterbinden.

06:13 – Meuthen füllt Kaffee in seinen neuen Vollautomaten ein, den ihm ein Rechtsanwalt aus Bad Segeberg im Auftrag der Vaterländischen Gesellschaft e.V. Danzig im Namen eines unbekannten Freundes aus Luzern geschenkt hat mit der Aufforderung, ihn sofort zurückzusenden. Da das Paket seit 2017 in seinem Hausflur stand, geht er davon aus, dass die Schenkung verjährt ist.

06:15 – Der Automat produziert einen sehr heißen, schaumigen und aromatischen Kaffee. Meuthen probiert das Getränk, dann schaut er auf die Packung mit den röstfrischen Bohnen und spuckt angewidert in die Küchenspüle aus. Sogar Kaffee wird von nordafrikanischen Invasorenstaaten in die europäischen Wirtsländer gebracht, um deutschen Kaffeebauern zu schaden. Das ist nicht mehr sein Land. Er hegt erste Auswanderungsgedanken.

06:46 – Der Taxifahrer klingelt an der Haustür. Anders als erwartet handelt es sich nicht um einen Arbeitsmigranten aus einem der Schmarotzerländer, die außer Kopftuchmädchen und Lkw-Terroristen nichts produzieren, sondern ein echter Deutscher, dazu ordentlich gekleidet und mit einem modischen Kurzhaarschnitt. Es kann sich nach Meuthens Sicht nur um einen linkradikalen Studenten handeln, der später einmal Außenminister werden könnte. Er steigt aus und beschließt, zu Fuß zu gehen. Weit weg!

07:34 – Kaum hat der Parteichef den Deutschen Bundestag betreten, sieht er die ersten Grünen. Jeder von denen, erklärt ihm der Pförtner, hält sich vollkommen legal im Reichstagsgebäude auf und es gibt keine Möglichkeit, dies zu unterbinden. Meuthen sieht sich von Feinden umzingelt, das Ende der nationalen Identität steht unmittelbar bevor. Er beschließt zu handeln.

08:15 – Der Umweltausschuss beschäftigt sich mit dem Klimawandel. Der Alternativen-Vorsitzende erkennt ganz klar, dass dies nur ein PR-Manöver ist, um den Grünen-Vositzenden in die Lügenpresse zu bekommen, da es keinen Klimawandel gibt. Seine Aufforderung, der Deutsche Bundestag solle sofort ein Gesetz zum Verbot der Umvolkung beschließen, wurde natürlich auch nicht beantwortet.

09:02 – Die Anwälte der AfD haben endlich das angeforderte Gutachten geliefert. Nicht nur Habeck, auch alle anderen Grünen können theoretisch zum Bundeskanzler gewählt werden. Dagegen hilft nur noch die letzte Verzweiflungstat, die ein echter deutscher Mann in nationaler Notwehr begehen kann: fliehen. Sofort und ins Ausland.

09:13 – Alle im Reisebüro Fernweh angebotenen Auslandsreisen führen in ausländische Ausländer. Meuthen verlässt angewidert das Geschäft. Es muss sich um einen fremdländisch infiltrierten Agenten handeln, der die nationale Identität zerstören will.

09:38 – Der Deutsch-Ivorische Freundschaftsverein sucht einen Wirtschaftsreferenten. Meuthen ruft den Botschafter an, um seine Arbeitsmöglichkeiten im Ausland zu eruieren. Es handelt sich jedoch nicht um einen Experten für Korruption, Hinterziehung von Steuern und Vermeidung von Sozialabgaben, wie er vermutet hatte, man muss für sein Gehalt arbeiten und das ist voller Schwarzer. Angewidert steckt Meuthen die Anzeige in den Papierkorb.

10:19 – Frontalangriff von Alice Weidel: die richtige AfD-Vorsitzende bezeichnet Meuthen als korrupte Drecksau und Vaterlandsverräter, weil er erst unter einem grünen Kanzler das Land verlassen will und nicht schon unter Merkel, die die Grenzen geöffnet und Millionen von Messermännern und Nichtsnutzen eingeladen hat, deutsche Frauen zu vergewaltigen und abzustechen. Sie habe deshalb schon vor Jahren die BRD GmbH verlassen, weil es unter ihrer Würde sei, in einem Land, dem sie ihren Lebensunterhalt verdankt, auch noch Steuern zu zahlen.

10:20 – Der Plan, in die Schweiz zu emigrieren, wird sofort verworfen. Meuthen will nicht riskieren, dieser widerlichen Pferdedreckfresse über den Weg laufen zu müssen.

10:22 – Das Telefonat mit der Australischen Botschaft ist nicht freundlich, aber kurz. Man ist seit den Engländern längst daran gewöhnt, asoziale Arschlöcher aus Europa einwandern zu lassen. Aber nicht alle.

10:25 – Am Empfang der Kanadischen Botschaft sitzt eine Telefonistin mit arabischem Namen. Dann kann Meuthen ja gleich nach Mekka gehen.

10:54 – Die Fraktionsspitze der Grünen gibt bekannt, dass sich Robert Habeck gemeinsam mit Annalena Baerbock um eine Doppelspitze bewirbt. Das Telefon klingelt. Weidels Nummer wird angezeigt. Meuthen geht nicht dran.

11:17 – Auf dem Taschenatlas sind es nur knapp elf Zentimeter bis Moskau. Jetzt wird Meuthen auch klar, warum diese Volksmassen aus Syrien und den nordafrikanischen Ländern alle nach Deutschland wollen: es liegt genau in der Mitte. Nichts wie raus!

11:54 – Ein kurzer Blick in den Postwurf zeigt Meuthen, dass das deutsche Volk sich offensichtlich nur noch Schawarma, Döner und Falafel liefern lässt. Mit dieser Ernährungsinvasion muss endlich Schluss sein. In der Bundestagskantine bestellt er sich richtige deutsche Hausmannskost: Spaghetti.

11:55 – Das Personal weigert sich nicht, Meuthen eine Portion auszuhändigen. Auf nichts ist mehr Verlass, wenn man in die jüdische Hetzpresse will.

12:28 – Im Gespräch mit anderen Abgeordneten wird Meuthen zugetragen, dass er seine Bezüge verlieren könnte, wenn er freiwillig die deutsche Staatsbürgerschaft ablegt. Er versucht sich zu erinnern, ob die 1938 getroffene Regelung noch gilt und er bei Eintritt in die FPÖ automatisch zum großdeutschen Staatsbürger wird.

13:05 – Strache erinnert sich nach fünfzehn Minuten angeregter und freundschaftlicher Diskussion mit seinem Duzfreund plötzlich nicht mehr, wer Meuthen ist. Er bezeichnet ihn als korruptes Rassistenschwein, und überhaupt sei in Österreich nur Platz für einen Volksführer. Das werde das Land über Kurz und lang schon einsehen.

13:29 – Für den Aufbau in Afghanistan werden viele Fachkräfte gesucht. Meuthen überlegt einen Augenblick. Es müsste einen Weg geben, die Abschiebung vieler ausreisepflichtiger Flüchtlinge in das Land zu unterbinden, damit er bei seiner Ankunft nicht von so vielen Ausländern umgeben ist.

14:12 – Habeck schickt dem AfD-Chef aus Dank über die engagierte Wahlwerbung für die Grünen eine Auswahl feinster Frotteeprodukte. Voller Wut schmeißt Meuthen das Handtuch in die rechte Ecke.

14:24 – Rückruf aus Kanada. Man ist durchaus bereit, den deutschen Politiker aufzunehmen, ihn einzubürgern und zu integrieren. Ein erstes Gespräch könnte schon in dieser Woche stattfinden. Meuthen lehnt ab, er spricht kein Wort Kanadisch.

14:48 – In einem vertraulichen Vier-Augen-Gespräch mit Kramp-Karrenbauer bittet Meuthen der CDU an, einen unionsfreundlichen Wahlkampf zu machen, wenn Merkel noch einmal als Kanzlerin antritt. Die AfD hat dann mit ihr ein gemeinsames Feindbild und ist bereit, nach zwei Jahren die Vertrauensfrage zu stellen, die CDU-Vorsitzende über ein konstruktives Misstrauensvotum ins Amt zu befördern und als Koalitionspartner zur Verfügung zu stehen. Annegret Kramp-Karrenbauer verlässt wortlos das Zimmer. Nicht einmal mit einem fast neuen Kaffeevollautomaten lässt sie sich bestechen.

15:10 – Wieder Kanada am Telefon. Die Einwanderungsbehörde stellt unmissverständlich klar, wer sich nicht integriert, fliegt sofort raus. Mit solchen links-linken Unterdrückungsmethoden, wie man sie noch von der Maoistensau Adolf Hitler in Erinnerung hat, hätte Meuthen nie gerechnet.

15:44 – Die Wirtschaftsgroßmacht Korea wirbt ebenfalls um Einwanderung. Vor allem Fachkräfte zur Bildung einer neuen nationalen Elite sind sehr gefragt. Dafür soll möglichst schnell eine Einreise ins Auge gefasst werden. Der Alternativen-Chef ist nicht abgeneigt.

16:04 – Jetzt geht es plötzlich sehr schnell. Der Weltuntergang hat sich nicht angekündigt, vermutlich werden innerhalb der nächsten Sekunden milliardenfach islamistische Gemüsehändler über das Mittelmeer einfallen und die deutschen Spargelpreise verderben. Robert Habeck hat seine Kandidatur im Staatsfernsehen der BRD GmbH bestätigt. Meuthen durchsucht seinen Schreibtisch. Die Zyankalikapsel ist weg.

16:07 – Die Erklärung der Grünen, eine feministische Verteidigungspolitik anzustreben, wird von Meuthen mit einer Pressemitteilung beantwortet. Die AfD wird im Wahlkampf noch einmal sehr deutlich machen, dass Frauen in der Bundeswehr sehr erwünscht seien, da man es den männlichen Soldaten nicht zumuten kann, im Kampf um die Wirtschaftsrouten Küchenarbeit zu leisten oder Latrinen zu putzen. Dies wird Weidel in aller Schärfe kommunizieren.

17:23 – Die isländische Regierung gibt bekannt, dass sie im Falle eines Einwanderungsversuches Jörg Meuthen auf dem Flughafen internieren und im Schlauchboot auf dem offenen Meer aussetzen wird. Der AfD-Führer kündigt an, die EU sofort aufzulösen, damit Island nicht mehr Mitglied werden kann.

17:50 – Mit verstellter Stimme ruft Meuthen in einem koscheren Restaurant an, bestellt einen Tisch für 18 Personen und ordert Schweinebraten aus dem Gasofen. Der Wirt legt wortlos auf; die Berliner Gastronomen haben die Nummer längst eingespeichert.

17:52 – In einer Pressemitteilung gibt Meuthen bekannt, dass Israel das Einwanderungsgesuch eines seiner treuesten Freunde ohne Angabe von Gründen abgelehnt hat. Der Botschafter weiß davon nichts.

18:06 – Etwas verspätet schaltet Meuthen seinen Online-Kurs Koreanisch ein. „Wir alle urinieren auf Deinen Kuchen“, begrüßt er die Trainerin. „Ich bin ein Stinktier und Du könntest gleich zu bluten angefangen haben.“ Die Betonungen sind noch sehr verbesserungswürdig, außerdem moniert Meuthen, dass alles voller ausländischer Schriftzeichen ist.

18:55 – Jetzt muss es schnell gehen: einerseits wird ihm die Übernahme einer Professur für Wirtschaft am Nationalinstitut für Wissenschaft in Aussicht gestellt, wenn er innerhalb von drei Tagen eine Antrittsvorlesung hält, andererseits ist sein Versuch gescheitert, Habeck wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung anzuzeigen. Meuthen bestellt ein Taxi.

19:06 – In einer improvisierten Pressekonferenz warnt Meuthen eindringlich vor einer Kanzlerschaft der Grünen. Deutschland wird dadurch in Europa sofort isoliert und könne nicht einmal mehr Juden ausweisen.

19:14 – Durch einen Boten wird Meuthen der Umschlag mit dem Flugticket überbracht. Er muss noch heute von Berlin aus starten und überlegt, ob er alles bei sich hat für einen längeren Auslandsaufenthalt. Da sich sein Vermögen ohnehin nicht mehr in Deutschland befindet, sieht er sich als reisefertig an.

19:17 – In den Abendnachrichten wird bekannt gegeben, dass es im Wahlkampf zahlreiche Morddrohungen gegen AfD-Politiker gegeben hat. Fast alle dieser Drohungen sind inzwischen als von anderen Parteimitgliedern inszeniert entlarvt worden, der Staatsschutz ermittelt. Meuthen schreit den Taxifahrer an, endlich schneller zu fahren.

20:08 – Erst jetzt erreicht Meuthen die Antwort der südafrikanischen Regierung. Die gewünschte Rassentrennung wieder einzuführen ist nicht mehr möglich, man werde aber bei seiner Einwanderung eine Ausnahme machen und ihn als unerwünschten Weißen behandeln.

20:19 – Weidel verkündet vor der links-grünen Mainstreampresse, im Falle eines SPD-Wahlsieges werde sie Deutschland sofort verlassen und keine Steuern mehr zahlen. Für Meuthen und den Rest der Bevölkerung ändert sich also erst einmal nichts.

20:46 – Der Pilot der erstaunlich kleinen Maschine erklärt Meuthen, dass sie jetzt alle in die Freiheit fliegen würden, wo kein Feind der Nation mehr vor ihnen sicher sein wird. Meuthen ist sofort freudig überrascht und fragt die Flugbegleiter auf Russisch, ob der Hund Putin die Schuhsohlen frisst, wenn der Vollmond zu Ostern Durchfall bekommt. Sie strafen ihn mit kalter Verachtung.

21:01 – In den Schlagzeilen der Lügenpresse liest Meuthen, dass Höcke ihn mit sofortiger Wirkung aus der Partei ausgeschlossen und die Führung an sich genommen hat. Als Grund für die Zurückweisung nennen andere Politiker Verrat, da Meuthen nun offenbar zur Nazis-raus-Bewegung übergelaufen ist und deren Ziele unterstützt.

21:04 – Die Motoren laufen an. Meuthen stellt fest, dass bei der Kontrolle seines Handgepäcks die zweibändige Ausgabe von Mein Kampf entnommen wurde. Auch die Nagelschere ist weg. Nur die Zyankalikapsel findet sich unerwartet in seinem Reisenecessaire wieder.

21:05 – Auch sein Twitter-Account wurde gesperrt, da Meuthen indirekt dazu aufgerufen hat, nicht die Grünen zu wählen.

21:15 – Die Maschine hebt ab. Kurz nach dem Erreichen der Reiseflughöhe erscheint eine uniformierte Flugbegleiterin, die mit martialischer Stimme die Freude der Demokratischen Volksrepublik Korea über den Neubürger aus dem faschistisch verderbten Westen zum Ausdruck bringt. Der Oberste Führer wünscht keine anderen Führer neben sich. Meuthen sucht aufmerksam in seinem Handgepäck.





Mütterchen und Väterchen

8 04 2019

„Chau iehm riechtiech ejne rejn, Wassili Fjodorowitsch. Chau ihm riechtiech ejne rejn. Wer niecht cheeren wiell, muuss eben fiehlen.

Er chat verseehentliech ejne Speende verstojert. Verseechentlich, er sagt. Wejß man dooch, wo man verstojert Speende, deenken siech Becheerden: daa muuss zu cholen sejn meehr. Außerdeem koosten Stojern Geld, wier kennen es uuns niecht erlauben, meehr als uunbediengt neetich voon uunseren Vermögen dem dojtschen Staat ien den Raachen zu stoopfen. Geht gaar niecht. Das tuut niecht ejnmal ejn Dojtscher, da?

Iehr sejd dooch aalle gegen Deemokratie, Iehr woollt aber niecht wieder ejne Paartei weehlen, was saagt: wier siend gegen Deemokratie. Veeterchen giebt Ojch, dierft Iehr daankbar sejn und Paartei weehlen, was er Ojch giebt. Dojtschlaand chat ejne Schweeche, und das iest Faschiesmuus. Veeterchen wejß das. Und Veeterchen wejß, Iehr wiesst. Niecht vergeessen!

Iehr meegt Koontrolle, da? Wier meegen auch Koontrolle. Wier koontrollieren Aabgeoordnete in Dojtsche Buundestaag, wejl wier reespektieren, Iehr liebt Koontrolle. Iest wie feerngestojerte Auto, was feehrt aan Schnuur. Chat Veeterchen gesaagt, Iehr kriegt Koontrolle, wier Dojtscher Buundestaag und Reest voon Buundesrepubliek. Maacht viel seehr viel ejnfaacher, voor aallem Veeterchen chat ejnfaacher, muuss niecht iemmer miet Kaanzlerien teelefonieren. Ien Dieskuussjon geeht so viel verlooren, besoonders waas Veeterchen wiell. Iehr chaabt dooch auch grooße Voortejle, niecht waahr? Iehr neehmt biellieges Gaas, dafier Iehr geebt Koontrolle, da!

Wier laassen neemlich niecht aalles maachen. Veeterchen maag so gar nicht, wo Politiker chaben ejgene Voorstellungen und Voorstellungen siend auch nooch beschojert. Veeterchen waar seehr enttojscht, wier muussten faallen lassen Peetry. Seehr schaade, wejl wier chaben gezejgt, dass Paartei iest faschiestisch. War auch schoon iemmer faschiestiesch, aber woollten wier nooch niecht zejgen. Iest chistooriesche Veraantwortung, da? Daas leetzte Maal Iehr chaabt Faschiesmuus niecht riechtich chiengekriegt. Chabt ruussiesches Voolk ans Bejn gepiesst. Und GDR chaat niecht riechtich geklaapt, wejl Iehr woolltet Sozialiesmuus, Iehr Troottel. Jeetzt wier woollen kejne Experimente. Ien Ukrajne wier chaben berejts erfoolgreich aalles uunterstietzt, was chat gefiehrt zu gaanz faalsche Nationaliesmus. Nationaliesmus iest faalsch, wenn niecht aus Mietterchen Ruusslaand, da? Wier also briengen riechtiche Nationaliesmus ein die Ukrajne, siend die Meenschen daankbar? Veeterchen chat Geduuld, aber chat niecht iemer Geduuld, wo siech andere Voolk zu schnell entschejden will.

Jeetzt wier chaben geschieckt cheessliche Frau ien Dojtsche Buundestaag. Veeterchen war so entseetzt, dass dojtsche Frau kann ieberchaupt so cheeslich sein. Dann er chat bekoommen Bield von Stoorch, war eer entseetzt, aber chat niecht meehr gewuundert. Frau wierd niecht Presideentin. Iest seehr gut, wejl jetzt kann Paartei, was gaanz und gaar iest faschiestiesch, Aansehen von Buundestaag naachchaltich bescheedigen und Vertrauen ien Deemokratie erschiettern. Deemokratie wierd erleedigt miet Miettel von Deemokratie. Chat auch gemaacht Chitler. Hat auch gemaacht Veeterchen, aber beesser als Chitler. Naach Chitler war kejn Gaas meehr da.

Iest ejne seehr scheene Situatjon: Aanseehen voon Dojtschlaand wierd ienternatjonaal schweer bescheedigt und Iehr fiehlt Ejch ausgegreenzt. Die Paartei wird ausgegreenzt, wejl sie das Aanseehen von Dojtschlaand schweer bescheedigt. Na, da wiesst Iehr, welche Paartei Iehr weehlen miesst. Veeterchen chielft Iehnen, Deemokratie neu zu maachen, wie nach Krieg. Eerst Krieg, dann koommt Veeterchens Deemokratie. Iest Veeterchen ien Geeberlaune, er iest speendabel. Deemokratie fier aalle! Voolksdeemokratie!

Niecht kapuutt maachen, Wassili Fjodorowitsch. Er muuss nooch reeden kennen, da?

Dojtsche deenken iemmer an Aufstieg – aam liebsten viel Geld chaben, niecht meehr aarbejten. Und Koontrolle. Wie Maarjoneette, muuss niecht seelbst arbejten. Chaben wier ienstalliert Maarjoneette in Buundestaag, was iest gar kejne Aarbejt, kaann Veeterchen iemmer maachen, iest ejne grooße Voorbield fier Dojtsche. Dojtsche chaben Voorbield, was niecht aarbejtet, weehlt Iehr Paartei. Glaubt Iehr niecht? Iest er Maarjoneette in Buundestaag, waruum er soonst wierde lojgnen?

Er chat vergeessen? Das iest niecht guut, das iest ieberhaupt niecht guut. Wier brauchen kejne Veertrauenslejte, waas kuurz voor Ergrejfuung voon Maacht abttriennig siend. Veeterchen chat guute Gedeechtnies fier das. Kejner leebt fier iemmer, niecht ejnmal Veeterchen.

Wassili Fjodorowitsch? Sieht aus wie Unfaall?“





Kanonen statt Butter

26 03 2019

„… gegen mehrere Politiker der AfD-Führung ermittle. Die dabei im Raum stehenden Vorwürfe der illegalen Parteienfinanzierung nehme man bei der Staatsanwalt sehr…“

„… die einzige Möglichkeit, die finanziellen Mittel der Partei in standesgemäßer Höhe zu halten. Gauland habe einen Angriffskrieg zu diesem Zweck bisher immer ausgeschlossen, könne sich nach den jüngsten Angriffen der Justiz allerdings auch eine Änderung seiner…“

„… erst die Spender ausfindig machen müsse, bevor man von einem Gesetzesverstoß ausgehen könne. Maier kenne sich als Jurist gut aus mit der Strafprozessordnung und werde sich daher auch nicht an sie…“

„… damit entschuldigt habe, dass die meisten Parteimitglieder vornehmlich zur Sicherstellung der eigenen Bezüge in die Politik gegangen seien. Die Stückelung der Spendensummen sei für die Parteiführung ein notwendiges Übel gewesen, da die Schatzmeister größere Geldbeträge sonst reflexartig auf ihre privaten…“

„… habe die Partei keine Spendengelder bekommen, diese aber nach einer Wartezeit von wenigen Wochen sofort zurückgegeben und…“

„… es sich gar nicht um illegale Parteienfinanzierung handeln könne, da die AfD legal in den Reichstag gelangt sei. Meuthen kritisierte im Gegenzug die Altparteien, die nicht den Willen des deutschen Volkes, sondern nur im Auftrag von Migranten, Negern, Homosexuellen und anderen rassisch…“

„… lege die AfD großen Wert darauf, dass sie die anonymen Spenden viel schneller zurückgezahlt hätte, wenn diese tatsächlich nicht anonym, sondern von denen gespendet worden seien, die man wegen ihrer namentlichen Nennung als Spender als die tatsächlichen Spender der anonym gezahlten…“

„… reiche es der AfD vollkommen aus, als Partei Rechtsstaatlichkeit und Gesetzestreue zu fordern, solange sie selbst diese nicht auch noch in eine…“

„… sich eine Drittrolex habe kaufen müssen. Für Weidel sei dies ein Akt der Notwehr gewesen, da inzwischen jede Ausländerin aus einem minderwertigen Kulturkreis mit einer teuren…“

„… müsse man die Geldbeträge immer in Relation zu anderen sehen. Höcke betrachte die an die AfD gespendeten Summen als viel zu gering, als dass man damit den dringend notwendigen Staatsstreich unternehmen könne und wolle damit alle Verfahren wegen Geringfügigkeit sofort im…“

„… viele anonyme Personen behauptet hätten, die Alternative für Deutschland zu unterstützen. Storch sehe dies als Beweis, dass die Partei eine Stimme der schweigenden Mehrheit sei, die sich gegen das politische System der BRD GmbH in seiner von Gendergaga und linksfaschistischer Umvolkungsagenda mit allen Mitteln…“

„… es keine Beweise für eine Strafbarkeit von Spenden gebe, da diese auch aus Mildtätigkeit heraus gegeben worden sein könnten. Gauland sehe darin eine Verankerung der AfD im christlichen Abendland, die sich durch steuerliche Vorteile…“

„… die deutschen Tugenden bedroht seien. Höcke fordere im Falle eines Verbots von finanzieller Unterstützung die Rüstungsindustrie auf, nach dem Motto Kanonen statt Butter das Vaterland direkt durch Sachspenden vor dem drohenden Volkstod zu…“

„… die Steuerhinterziehungen von Gauland nicht in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Spendenaffäre stehe. Es sei jedoch denkbar, dass er seine einbehaltenen Beträge anonym an die…“

„… immerhin keine eigenen Scheinfirmen für die Umlenkung von Spendengeldern gegründet habe, wie dies von Storch stets unternehme, wenn sie ihre privaten Geldflüsse verschleiern wolle. Weidel betrachte dies als Beweis, dass keinerlei Fahrlässigkeit im Umgang mit den…“

„… es keine Rückschlüsse auf natürliche Personen gebe. Aus dem nationalsozialistischen Flügel gebe es daher die Gewissheit, dass es sich nicht um Mitglieder der Identitären…“

„… habe die AfD die Spenden ursprünglich nur zum Aufbau von Rücklagen angenommen. Juristen hätten vorab gewarnt, dass die Annahme der Gelder Grund zu hohen Strafzahlungen sein könnten, was die Partei ja erst auf den Gedanken gebracht habe, Rücklagen in Höhe von mindestens einer…“

„… dass es aber keinen Grund gebe, an der Verfassungstreue der AfD zu zweifeln. Da die Verfahren der Parteienfinanzierung jedoch nicht durch das Grundgesetz bestimmt seien, könne Maaßen hier keinen Konflikt mit der…“

„… keinen politischen Schaden für die AfD befürchte. Gauland wisse, dass die Partei nicht wegen ihrer gesetzestreuen Handlungen wegen gewählt würde, sondern wegen einer Schicht geistig stark zurückgebliebener Asozialer, die sich von…“

„… sich für Maaßen nicht die Frage stelle, ob die AfD mit einzelnen kriminellen Strukturen als Ganzes gegen die Verfassung verstoße. Ziel der politischen Auseinandersetzung müsse es für ihn im Gegenteil sein, dass zuerst das Grundgesetz abgeschafft werde und dann erst die…“





Märtyrer mit Maschinenpistolen

25 02 2019

„Mindestens ein Dutzend, gerne auch schwierige Fälle. Wir nehmen alles. Jeden Messermann, jede Terrorbraut, alles. Hauptsache, die hassen nichts so sehr wie Demokratie und Rechtsstaat und wollen Deutschland von der Landkarte radieren und so. Sonst haben wir nämlich echt ein Problem, so wie sich der Spendenskandal momentan entwickelt.

Bestimmt hat die Antifa unter der Federführung von Claudia Fatima Roth die Kohle auf Weidels Konto überwiesen, anders kann man sich das ja gar nicht vorstellen. Ich meine, die Frau ist ein dumme Dreckschlampe, das wissen alle in der Partei, aber die muss doch zehn Schwestern haben. So blöd ist doch keiner alleine.

Genau deshalb nehmen wir diese islamistischen Knalltüten ja auch wieder auf. Bürgschaft inklusive. Das sind deutsche Staatsbürger, auf die üblichen parteipolitischen Feinheiten können wir in diesem Fall keine Rücksicht nehmen. Ob das jetzt Neubürger sind, also Passbeschenkte, oder Mörder mit Migrationshintergrund, meine Güte, es sind halt Deutsche, das ist immer ein Privileg, und das muss man auch mal anerkennen. Die haben ihren Pass und den nimmt ihnen auch keiner weg, die reisen ganz normal mit gefälschten Papieren ein und sind dann erst mal ein paar Tage zu Gast in der Zentrale, oder wir bringen sie privat unter bei den Genossen in Thüringen. Da wird sich ja wohl irgendein Reichsbürger finden, der ein paar Freunden für die Zeit Unterschlupf gewährt.

Wenn Sie einen mit Erfahrung in Großprojekten haben, wären wir Ihnen sehr zu Dank verbunden. Die nächste Weihnachtsmarktsaison ist nicht mehr weit, und die Planung macht sich nicht von alleine. Technische und logistische Unterstützung kommt von der Polizei und aus der Bundeswehr – unsere eigenen Netzwerke, versteht sich. Wir dachten an eine Größenordnung von zehnmal Breitscheidplatz, gerne wieder in einem Oberzentrum, aber diesmal mit Splitterbomben. Richtig, das ginge dann eher in Richtung Oktoberfest, aber wenn ein paar Märtyrer mit Maschinenpistolen in die Menge ballern, wäre das ja auch nicht schlecht. Die Polizeikräfte sind dann vor Ort und können die Attentäter zeitnah ausschalten, Videomaterial machen wir selbst, da ist unsere Propagandaabteilung dran, und dann sind die nächsten Bundestagswahlen gegessen. Von den verdammten Spenden redet dann jedenfalls keine Sau mehr.

Todesstrafe? ach, das ist natürlich wieder nur so ein Gewäsch, um sich in der Systempresse wichtig zu machen. Da testen wir aus, ob man die Medien provozieren kann, und es hat dann ja auch einer reagiert. Aber die Todesstrafe für Deutsche, nur weil sie den Holocaust leugnen, Terroranschläge in Deutschland gegen den linken Mainstream planen und illegale Waffen einführen? Wenn das Syrer wären oder Libanesen, dann hätte man da ernsthaft darüber diskutieren können, aber doch nicht bei Deutschen. Das sind nun mal unsere Landsleute, die es als Widerstandskämpfer gegen den westlich-amerikanischen Imperialismus in die arabische Welt verschlagen hat, und dieses Heimatgefühl müssen sie eben auch ausleben dürfen.

Jetzt kommen Sie mir nicht mit Recht und Gesetz. Ich habe doch eben gerade erklärt, dass das Deutsche sind, Deutsche im Sinne dieser von der jüdisch finanzierten Besatzungsmacht diktierten Verfassung, die das Volk im eigenen Reichsgebiet auslöschen will. Wären das Ausländer, müssten sie sich natürlich an Recht und Gesetz halten, aber doch nicht als Deutsche. Wenn Sie als Deutscher eine Straftat begehen, beispielsweise gegen die innere Sicherheit oder irgendwelche Halbneger, die uns die Kanzlerdiktatorin ins Land geholt hat, damit sie das arische Erbgut vernichten, ist billigerweise immer zu prüfen, ob es sich nicht um nationale Notwehr handelt. Damit sind sämtliche juristischen Folgen für die Partei geklärt, wir haben da nichts zu befürchten. Sonst schreiben wir wieder irgendwas mit Gesinnungsjustiz und drohen den deutschen Amtsrichtern mit Lagerhaft, dann regt sich einer drei Tage lang auf, und dann ist wieder alles gut.

Wir könnten die Jungs ja nebenbei noch als Schutztruppe einsetzen. Seitdem die Leute da als Spender für die AfD angegeben wurden, fühlen sie sich öffentlich diffamiert als Handlanger einer nationalsozialistischen Organisation – gut, die haben es wenigstens kapiert, Weidel nicht. Das Dumme ist, ein paar von denen wollen sich rächen. Das hat auch Weidel kapiert. Und wenn die jetzt ihre Beziehungen spielen lassen, könnte es sehr gut sein, dass die Frau Bekanntschaft mit einem russischen Regenschirm macht. Oder mit einem deutschen Kantholz. Da sind Messermänner im Gefolge nicht ganz unpraktisch. Machthungrig, skrupellos und gewaltbereit. Genau wie unsere Pferdefresse aus der Schweiz.

Ansonsten gilt unsere Standardantwort, wir haben von nichts gewusst. Das bezieht sich jetzt nicht nur auf die Parteispenden, klar? Wir sind in der Opferrolle, das ziehen wir jetzt durch. Wenn es aufkippt, ach Gottchen, das dürfte auch kein Problem mehr sein. Dann schieben wir eben Weidel nach Afghanistan ab.“