Lochfraß

10 05 2021

„Was macht Sie so sicher, dass noch jemand die Unionsparteien wählt?“ „Das war schon immer so.“ „Und das macht Sie so sicher, dass noch jemand die Unionsparteien wählt?“ „Ja. Weil das schon immer so war.“

„Haben Sie nicht auch die Befürchtung, dass ein Großteil der Wähler inzwischen tot sein könnte?“ „Die Regierung hat sich doch für die Priorisierung bei der Impfung stark gemacht.“ „Haben Sie nicht die Befürchtung, dass ein Großteil der Wähler, für die sich die Union angeblich stark gemacht hat, Kinder und Enkel hat, für die sich die Regierung nicht interessiert hat?“ „Das sind ja überwiegend linke Milieus, die für uns gar nicht mehr in Frage kommen.“ „Das sind also Wählerschichten, die die Union einfach aufgibt, weil sie ihnen nichts mehr zu bieten hat?“ „Wir wollen als Partei wieder die Antworten auf die Zukunftsfragen geben.“ „Was macht Sie sicher, dass Sie die Zukunftsfragen dieser Generation überhaupt verstehen?“ „Das sind die Fragen, die uns vielfach gestellt werden und auf die man nur eine Antwort haben kann, wenn man nicht redet, sondern auch handeln will.“ „Abgesehen davon, dass Wollen hier nicht ausreicht, warum ist die Union denn dann gegen Wohnungsnot und bezahlbare Mieten und eine umweltgerechte Verkehrspolitik in städtischen Ballungsräumen?“ „Das ist uns ein Anliegen und wir werden uns dafür einsetzen, dass wir das nach der Wahl so schnell wie möglich mit der Wirtschaft in Angriff nehmen.“ „Und die Infrastruktur der ländlichen Bereiche, die Lohngefüge insbesondere in den systemrelevanten Berufen, was macht uns sicher, dass Sie das auch in Angriff nehmen werden?“ „Wir fordern von der Politik ein Jahrzehnt der Innovationen, damit die deutsche Wirtschaft wieder erfolgreich wird.“ „Abgesehen davon, dass es nicht um die Wirtschaft geht und man als Kanzler nicht fordert – falls man nicht wieder Reden mit Handeln verwechselt – hatte die Union gerade sechzehn Jahre Zeit, alles das umzusetzen, was sie da gerade vom Himmel verspricht.“ „Die Mehrheit traut uns aber gerade die Wirtschaftsnähe zu.“

„Was macht Sie denn so sicher, dass die Union überhaupt gebraucht wird im politischen Gefüge der Bundesrepublik?“ „Es muss doch eine Partei der Mitte geben.“ „Warum muss das die Union sein?“ „Das war immer die Union, das kann sich nicht einfach so ändern.“ „Und wenn sich die Mitte ändert?“ „Die kann sich nicht ändern, weil es ja die Mitte ist.“ „Und wenn sich die Union nun ändert?“ „Dann muss die Mitte sich eben auch ändern, sonst wäre es nicht die Mitte, weil die immer zur Union gehört.“ „Und wenn sich die Mitte bereits so erkennbar von der Union wegbewegt hat, muss sie sich dann auch wieder in Richtung Union bewegen?“ „Natürlich, sonst wäre es ja nicht die Mitte.“ „Was ist denn die Mitte, die sich bewegen muss?“ „Das ist der ganze linksgrüne Mainstream, der Deutschland gefährdet.“ „Das bedeutet, die Mehrheit ist linksgrün.“ „Und sie gefährdet den Bestand der deutschen Wirtschaft.“ „Das bedeutet also, dass eine Mehrheit, die linksgrün ist, gegen ihre Überzeugung die Union wählen sollte, damit die Definition der Union als Mitte nicht gefährdet wird?“ „Wir wollen Deutschland retten!“ „Dann heißt das also, die Rettung Deutschlands besteht für die Union darin, eine demokratisch legitimierte Mehrheit für linksgrüne Parteien für sich selbst zu beanspruchen, weil sonst die bisher benutzte Definition von Mitte nicht mehr passt.“ „Das ist linksgrüne Propaganda!“

„Wenn die Mehrheit der Gesellschaft sich gegen die aktuelle Politik wendet, wer muss sich dann ändern: Politik oder Gesellschaft?“ „Die Politik muss die Mitte überzeugen, also wir, weil wir die Politik der Mitte machen.“ „Was macht Sie sicher, dass es diesen Teil der Gesellschaft, der die Union noch wählen soll, überhaupt gibt?“ „Er liegt in der Mitte.“ „Das heißt, Sie wissen nur, wo er liegt, aber nicht, ob er überhaupt existiert?“ „Wir müssen dafür sorgen, dass die politische Mitte erkennt, dass sie bei der Union ihre politische Heimat findet.“ „Das heißt, die Mitte existiert nicht, hat aber ihre politische Heimat bei der Union?“ „Sie muss doch irgendwo ihre politische Heimat haben!“ „Und wenn es sie gar nicht mehr gibt?“ „Wie soll denn die politische Mitte plötzlich verwunden sein?“ „Sagen Sie es mir. Lochfraß?“ „Wir wollen gegen diese linksgrüne Mitte kämpfen!“ „Ja, das glaubt man der Union sofort.“ „Und dann geben wir ihnen eine politische Heimat!“

„Und das Aufstiegsversprechen?“ „Welches Aufstiegsversprechen?“ „Das implizite Versprechen der demokratischen Gesellschaft, dass man es mit der nötigen Leistungsbereitschaft schafft, sich in Wirtschaft und Gesellschaft den Aufstieg selbst zu erarbeiten.“ „Das gibt es immer noch, Sie müssen nur zur Mitte gehören und in die Union kommen, dann können wir Ihnen schon helfen.“ „Also immer noch ausschließlich Förderung aus dem eigenen Sumpf, der jede Erneuerung der Partei verhindert.“ „Aber gerade in einer Zeit, in der wir so viele große Fragen haben, brauchen wir doch auch jemanden, der die Antworten weiß.“ „Was macht Sie so sicher, dass es für alle komplexen Fragen eine einfache Antwort gibt?“ „Die anderen haben die Antworten jedenfalls nicht.“ „Und was sind dann die Antworten?“





Die Zukunft beginnt jetzt

29 04 2021

„Die Zukunftsfähigkeit ist ein entscheidender Teil von Markus Söders Politik. Deshalb hat er sich früh entschlossen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit in seine Agenda zu integrieren, und das passt gut zu einer Partnerschaft mit den Grünen auf Bundesebene. Außerdem muss man als Christsozialer natürlich in den jungen Milieus der progressiven Bevölkerung präsent bleiben, aber das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Sie dürfen das nicht als Anbiederung verstehen, Markus Söder ist nun mal ein Politiker mit einem gut funktionierenden Gespür für Menschen, denen er Verantwortung zutraut und die er für geeignet hält, hohe Staatsämter auszuüben. Wenn er sich für jemanden ausspricht, dann meint er das ernst und kann sich da eine konstruktive und zielführende Zusammenarbeit zum Wohle des ganzen Volkes gut vorstellen. Genau deshalb begrüßt er ja auch die Kandidatur von Annalena Baerbock.

Wie gesagt, Zukunft spielt hier eine große Rolle. Für Markus Söder ist es deshalb auch relativ egal, wer unter ihm gerade Kanzlerkandidat der Union ist. Er hat sich für einen progressiveren Ansatz von Bundespolitik entschieden und wird das auch bis zur Wahl deutlich kommunizieren. Das wird dem Anspruch der Union auch gerecht, ein Ergebnis von mindestens dreißig Prozent zu erzielen – sollte das nicht der Fall sein, müsste man natürlich dann noch mal überlegen, ob der Kanzlerkandidat wirklich für die Zukunftsziele der Union geeignet ist. Wenn nicht, dann kann man die Personaldebatte ja noch einmal neu beginnen, Markus Söder jedenfalls ist dazu gerne bereit.

Aber so weit muss es auch gar nicht kommen, denn wenn wir uns die Ziele seiner Regierung mal ansehen – jetzt nur mal rein theoretisch, er ist ja nicht der Kanzlerkandidat der Union – dann ist da zum Beispiel die paritätische Besetzung der Ämter mit Frauen und Männern vorgesehen, und für ihn muss ein Bundeskabinett die Realität der Migration abbilden. Das ist mit den derzeitigen Anwärtern auf das Kanzleramt nicht zu machen, am wenigsten mit Armin Laschet. Aber sehen Sie, Markus Söder ist zukunftsorientiert, er sieht schon eine Chance für die Union, wenn man nach der Wahl Armin Laschet als Kanzlerkandidat ablöst. Oder möglicherweise schon vor der Wahl. Die Zukunft beginnt ja jetzt, das machen sich manche politischen Vertreter nicht so ganz klar. Und da ist es doch gut, wenn man die Verantwortung einem überlässt, der das begreift.

Denn man muss sich mal überlegen, warum so viele Menschen, gerade die jüngeren, plötzlich grün wählen. Armin Laschet hat auch nur zehn Jahre gebraucht, um festzustellen, dass auf einmal alle über den Klimawandel reden. Markus Söder war sogar noch ein bisschen schneller, der hat als erster in der CDU gemerkt, dass der plumpe Populismus von Alexander Dobrindt gegen die Grünen und ihre Umweltschutzziele vor allem eins ist: plumper Populismus. So ein Nachdenktempo haben Sie in der Union sonst nur in Ausnahmesituationen, wenn zum Beispiel Armin Laschet sich neue Namen für irgendeinen Lockdown einfallen lässt. Das ist jetzt ein bisschen ungewöhnlich – ein Politiker kriegt etwas mit, und dann reagiert er nicht nur, er will sogar etwas unternehmen – und das passt auch gar nicht ins politische Profil der Union, aber wenn er nun mal sieht, dass die Grünen das tatsächlich so machen können und auch noch Erfolg damit haben, integriert Markus Söder das in sein zukunftsfähiges Programm. Damit ist er sogar dann noch politisch anschlussfähig, wenn sich irgendwann die Wähler gegen andere populistische Kräfte wie die FDP oder die AfD entscheiden.

Mit den richtigen Entscheidungen und richtigen politischen Kalkül könnte es ja durchaus so sein, dass die Grünen sich an die Union annähern, und dann wäre mittelfristig eine Koalition mit ihnen möglich, die Markus Söder als Wunschkandidat der Naturschützer anführt. Dazu muss man eben auch strategisch denken können, und das kann Markus Söder mit seinen Zukunftsplänen jetzt schon in die Wege leiten. Deshalb hat er jetzt ja schon eine neue Kandidatur als außerordentlich unwahrscheinlich bezeichnet, und Sie wissen, was das für Markus Söder bedeutet: er geht davon aus, dass Annalena Baerbock ein bisschen länger im Amt bleibt, denn mal ehrlich, können Sie sich Armin Laschet als Bundeskanzler vorstellen?

Dieser Realismus, mit dem Markus Söder seine Zukunftsvisionen gleichzeitig wieder politisch als durchführbar und glaubwürdig macht, diese Art ist es, die ihn langfristig für die Union unverzichtbar macht. So einen Regenerationsprozess, wie ihn die Partei nun durchlaufen muss, den kann man nur mit einer klaren Vorstellung von Zukunft planen und durchführen. Wenn das bedeutet, dass die Union in viel mehr Strukturen nachhaltig und modern wird, mehr wagt, mehr auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und deren Lebenswirklichkeit als Basis für ein tragfähiges Programm nimmt, dann ist das doch eine großartige Perspektive. Ist es nicht durchaus vorstellbar, dass in der Union jetzt mehr junge Menschen sich an Markus Söder als Vorbild für eine gute Zukunft der Partei orientieren, dass auch junge Menschen erst in die Partei eintreten, um sich für Deutschland und die Zukunft zu engagieren, weil sie diese Hingabe, dieses Commitment als Ansporn sehen?

Okay, Markus Söder findet auch, dass Armin Laschet eine gottverdammte Arschgeige ist, die sich den Absturz in die endgültige Bedeutungslosigkeit mehr als verdient hat. Aber das hat doch nichts mit Politik zu tun, oder?“





Krisenmanager

27 04 2021

„Das wissen wir aus absolut sicherer Quelle, ja. Sofort nach der Wahl werden die Grünen die Kirche verstaatlichen, aber die wird dann sowieso islamisiert, weil das in der multikulturellen BRD ab sofort gesetzlich vorgeschrieben ist. Außerdem werden die Einfamilienhäuser abgerissen, außer Sie nehmen pro Quadratmeter einen Flüchtling auf.

Politische Aufklärung gehört bei einer wichtigen Richtungs-, was sage ich: bei einer Schicksalswahl gehört die einfach dazu. Die Wähler müssen doch vorher wissen, was sie bekommen, wenn sie die wählen, die sie nicht wählen sollen, damit sie das auch nicht bekommen. Wenn wir das erst mal so weit durchgekriegt haben, dann können wir immer noch mit unserer eigenen Politik anfangen, ob es die Leute jetzt interessiert oder nicht.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Das ist richtig, Ihre Steuern werden unter einer linksextremistischen Bundesregierung mindestens verzehnfacht. Natürlich auch unter einem SPD-Kanzler – linksextremistisch, ich sagte es ja schon. Sie haben keine hohen Steuern? Das wird sich unter der SPD sofort ändern, die sind für Sozialismus. Das bedeutet, dass alle an allem teilhaben sollen, also Steuern, Abgaben, Niedergang des Landes in eine von Ausländern überflutete Diktatur. Also nie SPD wählen, wenn Sie die Grünen verhindern wollen. Immer nur die richtigen Parteien.

Angst war schon immer ein ganz wichtiges Instrument im Unionswahlkampf. Seit dem Krieg, den unsere ehemaligen Parteigenossen über dieses Land gebracht hatten, haben wir das Volk immerzu gewarnt: die anderen wollen den Krieg. Das hat so gut wie jedes Mal funktioniert. Wenn Sie sich die durchschnittliche Intelligenz der Deutschen mal bei Licht betrachten, dann sollte Sie das nicht wundern. Zum Marschieren braucht man halt kein Hirn.

Das Problem ist, wir haben jetzt selbst Angst, dass es existenziell werden könnte. Es ist nicht so angenehm, wenn man die Zahlen sieht und erleben muss, dass von Woche zu Woche die Zustimmung sinkt. Es fehlt die Grundlage einer erfolgreichen Unionspolitik, es fehlen uns die nötigen Mandate. Mehrheit, gut und schön, aber die Leute müssen ja alle irgendwie versorgt werden. Sonst setzt sich doch keiner mehr in den Bundestag.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Als erstes werden Sie freitags kontrolliert, und wenn die Beamten der Geheimpolizei in Ihrem Haushalt auch nur ein Molekül Fleisch finden, werden Sie auf der Flucht erschossen. Sollte sich das wiederholen, kommen Sie ins Umerziehungslager, wo Sie die Segnungen der vegetarischen Ernährung gründlich kennenlernen dürfen. Wir rechnen damit, dass Ihnen der Bundesumweltpropagandaminister persönlich das Schnitzel verbietet. Spargel können Sie sich dann sowieso nicht mehr leisten, weil die osteuropäischen Erntehelfer unbefristete Verträge mit einem Stundenlohn von fünfzig Euro kriegen, und den Spargel verschenkt die Regierung dann an afrikanische Waisenkinder. So haben Sie das gute Gefühl, dass Sie Ihre Schuldkomplexe als deutscher Staatsbürger jeden Tag voll ausleben dürfen. Ist das nicht großartig?

Wir sind schon die besseren Krisenmanager, das wissen die Leute schon. Wir brauchen halt nur eine Krise dazu, und wenn die irgendwann abflaut oder wenn die Wähler plötzlich das rein subjektive Gefühl entwickeln, dass es besser wird – Obacht. Der Deutsche neigt da zu extremen Handlungen. Das ist erst mal nicht schlecht, wenn man es im richtigen Kontext instrumentalisieren kann, aber es bedarf der Führung. Wenn eine linke Regierung den Bürgern glaubhaft machen kann, dass sich die Verbesserung der Lebensumstände auf ihr Handeln zurückführen lässt – also das der Regierung – dann haben wir den Salat. Solche Regierungen werden am Ende wiedergewählt. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, wir haben nicht nur noch eine Kanzlerin, sondern die ist dann auch noch grün, also Rosa Luxemburg mit Pinkeltaste, dann sehnen sich die Leute bald die DDR wieder her, damit sie mal ein bisschen Freiheit erleben können.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Das ist so nicht vollständig, auch bei einer grünen Kanzlerin müssen Sie natürlich rund um die Uhr rote Socken tragen. Ob es einem linken Kanzler grüne Socken vorgeschrieben sind, wissen wir noch nicht, aber da es sich um zwei Verbotsparteien handelt, gehen wir davon aus, dass Sie immer eins von beiden Gesetzen übertreten und damit dauernd bestraft werden. Gehen Sie vorsichtshalber vom Schlimmsten aus, Sie werden arbeitslos und dann in Marxismus-Leninismus geschult. Ziemlich sicher in Moskau. Es tut uns furchtbar leid, aber so sind nun mal die Regeln im Koalitionsvertrag. Wir wollten es auch erst nicht glauben, aber es steht wörtlich so drin. Sie können uns vertrauen, wir würden das mit Ihnen niemals machen. Wir haben von Marxismus ja überhaupt keine Ahnung.

Wir müssen allerdings ein bisschen aufpassen. Wenn die Wähler plötzlich so eine Angst vor dem quasi unausweichlichen Linksruck kriegen, dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und auswandern wollen, oder noch schlimmer: wenn die uns dann gar nicht mehr wählen, weil es ja sowieso zu spät ist, dann war das hier alles umsonst. Dann gehen wir baden, Deutschland versinkt in schuldenfinanziertem Wohlstand, der Letzte macht das Licht aus. Mit denen koalieren? Ja, das wäre natürlich möglich. Aber jetzt mit denen Regierungsverantwortung, ganz ehrlich – davor haben wir am meisten Angst.“





Nächste Runde

14 04 2021

„Das hat sie gesagt?“ „Ich konnte es auch erst nicht glauben.“ „Die Partei hat auch irgendwie langsam reagiert.“ „Schockstarre.“ „Verständlich.“ „Dabei hat doch jeder irgendwie damit gerechnet.“ „Also ich nicht.“ „Aber in der Partei.“ „Naja, die hatten sich vermutlich eh alle schon abgeschrieben.“ „Was aber nicht besser wird.“ „Falls Merkel überhaupt noch mal gewählt wird.“

„Die Hauptsache ist doch, dass sie es noch mal machen will.“ „Das sorgt jetzt allerdings auch für eine Menge Verschwörungstheorien.“ „Von wegen Merkel-Diktatur?“ „Die ersten aus der Werte-Union behaupten ja schon, sie hätte die ganze Pandemie nur inszeniert, damit sie Kanzlerin bleiben kann.“ „Wie erklären die, dass Laschet zwischendurch als Kanzlerkandidat aufgebaut wurde?“ „Das sind bloß Verschwörungstheorien, die muss man nicht groß erklären.“ „Stimmt auch wieder.“ „Dafür zittern jetzt aber ein paar Minister, ob sie in der nächsten Regierung überhaupt noch etwas zu melden haben.“ „So viel Auswahl an Idioten hat sie ja nicht mehr.“ „Wenn sie mit den Grünen koaliert, braucht sie auch nicht mehr so viele.“

„Kam von Laschet schon irgendeine Reaktion?“ „Der war überrascht, aber nicht wirklich empört.“ „Wahrscheinlich muss er auch erst nachdenken, was er dazu meint.“ „Auf jeden Fall muss er jetzt keinen Job annehmen, dem er geistig nicht gewachsen ist.“ „Das heißt, er zieht sich ins Privatleben zurück?“ „Dann müsste auch der Parteivorsitz neu geregelt werden.“ „Das ist doch jetzt auch egal.“ „Nehmen die Brinkhaus oder Spahn?“ „Wie gesagt, das ist jetzt auch nicht mehr wichtig.“ „Merkel wird das eh wurst sein, wer unter ihr Vorsitzender wird.“ „Hat sie denn nicht gesagt, dass sie den Vorsitz auch wieder übernehmen könnte?“ „Ich habe nichts davon gehört.“ „Naja, wäre auch ein bisschen überraschend gewesen.“

„Die Bevölkerung steht jedenfalls hinter ihr.“ „Das ist interessant, da die Politik ausnahmsweise mal etwas macht, was von der Bevölkerung nicht abgelehnt wird.“ „Man muss gerecht sein, sie hat in ihrer bisherigen Regierungszeit die eine oder andere Sache gemacht, die auch von der Bevölkerung mitgetragen wurde.“ „Wenn man gerecht ist, dann geschah das eine oder andere allerdings eher aus Versehen.“ „Der Atomausstieg?“ „Den hätten wir einfacher haben können, wenn sie gar nicht erst daran herumgepfuscht hätte.“ „In der Hinsicht sind die CDU-Kanzler vermutlich alle gleich – wenn sie gar nichts machen, ist ihre Bilanz nicht sehr viel schlechter.“ „Das beschreibt den Regierungsstil der bisherigen Unionskanzler schon recht gut.“

„Allerdings muss auch klar sein, unter Merkel wird nichts besser.“ „Kommt immer darauf an, wie lange die Pandemie noch dauert.“ „Wenn wir in etwa einem Jahr mit dem Gröbsten durch sein sollten, kann sie den Rest wieder aussitzen.“ „Das kennen die Deutschen schon.“ „Vielleicht machen wir dann wirklich ein Jahrzehnt der Innovationen.“ „Das kann sie auch ihrem Nachfolger überlassen.“ „Stimmt eigentlich, und wenn sie so weiter regiert, wie sie das bisher getan hat, dann braucht der auch zehn Jahre zum Aufräumen.“

„International dürfte das auch keine große Veränderung mit sich bringen.“ „Die meisten der amtierenden Regierungschefs kennen sie ja schon.“ „Die meisten kennen sowieso nichts anderes als sie.“ „Gut, dann ist der Schaden größtenteils schon eingetreten und kann irgendwie reguliert werden.“ „Andererseits könnte sie die ganzen Knalltüten, die da in der EU herumfuhrwerken, auch irgendwie an die Leine nehmen.“ „Das schafft man nicht in vier Jahren.“ „Nicht einmal sie?“ „Nein.“ „Schade.“ „Wenigstens wird das Verhältnis zu Russland und Amerika dann ein bisschen entspannter, als wenn jemand wie Laschet…“ „Ich möchte mir das nicht vorstellen.“ „Sie könnte Putin ja mal zeigen, wie man das mit der dauerhaften Regierung wirklich hinkriegt.“ „Sie macht es aber demokratisch.“ „Das kann Putin ja auch so aussehen lassen, wenn er will.“ „Stimmt auch wieder.“

„Für die Wirtschaft wäre es sicher auch ein sehr positives Signal.“ „Die Autoindustrie müsste sich nicht an einen neuen Ansprechpartner gewöhnen.“ „Falls die nicht wieder zum Wirtschaftsminister gehen.“ „Der macht ja meist auch nichts anderes als sie.“ „Aber von ihr weiß man, was man als Konzern oder Branchenverband erwarten kann.“ „Bestimmt sind die auch ein bisschen enttäuscht gewesen, als sie damals ihren Rückzug angekündigt hat.“ „Mit 67 noch mal irgendwo in den Vorstand, das macht man ja auch nicht.“ „Wobei es für die Quote schon ganz praktisch gewesen wäre, wenn sie in einem Dutzend Firmen die Alibifrau gemacht hätte.“ „Mit Bestechung kannte sie sich aber gar nicht so aus.“ „Da hat sie dann ihre Ministranten geschickt.“ „Ist ja auch verständlich, das ist einfach kein guter Stil.“

„Und wenn sie nicht gewählt wird?“ „Von den Deutschen?“ „Im Bundestag.“ „Das trauen die sich gar nicht.“ „Nur mal theoretisch: die CDU erholt sich, gewinnt die Wahl als stärkste Partei, und dann kommen die ganzen beleidigten Leberwürste, die sie jetzt schon gegen sich aufgebracht hat, und lassen sie im Bundestag durchfallen.“ „Damit wäre die Chance vertan, nach dieser katastrophalen Performance aus Korruptionskrise und Versagen in der Pandemie noch mal vier Jahre zu regieren.“ „Egal. Was würde sie machen, wenn die CDU sie hängen lassen würde?“ „Da mache ich mir keine Sorgen, das schafft sie schon. Die SPD würde sie schon nehmen.“





Menschen für Markus

1 04 2021

„… vor einer Zerreißprobe stehe. Die ersten CDU-Abgeordneten des Deutschen Bundestages hätten sich für Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen und die…“

„… noch nicht zur Kenntnis genommen habe. Laschet werde die Anfragen der Presse erst dann wieder kommentieren, wenn er von der Mehrheit der Basismitglieder in der…“

„… vor allem eine Persönlichkeitswahl sei, die den Nachfolger der Bundeskanzlerin bestimmen werde. Da Laschet über gar keine verfüge, könne sich die rheinland-pfälzische CDU auch nicht für einen…“

„… sich keine klaren Präferenzen gebildet hätten. Andererseits sei es den Grünen auch völlig egal, wer als Zweitplatzierter bei der Wahl zum…“

„… auf die Frage mit Stimme voll und ganz zu, Stimme zu oder Stimme eher zu geantwortet hätten. Nur 1,2% hätten sich neutral verhalten, 0,3% würden auf eine Kanzlerkandidatur trotzdem mit…“

„… verbitte sich Laschet jede Kritik an seiner Fähigkeit, als Nachfahre Karls des Großen die Regierung des Deutschen Reichs zu übernehmen. Sofort nach seiner Inthronisation werde er allen Zweiflern ihre gotteslästerlichen…“

„… als einzige Gegenstimme die Kritik von IM Seehofer gehört worden sei. Dieser halte es zwar für legitim, dass Preußen von einem bayerischen Kanzler regiert werde, könne aber keinen Regenten, der nicht als mischblütiger Franke oder im…“

„… habe sich auch die SPD gefragt, ob die Union ein verbrieftes Recht auf die Regierung besitze. Daher unterstütze Scholz die Pläne der CSU durchaus sehr und wünsche dem bisherigen Kandidatenkandidaten einen möglichst…“

„… als linkslinker Klassenzerstörer angesehen werden müsse. Wer den Retter der Wirtschaft an die moskauhörigen Bayernsozialisten verrate, verdiene einen sofortigen Parteiausschluss. Ziemiak sei…“

„… eine Schnellumfrage unter sämtlichen in Berlin anzutreffenden Abgeordneten durchgeführt habe, um die Chancen des Christsozialen zu eruieren. Gemäß Allensbach würden 87% der CDU-Parlamentarier den CSU-Chef gar nicht kennen, dies aber auch nicht für einen Hinderungsgrund halten, ihn in einer offiziellen…“

„… berichte der Landesverband NRW, dass bereits mehrere tausend ältere Damen in beigen Mänteln mit der Flugschrift Menschen für Markus durch normale Wohngebiete gehen würden, in denen sonst Küchenbauer und…“

„… ohnehin nicht verstehe, wie man einen pädophilen Schwerstalkoholiker für ein Staatsamt handeln könne. Merz wolle sich nicht mehr mit der Angelegenheit befassen und werde erst nach dem Suizid von…“

„… die Wechselstimmung sich noch nicht recht abzeichne, da zahlreiche CDU-Abgeordnete ihre Mandate bis zur Wahl beibehalten müssten, um die vertraglich vereinbarten Prozente an die Partei für Geschäfte mit Industriekonzernen in der…“

„… es keinen Bonus auf die Ergebnisse geben werde. Klöckner habe daraufhin ihre Teilnahme an der Tagung mit sofortiger Wirkung…“

„… sich die Wahl eines FDP-Kanzlers durch eine CDU-gestützte AfD-Mehrheit anbiete. Kubicki werde dies nicht nur organisieren, sondern auch durch exzellent gespielte Überraschung im…“

„… eine kleine Minderheit in der CDU sich für die Fortführung der Kanzlerschaft von Merkel ausgesprochen habe, immer vorausgesetzt, sie sei in der Lage, die CDU-Ministerpräsidentinnen und ihre männlich erscheinenden Kollegen aus der Partei zu vertreiben. Unter den Präsidiumsmitglieder habe sich jedoch spontan Widerstand gegen etwaige Demokratieübertreibungsmodelle innerhalb der…“

„… sich für mehr Teilhabe ausgesprochen hätten. Zwar sei die an der AfD orientierte Gruppe lediglich an einer Minimierung der Pflichten für Abgeordnete interessiert, um möglichst hohe Nebenverdienste generieren zu können, ihr Anliegen sei aber eine in der Fraktion durchaus verständnisvoll diskutierte…“

„… Söder damit gedroht habe, seine ohnehin noch nicht erklärte Absicht zur Kandidatur als Bundeskanzler abschlägig zu bescheiden. Nach Beobachtung im Konrad-Adenauer-Haus sei dies eine Bedrohung, die allerdings ausschließlich auf die Christdemokraten und ihre…“

„… zu ersten Annäherungen bereit sei. Laschet wolle das Amt des Regierungschefs übernehmen, wenn er dafür keinen Verkehrsminister aus der…“

„… schwinde das Vertrauen der CDU in die Linkspartei, nach dem Wahlsieg die Steuersätze für wirtschaftsrelevante Clankriminelle deutlich zu reduzieren. Daher sei eine Unterstützung der Opposition im Falle der Nominierung von Armin Laschet auch eine kaum mit dem Markt zu regelnde…“

„… nicht weiter damit beschäftigt habe. Merkel wünsche jedem Kandidaten die größtmögliche Chance auf ein körperliches Überleben in der…“





Modellregion

30 03 2021

„… als künftiger Bundeskanzler zur Verfügung stehe. Laschet sehe die Wahl zwar als nicht mehr notwendig, um sich der liebenden Verehrung des deutschen Volkes zu versichern, er werde aber alles tun, um die beste Regierung, die die Deutschen…“

„… jetzt noch nicht auf eine Koalitionsaussage festlegen lassen wolle. Mit ansteigender Temperatur rechne die CDU aber damit, dass sich die absolute Mehrheit wieder erreichen lasse, so dass keine…“

„… werteorientierte Politik weiterhin im Fokus der Union stehe. Generalsekretär Ziemiak habe angekündigt, er werde von allen Parteiämtern zurücktreten, wenn er es nicht verhindern könne, dass die Grünen die Scharia und eine allgemeine Zwangsislamisierung in Deutschland…“

„… mehr Wirtschaftskompetenz als die vom Kommunismus geprägte Merkel-CDU besitze. So habe Laschet vorgeschlagen, statt einer Fortführung des Kurzarbeitergeldes einfach eine Absenkung der Löhne auf das Niveau dieses Betrages zu ermöglichen, der bei Vollzeitjobs gleichzeitig eine erhebliche Steigerung auf den Märkten und im…“

„… bestehe unter den Mitgliedern des aktuellen Bundeskabinetts ein breiter Konsens, für mehr Kontinuität alle unionsgeführten Ressorts einfach mit den bisherigen Amtsinhabern zu besetzen. Die eingesparten Beträge könne man den Ministern direkt als steuerfreie Boni auf…“

„… warne Ziemiak davor, dass der linke Flügel der ohnehin an Moskau orientierten SPD offen für eine Zusammenarbeit mit der Antifa sei. Die Union dürfe aber keine sprunghaften Änderungen in der politischen Ausrichtung des Landes dulden und werde den Antifaschismus immer mit erbitterten…“

„… unbedingt erhalten bleibe. Ein gemeinsames Bekenntnis mit der CSU zur deutschen Bratwurst werde alle Pläne der Grünen, den Zwangskonsum veganer Lebensmittel bereits im Kindesalter zu verordnen, bereits im Keim…“

„… dass die CDU gegen sämtliche Widerstände der linksgerichteten Kräfte Änderungen wie den Mindestlohn und die Ehe für alle eingeführt habe. Laschet werde dieselbe soziale Verantwortung für alle Bürger in einer unionsgeführten…“

„… dass die Ministerpräsidenten der Union den Vorstoß unterstützen würden, ihre Bundesländer sofort nach der Regierungsübernahme in eine Modellregion zu überführen, in der keine vom Bund erlassenen Gesetze mehr Geltung besäßen. Die Zustimmung von bis zu 100 Prozent der Wähler sei theoretisch nicht auszuschließen, was als sicheres Zeichen für einen Sieg des…“

„… müsse der Technologiestandort erheblich verbessert und für die Automobilindustrie als Schlüsselbranche optimiert werden. Laschet sehe in der Abschaffung von Rad- und Fußwegen eine notwendige Abkehr vom Umweltextremismus der letzten Regierungen, die zum Niedergang der…“

„… die Kampagne vorgestellt habe. Zwar sei bei den Christsozialen der Slogan Das Land steckt in der Scheiße – Weiter so! nicht ganz unumstritten, man behalte sich aber vor, für Bayern eine individuelle Lösung zu…“

„… für Transparenz sorge. Der Vorschlag, die arbeitsfähigen Erwerbslosen verpflichtend in der Intensivpflege zu beschäftigen, sei zwar für die von seinem Sohn gegründete Zeitarbeitsfirma sehr lukrativ, außer einer Anschubfinanzierung und einer regelmäßigen Provisionszahlung sehe Laschet keine marktverzerrenden…“

„… alles verhindern werde, dass die Grünen die entschädigungslose Zwangsumwandlung sämtlicher Einfamilienhäuser in Scheinasylantenheime vor dem Bundesverfassungsgericht als notwendige Strafe für den Holocaust durchboxen würden. Dies sei für Ziemiak klar antisemitisch und müsse für Politikerinnen wie Claudia Fatima Roth in ihrem fanatischen Rassismus gegen Weiße sofort eine…“

„… werde im Falle eines Wahlsieges sofort die tägliche Veröffentlichung der Statistiken des RKI eingestellt. Laschet nerve es langsam, dass jeder ehemalige Student das Konsumklima zerstören könne, ohne dass das gesunde Volksempfinden ihn mit einer angemessenen…“

„… habe er in der Talkshow Habeck als ‚linke Intellektuellensau‘ bezeichnet, die ‚angetreten sei, um Deutschen das Schnitzel als Kriegsverbrechen zu verbieten‘. Ziemiak sehe diese Äußerung als von der Meinungsfreiheit gedeckt, da er damit nicht der Ansicht einer Regierung widerspreche, schon gar nicht einer, der er selbst nach der Wahl als…“

„… aber nicht als Zensur verstehe. Laschets Verständnis des Bundeskanzlers sei das eines für alle wichtigen Dinge zuständigen Landesvaters, der aber unabhängig entscheiden könne, was wichtig und was eher nicht ganz so…“

„… keine politischen Gemeinsamkeiten mit der AfD auf Bundesebene sehe. Das heiße allerdings nicht, dass es nicht teilweise zu programmatischen Überschneidungen komme, aus denen sich auf lange Sicht politischen Gemeinsamkeiten für…“

„… den als ARD und ZDF bekannten linken Staatsfunk nicht abschaffen, aber reformieren werde. Die CDU plane eine gründliche ideologische Säuberung der ökoterroristischen Sender, die nur noch der staatlichen Lenkung unterstehen und keine Hetzpropaganda mehr auf ihren…“

„… noch viel Zeit bleibe. Söder werde in einer der folgenden Regierungskoalitionen seine Arbeit als Klimakanzler aufnehmen und wünsche der CDU bis dahin einen möglichst schmerzlosen…“





Stabile Ergebnisse

22 03 2021

„… nach der Auszählung von etwa einem Zehntel der Stimmen nur knapp über zwölf Prozent liege. Damit sei die Union nach aktuellem Stand nicht mehr in der Lage, die Bundesregierung zu…“

„… dass es sich um eine statistische Verzerrung handle, die Laschet lange vor dem Wahlsonntag prognostiziert und mathematisch erklärt habe. Da die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler sich per Briefwahl entschlossen habe, ihn als Retter der deutschen Nation in der tiefsten Krise seit Karl dem Großen an die Spitze des Volkes zu setzen, würden durch die restlichen Stimmen eine überwältigende Mehrheit für die…“

„… in mehreren großen Städten sogar zu SPD-Ergebnissen wie zu Brandts Zeiten gereicht habe. Es sei aus einer Vielzahl an Wahlkreisen berichtet worden, dass seit 1949 konstant unionsdominierte Bezirke vollständig an den…“

„… dass der Bürger nach einen langen, harten Lockdown mit bis zu dreitausend Corona-Toten am Tag nun wieder frohgemut die Chance auf ein schönes Sonntagserlebnis genutzt hätten, das Laschet in der Ministerpräsidentenkonferenz mit größter Entschiedenheit habe durchsetzen können. Ein Briefwahlanteil von neunzig Prozent sei sicher nur eine von bolschewistischen Sendern wie ARD oder ZDF ausgedachter Grund, um von der wie zu erwarten schlechten Rechercheleistung der…“

„… und weiterhin falle. Während die sich stabilisierenden Trends die Grünen als eindeutigen Sieger der Bundestagswahl sähen, sacke die Union auf derzeit 10,6% ab, womit sie nach SPD, FDP und Linken nur noch ganz knapp vor der…“

„… werde die Mehrheit die guten Taten des künftigen Kanzlers sicher nur aus Angst vor einer Fortsetzung des Merkel-Regimes missverstanden haben, so dass sich die Stimmabgabe im Wahllokal auf etwa acht bis neun…“

„… stabile Ergebnisse in den meisten Kreisen hervorgebracht habe. Söder bedauere den Verlust der absoluten Mehrheit in manchen langjährigen Hochburgen der Christsozialen, sehe sich aber auch als Regierungsschef gestärkt, seinen Kurs mit den politischen Partnern im Freistaat weiterhin zu…“

„… die Stimmabgabe per Briefwahl von den linksgrünen Staatsmedien nur deshalb so aggressiv propagiert worden sei, um die politische Agenda der sowjethörigen Parteien für eine Neuauflage der DDR vorzubereiten. Laschet werde aber weiterhin für Freiheit und Wirtschaft auf dem Boden des…“

„… nicht mehr zu halten seien. Ein einstelliges Ergebnis für die Union könne daher schon aus arithmetischen Gründen gar nicht mehr…“

„… aus denen die Stimme des Wählers spreche. Die Deutschen hätten der CDU den klaren Auftrag zur Regierungsbildung gegeben, auch wenn die aktuellen Zahlen nur für eine Minderheitsregierung unter Duldung aller staatsfeindlicher Kräfte des ökostalinistischen…“

„… noch zu überraschenden Stimmzuwächsen komme. So könne eine komfortable Mehrheit für Grün-Rot bereits zum jetzigen Zeitpunkt als sicher gelten, ohne dass die vereinzelten Einbrüche der SPD auf Werte unter 30% in den süddeutschen…“

„… eine Reform des Wahlrechts angekündigt habe. Gleich nach der Wahl zum Kanzler werde Laschet die Bundestagswahlen so umorganisieren, dass die Bevorzugung großer Parteien, die nicht dem Volke dienen würden, ausgeschlossen werden müsse, um die wahren Interessen des…“

„… sich bei etwa sieben Prozent festige. Da noch etwa ein Drittel der Stimmen ausgezählt werden müssten, könne allerdings noch keine verbindliche Aussage über den Verbleib der Union im…“

„… nicht dem Volkswillen entsprechen könnten, wenn diese bereits mehrere Wochen vor der Wahl abgesandt worden seien. Laschet sehe nun das Recht auf seiner Seite, die Bundestagswahl als staatsfeindliche Boykotthetze gegen die einzige legitime Rettungs- und Regierungspartei für ungültig erklären und sich selbst als Sieger zu…“

„… laut Analyse der Forschungsgruppe Wahlen nicht allein zu einer politisch motivierten Willensbildung geführt habe. Eine deutliche Abneigung der Wähler gegen den CDU-Kandidaten habe sich frühzeitig auf die…“

„… sofort gestoppt werden müsse. Laschet habe den Einsatz der Bundeswehr im Innern angedroht, wenn die Auszählung der Stimmen weiterhin…“

„… nicht gesichert sei. Zwar stehe die Union derzeit noch bei 5,3%, man könne allerdings davon ausgehen, dass es diesmal Stammwähler, so wie sie bisher die Ergebnisse fast aller Wahlen maßgeblich beeinflusst hätten, überhaupt nicht mehr…“

„… für einen gemeingefährlichen Spinner halte, mit dem er sicher nicht in Koalitionsverhandlungen treten werde, da Laschet in seinem Umfeld eine toxische Wirkung ausübe, die nichts als Schäden hinterlasse. Meuthen wolle außerdem…“

„… zum Führer und Bundeskanzler ausgerufen habe. Laschet habe sich mit wenigen Getreuen wie Streeck, Reichelt und Spahn in den Kelleranlagen unter dem Reichstagsgebäude eingeschlossen und drohe mit einer Vernichtung Deutschlands, die aber bis Weihnachten definitiv abgeschlossen und…“

„… drei Stimmen die Überschreitung der Fünf-Prozent-Hürde bewirkt hätten. Merz stelle sich als neuer CDU-Chef, Fraktionsführer, Wirtschafts- und Außenminister in Personalunion sowie Vizekanzler in einer Koalition mit den Grünen zur Verfügung, die auch mit einem Ergebnis von 52,6% nicht ohne die Expertise eines Politikers arbeiten könnten, dessen Erfolge aus der Verbundenheit mit dem…“





Stellvertreterkrieg

23 02 2021

„Das ist nicht Ihr Ernst!?“ „Doch.“ „Das ist doch aber verfassungsrechtlich gar nicht möglich!“ „Hat das die Union je interessiert?“ „Das wird doch nie im Leben funktionieren!“ „Ein Grund mehr, es zu versuchen, oder?“ „Söder und Laschet, das wäre…“ „Endlich mal eine echte Doppelspitze.“

„Das wäre die vorweggenommene Spaltung der Bundesrepublik.“ „Ich will Ihnen nicht unbedingt widersprechen.“ „Die Leute wissen doch jetzt schon nicht, wen sie wählen sollen!“ „Die Leute wissen eher nicht, wen sie nicht wählen sollen, und dieses Modell löst das Problem sofort.“ „Das heißt, wenn ich Söder nicht abkann, wähle ich Laschet?“ „So ähnlich.“ „Das heißt doch letztlich nur: wenn ich den wähle, kriege ich auch die ganze Scheiße, die ich nicht will.“ „Das dürfte im politischen Geschäft schon länger bekannt sein, und meines Wissen ist das nicht unbedingt auf die Union beschränkt.“ „Und wie stellen Sie sich die Regierung vor, sollen die beiden Kanzler dann immer Streichhölzchen ziehen, wer da etwas entscheiden darf?“ „Nun, sie müssen sich schon ein bisschen kompromissbereit zeigen.“ „Was ja zu den Kernkompetenzen von Söder und Laschet zählt.“

„Schauen Sie, wenn es wirklich zur Koalition mit den Grünen kommen sollte, muss der Kanzler auch eine Menge Zugeständnisse machen.“ „Aber das können Sie doch gar nicht vergleichen!“ „Ja, es wird natürlich dann keine inhaltlichen Rivalitäten mehr geben.“ „Weil die Grünen sich der Union unterordnen?“ „Auch, aber die Kanzler werden sich weniger wegen inhaltlicher Konflikte streiten.“ „Mit den Grünen würde Söder vermutlich schnell seinen Frieden machen.“ „Mit Laschet auch, immer vorausgesetzt, der hält seine Klappe.“ „Also nie.“ „Aber das wäre mal ein realpolitischer Vorschlag, der die Interessen der ganzen Bevölkerung so weit wie möglich berücksichtigt.“ „Naja, wer auf einen Macher steht, der pragmatische Entscheidungen trifft und sich als Krisenmanager volksnah in Szene setzt, kriegt halt Söder.“ „Der Rest kriegt Laschet.“

„Und wer wäre bei den beiden Vizekanzler?“ „Das ist doch kein politisches Amt.“ „Das heißt, sie vertreten sich gegenseitig?“ „Das wäre denkbar.“ „Als gegenseitige Stellvertreter?“ „Ja.“ „Und wenn die sich zanken, haben wir Stellvertreterkrieg?“ „Jetzt sehen Sie mal nicht gleich so viele Probleme, es hat doch auch seine guten Seiten.“ „Nämlich?“ „Der Unterhaltungswert ist doch viel größer.“ „Und was ist mit den großen Herausforderungen für die hart arbeitenden Menschen da draußen im Land?“ „Glauben Sie ernsthaft, irgendein anderer Kanzler würde in vier Jahren auch nur ein einziges Problem in Angriff nehmen?“ „Stimmt auch wieder.“

„Aber jetzt stellen Sie sich mal vor, die CDU…“ „Das müsste man dann natürlich ändern, weil die beiden Parteien nicht getrennt voneinander in den Wahlkampf gehen.“ „Also nicht CDU und CSU nach Ländern getrennt?“ „Eine Union, die dann im gesamten Bundesgebiet antritt.“ „Aber stellen Sie sich trotzdem mal vor, diese Union würde nicht die absolute Mehrheit bekommen und müsste mit den Grünen koalieren.“ „Das ist ausgeschlossen.“ „Dass die Union die absolute Mehrheit verfehlt?“ „Dass diese Union mit den Grünen regiert.“ „Wie soll denn sonst die Regierung zustande kommen?“ „Wie immer. Die SPD macht das wie vor vier Jahren, wenn die Union es nicht gerissen kriegt, wedeln die mit dem Schwanz.“ „Aber das wäre ja ein ewiger Krisenherd, in dem keine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann.“ „Also ungefähr das, was wir jetzt schon haben.“

„Wirft Söder dann nicht irgendwann hin, wenn er nicht mehr alleine regieren kann?“ „Denken Sie daran, Laschet war immer für eine Teamlösung.“ „Naja, aber erstens für die CDU, zweitens mit Spahn, und drittens so, dass andere arbeiten und er seine Rübe in die Kameras hält.“ „Ich glaube kaum, dass das anders gekommen wäre als jetzt.“ „Sie meinen, Laschet hätte auch da nur die zweite Geige gespielt.“ „Höchstens.“ „Dann hätte er vermutlich irgendwann das Handtuchgeworfen.“ „Das sind doch erst mal keine schlechten Aussichten, oder?“

„Und wer vertritt dann die Bundesrepublik im Außenverhältnis?“ „Wer gerade dran ist.“ „Das heißt, die müssen dann doch knobeln?“ „Das würde vermutlich Söder übernehmen, der arbeitet ja quasi schon im Ausland.“ „Und Laschet wäre als Kanzler auch etwas sehr peinlich.“ „Für Staatsbesuche kann man den schon nehmen.“ „Können Sie sich den im Élysée vorstellen?“ „Also nur für Staatsbesuche bei uns.“ „Ach so.“ „Wenn wir ausländischen Gästen diese Knalltüte vor die Nase stellen, dann denken die sofort, Deutschland ist ein bisschen doof, aber harmlos.“ „Und für Amerikaner?“ „Die haben den Unterschied zwischen Bayern und Deutschland eh noch nicht kapiert, da würde ich jetzt nicht mehr dran rühren.“

„Und wer wäre da die Frau?“ „Wieso die Frau?“ „Einer muss doch die Frau sein, das ist doch immer so in einer Doppelspitze.“ „Wer hat Ihnen denn den Bären aufgebunden?“ „Die Grünen machen das, die Linke, mittlerweile auch die SPD, da kann die CDU doch auch mal eine Frau mit in die Doppelspitze nehmen.“ „Das würde nie funktionieren.“ „Weil es in der Union nicht genug Frauen gibt?“ „Das nun nicht gerade.“ „Ich weiß es nicht, vermutlich wird von der Leyen als Bundespräsidentin entsorgt.“

„Also ich bin jetzt überzeugt, wir brauchen eine Teamlösung für Deutschland.“ „Sehr gut.“ „Und das klappt auch tatsächlich?“ „Aber sicher doch!“ „Gut, ich verlasse mich darauf!“ „Hallo, Berlin? Ich bin’s, ich wollte nur sagen: es hat etwas gedauert, aber einen Wähler haben wir schon mal.“





Feindliche Übernahme

10 11 2020

„… es ein hartes Rennen zwischen Union und Grünen werde, bei dem es auf jede einzelne Stimme ankomme. Da sich jedoch ein Wahlsieg der CDU abzeichne, werde eine Koalition unter Friedrich Merz als neuem Bundeskanzler nicht…“

„… zuletzt in der Parteizentrale gesehen worden sei. Merkel habe noch im Laufe des Nachmittags mit mehreren scheidenden Bundesministern die…“

„… fast hundert Wahlkreise ausgezählt werden müssten, die pandemiebedingt durch einen erhöhten Anteil an Briefwahlstimmen erst im Laufe des…“

„… hätten Journalisten bei der Vorbereitung der ersten Statements die Bundeskanzlerin nicht mehr angetroffen. Mitarbeiter aus dem Kanzleramt sowie aus der CDU-Fraktion hätten übereinstimmend ausgesagt, dass sie nicht wüssten, wo sich Angela Merkel zum derzeitigen…“

„… sich absolut siegesgewiss gezeigt habe. Als Kandidat der gehobenen Mitte könne Merz sich seinen Koalitionspartner selbstverständlich ohne fremde Einmischung aussuchen und geruhe dies zu gegebener Zeit der Journaille in einem…“

„… dass Laschet vor Pressevertretern eine Mitteilung angekündigt habe. In seinem zweiminütigen Statement sei jedoch nur zum Ausdruck gekommen, dass er auch nicht wisse, wie die Lage sei, wie sie sich derzeit entwickle oder…“

„… sofort nach Schließung der Wahllokale im Konrad-Adenauer-Haus erwartet werde, um den Sieg der Union zu verkünden. Alle Abweichungen könnten nicht geduldet werden und seien nicht…“

„… weise Merz jede Schuld von sich. Er sei im Fall eines plötzlichen Unfalls selbstverständlich auch vor einem amtlichen Endergebnis bereit, die Geschäfte eines Regierungschefs zu übernehmen, der diesen Namen auch…“

„… in der Privatwohnung nicht angetroffen habe. Der Haushalt weise zwar keine Spuren eines Kampfes oder einer überstürzten Flucht auf, eine Entführung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, da sich das Diensttelefon noch im…“

„… sich Merz nicht überrascht gezeigt hätten. Die Wahl des Nachfolgers im Bundestag sei erst nach den Koalitionsverhandlungen, dazu sei die Kanzlerin jedoch nicht mehr erforderlich und werde von ihm zuvor auch weder konsultiert noch…“

„… sich noch einmal um mehrere tausend Stimmen verschieben könne, da in Baden-Württemberg eine große Anzahl an Wechselwählern zu den Grünen gegangen seien. Habeck werde noch nicht als Kanzler gehandelt, es sei aber sehr sicher, dass er zu den Favoriten um den…“

„… müsse man statt eines Interviews mit der Kanzlerin nun ein Brennpunkt Spezial senden, in dem ausführlich erklärt werde, dass man kein Interview mit der Bundeskanzlerin senden könne und daher nun ein…“

„… habe sich eine Taxifahrerin erinnert, in den Nachmittagsstunden eine Frau im Hosenanzug in Richtung Hauptbahnhof gefahren zu haben. Die Personenbeschreibung decke sich weitgehend mit den polizeilichen…“

„… die internationale Presse nachgefragt habe. Es werde spekuliert, dass Merkel ihre Konversion zur Sozialdemokratie vornehme, um die endgültige Zerstörung der CDU aus der Opposition heraus zu…“

„… gebe es zur Stunde keine Forderungen. Das Bundeskriminalamt habe keine Hinweise auf eine Straftat gefunden und gehe daher von einem freiwilligen…“

„… spreche Gauland von Volksverrat. Die von jüdischem Kriegskapital gekaufte Lügenkanzlerin lasse Deutschland im Augenblick einer historischen Wende alleine mit einem designierten Nachfolger, der alle rechtskonservativ-faschistischen Kräfte durch Assimilation von ihrer Verpflichtung zum nationalen Widerstand abhalte und den…“

„… ob die Grünen die Wahl unter diesen Umständen überhaupt anerkennen dürften. Lindner wisse aber auch, dass die Partei eine Ökodiktatur errichten und den Verzehr von Schnitzel mit dem Tode bestrafen wolle, daher werde er sich in den kommenden Jahren als außerparlamentarische…“

„… gegen zwanzig Uhr in München, Krefeld, Bad Salzuflen, Potsdam, Bangkok und Frankfurt an der Oder gesehen worden sei. Alle Zeugen hätten ausgesagt, dass es sich bei der betreffenden Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die…“

„… in kleinen Scheinen in einem Papierkorb im Bezirk Moabit ablegen solle. Merkel werde nach der Übergabe wieder auf freien Fuß gesetzt. Das auf Briefpapier der CDU-Fraktion verfasste Schreiben sei vom LKA Berlin sofort als relativ plumpe…“

„… das Ergebnis nicht abwarten wolle. Der CDU sei es zwar nicht mehr möglich, stärkste Kraft im Bundestag zu werden, ihr Kandidat wolle aber gemäß seiner deutschen Leitkultur mit entschlossenem…“

„… hätten die Abgeordneten keine Straftat vortäuschen wollen. Es sei ihnen jedoch wesentlich einfacher erschienen, durch die eine fingierte Entführung Merkels Verschwinden parteiintern zu…“

„… sich in einem Gartenhaus in der Uckermark aufhalte, wo sie Dokumente des Geheimdienstes auswerte. Die Kanzlerin lasse derzeit umfangreiche Razzien bei BlackRock sowie in zahlreichen anderen geschäftlichen und privaten…“

„… spurlos verschwunden sei. Vorsorglich sei eine Sperrung des Luftraums über dem Sauerland angeordnet worden, falls sich Merz etwa in die Vereinigten Staaten von…“





Irrwisch

25 05 2017

„… sehr hart daran arbeiten werde, ein Wahlprogramm vorzustellen, das die Inhalte einer neuen sozialdemokratischen Politik für die…“

„… die Inhalte der Agenda 2010 ausnahmslos auf den Prüfstand stellen wolle. Da die Generalsekretärin angekündigt habe, dass daraus keinerlei inhaltliche Änderung der Parteiarbeit resultieren werde, habe das Präsidium mit einer unverhohlenen…“

„… vor allem die soziale Gerechtigkeit als dominantes Thema ausmache, das die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land umtreibe und in ihren existenziellen Sorgen und Nöten angreife. Schulz sehe dies bereits bei der Union in ausreichendem Maß bearbeitet und wolle daher seinen Wahlkampf auf einen ganz anderen…“

„… die letzten Landtagswahlen möglicherweise nur verloren habe, weil sich die Partei zu sehr auf bundespolitische Themen fokussiert habe. Die SPD wolle stattdessen im Bundestagswahlkampf ihre Position ganz auf die hart arbeitenden…“

„… 76 Prozent geantwortet hätten, sie könnten die Sozialdemokraten derzeit nicht mit sozialer Gerechtigkeit in Verbindung bringen. Der Kanzler der Kandidaten habe dies zum Anlass genommen, einen neuen Aufbruch zu verkünden; eine überwältigende Mehrheit der Wähler sei der Meinung, man könne der SPD auch Themen zutrauen, die nichts mit ihren klassischen…“

„… eine Mitgliederbefragung ansetzen wolle, um festzustellen, welche Themen sich nicht für die bundespolitische…“

„… stehe die Partei nicht unter Druck. Sie könne sich im Gegensatz zu anderen Parteien auf noch nicht abgearbeitete Programmpunkte aus dem späten 19. Jahrhundert beziehen und genieße daher unter den politischen Mitbewerbern eine große…“

„… sich die SPD dagegen entschieden habe, die Inhalte ihres Programms vor der Wahl bekannt zu geben, um nicht von anderen Parteien inhaltlich…“

„… wolle Schwesig die Familienförderung der Sozialdemokratie nicht aus den Augen verlieren. Schon jetzt, so die designierte Arbeitsministerin, werde ein Großteil der Familien großzügig gefördert, auch wenn der Hartz-IV-Bezug immer noch eine große Last für die steuerfinanzierte…“

„… die Reaktionsgeschwindigkeit der SPD nur wegen des Parteialters so gering sei. Man rechne frühestens um die Weihnachtszeit mit einem…“

„… immerhin Projekte wie ‚Ehe für alle‘, ‚Mietpreisbremse‘ oder ‚Rückkehr zur Vollbeschäftigung‘ im Sinne der Koalition…“

„… tatsächlich ein Programm existiere. Es sei zwar noch von keinem gelesen worden, führende Mitglieder der Sozialdemokraten seien sich jedoch sicher, dass wenigstens ein Exemplar des…“

„… mit der Wahlankündigung auch politische Kritiker integrieren wolle. Zunächst habe die SPD den Wunsch, ihre potenziellen Regierungspartner aus dem turbokapitalistischen Lager durch ein entgegenkommendes…“

„… erste Beobachter das Manuskript als Irrwisch bezeichnet hätten. Die Parteizentrale sei sich sicher, dass die Erfolge der Bundestagswahlen unter Steinmeier, Steinbrück und…“

„… die rostrote Mappe mit der Aufschrift 2017 in einer Sitzung des Koalitionsausschusses unter dem Tisch weitergereicht worden sei. Oppermann habe dieses weder dementieren noch…“

„… das Kernprogramm ganz auf den Kandidaten Schulz zugeschnitten werde. Die SPD habe sich diese Aussage verbeten, man werde nicht mit derart inhaltsleeren…“

„… wieder aus dem Willy-Brandt-Haus abgerückt seien. Das Räumkommando habe in der Zentrale nicht den erhofften sozialen Sprengstoff in Form einer…“

„… auf 35-Stunden-Woche, Mindestlohn und Frauenwahlrecht beschränken wolle. Alle anderen Errungenschaften der sozialdemokratischen Arbeit befänden sich auf dem Prüfstand und müssten sich einer klaren…“

„… ein Rentenkonzept in der Programmvorlage vorkämen. Nach Aussage des regierungsnahen Flügels seien weder ein Konzept noch die Beschäftigung mit Renten in der…“

„… man auch die Annexion Lummerlands oder die Einführung von Hammer und Sichel als neues Bundeswappen versprechen könne. Da Oppermann mit einer Koalition unter Unionsführung rechne, sei ein Wahlprogramm so überflüssig wie eine…“

„… seien Bundestagsthemen eher eine Gefahr, im politischen Tagesgeschäft abgewertet zu werden. Schulz wolle daher bis zum Herbst noch ca. zehn Milliarden Wählerinnen und Wähler kennenlernen, um sich damit proportional zum…“

„… sich der Markenkern der Sozialdemokraten vor allem in deren sozialpolitischer Reichweite zeige. So zeige die parteiinterne Hoffnung, dass die Deutschen wieder hart arbeiten müssten, um überhaupt einen…“