Führungsstärke

20 07 2021

„Da hat er sich bestimmt nur versprochen. Vor der Wahl kann das in den besten Parteien passieren, nicht wahr, das nennt sich Wahlversprechen. Nein, Sie müssen jetzt nicht lachen. In der SPD lachen wir auch schon lange nicht mehr über ihn.

Das kommt daher, dass in allen anderen Parteien der Vorsitzende gleichzeitig auch Spitzenkandidat ist. Nur bei den Grünen halt nicht, da ist es dann ja eine Spitzenkandidatin geworden, weshalb unser Vorsitzender, der ja auch eine Vorsitzende neben sich hat, nicht wahr, weshalb er dann meint, dass es nicht geht, wenn man mit einer Frau, vielmehr unter einer Frau regiert wird. Das haben wir jetzt in den letzten 16 Jahren dreimal gemacht, zuletzt haben wir es auch erfolgreich abgelehnt, weil es absolut nicht den Vorstellungen der Basis entsprach, und da hat dann die Führung der Partei ihre Führungsstärke gezeigt, und dann haben wir es doch gemacht, weil die Vorsitzende der anderen Partei, die damals auch Spitzenkandidatin war, es sonst gar nicht geschafft hätte mit der Regierung. Aber das passiert uns nicht noch einmal, darauf können Sie Gift nehmen.

Das mit der Basis war übrigens auch schon bei der Wahl des Spitzenkandidaten schwierig. Wenn es nach denen gegangen wäre, wäre er ja schon nicht der Spitzenkandidat geworden, weil er schon nicht Vorsitzender werden sollte – da hat die Basis dann sehr deutlich Führungsstärke gezeigt, nicht wahr, aber halt von unten. Und das sollte uns auch nicht noch einmal passieren, deshalb haben wir dann den Spitzenkandidaten einfach mal machen lassen, das heißt, Spitzenkandidat war er da ja noch gar nicht, aber er wurde dann Spitzenkandidat wegen seiner Führungsstärke. Das war auch kein leichter Prozess, ein kurzer vielleicht, und was jetzt aus der Partei wird, das müssen wir dann mal sehen. Jedenfalls ist immer noch alles drin, und deshalb wollen wir auch unbedingt regieren, sonst beteiligen wir uns gar nicht mehr an einer Regierung.

Mein Gott, Walter-Borjans – also ich würde das jetzt nicht direkt als Führungsstärke bezeichnen, weder das eine noch das andere, aber er ist eben der Vorsitzende, einer der Vorsitzenden, und das ist so geplant, dass er auf keinen Fall mit den Grünen in eine Regierungskoalition eintreten würde, weil er weiß, die Wähler wollen einfach keine Frau mehr, darum liegen die Grünen mit der Spitzenkandidatin ja auch so weit vor uns. Oder vielleicht liegen die auch bald wieder hinter uns, das weiß man ja alles nicht, jedenfalls ist der Vorsitzende da ganz klar, dass er sagt, die Grünen werden ja sowieso alle von enttäuschten Sozialdemokraten gewählt, da können wir die Stimmen auch gleich für uns beanspruchen. Grün-Rot wird mit uns nicht gehen, das ist schon mal abgehakt. Wer so viel Führungsstärke hat wie der Vorsitzende, der braucht sich gar nicht mehr als Spitzenkandidat in den Vordergrund zu spielen, der kann so einen Koalitionswunsch von den Grünen ganz entschieden ablehnen, und das erzeugt dann letztlich den Eindruck von Führungsstärke.

Ich sagte: den Eindruck von Führungsstärke, nicht: Führungsstärke. Sie müssen schon auch noch mal zuhören, sonst verstehen Sie das alles nicht so richtig und wählen am Ende noch das Falsche.

Deshalb haben wir auch eine Koalition mit den Linken kategorisch ausgeschlossen, nicht wahr, das ist für uns absolut unmöglich. Mit denen kann man einfach nicht koalieren, was man auch schon daran sieht, dass es auf Bundesebene noch niemals eine Partei gegeben hat, die mit denen koaliert hat. Wir sind ja gewarnt, das ist noch nicht so lang her, da haben die in Thüringen den Ministerpräsidenten gestellt, und wer bestimmt da plötzlich den Sieger?Nazis. Also das können wir als Nachfahren einer sozialistischen Partei nicht mehr tolerieren, und darum tolerieren wir auch keine Linken mehr auf Bundesebene. Nicht einmal dann, wenn wir sie als Minderheit in einer Minderheitenregierung oder als Minderheit in einer Mehrheitsregierung tolerieren müssten – das würde unsere Führungsstärke glatt in Frage stellen. Wir können uns doch nicht unter den linken Mainstream unterordnen, das haben wir in unter dieser Vorsitzenden schon genug getan.

Nein, ich rede nicht von der Vorsitzenden der SPD, auch nicht von der ehemaligen, die hätten wir ja nicht mal zur Spitzenkandidatin machen können. Man muss ja auch mal realistisch bleiben.

Natürlich kann das am Wahlabend wieder ganz anders aussehen, da sind wir dann sicher total gegen eine Regierung mit der Union, wenn wir als Juniorpartner mitmachen müssten, eventuell hinter einer erstarkten FDP. Unser Vorsitzender würde das nie machen, freiwillig schon gar nicht, eventuell aber unter Zwang, weil es für uns immer nur um Deutschland ging – beim Spitzenkandidaten kann man sich da nicht sicher sein. Wenn man eine Sache nicht für die Partei tun kann und sie dann doch tut, aber für Deutschland, das ist wahre Führungsstärke!Und ich möchte nicht wissen, ob es in den anderen Parteien Spitzenkandidaten gibt, die letztlich zu allem bereit wären, wenn sie sehen würden, dass es bei dieser Wahl eben nicht um die Partei geht.

Selbstverständlich würden wir unter diesem Spitzenkandidaten in einer Großen Koalition als Juniorpartner den Kanzler der Union mitwählen, aber der braucht das ja auch. Sehen Sie sich den Mann doch mal an: ganz knapp zum Vorsitzenden gewählt, er hat nicht einmal eine andere Vorsitzende neben sich, und Sie wollen doch dieses Gehampel nicht ernsthaft als Führungsstärke bezeichnen? Der, der sich mit Müh und Not gegen einen viel besseren Kontrahenten durchgesetzt hat? Führen oder nichts, damit waren wir schon immer erfolgreich. Und mal ehrlich, dafür braucht man die SPD, nicht wahr?“





Nicht mehr vermittelbar

6 07 2021

„… auch von führenden Unionspolitikern scharf kritisiert worden sei. Der Kanzlerkandidat sei für die Aufgabe als Regierungschef nicht geeignet, wenn er nicht einmal in der Lage sei, seine eigene Partei für einen vernünftigen…“

„… aber nur auf demokratische Weise geregelt werde. Laschet habe nach längerem Nachdenken erklärt, dass er sich selbst auf demokratische Weise für den einzigen geeigneten Kandidaten der…“

„… halte auch Maaßen am CDU-Chef fest. Der Wechsel eines Kandidaten kurz vor der wichtigsten Wahl seit 1933 könne nur durch eine von jüdischem Kapital finanzierte Revolution linkslinker…“

„… notwendig sei, da Laschet beim Verlassen des Ministerpräsidentenamtes auch der Verlust der parlamentarischen Indemnität drohe, was angesichts der staatsanwaltschaftlichen Ermittlung in mehreren Fällen von Unterschlagung und Steuerhinterziehung die Wahl zum Bundeskanzler erschwere. Das CDU-Präsidium zeige sich für neue Verhandlungen mit der bayerischen Schwesterpartei daher wieder…“

„… stehe Söder jetzt für eine Übernahme der Spitzenkandidatur nicht mehr zur Verfügung, da er sich um seine Aufgabe als Ministerpräsident zu kümmern habe. Er wünsche seinem ehemaligen Kontrahenten einige angenehme Wochen im Amt, bevor dieser sich an der Realität gründlich den…“

„… vertraue Laschet auf die Umfrage, die die CDU-Basis durchführen werde. Er rechne fest mit einem überragenden Sieg, der seine politischen Positionen nochmals auf eine…“

„… sei das Rechtsverständnis des jetzigen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen in zahlreichen Fällen klar verfassungswidrig. Auch der Wirtschaftsflügel halte ihn für nicht geeignet, die kommende Bundesregierung anzuführen, da der Ruf Deutschlands als zunehmend undemokratischer Staat negative Einflüsse auf Investoren aus…“

„… sich nur drei Prozent der Mitglieder für Laschet als geeigneten Kandidaten ausgesprochen hätten. Der Parteichef sehe darin einen von den Grünen und fremdländischen Geheimdiensten inszenierten Wahlbetrug, bei dem Zehntausende von Briefkästen mit nicht nachweisbaren Strahlen beschossen worden seien. Er erkenne das Ergebnis nicht an und halte weiterhin an seiner…“

„… das Management geschlossen zurücktrete. Mit den von persönlichen Beleidigungen und Lügen geprägten Äußerungen des Kandidaten sei kein Erfolg versprechender Wahlkampf für die Union mehr zu führen, weshalb sich eine sofortige…“

„… fürchte das Präsidium, dass Kompromat in nicht mehr handhabbarer Menge über ausländische Kanäle an die deutschen Medien geliefert werde, mit denen der Kandidat Laschet der bürgerlichen Mitte nicht mehr vermittelbar sei. Es sei noch nicht zu spät für eine deutliche und klar entschlossene…“

„… habe Merz für den Fall eines vorzeitigen Scheitern der Regierung Laschet angeboten, als Kanzler und Führer sämtlicher Bundesministerien die deutsche Nation gegen den…“

„… ein Großteil der Bundestagsfraktion den Parteiausschluss von Maaßen fordere. Wie das ARD-Hauptstadtstudio berichte, würden zahlreiche Abgeordnete von der Haltung des Vorsitzenden abhängig machen, ob in diesem Zusammenhang auch gegen ihn ein…“

„… habe Söder in einem Sommerinterview über seine politischen Pläne gesprochen. Er wolle nach der erfolgreichen Zeit als Ministerpräsident des Freistaates gemeinsam mit seinen Parteifreunden das Fernziel seines großen Vorbildes Franz Josef Strauß verwirklichen und die Christlich-Soziale Union auf ganz Deutschland ausdehnen, um in den künftigen Bundestagswahlkämpfen kein bestenfalls fünftklassiges Personal in den…“

„… sich der Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Industrie gegen eine Kanzlerschaft von Laschet ausgesprochen habe. Das öffentliche Auftragswesen werde bei einem Regierungschef, der auch an guten Tagen nicht an die intellektuelle Leistung eines Grundschülers heranreiche, nicht in erforderlichem Maße zu…“

„… dass sich Söder einen Wechsel nach Berlin gut vorstellen könne. Voraussetzung sei, dass er nach seiner Zeit als CSU-Chef die Wahl das Amt des Bundespräsidenten der…“

„… durchgestochen worden sei. Das Layout der BILD-Titelseite mit der Schlagzeile EINEN TAG NACH DER TAT GRINST DIE DRECKSAU SCHON WIEDER sei ohne einen bestimmten Anlass entworfen worden, um flexibel auf die Anforderungen von Verlag und…“

„… drohe Ziemiak jedem Parteimitglied, das im Wahlkampf über Inhalte sprechen wolle, den sofortigen Parteiausschluss an. Wer sich mit linkem Populismus wie der Forderung nach einem CDU-Wahlprogramm gegen den nächsten Bundeskanzler stelle, der werde die volle Härte der deutschen…“

„… habe Laschet gedroht, dass er im Falle einer erfolglosen Kanzlerwahl im Bundestag die Höhe der Nebeneinkünfte für alle Abgeordneten der…“

„… ihn nie gemocht, weshalb er eine künftige Zusammenarbeit ausschließe. Lindner sei als…“

„… sich mit einer Strumpfhose zu strangulieren versucht habe. Da es sich um Kinderbekleidung gehandelt habe, könne man ein Versehen oder eine unsachgemäße Anwendung beim Anziehen so gut wie ausschließen. Der CDU-Vorsitzende befinde sich derzeit in der…“

„… sich um eine Falschmeldung handle. Die Grünen seien keinesfalls daran interessiert, Habeck zum Spitzenkandidaten zu küren und würden auch weiterhin mit Baerbock als der einzigen…“





Argumentationsmuster

10 06 2021

„… auf scharfen Widerstand stoße. Mit der Ankündigung, den Benzinpreis um 16 Eurocent zu erhöhen, habe sich Baerbock nach Aussage des CDU-Kanzlerkandidaten als wirtschaftspolitische Vollidiotin geoutet, die Deutschland absichtlich in den endgültigen…“

„… aus der deutschen Automobilindustrie noch keine Pläne für das Zwei-Liter-Auto gebe. Das im Jahr 1989 geforderte Niedrigenergiefahrzeug sei auf dem deutschen Markt nicht absetzbar, da Kunden noch einen hohen Verbrauch bevorzugen würden, was sich in der Produktpalette der führenden…“

„… den Tatsachen entspreche. Auch mit den Stimmen der Union sei eine Verteuerung des Kraftstoffs um 16 Cent längst beschlossen worden, die aber laut Laschet nicht so gut wie die von den Grünen geplanten Preiserhöhungen wirke und daher die deutsche Wirtschaft nachhaltig…“

„… auch durch das Urteil aus Karlsruhe von jeder künftigen Bundesregierung umgesetzt werden müsse. Scheuer bestreite dies, das Grundgesetz habe ihn in seiner bisherigen politischen Laufbahn noch nie besonders…“

„… werde Millionen von Berufspendlern stark belasten. Laschet habe zwar zur Kenntnis genommen, dass die Grünen die Einnahmen aus der Schadstoffauflage an die Verbraucher ausschütten wollten, er werde dies aber im CDU-Wahlkampf nicht berücksichtigen, da er noch nicht wisse, was im Programm der Union über die…“

„… sich nicht zu Presseanfragen geäußert habe. Plasberg sei an die Grünen herangetreten, um in Erfahrung zu bringen, wie lange das erste Auto mit Windantrieb noch auf sich warten lasse. Es sei für die Öffentlichkeit inzwischen ersichtlich, dass sich Baerbock mit Themen wie Technik und Verkehr gar nicht auskenne, weshalb sie in ARD-Talkshows auch künftig nicht mehr als…“

„… keine Beanstandung gefunden habe. Der Deutsche Presserat halte die Schlagzeile WER KNALLT DIESE KOMMUNISTENHURE AB? für kontrovers formuliert, könne aber nur aufgrund der Nähe zu einem ganzseitigen Foto von Baerbock nicht erkennen, dass es sich um eine Aufforderung des Springer-Konzerns zur…“

„… sehe auch Scholz die Problematik. Er lehne eine Verteuerung des Kraftstoffs ab, da er die Nöte der Bürgerinnen und Bürger im Gegensatz zu den Grünen sehe. Die Wiedereinführung der Sanktionen gegen Empfänger von Arbeitslosengeld II sowie eine maßvolle Kürzung aller Transferleistungen sei nur ein erster Schritt, um die existenzielle Krise von vielen Leistungsträgern …“

„… dass der Markt grundsätzlich alles regeln würde. Lindner lege jedoch großen Wert darauf, dass es in einer sozialen Marktwirtschaft auch Menschenrechte gebe, ohne die man nicht als echter Deutscher leben könne. Seit Jahrhunderten bestehe die Leitkultur aus Freiheiten wie Spargel, Schnitzel und einem Sportwagen, mit dem man bei 230 km/h auf der rechten Spur über die…“

„… wolle sich Laschet aber nicht festlegen. Solange er das Wahlprogramm der Union nicht gelesen habe, könne er noch nicht sagen, welche Meinung er zu den klimapolitischen Zielen der…“

„… sei auch Scholz der Ansicht, dass die EEG-Umlage mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer gesenkt werden könne. Wie dies gegengerechnet werden solle, könne er jedoch noch nicht genau sagen. Scholz gehe zwar von seiner Kanzlerschaft aus, wisse aber noch nicht, wer unter ihm als Bundesminister der Finanzen eine fiskalische…“

„… habe Altmaier bereits vor einem Monat vorgeschlagen, die Pläne der Grünen noch vor der Wahl umzusetzen. Unterstützung habe er dabei von Dobrindt gefunden. Für die Union stehe nun fest, dass Baerbock lediglich die Ideen der Regierung kopiere und als ihre eigenen ausgebe, was einen zutiefst undemokratischen Eindruck auf die…“

„… dass die FDP auch über ein soziales Gewissen verfüge. Lindner sei sich sicher, dass irgendwann durch die von den Grünen umgesetzten Wucherpreise für Benzin eine wegen der wirtschaftsfeindlichen Lockdown-Maßnahmen arbeitslose Akademikerin nicht mehr genug Geld habe, um ihren SUV zu betanken, so dass sie ihr von einem bekifften Ökostalinisten auf dem Radweg überfahrenes hochbegabtes Kind nicht mehr rechtzeitig genug ins Krankenhaus bringen könne. Der Bundesvorsitzende der Liberalen sehe jetzt schon, dass Blut an den Händen dieser sich als Juristin ausgebenden…“

„… nicht davon ausgehen könnten, dass sie nach der Bundestagswahl politisch noch eine Rolle spielen würden. Die Linke sei inzwischen durchaus geneigt, Ansichten und Argumentationsmuster der Union zu übernehmen, da sie sich für Probleme wie Klimaschutz oder Energiewirtschaft inhaltlich nicht mehr…“

„… könne ein finanziell gut aufgestellter Staat durchaus Steuereinnahmen wieder an seine Bürger zurückgeben, um soziale Akzente zu setzen und die transparente Verwendung öffentlicher Mittel als vertrauensbildende Maßnahme zu nutzen. Scheuer werde dies auch in der nächsten Legislatur gerne wieder als…“

„… lehne Laschet die Symbolpolitik der Grünen ab. Er werde nun nachdenken, ob er im Falle eines Wahlsieges überhaupt eine Koalition mit der Ökopartei eingehen wolle. Bis dahin werde er eine Brückenzwischenfinanzierungssteuerumlage von 16 Cent pro Liter auf die…“





Allahu Öko!

8 06 2021

„… rechne der CDU-Vorsitzende damit, dass unter einer grünen Bundesregierung die innere Sicherheit in Deutschland vollständig abgebaut werde. Vor allem sei durch den politischen Umschwung die Gefahr schwerer staatsgefährdender…“

„… sehe der Deutsche Presserat in der Schlagzeile BAERBOCK WILL UNS DEUTSCHE ALLE UMBRINGEN eine zwar nicht belegbare Aussage, die aber als mutmaßliche Willensbekundung einer Person der Zeitgeschichte keine strafrechtlichen Konsequenzen für den…“

„… die Eröffnung einer vom Land Nordrhein-Westfalen subventionierten Geflügelzerlegefabrik im Hochsauerlandkreis nur für eine Äußerung von Laschet geplant worden sei. Die Union habe im Wahlkampf mehrfach behauptet, dass die Grünen jeglichen Fleischverzehr verbieten würden, wenn sie in einer Koalition mit der linksradikalen SPD und den moskauhörigen…“

„… sich nicht in den Umfragen niederschlage, obwohl die meisten Personen der untersuchten Stichprobe sich zunehmend genervt fühlen würden von den medial verbreiteten…“

„… erstmals der Verdacht geäußert worden sei, Baerbock hege Sympathien für das rechtsradikale Spektrum. Laschet wolle nicht auf linguistische Analysen warten und habe in der Talksendung Hart aber verlogen darauf bestanden, dass die Grünen-Kandidatin mehrfach für ihre rechtsextremistischen Äußerungen in den…“

„… sich mehrere Zeugen gemeldet hätten, die ihre Aussage zugunsten der CDU machen würden. Die drei Personen, die alle dem Kreisverband Köln angehören würden, könnten alle bestätigen, dass Baerbock bereits 1956 mit einer Panzerfaust einen Angriff auf eine Würstchenbude ausgeführt und die Kasse mitsamt des…“

„… dass in CDU-Kreisen gemutmaßt worden sei, Baerbock habe eigentlich ein Studium der Tiermedizin absolviert. Würde dies nicht zutreffen, so Laschet, habe sich die bereits unter Verdacht stehende Kandidatin des unberechtigten Führens eines akademischen Titels schuldig gemacht und dürfe daher gar nicht mehr die…“

„… dahingehend präzisiert hätten, dass die Parteichefin vier Panzerfahrzeuge gleichzeitig bewegt und neben der Würstchenbude auch den Kölner Dom schwer beschädigt hätte. Dies sei bis zum heutigen Tage jedoch vertuscht worden, da die Grünen die Kirche mit sowjetischem Schwarzgeld notdürftig wiedererrichtet und die Bauaufsicht mit Hilfe von viel Schnaps und Handgranaten in der…“

„… auf einer Aufnahme vom letzten Parteitag zu sehen sei, wie sie Allahu akbar oder eine vergleichbare Drohung rufe. Baerbock sei damit eindeutig als Gefährderin identifiziert, die persönlich die Islamisierung Deutschlands im…“

„… gehe man von einem nicht genau messbaren Gewaltpotenzial bei den Grünen aus. Die Ereignisse aus dem Hambacher Forst hätten gezeigt, dass mit Massenvernichtungswaffen zu rechnen sei, was so gut wie sicher in der…“

„… sei die Schlagzeile WER KNALLT DIE ÖKOSAU AB zwar sehr polemisch formuliert, es könne jedoch nach der Pressekammer am Landgericht Hamburg keine eindeutige Absicht zu Straftaten oder eine Aufforderung zur…“

„… dass die Benennung der Ökostalinisten nicht zufällig mit der heiligen Farbe des Islam übereinstimme. Laschet sehe in der symbolischen Dopplung einen mehr als eindeutigen Hinweis. Er werde nicht lange darüber nachdenken, wie er diese für Deutschland schreckliche Nachricht mit dem…“

„… aus Steuergeldern finanziert worden sei. Merz habe dem Freund und Kanzlerkandidaten helfen wollen und für den in einer Auflage von 45 Millionen Exemplaren gedruckten Flyer mit der Aussage, Baerbock werde als Regierungschefin alle Autofahrer in der Genickschussanlage hinrichten lassen und deren Organe in die Volksrepublik China schicken, keine Spenden von den…“

„… müsse nun auch die Rolle der Grünen in der Zeit des NSU neu beleuchtet werden. Da sich die Grünen gemeinsam mit der CDU entschlossen habe, die Ermittlungsakten nicht zu veröffentlichen, sei man von einer Mitwisserschaft der Morde jetzt überzeugt und könne ein Verbot dieser Partei schon in der kommenden Legislaturperiode mit dem…“

„… überhaupt nicht mehr auf freiem Fuß sein dürfe. Da Baerbocks tragende Rolle bei der Organisation des importierten Antisemitismus nun nicht mehr verschwiegen werden könne, sei es an der Zeit, die von den Umweltterroristen erdachten Maßnahmen zur Zerstörung der Wirtschaft so schnell wie möglich aus dem…“

„… könne es für den Wirtschaftsflügel der CDU keinen Zweifel mehr geben, dass die starken Benzinpreiserhöhungen mit wahabitischen OPEC-Ländern abgesprochen worden seien, als deren Statthalter Baerbock und ihre europäischen…“

„… versehentlich die plumpe Fälschung eines islamistischen Drohvideos abgespielt habe, mit dem das CDU-geführte Bundesinnenministerium vor der Wahl 2013 durch einen grammatikalisch falsches Arabisch sprechenden Rheinländer die Wähler von einem unmittelbar bevorstehenden sowie bereits verhinderten Terroranschlag habe überzeugen wollen, was sich aber nicht auf das Ergebnis der…“

„… wolle die Union in den verbleibenden Monaten kein Wahlprogramm mehr vorlegen. Laut Aussage des Spitzenkandidaten müsse man damit rechnen, dass andere Parteien vorsätzlich Lügen und Unterstellungen verbreiten würden, die nur zum Nachteil der…“





Niedrigstimmensektor

17 05 2021

„Gut, Herr Scholz, ich fasse das dann noch mal zusammen: das Problem an der Kanzlerkandidatin der Grünen ist nicht, dass sie eine Frau ist, das Problem ist, sie ist nicht Olaf Scholz. So war das doch gemeint?

Nein, ich glaube Ihnen das natürlich. Die SPD wird noch einmal auf zwanzig Prozent anwachsen, die CDU hat dann noch maximal zwanzig Prozent, und weil die Grünen auch nur maximal fünfzehn Prozent haben, werden Sie Bundeskanzler. Das ist mathematisch absolut plausibel, und mit Zahlen kennen Sie sich nun wirklich aus, Herr Scholz. Das muss auch ungefähr in der Nähe Ihrer Kernklientel liegen; wenn die CDU nach und nach Stimmen an die Grünen abgibt, wächst auch automatisch die Zahl Ihrer Stammwähler. Das macht auch politisch total Sinn. Dazu eine bahnbrechende Kampagne – die Sie eigentlich gar nicht brauchen, Sie sind ja Olaf Scholz – und zack! ist die SPD zusammen mit den anderen Parteien wieder hauchdünn über der absoluten Mehrheit. Wie seit sechzehn Jahren.

Also Ihr Patentrezept, um politische Größen wie Laschet in den Schatten zu stellen, ist die Sicherheit, dass sich nichts ändert, und wenn, dann höchstens in Zeitlupe und in die falsche Richtung? Ist das nicht dasselbe wie die CDU? Ach so, ja. Wenn die CDU regiert, dann bremsen Sie, es sei denn, Sie können irgendwas gegen die Interessen der SPD-Wähler machen, und wenn die SPD mal an der Regierung ist, dann schießt sie sich ohne fremde Hilfe ins Bein. Ich gebe zu, das ist ein Unterschied. Das haben Sie schon mal hingekriegt, sogar mit den Grünen. Und das wollen also die Deutschen? Haben Sie die gefragt? Die sind bei der Befragung eingeschlafen? Ja, das glaube ich Ihnen aufs Wort. Sie haben schon mal jemanden gefragt, der dabei eingeschlafen ist, nämlich die SPD-Basis. Damals ging’s wohl um den Parteivorsitz, für den Sie aber keiner wählen wollte. Dabei muss diese große, alte Partei eingeschlafen sein, und als sie aus dem Schlaf hochschrak, hatte sie plötzlich einen Kanzlerkandidaten, den keiner wollte.

Weil die Grünen ja bisher überhaupt keinen Plan hatten, wie man in einer Pandemie die Wirtschaft rettet und den Staat als schützende Instanz über die Bürger agieren lässt – das ist natürlich echt gut beobachtet, Herr Scholz. Gerade dann, wenn man berücksichtigt, dass die Grünen im Gegensatz zu Ihnen als Vizekanzler in der Verpflichtung gewesen wären, ein vernünftig gegenfinanziertes Konzept für die Nothilfen vorzulegen. Lassen Sie sich da bloß nichts anderes einreden. Die Deutschen sind ein Volk, das lieber genau und verlässlich regiert werden will als impulsiv und bürgernah. Im Grunde werden wir lieber ordentlich zu Tode verwaltet, als dass wir uns durch Staatsschulden retten lassen würden. Da haben Sie recht, Herr Scholz, jetzt bloß keine Utopien. Und das stimmt ja, wenn wir schon verwaltet werden, dann nur so, dass es nicht klappt. Das ist der Deutsche so gewohnt. Das gibt ihm Sicherheit – das ist sein Deutschland.

Also können wir es auf den Punkt bringen: die Grünen haben viel zu viel vor, und da das nicht alles funktionieren wird, lassen wir es mit der SPD lieber gleich ganz sein. Keine großen Würfe, das kostet am Ende nur Geld. Das hatte ich doch richtig eingeordnet? Mindestlohn, Arbeitslosengeld, es muss irgendwie finanziert werden, und solange in Deutschland noch ein Großkonzern mit kaputtem Geschäftsmodell eine Milliardenspritze braucht, kann man das gar nichts machen. Wenn man nicht so genau hinguckt, könnte man Sie glatt mit einem CDU-Kanzler verwechseln – wenn man ganz genau hinguckt, wird der Unterschied sogar noch kleiner, Herr Scholz.

Wir haben Wechselstimmung, Herr Scholz, und Sie haben das so schön auf den Punkt gebracht: nicht mit der SPD. Entweder altbekannte Lösungen oder neue Probleme, und da wir im Moment genug Probleme haben, entscheiden wir uns lieber für die altbekannten Lösungen. Mit der Strategie wollen Sie bestimmt die CDU-Wähler anlocken und in die neue Kernzielgruppe integrieren, richtig? Das ist ein hervorragender Plan. Immer vorausgesetzt, er wird erst hinterher bekannt. Sonst könnte es ja sein, dass die Grünen von so hirnverbrannten Sachen wie Auf-die-Wähler-hören oder Klimaschutz abrücken und einfach die guten sozialdemokratischen Pläne kopieren, wie das Merkel damals immer getan hat.

Ist Ihnen nicht gut? Das sind diese Aussetzer, das kenne ich. Einmal im Untersuchungsausschuss gesessen, schon hat man Löcher im Gehirn. Das hat die CDU damals enorm viel Zuspruch und Stimmen gekostet, dass sie mit schmierigen Finanzgeschäften in Verbindung gebracht wurde. Gut, dass Ihnen das nicht passieren kann.

Und Sie wollen jetzt Ihre Regierungserfahrung als Verkaufsargument herausstreichen? Sind Sie sich da ganz sicher? Ich frage nur noch mal nach, nicht, dass es hinterher wieder heißt, Sie hätten von nichts gewusst. Etwa, dass Sie nach Schröder für den größten Niedrigstimmensektor in der deutschen Politik verantwortlich sind. Das machen Ihnen die Grünen ganz sicher nicht nach. Laschet vielleicht, aber nicht die Grünen. Und da sind wir vermutlich auch schon beim Kernproblem der SPD: Sie sind Olaf Scholz.“





Lochfraß

10 05 2021

„Was macht Sie so sicher, dass noch jemand die Unionsparteien wählt?“ „Das war schon immer so.“ „Und das macht Sie so sicher, dass noch jemand die Unionsparteien wählt?“ „Ja. Weil das schon immer so war.“

„Haben Sie nicht auch die Befürchtung, dass ein Großteil der Wähler inzwischen tot sein könnte?“ „Die Regierung hat sich doch für die Priorisierung bei der Impfung stark gemacht.“ „Haben Sie nicht die Befürchtung, dass ein Großteil der Wähler, für die sich die Union angeblich stark gemacht hat, Kinder und Enkel hat, für die sich die Regierung nicht interessiert hat?“ „Das sind ja überwiegend linke Milieus, die für uns gar nicht mehr in Frage kommen.“ „Das sind also Wählerschichten, die die Union einfach aufgibt, weil sie ihnen nichts mehr zu bieten hat?“ „Wir wollen als Partei wieder die Antworten auf die Zukunftsfragen geben.“ „Was macht Sie sicher, dass Sie die Zukunftsfragen dieser Generation überhaupt verstehen?“ „Das sind die Fragen, die uns vielfach gestellt werden und auf die man nur eine Antwort haben kann, wenn man nicht redet, sondern auch handeln will.“ „Abgesehen davon, dass Wollen hier nicht ausreicht, warum ist die Union denn dann gegen Wohnungsnot und bezahlbare Mieten und eine umweltgerechte Verkehrspolitik in städtischen Ballungsräumen?“ „Das ist uns ein Anliegen und wir werden uns dafür einsetzen, dass wir das nach der Wahl so schnell wie möglich mit der Wirtschaft in Angriff nehmen.“ „Und die Infrastruktur der ländlichen Bereiche, die Lohngefüge insbesondere in den systemrelevanten Berufen, was macht uns sicher, dass Sie das auch in Angriff nehmen werden?“ „Wir fordern von der Politik ein Jahrzehnt der Innovationen, damit die deutsche Wirtschaft wieder erfolgreich wird.“ „Abgesehen davon, dass es nicht um die Wirtschaft geht und man als Kanzler nicht fordert – falls man nicht wieder Reden mit Handeln verwechselt – hatte die Union gerade sechzehn Jahre Zeit, alles das umzusetzen, was sie da gerade vom Himmel verspricht.“ „Die Mehrheit traut uns aber gerade die Wirtschaftsnähe zu.“

„Was macht Sie denn so sicher, dass die Union überhaupt gebraucht wird im politischen Gefüge der Bundesrepublik?“ „Es muss doch eine Partei der Mitte geben.“ „Warum muss das die Union sein?“ „Das war immer die Union, das kann sich nicht einfach so ändern.“ „Und wenn sich die Mitte ändert?“ „Die kann sich nicht ändern, weil es ja die Mitte ist.“ „Und wenn sich die Union nun ändert?“ „Dann muss die Mitte sich eben auch ändern, sonst wäre es nicht die Mitte, weil die immer zur Union gehört.“ „Und wenn sich die Mitte bereits so erkennbar von der Union wegbewegt hat, muss sie sich dann auch wieder in Richtung Union bewegen?“ „Natürlich, sonst wäre es ja nicht die Mitte.“ „Was ist denn die Mitte, die sich bewegen muss?“ „Das ist der ganze linksgrüne Mainstream, der Deutschland gefährdet.“ „Das bedeutet, die Mehrheit ist linksgrün.“ „Und sie gefährdet den Bestand der deutschen Wirtschaft.“ „Das bedeutet also, dass eine Mehrheit, die linksgrün ist, gegen ihre Überzeugung die Union wählen sollte, damit die Definition der Union als Mitte nicht gefährdet wird?“ „Wir wollen Deutschland retten!“ „Dann heißt das also, die Rettung Deutschlands besteht für die Union darin, eine demokratisch legitimierte Mehrheit für linksgrüne Parteien für sich selbst zu beanspruchen, weil sonst die bisher benutzte Definition von Mitte nicht mehr passt.“ „Das ist linksgrüne Propaganda!“

„Wenn die Mehrheit der Gesellschaft sich gegen die aktuelle Politik wendet, wer muss sich dann ändern: Politik oder Gesellschaft?“ „Die Politik muss die Mitte überzeugen, also wir, weil wir die Politik der Mitte machen.“ „Was macht Sie sicher, dass es diesen Teil der Gesellschaft, der die Union noch wählen soll, überhaupt gibt?“ „Er liegt in der Mitte.“ „Das heißt, Sie wissen nur, wo er liegt, aber nicht, ob er überhaupt existiert?“ „Wir müssen dafür sorgen, dass die politische Mitte erkennt, dass sie bei der Union ihre politische Heimat findet.“ „Das heißt, die Mitte existiert nicht, hat aber ihre politische Heimat bei der Union?“ „Sie muss doch irgendwo ihre politische Heimat haben!“ „Und wenn es sie gar nicht mehr gibt?“ „Wie soll denn die politische Mitte plötzlich verwunden sein?“ „Sagen Sie es mir. Lochfraß?“ „Wir wollen gegen diese linksgrüne Mitte kämpfen!“ „Ja, das glaubt man der Union sofort.“ „Und dann geben wir ihnen eine politische Heimat!“

„Und das Aufstiegsversprechen?“ „Welches Aufstiegsversprechen?“ „Das implizite Versprechen der demokratischen Gesellschaft, dass man es mit der nötigen Leistungsbereitschaft schafft, sich in Wirtschaft und Gesellschaft den Aufstieg selbst zu erarbeiten.“ „Das gibt es immer noch, Sie müssen nur zur Mitte gehören und in die Union kommen, dann können wir Ihnen schon helfen.“ „Also immer noch ausschließlich Förderung aus dem eigenen Sumpf, der jede Erneuerung der Partei verhindert.“ „Aber gerade in einer Zeit, in der wir so viele große Fragen haben, brauchen wir doch auch jemanden, der die Antworten weiß.“ „Was macht Sie so sicher, dass es für alle komplexen Fragen eine einfache Antwort gibt?“ „Die anderen haben die Antworten jedenfalls nicht.“ „Und was sind dann die Antworten?“





Die Zukunft beginnt jetzt

29 04 2021

„Die Zukunftsfähigkeit ist ein entscheidender Teil von Markus Söders Politik. Deshalb hat er sich früh entschlossen, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit in seine Agenda zu integrieren, und das passt gut zu einer Partnerschaft mit den Grünen auf Bundesebene. Außerdem muss man als Christsozialer natürlich in den jungen Milieus der progressiven Bevölkerung präsent bleiben, aber das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Sie dürfen das nicht als Anbiederung verstehen, Markus Söder ist nun mal ein Politiker mit einem gut funktionierenden Gespür für Menschen, denen er Verantwortung zutraut und die er für geeignet hält, hohe Staatsämter auszuüben. Wenn er sich für jemanden ausspricht, dann meint er das ernst und kann sich da eine konstruktive und zielführende Zusammenarbeit zum Wohle des ganzen Volkes gut vorstellen. Genau deshalb begrüßt er ja auch die Kandidatur von Annalena Baerbock.

Wie gesagt, Zukunft spielt hier eine große Rolle. Für Markus Söder ist es deshalb auch relativ egal, wer unter ihm gerade Kanzlerkandidat der Union ist. Er hat sich für einen progressiveren Ansatz von Bundespolitik entschieden und wird das auch bis zur Wahl deutlich kommunizieren. Das wird dem Anspruch der Union auch gerecht, ein Ergebnis von mindestens dreißig Prozent zu erzielen – sollte das nicht der Fall sein, müsste man natürlich dann noch mal überlegen, ob der Kanzlerkandidat wirklich für die Zukunftsziele der Union geeignet ist. Wenn nicht, dann kann man die Personaldebatte ja noch einmal neu beginnen, Markus Söder jedenfalls ist dazu gerne bereit.

Aber so weit muss es auch gar nicht kommen, denn wenn wir uns die Ziele seiner Regierung mal ansehen – jetzt nur mal rein theoretisch, er ist ja nicht der Kanzlerkandidat der Union – dann ist da zum Beispiel die paritätische Besetzung der Ämter mit Frauen und Männern vorgesehen, und für ihn muss ein Bundeskabinett die Realität der Migration abbilden. Das ist mit den derzeitigen Anwärtern auf das Kanzleramt nicht zu machen, am wenigsten mit Armin Laschet. Aber sehen Sie, Markus Söder ist zukunftsorientiert, er sieht schon eine Chance für die Union, wenn man nach der Wahl Armin Laschet als Kanzlerkandidat ablöst. Oder möglicherweise schon vor der Wahl. Die Zukunft beginnt ja jetzt, das machen sich manche politischen Vertreter nicht so ganz klar. Und da ist es doch gut, wenn man die Verantwortung einem überlässt, der das begreift.

Denn man muss sich mal überlegen, warum so viele Menschen, gerade die jüngeren, plötzlich grün wählen. Armin Laschet hat auch nur zehn Jahre gebraucht, um festzustellen, dass auf einmal alle über den Klimawandel reden. Markus Söder war sogar noch ein bisschen schneller, der hat als erster in der CDU gemerkt, dass der plumpe Populismus von Alexander Dobrindt gegen die Grünen und ihre Umweltschutzziele vor allem eins ist: plumper Populismus. So ein Nachdenktempo haben Sie in der Union sonst nur in Ausnahmesituationen, wenn zum Beispiel Armin Laschet sich neue Namen für irgendeinen Lockdown einfallen lässt. Das ist jetzt ein bisschen ungewöhnlich – ein Politiker kriegt etwas mit, und dann reagiert er nicht nur, er will sogar etwas unternehmen – und das passt auch gar nicht ins politische Profil der Union, aber wenn er nun mal sieht, dass die Grünen das tatsächlich so machen können und auch noch Erfolg damit haben, integriert Markus Söder das in sein zukunftsfähiges Programm. Damit ist er sogar dann noch politisch anschlussfähig, wenn sich irgendwann die Wähler gegen andere populistische Kräfte wie die FDP oder die AfD entscheiden.

Mit den richtigen Entscheidungen und richtigen politischen Kalkül könnte es ja durchaus so sein, dass die Grünen sich an die Union annähern, und dann wäre mittelfristig eine Koalition mit ihnen möglich, die Markus Söder als Wunschkandidat der Naturschützer anführt. Dazu muss man eben auch strategisch denken können, und das kann Markus Söder mit seinen Zukunftsplänen jetzt schon in die Wege leiten. Deshalb hat er jetzt ja schon eine neue Kandidatur als außerordentlich unwahrscheinlich bezeichnet, und Sie wissen, was das für Markus Söder bedeutet: er geht davon aus, dass Annalena Baerbock ein bisschen länger im Amt bleibt, denn mal ehrlich, können Sie sich Armin Laschet als Bundeskanzler vorstellen?

Dieser Realismus, mit dem Markus Söder seine Zukunftsvisionen gleichzeitig wieder politisch als durchführbar und glaubwürdig macht, diese Art ist es, die ihn langfristig für die Union unverzichtbar macht. So einen Regenerationsprozess, wie ihn die Partei nun durchlaufen muss, den kann man nur mit einer klaren Vorstellung von Zukunft planen und durchführen. Wenn das bedeutet, dass die Union in viel mehr Strukturen nachhaltig und modern wird, mehr wagt, mehr auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht und deren Lebenswirklichkeit als Basis für ein tragfähiges Programm nimmt, dann ist das doch eine großartige Perspektive. Ist es nicht durchaus vorstellbar, dass in der Union jetzt mehr junge Menschen sich an Markus Söder als Vorbild für eine gute Zukunft der Partei orientieren, dass auch junge Menschen erst in die Partei eintreten, um sich für Deutschland und die Zukunft zu engagieren, weil sie diese Hingabe, dieses Commitment als Ansporn sehen?

Okay, Markus Söder findet auch, dass Armin Laschet eine gottverdammte Arschgeige ist, die sich den Absturz in die endgültige Bedeutungslosigkeit mehr als verdient hat. Aber das hat doch nichts mit Politik zu tun, oder?“





Krisenmanager

27 04 2021

„Das wissen wir aus absolut sicherer Quelle, ja. Sofort nach der Wahl werden die Grünen die Kirche verstaatlichen, aber die wird dann sowieso islamisiert, weil das in der multikulturellen BRD ab sofort gesetzlich vorgeschrieben ist. Außerdem werden die Einfamilienhäuser abgerissen, außer Sie nehmen pro Quadratmeter einen Flüchtling auf.

Politische Aufklärung gehört bei einer wichtigen Richtungs-, was sage ich: bei einer Schicksalswahl gehört die einfach dazu. Die Wähler müssen doch vorher wissen, was sie bekommen, wenn sie die wählen, die sie nicht wählen sollen, damit sie das auch nicht bekommen. Wenn wir das erst mal so weit durchgekriegt haben, dann können wir immer noch mit unserer eigenen Politik anfangen, ob es die Leute jetzt interessiert oder nicht.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Das ist richtig, Ihre Steuern werden unter einer linksextremistischen Bundesregierung mindestens verzehnfacht. Natürlich auch unter einem SPD-Kanzler – linksextremistisch, ich sagte es ja schon. Sie haben keine hohen Steuern? Das wird sich unter der SPD sofort ändern, die sind für Sozialismus. Das bedeutet, dass alle an allem teilhaben sollen, also Steuern, Abgaben, Niedergang des Landes in eine von Ausländern überflutete Diktatur. Also nie SPD wählen, wenn Sie die Grünen verhindern wollen. Immer nur die richtigen Parteien.

Angst war schon immer ein ganz wichtiges Instrument im Unionswahlkampf. Seit dem Krieg, den unsere ehemaligen Parteigenossen über dieses Land gebracht hatten, haben wir das Volk immerzu gewarnt: die anderen wollen den Krieg. Das hat so gut wie jedes Mal funktioniert. Wenn Sie sich die durchschnittliche Intelligenz der Deutschen mal bei Licht betrachten, dann sollte Sie das nicht wundern. Zum Marschieren braucht man halt kein Hirn.

Das Problem ist, wir haben jetzt selbst Angst, dass es existenziell werden könnte. Es ist nicht so angenehm, wenn man die Zahlen sieht und erleben muss, dass von Woche zu Woche die Zustimmung sinkt. Es fehlt die Grundlage einer erfolgreichen Unionspolitik, es fehlen uns die nötigen Mandate. Mehrheit, gut und schön, aber die Leute müssen ja alle irgendwie versorgt werden. Sonst setzt sich doch keiner mehr in den Bundestag.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Als erstes werden Sie freitags kontrolliert, und wenn die Beamten der Geheimpolizei in Ihrem Haushalt auch nur ein Molekül Fleisch finden, werden Sie auf der Flucht erschossen. Sollte sich das wiederholen, kommen Sie ins Umerziehungslager, wo Sie die Segnungen der vegetarischen Ernährung gründlich kennenlernen dürfen. Wir rechnen damit, dass Ihnen der Bundesumweltpropagandaminister persönlich das Schnitzel verbietet. Spargel können Sie sich dann sowieso nicht mehr leisten, weil die osteuropäischen Erntehelfer unbefristete Verträge mit einem Stundenlohn von fünfzig Euro kriegen, und den Spargel verschenkt die Regierung dann an afrikanische Waisenkinder. So haben Sie das gute Gefühl, dass Sie Ihre Schuldkomplexe als deutscher Staatsbürger jeden Tag voll ausleben dürfen. Ist das nicht großartig?

Wir sind schon die besseren Krisenmanager, das wissen die Leute schon. Wir brauchen halt nur eine Krise dazu, und wenn die irgendwann abflaut oder wenn die Wähler plötzlich das rein subjektive Gefühl entwickeln, dass es besser wird – Obacht. Der Deutsche neigt da zu extremen Handlungen. Das ist erst mal nicht schlecht, wenn man es im richtigen Kontext instrumentalisieren kann, aber es bedarf der Führung. Wenn eine linke Regierung den Bürgern glaubhaft machen kann, dass sich die Verbesserung der Lebensumstände auf ihr Handeln zurückführen lässt – also das der Regierung – dann haben wir den Salat. Solche Regierungen werden am Ende wiedergewählt. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, wir haben nicht nur noch eine Kanzlerin, sondern die ist dann auch noch grün, also Rosa Luxemburg mit Pinkeltaste, dann sehnen sich die Leute bald die DDR wieder her, damit sie mal ein bisschen Freiheit erleben können.

Wählerberatung, womit kann ich Ihnen helfen? Das ist so nicht vollständig, auch bei einer grünen Kanzlerin müssen Sie natürlich rund um die Uhr rote Socken tragen. Ob es einem linken Kanzler grüne Socken vorgeschrieben sind, wissen wir noch nicht, aber da es sich um zwei Verbotsparteien handelt, gehen wir davon aus, dass Sie immer eins von beiden Gesetzen übertreten und damit dauernd bestraft werden. Gehen Sie vorsichtshalber vom Schlimmsten aus, Sie werden arbeitslos und dann in Marxismus-Leninismus geschult. Ziemlich sicher in Moskau. Es tut uns furchtbar leid, aber so sind nun mal die Regeln im Koalitionsvertrag. Wir wollten es auch erst nicht glauben, aber es steht wörtlich so drin. Sie können uns vertrauen, wir würden das mit Ihnen niemals machen. Wir haben von Marxismus ja überhaupt keine Ahnung.

Wir müssen allerdings ein bisschen aufpassen. Wenn die Wähler plötzlich so eine Angst vor dem quasi unausweichlichen Linksruck kriegen, dass sie ihr Hab und Gut verkaufen und auswandern wollen, oder noch schlimmer: wenn die uns dann gar nicht mehr wählen, weil es ja sowieso zu spät ist, dann war das hier alles umsonst. Dann gehen wir baden, Deutschland versinkt in schuldenfinanziertem Wohlstand, der Letzte macht das Licht aus. Mit denen koalieren? Ja, das wäre natürlich möglich. Aber jetzt mit denen Regierungsverantwortung, ganz ehrlich – davor haben wir am meisten Angst.“





Nächste Runde

14 04 2021

„Das hat sie gesagt?“ „Ich konnte es auch erst nicht glauben.“ „Die Partei hat auch irgendwie langsam reagiert.“ „Schockstarre.“ „Verständlich.“ „Dabei hat doch jeder irgendwie damit gerechnet.“ „Also ich nicht.“ „Aber in der Partei.“ „Naja, die hatten sich vermutlich eh alle schon abgeschrieben.“ „Was aber nicht besser wird.“ „Falls Merkel überhaupt noch mal gewählt wird.“

„Die Hauptsache ist doch, dass sie es noch mal machen will.“ „Das sorgt jetzt allerdings auch für eine Menge Verschwörungstheorien.“ „Von wegen Merkel-Diktatur?“ „Die ersten aus der Werte-Union behaupten ja schon, sie hätte die ganze Pandemie nur inszeniert, damit sie Kanzlerin bleiben kann.“ „Wie erklären die, dass Laschet zwischendurch als Kanzlerkandidat aufgebaut wurde?“ „Das sind bloß Verschwörungstheorien, die muss man nicht groß erklären.“ „Stimmt auch wieder.“ „Dafür zittern jetzt aber ein paar Minister, ob sie in der nächsten Regierung überhaupt noch etwas zu melden haben.“ „So viel Auswahl an Idioten hat sie ja nicht mehr.“ „Wenn sie mit den Grünen koaliert, braucht sie auch nicht mehr so viele.“

„Kam von Laschet schon irgendeine Reaktion?“ „Der war überrascht, aber nicht wirklich empört.“ „Wahrscheinlich muss er auch erst nachdenken, was er dazu meint.“ „Auf jeden Fall muss er jetzt keinen Job annehmen, dem er geistig nicht gewachsen ist.“ „Das heißt, er zieht sich ins Privatleben zurück?“ „Dann müsste auch der Parteivorsitz neu geregelt werden.“ „Das ist doch jetzt auch egal.“ „Nehmen die Brinkhaus oder Spahn?“ „Wie gesagt, das ist jetzt auch nicht mehr wichtig.“ „Merkel wird das eh wurst sein, wer unter ihr Vorsitzender wird.“ „Hat sie denn nicht gesagt, dass sie den Vorsitz auch wieder übernehmen könnte?“ „Ich habe nichts davon gehört.“ „Naja, wäre auch ein bisschen überraschend gewesen.“

„Die Bevölkerung steht jedenfalls hinter ihr.“ „Das ist interessant, da die Politik ausnahmsweise mal etwas macht, was von der Bevölkerung nicht abgelehnt wird.“ „Man muss gerecht sein, sie hat in ihrer bisherigen Regierungszeit die eine oder andere Sache gemacht, die auch von der Bevölkerung mitgetragen wurde.“ „Wenn man gerecht ist, dann geschah das eine oder andere allerdings eher aus Versehen.“ „Der Atomausstieg?“ „Den hätten wir einfacher haben können, wenn sie gar nicht erst daran herumgepfuscht hätte.“ „In der Hinsicht sind die CDU-Kanzler vermutlich alle gleich – wenn sie gar nichts machen, ist ihre Bilanz nicht sehr viel schlechter.“ „Das beschreibt den Regierungsstil der bisherigen Unionskanzler schon recht gut.“

„Allerdings muss auch klar sein, unter Merkel wird nichts besser.“ „Kommt immer darauf an, wie lange die Pandemie noch dauert.“ „Wenn wir in etwa einem Jahr mit dem Gröbsten durch sein sollten, kann sie den Rest wieder aussitzen.“ „Das kennen die Deutschen schon.“ „Vielleicht machen wir dann wirklich ein Jahrzehnt der Innovationen.“ „Das kann sie auch ihrem Nachfolger überlassen.“ „Stimmt eigentlich, und wenn sie so weiter regiert, wie sie das bisher getan hat, dann braucht der auch zehn Jahre zum Aufräumen.“

„International dürfte das auch keine große Veränderung mit sich bringen.“ „Die meisten der amtierenden Regierungschefs kennen sie ja schon.“ „Die meisten kennen sowieso nichts anderes als sie.“ „Gut, dann ist der Schaden größtenteils schon eingetreten und kann irgendwie reguliert werden.“ „Andererseits könnte sie die ganzen Knalltüten, die da in der EU herumfuhrwerken, auch irgendwie an die Leine nehmen.“ „Das schafft man nicht in vier Jahren.“ „Nicht einmal sie?“ „Nein.“ „Schade.“ „Wenigstens wird das Verhältnis zu Russland und Amerika dann ein bisschen entspannter, als wenn jemand wie Laschet…“ „Ich möchte mir das nicht vorstellen.“ „Sie könnte Putin ja mal zeigen, wie man das mit der dauerhaften Regierung wirklich hinkriegt.“ „Sie macht es aber demokratisch.“ „Das kann Putin ja auch so aussehen lassen, wenn er will.“ „Stimmt auch wieder.“

„Für die Wirtschaft wäre es sicher auch ein sehr positives Signal.“ „Die Autoindustrie müsste sich nicht an einen neuen Ansprechpartner gewöhnen.“ „Falls die nicht wieder zum Wirtschaftsminister gehen.“ „Der macht ja meist auch nichts anderes als sie.“ „Aber von ihr weiß man, was man als Konzern oder Branchenverband erwarten kann.“ „Bestimmt sind die auch ein bisschen enttäuscht gewesen, als sie damals ihren Rückzug angekündigt hat.“ „Mit 67 noch mal irgendwo in den Vorstand, das macht man ja auch nicht.“ „Wobei es für die Quote schon ganz praktisch gewesen wäre, wenn sie in einem Dutzend Firmen die Alibifrau gemacht hätte.“ „Mit Bestechung kannte sie sich aber gar nicht so aus.“ „Da hat sie dann ihre Ministranten geschickt.“ „Ist ja auch verständlich, das ist einfach kein guter Stil.“

„Und wenn sie nicht gewählt wird?“ „Von den Deutschen?“ „Im Bundestag.“ „Das trauen die sich gar nicht.“ „Nur mal theoretisch: die CDU erholt sich, gewinnt die Wahl als stärkste Partei, und dann kommen die ganzen beleidigten Leberwürste, die sie jetzt schon gegen sich aufgebracht hat, und lassen sie im Bundestag durchfallen.“ „Damit wäre die Chance vertan, nach dieser katastrophalen Performance aus Korruptionskrise und Versagen in der Pandemie noch mal vier Jahre zu regieren.“ „Egal. Was würde sie machen, wenn die CDU sie hängen lassen würde?“ „Da mache ich mir keine Sorgen, das schafft sie schon. Die SPD würde sie schon nehmen.“





Menschen für Markus

1 04 2021

„… vor einer Zerreißprobe stehe. Die ersten CDU-Abgeordneten des Deutschen Bundestages hätten sich für Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen und die…“

„… noch nicht zur Kenntnis genommen habe. Laschet werde die Anfragen der Presse erst dann wieder kommentieren, wenn er von der Mehrheit der Basismitglieder in der…“

„… vor allem eine Persönlichkeitswahl sei, die den Nachfolger der Bundeskanzlerin bestimmen werde. Da Laschet über gar keine verfüge, könne sich die rheinland-pfälzische CDU auch nicht für einen…“

„… sich keine klaren Präferenzen gebildet hätten. Andererseits sei es den Grünen auch völlig egal, wer als Zweitplatzierter bei der Wahl zum…“

„… auf die Frage mit Stimme voll und ganz zu, Stimme zu oder Stimme eher zu geantwortet hätten. Nur 1,2% hätten sich neutral verhalten, 0,3% würden auf eine Kanzlerkandidatur trotzdem mit…“

„… verbitte sich Laschet jede Kritik an seiner Fähigkeit, als Nachfahre Karls des Großen die Regierung des Deutschen Reichs zu übernehmen. Sofort nach seiner Inthronisation werde er allen Zweiflern ihre gotteslästerlichen…“

„… als einzige Gegenstimme die Kritik von IM Seehofer gehört worden sei. Dieser halte es zwar für legitim, dass Preußen von einem bayerischen Kanzler regiert werde, könne aber keinen Regenten, der nicht als mischblütiger Franke oder im…“

„… habe sich auch die SPD gefragt, ob die Union ein verbrieftes Recht auf die Regierung besitze. Daher unterstütze Scholz die Pläne der CSU durchaus sehr und wünsche dem bisherigen Kandidatenkandidaten einen möglichst…“

„… als linkslinker Klassenzerstörer angesehen werden müsse. Wer den Retter der Wirtschaft an die moskauhörigen Bayernsozialisten verrate, verdiene einen sofortigen Parteiausschluss. Ziemiak sei…“

„… eine Schnellumfrage unter sämtlichen in Berlin anzutreffenden Abgeordneten durchgeführt habe, um die Chancen des Christsozialen zu eruieren. Gemäß Allensbach würden 87% der CDU-Parlamentarier den CSU-Chef gar nicht kennen, dies aber auch nicht für einen Hinderungsgrund halten, ihn in einer offiziellen…“

„… berichte der Landesverband NRW, dass bereits mehrere tausend ältere Damen in beigen Mänteln mit der Flugschrift Menschen für Markus durch normale Wohngebiete gehen würden, in denen sonst Küchenbauer und…“

„… ohnehin nicht verstehe, wie man einen pädophilen Schwerstalkoholiker für ein Staatsamt handeln könne. Merz wolle sich nicht mehr mit der Angelegenheit befassen und werde erst nach dem Suizid von…“

„… die Wechselstimmung sich noch nicht recht abzeichne, da zahlreiche CDU-Abgeordnete ihre Mandate bis zur Wahl beibehalten müssten, um die vertraglich vereinbarten Prozente an die Partei für Geschäfte mit Industriekonzernen in der…“

„… es keinen Bonus auf die Ergebnisse geben werde. Klöckner habe daraufhin ihre Teilnahme an der Tagung mit sofortiger Wirkung…“

„… sich die Wahl eines FDP-Kanzlers durch eine CDU-gestützte AfD-Mehrheit anbiete. Kubicki werde dies nicht nur organisieren, sondern auch durch exzellent gespielte Überraschung im…“

„… eine kleine Minderheit in der CDU sich für die Fortführung der Kanzlerschaft von Merkel ausgesprochen habe, immer vorausgesetzt, sie sei in der Lage, die CDU-Ministerpräsidentinnen und ihre männlich erscheinenden Kollegen aus der Partei zu vertreiben. Unter den Präsidiumsmitglieder habe sich jedoch spontan Widerstand gegen etwaige Demokratieübertreibungsmodelle innerhalb der…“

„… sich für mehr Teilhabe ausgesprochen hätten. Zwar sei die an der AfD orientierte Gruppe lediglich an einer Minimierung der Pflichten für Abgeordnete interessiert, um möglichst hohe Nebenverdienste generieren zu können, ihr Anliegen sei aber eine in der Fraktion durchaus verständnisvoll diskutierte…“

„… Söder damit gedroht habe, seine ohnehin noch nicht erklärte Absicht zur Kandidatur als Bundeskanzler abschlägig zu bescheiden. Nach Beobachtung im Konrad-Adenauer-Haus sei dies eine Bedrohung, die allerdings ausschließlich auf die Christdemokraten und ihre…“

„… zu ersten Annäherungen bereit sei. Laschet wolle das Amt des Regierungschefs übernehmen, wenn er dafür keinen Verkehrsminister aus der…“

„… schwinde das Vertrauen der CDU in die Linkspartei, nach dem Wahlsieg die Steuersätze für wirtschaftsrelevante Clankriminelle deutlich zu reduzieren. Daher sei eine Unterstützung der Opposition im Falle der Nominierung von Armin Laschet auch eine kaum mit dem Markt zu regelnde…“

„… nicht weiter damit beschäftigt habe. Merkel wünsche jedem Kandidaten die größtmögliche Chance auf ein körperliches Überleben in der…“