Wirkungsgleich

3 07 2018

„… wohlwollend zur Kenntnis genommen habe. Nach Seehofers Rücktritt habe die CDU jetzt die Option, sich bundesweit zu…“

„… nicht wehrlos hinnehmen wolle. Der kommissarische Parteichef Söder drohe ebenfalls mit der Ausdehnung der Christsozialen auf die restdeutschen…“

„… sei der Landesverband beim traditionellen Weißwurstfrühstück gegründet worden. Merkel wolle bereits am frühen Nachmittag in München die erste…“

„… darauf hingewiesen habe, dass alle CDU-Ortsverbände in Bayern der Kreuzpflicht unterliegen würden und daher unter der Kontrolle der Polizei und des Verfassungsschutzes in…“

„… wolle die CSU beim Heiligen Stuhl darauf hinwirken, dass die Mitgliedschaft in der Schwesterpartei automatisch zur Vogelfreiheit führe. Da Schavan dies abgelehnt habe, werde die Landesgruppe darauf hinarbeiten, die Todesstrafe für Personen, die in widernatürlicher…“

„… den ersten Kreisverband in Ingolstadt gründen könne. Merkel sei dazu eigens angereist und werde mit einem aus eigener Tasche bezahlten Bürgerfest die oberbayrische…“

„… ein Unrechtsregime installieren wolle. Nur die CSU sei durch die Wahlergebnisse der letzten Jahrzehnte legitimiert, eine Landesregierung zu…“

„… darauf Rücksicht nehmen wolle. Die Gründung der Ortsvereine werde inzwischen im Abstand von drei bis fünf Sekunden gemeldet, was die technische Infrastruktur des bayerischen Lagezentrums einfach noch nicht…“

„… alle notwendigen Unterstützerunterschriften für die Teilnahme an den Wahlen zum Landtag im Freistaat Bayern bereits eine Viertelstunde nach Beginn der Sammlung vorgelegt habe. Es gehe dabei nicht um eine Umbenennung der CSU, was den meisten Mitglieder große Sorgen…“

„… die Umfragen als von der Lügenpresse manipuliert betrachte. Dobrindt glaube ausschließlich unabhängigen Qualitätsmedien wie dem Bayernkurier oder den Publikationen des Kopp-Verlages und werde Wahlprognosen der CSU erst dann wieder anerkennen, wenn diese eine absolute…“

„… der Landkreis Tirschenreuth das seit 1933 mit Unterbrechungen geltende Einparteiensystem so verinnerlicht habe, dass der gesamte CSU-Verband geschlossen in die…“

„… sehe Friedrich die vom internationalen Finanzislam bezahlte Kanzlerin Angela Fatima bin Hitler als linksfaschistische Provokateurin, die die Zerstörung der deutschen Rasse durch Veganismus und Zwangshomosexualisierung christlicher Buben billigend in…“

„… nicht zu umgehen sei, die Invasion der CDU in Karlsruhe zu stoppen. Dobrindt werde im Falle einer Niederlage unverzüglich den Einsatz der Bundeswehr im…“

„… sich im Landkreis Miesbach der grüne Landrat zu einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU entschlossen habe, falls diese per Koalitionsvertrag eindeutig ablehne, Bündnisse mit den Christsozialen oder anderen demokratiefeindlichen Gruppierungen zu…“

„… lasse sich die CDU-Vorsitzende nicht von einem Innenminister im Wahlkampf behindern, der nur ihretwegen noch Innenminister sei. Die Abschlusskundgebung der Christdemokraten sei…“

„… die Ausfälle des ehemaligen Ministers für mindestens dreitausend Übertritte zur CDU gesorgt hätten. Friedrich habe dies als jüdisch-versiffte Schweinepropaganda bezeichnet, für die die…“

„… auch in Eichstätt gewirkt habe. Söder habe von einer Neuauflage der Hexenverfolgung gesprochen, da er von der Auflösung der CSU im Landkreis erst aus einem Bericht des…“

„… gehe die Kanzlerin bei der Gründung des bayerischen Landesverbandes nach einem Masterplan vor, der innerhalb weniger Wochen eine komplette…“

„… beispielsweise in Dingolfing der komplette SPD-Verband geschlossen in die CDU gewechselt sei. Dies habe in den Wahlprognosen regional zu starken Einbußen der…“

„… also quasi in den Münchener Hauptbahnhof eingestiegen sei, wodurch Stoiber dann direkt in die AfD…“

„… werde in der Rest-CSU bereits diskutiert, ob im Falle eines CDU-Sieges nicht die Christsozialen trotzdem wegen ihres Heimatrechts als führender Partner in einer Koalition dem Regierungschef…“

„… es eine Frechheit der von den Feinden des Christentums gesteuerten Systemmedien sei, dass Merkel mehr Sympathien besitze als der bayerische Ministerpräsident. Die Kanzlerin sei lediglich weniger unbeliebt als Söder, was man nicht als wirkungsgleich mit einem…“

„… freiwillig aufgelöst habe. Da eine Fusion von Freien Wählern und Christsozialen wenig wahrscheinlich sei, bleibe in Kulmbach der Posten des Landrates auch weiterhin in der Hand der…“

„… sich für das Amt des Ministerpräsidenten gerne zur Verfügung stelle. Seit seinem Übertritt wolle Dobrindt so schnell wie möglich den…“

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Supermännchen

12 04 2018

05:57 – Der Wecker piept. Der Minister für Gesundheit setzt sich schlagartig auf. Die tägliche Jodaufnahme ist im Schnitt um 25 Mikrogramm pro Tag zu niedrig. Das Thema muss endlich gegen den linken Gesinnungsterror in die Medien gebracht werden. Voller Wut geht er in die Küche.

06:09 – Die Kaffeemaschine brüht nicht, obwohl sie nicht angeschaltet worden war. Spahn schmeißt die Glaskanne gegen die Küchenwand. Soll das Ding doch sehen, wer seinen Kaffee trinkt. Christliche Moral hin oder her, eine derartige Verweigerungshaltung muss bestraft werden.

06:23 – Während der Mundpflege stellt Spahn fest, dass seine neue elektrische Schallzahnbürste in China hergestellt wurde. Er beschließt ein Gesetz zur Importsicherheit für Verbraucher, weil nur noch ausländische Erzeugnisse in Deutschland verkauft werden. Die Kampagne Vaterland, wehr Dich gegen die Volkszerstörung will er im Laufe des Vormittags mit Julian Reichelt besprechen.

06:33 – Der Müllwagen fährt durch Spahns Straße. Der in manchen Hinterzimmern des Münsterlands weltbekannte Politikexperte reißt die Fenster auf und kreischt, dass es nichts mit Recht und Ordnung zu tun habe, wenn dieses unterprivilegierte Prekariatspack zu dieser Uhrzeit bereits die bediene, die keine weltbekannten Politikexperten seien. Er schleudert eine chinesische Terrakottafigur nach den Entsorgern.

06:56 – Schlagartig wird Spahn bewusst, dass die Sonne auch für Bundesbürger aufgeht, die das Grundgesetz für ihre linksgrüne Hetze benutzen. Er ruft seinen Privatsekretär an, der ihn mit dem Morgenmagazin verbinden soll, um diese kryptokommunistische Vaterlandszerstörung zu unterbinden.

09:30 – Noch immer keine Antwort. Jens Spahn kann sich nicht mehr länger mit dem arbeitsscheuen Abschaum dieser versifften Trümmerrepublik aufhalten, er muss das Land retten. In wenigen Minuten entwirft er ein Manifest, das Hartz-IV-Empfängern den Anbau von Kräutern und Gemüse im Balkonkasten verbietet, um den Faulenzern keinen gesundheitlichen Vorteil gegenüber der erwerbstätigen Schicht zu ermöglichen. Julian Reichelt verspricht unter Die Grünen-Schweine – züchten wir uns die Bio-Waffen im eigenen Reich? eine zehnteilige Volksaufklärungsserie.

09:37 – Im Taxi wird Spahn von einer roten Ampel ausgebremst. Er kurbelt die Fenster herunter und beschimpft die Fahrer auf den anderen Spuren als untätiges Gesindel, das Recht und Ordnung in der Bundesrepublik zu zerstören vorhabe.

09:46 – Der Fahrer hat die Rücksitze grob von Spahns Körperflüssigkeiten gesäubert und setzt ihn am Spreebogen ab. Der Minister für eigene Angelegenheiten hält eine längere Rede, um die Gefahren des Sexualkundeunterrichts für die christlich-jüdische Moralpolitik zu unterstreichen. Keiner würdigt ihn eines Blickes.

10:29 – Die Wachmannschaft vor der britischen Botschaft nimmt den keifenden Passanten mit dem schütteren Haar zunächst nicht zur Kenntnis. „You drag pig must German speak“, brüllt er. „We are here in Germanland and you have German to speak!“ Spahn beschließt, demnächst ein deutsch-fremdländisches Wörterbuch zu kaufen.

10:49 – Kurz vor dem Erreichen des Reichstages wird Spahn von einem Reporter aufgehalten. Der Berichterstatter will von ihm wissen, ob die Ausdünnung der Notfallversorgung nicht der gesetzliche Vorlage für eine bessere Versorgung im Notfall zuwiderlaufe. Der Bundesminister für so Sachen, wo keiner wissen will, tritt nach ihm und kündigt ein Gesetz zum legalen Verkauf von Sachen an, die nur noch legal verkauft werden dürfen, wenn er sie für legal halte und kaufen würde.

11:01 – Die improvisierte Podiumsdiskussion des Arbeitsnehmerflügels startet mit Spahns Appell an die deutschen Maiden, züchtige Röcke zu tragen, damit die im Gebiet der BRD GmbH lebenden Neger keine Mischlinge produzieren. Auf den lauthals geäußerten Vorwurf, Spahn sei ein U-Boot der AfD, reißt dieser den rechten Arm in die Höhe. Ein Drittel der Delegierten antwortet reflexartig mit dem Hitlergruß.

11:09 – Per SMS teilt Julian Reichelt mit, dass BILD eine zehnteilige Headline-Kampagne plant, in der den Erwerbslosen die Schuld an der Zwangsislamisierung gegeben und im Gegenzug den muslimischen Einwanderern der explosionsartige Anstieg der Arbeitslosigkeit angekreidet wird. Spahn wird das Editorial schreiben.

11:20 – In einer Pressekonferenz vor Journalisten verkündet das ministerielle Supermännchen, er werde den deutschen Pflegenotstand mit Bimbos, Niggern und Schwarzfüßen aufpolstern – sollten die Schokoschmarotzer böswilligerweise nicht aus Afrika auswandern, werde er nach der Übernahme der Kanzlerschaft ihren Kontinent persönlich zu Klump bomben. Die taiwanesischen Touristen machen ihm sehr höflich klar, dass sie Spahn für eine Knalltüte halten, bringen ihre Kameras in Sicherheit und planen die Weiterreise.

11:35 – Mit einer schnellen Unterschrift tritt Spahn der Bürgerinitiative Judenfreies Europa bei. Den kostenlosen Ungarischkurs überträgt er der CSU-Bundestagsfraktion, da dort einige Mitglieder ihre Bewunderung für den Aufbruch in ein neues Europa immer noch in fremdländischen Sprachen artikulieren müssen.

11:54 – Die Pressemitteilung geht online, in der Spahn vorschlägt, Erwerbslosigkeit zur Straftat zu machen. Je mehr Straftäter, so der Minister für Sachen, die ihn intellektuell überfordern, desto weniger Subjekte entscheiden sich für eine Erwerbslosigkeit.

11:55 – Spahn kündigt an, das Konzept auf Hautfarbe, Geschlecht und Herkunftsland der Eltern zu erweitern. Kinder von Kanaken sind halt Kanaken.

12:02 – Der Fachausschuss tagt. Der Minister lässt sich entschuldigen. Er hat das Gesundheitslexikon noch nicht aus der Folie gekriegt und hält seine Redebeiträge daher für überqualifiziert.

12:27 – In einer Pressekonferenz erklärt Spahn, er werde für eine verpflichtende Gesichtstätowierung von Hartz-IV-Empfängern eintreten. Ein moderner Sozialstaat könne nur existieren durch ein klares Bekenntnis zu christlichen Werten, wobei die alttestamentarischen klar im Vordergrund stehen.

12:58 – Laut Bundesgesundheitsministerium ist der Zuckergehalt in deutschen Konfitüren zu hoch. Die Zusammensetzung sei, so der Verfasser der Studie, der Zwangsislamisierung geschuldet, die einen immer höheren Zuckergehalt als Zeichen der Annäherung an die verrohten muslimischen Sitten fordere. Spahn legt einen Gesetzentwurf vor, der den Verkauf von Brotaufstrich an alle verbietet, die nicht sieben Generationen arischer Vorfahren nachweisen können.

13:03 – In Deutschland wird zu wenig Alkohol verzehrt. Gastredner Horst Seehofer meint seinen Beitrag auf der Geburtstagsfeier eines Mitglieds der Parlamentarischen Kontrollkommission auch eher witzig (was keiner außer ihm merkt), Spahn seine Entgegnung allerdings todernst (was außer ihm auch keiner merkt). Die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft unabhängig von Alter und Geschlecht, Religion und Rasse beim Konsum von weniger als drei Litern Rohethanol im Jahr ist eine der großen Überlegungen auf dem Treffen der Innen-, Außen- und Justizminister der Bundesregierung.

13:48 – Spahn kündigt an, er werde eine Mauer zwischen Deutschland und den Sprechern dieses Englischen (oder wie das heißt), errichten, und zahlen würden die anderen. Spätestens morgen will er auch im Erdkundebuch nachschlagen, wie lang die deutsch-englische Grenze ist.

14:10 – Der Nachwuchspolitiker ärgert sich, dass eins der wichtigsten Ministerien Deutschlands in der Hand eines linksliberalen Waschweibs ist, das Sitte und Moral zu zerstören versucht. Er schreibt der Kanzlerin eine SMS. Sie soll endlich die Besetzung des Heimatministeriums überdenken.

14:28 – Spahn bricht auf zur Bundespressekonferenz. Die Besucherliste umfasst heute hundert deutsche Top-Journalisten sowie Julian Reichelt.

14:50 – Die Berichterstatter warten noch immer auf den angekündigten Retter des deutschen Volkes, der eine ganze Nation vor den Einflüsterungen der Feinde schützen soll. Offensichtlich halten sie Spahn für die Vorband. Langsam leert sich der Saal. Der Bundeslärmminister haut sich den linken Schuh ins Gesicht, um ihn zu bestrafen.

15:27 – In der Nähe der Südpanke entdeckt Spahn einen Kinderspielplatz. Er packt mehrere spielende Kinder und misshandelt sie schwer. Das faule Pack soll gefälligst arbeiten gehen, statt in der Sandkiste zu hocken.

16:05 – Es gibt in Deutschland zu wenig Kirchen. Bei einem fünfminütigen Fußmarsch durch den Wedding hat Spahn zumindest kein christliches Sakralgebäude entdecken können. Um das Verhältnis von jüdisch-christlichem Erbe und islamistischer Besatzungsmacht wieder ins Gleichgewicht zu bringen, plant er, alle Moscheen in die Luft zu sprengen. Die Kosten dafür soll der Zentralrat der Muslime in Deutschland tragen.

16:37 – Noch immer ist nicht klar, wie in der Bundesrepublik Recht und Ordnung durchgesetzt werden können. Spahns Privatsekretär teilt dem Minister per WhatsApp mit, dass es im Bioladen keinen Mozzarella mehr gibt. Der weint vor Wut, kann jedoch ohne ministerielle Unterstützung durch Ursula von der Leyen keinen Angriffskrieg auf den deutschen Einzelhandel planen.

17:04 – Eine Talkshow fragt an, ob Spahn spontan am Abend für eine Sendung einspringen kann. Da das Thema im weiteren Sinne mit Gesundheitspolitik zu tun hat, sagt er aus Termingründen ab.

17:16 – Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) informiert über neue Entwicklungen im Bereich der Grippeseren. Die ersten beiden Sätze sind echt voll total schwer.

17:18 – Mit einem gerollten Papier versucht Spahn, die Motorhaube seines Dienstwagens einzudellen. Diese verdammten Scheißarztscheißmedizinerärzte wird er nach der Machtergreifung alle an die Wand stellen lassen.

17:19 – Per SMS teilt Spahn seinem engsten Freund mit, dass er sich eine Turnstunde in einer nationalen Volksschule nur vorstellen kann, wenn die Jungen mit dem Deutschen Gruß die deutsche Fahne grüßen, die den deutschen Deutschen vorbehalten bleibt, während Migranten am Rand der Turnhalle zu stehen haben. Eine Antwort bleibt aus.

18:03 – Die U-Bahn kommt nicht. Spahn tritt willkürlich nach dunkelhäutig aussehenden Wartenden, die biodeutschen Fahrgästen die Sitzplätze abspenstig machen könnten. Es bedarf eines Gesetzes mit Sitzbänken nur für Weiße.

18:36 – Eine Frau mit Kopftuch erregt Spahns Ärgernis. Er pöbelt die polnische Greisin ab, sie solle doch schleunigst Deutschland verlassen, sonst könne er für nichts garantieren.

20:14 – Spahn sitzt alleine im Wohnzimmer. Er hat nichts zu tun. Vor Wut schmeißt er eine Vase in den Fernseher. Das wird denen eine Lehre sein, ihn so vorzuführen.

21:32 – Nach einer Flasche körperwarmem Gin und dreißig Zigaretten torkelt Spahn die Straße entlang. Er begegnet einer Gruppe Jugendlicher, unter denen sich einige junge Damen in kurzen Röcken befinden. Spahn kreischt sie an, Jesus sei nicht am Kreuz für Deutschland gestorben, damit jedes dreckige Flittchen ihre fetten Kackstelzen zeigt.

21:39 – Die Sanitäter sind vorschriftsmäßig schnell vor Ort. Trotz eines komplizierten Kieferbruchs, einer Rippenserienfraktur und einer schweren Hodenquetschung atmet der Minister.

05:45 – Deutschlands führendes Fachorgan für originelle Ansichten titelt ER STARB FAST FÜR RECHT UND ORDNUNG IN UNSEREM VATERLAND. Der Artikel auf den folgenden drei Doppelseiten führt aus, dass Spahn von einer Hundertschaft Islamistinnen in Burka unter Hilfe vermummter Antifa-Kinderschänder mit Schützenpanzern, Schnellfeuergewehren sowie nordkoreanischen Atomsprengkörpern bedroht worden sei. Die stundenlange Auspeitschung auf dem Potsdamer Platz, die nur durch Zufall nicht von einem Leserreporter gefilmt worden war, füllt weitere zehn Seiten der Sonderausgabe. Julian Reichelt fordert, dass fremdländische Einwanderer beim täglichen Nationalappell die deutsche Fahne nicht mehr grüßen dürften – sollten sie das schwarz-rot-goldene Judenbanner jedoch mit der Begründung missachten, weil es eben die Fahne der Systemzeit ist, dann drohten ihnen empfindliche Strafen.

05:56 – Die Pillen wirken.





Smarties

22 03 2018

„… nicht mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren sei, wenn die Rechte des ungeborenen Lebens geringer geschützt würden als die Rechte von Frauen, die man unter kriminalistischen…“

„… der Paragraf 219a abgeschafft werden müsse, da sich sonst Redundanzen im deutschen Strafrecht ergäben. Spahn sei der Ansicht, man könne die Regelungen für Mord auch in den…“

„… müsse die Union in der Regelung um die Werbung für Abtreibungen eine gemeinsame Lösung finden. So dürfe es nach Ansicht des Expertengremiums keine TV-Spots in Zeiten geben, zu denen auch Kinder vor dem…“

„… die Täterinnen, die nicht als Täterinnen bezeichnet werden dürften, da sie strafrechtlich noch keinen…“

„… könne eine sehr neutral gehaltene Informationsbroschüre trotzdem auf einer rückseitigen Freifläche Werbung für illegale Inhalte enthalten, was sie dann als Versuch einer Straftat in den…“

„… Frauen in der Regel viel zu subjektiv urteilen würden, weshalb es besser sei, sich auf Vertreter der Kirche, der Politik und des…“

„… verteidigt habe. Für Spahn trete bei jedem Schwangerschaftsabbruch das Mordmodell der Verdeckung einer Straftat hinzu. Auch wenn selbstbestimmte sexuelle Handlungen von Frauen rechtlich noch nicht automatisch als…“

„… dass hier für die Regierung eine klare Geschlechterdiskriminierung erkennbar sei. Die Beratungsleistungen stünden Männer nicht zur Verfügung und müssten deshalb ganz abgeschafft werden, um Ärzte nicht zusätzlich mit Gefahren im juristischen…“

„… und sehr früh ansetzen müsse. Bereits Anzeigenwerbung für Smarties halte Spahn für eine Frühsexualisierung, die dann in medikamentöse…“

„… es gar keinen Paragrafen 219a geben müsse, da die Menschen in Deutschland genug Verbrechen begingen, die man nur konsequent als solche…“

„… sich auf Kosten von Frauen in Notlagen und Gewissensnöten profilieren wolle. Spahn habe dem heftig widersprochen, er versuche mit seiner Politik alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen als…“

„… es nicht um die Rechte von Frauen gehe, sondern um die Rechte potenziell krimineller Subjekte, die zufällig entdeckt hätten, dass sie als Frauen den…“

„… der Deutsche Bundestag nicht zuständig sei. Reklame für medizinische Dienstleistungen müsse durch die regierenden Sicherheitsbehörden im…“

„… durch die Migration noch gefördert werde. Spahn halte Einwanderer für eine erhebliche Gefahr, da sie sehr oft bereits schwanger in die Bundesrepublik einreisten, keine Papiere für die Leibesfrucht beibringen könnten und dann den Volkstod der deutschen Rasse, finanziert durch biodeutsche Steuerzahler, als Zusatzleistung des…“

„… sehe sich die Union außerstande, mit Ärzten über die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu diskutieren. Ärzte seien keine Werbefachleute, in der CDU gebe es außer von der Leyen keine medizinische Fachkompetenz, also seien Gespräche weder sinnvoll noch…“

„… in diesem Zusammenhang auch die AfD loben müsse, da diese keine Werbung für Abbrüche, sondern für Schwangerschaften mache und so den Bestand des deutschen Volkes nachhaltig…“
„… oder Informationslücken gebe, werde die Regierung sicher eine Lösung finden, dass Frauen einen noch besseren Zugang zu allen nötigen Informationen bekämen. Ein Ausschluss der amtierenden Generalsekretärin sei nach diesen Äußerungen nicht zu erwarten, doch denke Spahn über ihre Versetzung nach…“

„… durch Werbung ein erhöhter Druck auf die Fachärzte ausgeübt werde, so dass Schwangerschaftsabbrüche teilweise erst nach mehr als neun Monaten Wartezeit vorgenommen werden könnten. Dies sei eindeutig eine Kindstötung und müsse mit allen Mitteln…“

„… verhindern wolle, dass sich in der Union ein Frauennetzwerk aufbaue. Dieses könne dann mit Tipps zu möglichst preiswerten und praktischen Lösungen bei ungewollter Schwangerschaft eine schädliche Wirkung auf das Volk und den…“

„… sehe Spahn auch die Wahlwerbung linksextremistischer Parteien wieder SPD in Gefahr. Es müsse bereits frühzeitig verhindert werden, dass dies gleichzeitig als Reklame für Schwangerschaftsabbrüche oder eine…“

„… es keine Zwei-Klassen-Medizin in der Bundesrepublik geben dürfe. Die Regierung sei fest davon überzeugt, dass in dieser Legislaturperiode gar keine wesentliche…“

„… die SPD ihren Gesetzesentwurf abgetrieben habe. Dies sei jedoch nur geschehen, um nicht in Konflikt mit einem Abbruch des…





Kokolores

14 12 2017

„Alles raus?“ „Alles.“ „Wir können uns darauf verlassen?“ „Freilich.“ „Können wir uns denn dann auch wirklich auf einen…“ „Also jetzt hören Sie mal, wie sollen wir denn Koalitionsverhandlungen führen, wenn Sie uns nicht schon hier vertrauen?“

„Der Punkt ist doch, dass wir Ihnen nicht generell Misstrauen entgegenbringen wollen.“ „Genau das tun Sie doch gerade.“ „Wir wollen doch keine Streitpunkte in eine Verhandlung einbringen.“ „Die letzten Verhandlungen sind gescheitert, obwohl wir gar keine Streitpunkte hatten.“ „Sehen Sie? Müssen wir das provozieren?“ „Die Menschen draußen im Land wollen eine stabile Regierung.“ „Menschenskinder, Sie rufen doch selbst auf jedem Parteitag und bei jedem Streit zur Geschlossenheit auf!“ „Ja, aber parteiintern.“ „Und wenn wir das als Koalition auch versuchen würden?“ „Das nimmt uns am Ende wieder keiner ab.“ „Wieso nicht?“ „Die letzte Koalition hat uns doch auch keiner abgenommen.“

„Dann sagen Sie doch mal, Kohle?“ „Nein.“ „Wir haben aber doch…“ „Nein!“ „Die Wirtschaft ist sich darüber im Klaren, dass…“ „Das ist mit uns nicht zu machen! Wir werden darüber nicht reden!“ „Also ist noch nicht klar, dass Sie die Kohle als Energieträger mittel- bis langfristig weiter fördern wollen?“ „Wir haben uns noch nicht entschieden, das wird ganz demokratisch auf einem Votum der Parteibasis geschehen, und dann legen wir das dem Parteivorstand vor, und dann sehen wir weiter. Aber wir werden darüber vorerst nicht diskutieren.“ „Aus Angst.“ „Weil Deutschland eine stabile Regierung braucht, und wir wollen uns nicht verschließen.“ „Das heißt also, dass Sie den Schwanz einkneifen und die Sache einfach so weiterlaufen lassen, wenn Sie nicht mehr wissen, wie Sie sich entscheiden wollen, ja?“ „Sie können Ihre verdammte Koalition gleich alleine machen.“ „Schon gut, ich habe doch gar nichts gesagt!“

„Wir bieten Ihnen außerdem an, das Thema Grundeinkommen in der kommenden Legislatur nicht zu behandeln.“ „Hatten wir auch nicht vor.“ „Wir aber.“ „Schön, und was heißt das jetzt?“ „Das impliziert natürlich auch, dass Hartz IV erstmal nicht verändert wird.“ „Klar.“ „Als Regierung muss man sich das sehr genau überlegen. Da steckt eine Menge sozialer Sprengstoff drin.“ „Aha.“ „Nicht nur für den sozialen Bereich.“ „Schön.“ „Auch der Arbeitsmarkt wird natürlich in Mitleidenschaft gezogen.“ „Interessant.“ „Die Regierung wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass sie einen Großteil der Menschen überhaupt nicht auf dem Schirm hat.“ „Wissen Sie, seit wann wir das hören? Das hat uns noch nie interessiert.“ „Das war mir ja vorher schon klar.“ „Von wem kamen noch mal diese Hartz-Gesetze?“ „Wer hat sie verschärft?“ „Wollen wir wirklich auf diesem Niveau reden?“ „Sie brauchen eine regierungsfähige Mehrheit.“ „Wir können auch ohne Sie regieren.“ „Ja, das merken wir seit Monaten.“ „Können wir wieder vernünftig miteinander umgehen?“ „Das hängt doch ganz von Ihnen ab.“

„Waffenhandel, noch so ein Thema.“ „Aber das bedeutet auch Arbeitsplätze.“ „Diese Kritik an den ethischen Maßstäben unseres wirtschaftlichen Handelns sollten wir aber mal ernst nehmen, finden Sie nicht?“ „Sie können das gerne ausklammern, aber die Fakten sind doch bekannt. Warum soll sich die Wirtschaft in der Bundesrepublik von ihren größten Erfolgen distanzieren?“ „Wir müssen den Wählern schließlich erklären, warum wir wieder einmal so komplett versagt haben.“ „Das kriegen die früher oder später sowieso raus. Dann geht’s ums Ganze, der Wahlkampf läuft schon, und der Rest ist Geschichte.“ „Das finden Sie gut?“ „Lassen Sie uns doch über das Thema Bürgerversicherung reden.“ „Nein, alles gut. Wir brauchen keine öffentliche Debatte über die Rüstungsindustrie, das verstehen die meisten Bundesbürger sowieso nicht.“ „Da sind wir ganz bei Ihnen.“

„Immerhin haben wir noch einen Aktenordner voll.“ „Aber das sind doch Nebenkriegsschauplätze, oder sehe ich das falsch?“ „Türkei?“ „Solange die nicht in der EU sind, sehe ich das als Nebensache.“ „Ehegattensplitting sollte man auch nicht weiter verfolgen.“ „Abgesehen von der Steuerreform.“ „Verbrennungsmotoren?“ „Haben wir die Grünen in der Koalition?“ „Auch wieder richtig.“ „Wozu regen wir uns dann auf?“ „Solange wir uns nicht über ein Einwanderungsgesetz streiten müssen?“ „Mindestlöhne?“ „Rechtsextremistische Gewalt?“ „Haben Sie nicht irgendwann mal einen Ordner mit Kram angelegt, den Sie in der Regierung machen wollen?“ „Ja, Sie etwa auch?“ „Wir haben da ‚Kokolores‘ draufgeschrieben.“ „Lustig!“ „Aber wir sollten uns nicht auf solche Kleinigkeiten…“ „Der Hauptstadtflughafen?“ „Ist Ländersache.“ „Dann sollten wie den Terrorismus nicht zu sehr in den Fokus nehmen.“ „Die Netzneutralität.“ „Überhaupt den Netzausbau.“ „Also Netzpolitik.“ „Ja, das kann man als Gesamtpaket ignorieren.“ „Dann die Sozialpolitik?“ „Arbeitnehmer.“ „Den Wohnungsbau.“ „Und den Umweltschutz.“ „Die Bahn.“ „Aber nur, was den Fahrgast an sich betrifft.“ „Versteht sich.“ „Autobahnmaut?“ „Geht ihren Gang.“ „Dann haben wir die Grenzen…“ „Obergrenze!“ „Stimmt, den CSU-Quatsch.“ „Aber jetzt haben wir’s, oder?“ „Sollten wir, ja.“ „Dann verhandeln wir worüber?“ „Höhere Diäten.“ „Das ist vernünftig.“ „Deshalb nennen wir es ja auch Konsens-Koalition.“ „Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ „Wie wahr…“





Fossile Brennstoffe

21 09 2017

„… damit gerechnet habe, dass Schäuble sein Amt als Bundesfinanzminister nach Vollendung seines 75. Lebensjahres nicht mehr…“

„… damit rechnen müsse, dass sich jüngere Wähler von der Union abwenden würden. Die Altersgruppe der 60-Jährigen würde Ströbele und Gysi als wesentlich vitaler im Vergleich zu…“

„… sich nicht sicher sei, ob er nochmals den Parteivorsitz übernehmen wolle. Die CDU habe nach eigenen Aussagen zeitnah alle Spuren einer Beteiligung an den Spenden in den…“

„… einen Werbevertrag angeboten habe. Dass Schäuble den Zementhersteller in einer dreijährigen Dauerkampagne als Graue Eminenz verkörpern wolle, sei allgemein auf große…“

„… eine Zweitkarriere als Altersvorsitzender des Deutschen Bundestages ins Auge fasse. Sollte die AfD ab 2021 noch dem Parlament angehören, werde er durch kontinuierlichen Rechtsrutsch auch in den Bereich des…“

„… die Stiftung Deutsches Mittelalter nicht über die Antwort sprechen wolle, die ihnen der ehemalige Bundesinnenminister auf die Anfrage einer…“

„… nicht geklärt worden sei, ob er sich als Bundesvorsitzender der Stiftung Demenz und Politik zur Verfügung stellen wolle. Die Institution habe er zwar mehrmals mit größeren Beträgen unterstützen wollen, es sei aber fast immer…“

„… aus verschiedenen Gründen für die fossilen Brennstoffe einsetzen könne, die er während ihrer Entstehung selbst noch…“

„… Rabatte der Bundestagsverwaltung nicht nach Erreichen einer jeweiligen Altersgrenze, sondern kumulativ gewährt würden. So würde der Geschäftsbereich bei Taxifahrten keine Gebühren erheben, sondern pro Kilometer noch drei Euro…“

„… Werbung für einen Hersteller von Büromöbeln machen könne. Die Produktserie mit einer extra großen Schreibtischschublade könne sich in den…“

„… zum Altersvorsitz im EU-Parlament machen wolle, da Geißler nun nicht mehr als…“

„… das deutsche Abhörwesen um eine Person erweitern könne, die damals noch die Ausläufer des Kalten Krieges…“

„… ursprünglich habe warten wollen, bis alle Urenkel sich durch ein Landtagsmandat in die…“

„… fühle sich Schäuble für das Amt des Bundespräsidenten nicht reif genug und wolle erst nach weiteren zehn Jahren Bedenkzeit in die…“

„… als politisches Lebenswerk die Rente mit 90 fertigstellen wolle, die er jedoch aus eigener Anschauung für mindestens…“

„… angesichts der starken Überalterung eine Fusionierung von SPD, CDU, CSU und Grünen für eine lohnenswerte Aufgabe halte, wenn dadurch die endgültige Entmachtung Seehofers…“

„… dass die schwarze Null in Gestalt von Spahn eine ganz andere Bedeutung erhalte als die bisher…“

„… sich zum Geburtstag gewünscht habe, noch einmal offiziell als Vizekanzler der…“

„… auch nach seinem Ableben im Bundestag aufbewahrt werden wolle, da sich seine Frau sonst beschwere, dass er ihr im Haushalt auf die…“

„… die FDP auf das Finanzministerium hoffe. Schäuble indes habe mehrere Aspiranten auf die Stellung des Parlamentarischen Staatssekretärs vor Jahrzehnten als geistig nicht besonders…“

„… das Wirtschaftswachstum in der Eurozone, das die CDU herbeirede, obwohl es der deutschen Politik nachhaltig schade, nachhaltig bekämpfen müsse. Es sei dem lang gedienten Unionisten bisher noch nicht gelungen, einen ebenso vehementen Verfechter des…“

„… die Transaktionssteuer verhindern müsse, die sonst Deutschland sofort an den Rand einer sozialistischen…“

„… öfter als jeder andere die Abschaffung der Verfassungsorgane, gerne auch unter Zuhilfenahme von Polizei, Bundeswehr und Volkssturm, gefordert habe. Höcke habe zur Zernichtung des verjudeten Merkelpacks, das die Deutschheit arischer Helden in die Blutschlacht gegen ein…“

„… mehrere Waffenhändler übereinstimmend ausgesagt hätten, dass sie seine Beschäftigung im Rahmen eines Beratervertrages nicht oder nicht wissentlich beauftragt oder durch vertraglich festgelegtes Entgelt, das in Deutschland versteuert oder steuerlich angegeben oder im Sinne des…“

„… im Falle einer Regierungsbeteiligung der Grünen einen Betrag von umgerechnet zehntausend Mark für den…“

„… eine zurückgehende Arbeitslosigkeit nicht dulde, da sie die Kapazitäten der Industrie nur in Hinblick auf das zu bekämpfende Allgemeinwohl in den…“

„… habe das Präsidium die Jubiläumsausgabe des Rechenschaftsberichts der Christdemokraten mit einer besonderen Widmung an den ehemaligen Vorsitzenden der…“

„… noch kein Einverständnis gegeben habe. Die Partei habe beschlossen, Schäuble als Vorsitzenden der Jungen Union mit einem besonderen…“





Leistungsbilanz

13 09 2017

„Als Justizminister kann ich mir den aber nicht vorstellen.“ „Es geht natürlich noch dümmer.“ „Als Justizminister?“ „Nein.“ „Ich meinte doch: dümmer als der Justizminister.“ „Nein!“ „Was denn dann?“ „Er meinte vermutlich: dümmer als Guttenberg.“

„Irgendein Gedönsdings kriegt man doch für den Typen hin, oder?“ „Als SPD-Frau kann man wenigstens Multitasking, aber was erwarten Sie von dem Schleimpfropfen?“ „Frisurmäßig ist er schon mal besser aufgestellt als die anderen CSU-Leute.“ „Das sind Sie als Zahnbürste nach sechs Monaten Einsatz auch.“ „Mehr fällt Ihnen nicht ein?“ „Eine Zahnbürste hat mehr Ahnung von Wirtschaft.“

„Außenminister wäre doch okay.“ „Meinen Sie nicht, wir waren mit Westerwelle genug gestraft?“ „Das ist doch jetzt pure Polemik!“ „Mehr hätte das Freiherrchen auch nicht zu bieten.“ „Aber der Adel ist doch international vernetzt, oder?“ „Wenn Sie die Verwandtschaft zum amerikanischen Adel auf dem Schirm haben sollten, viel Spaß.“ „Aber…“ „Er meint das nicht so, wahrscheinlich meint er die Atlantik-Brücke.“ „Die dem Binde-Strich?“ „Ist ja auch ein Frei-Herr.“ „Hähähä!“ „In New York hat er doch eine gute Figur gemacht.“ „Wenn Sie sich seine Lebensleistung ansehen, wird er vermutlich als Fake News aussortiert.“ „Wenn Sie sich die Interpretation seine Lebensleistung ansehen, wird man ihn als alternatives Faktenmaterial in den Himmel loben.“ „Gibt es da keinen Unterschied?“ „Kommt darauf an, welches Parteibuch Sie haben.“

„Dann schließen wir irgendeinen Posten im Finanzministerium schon mal kategorisch aus?“ „Er hatte doch bisher nur bei der Wirtschaft versagt?“ „Und Entwicklungshilfe?“ „Wir können notfalls etwas aus den Überresten der anderen Ministerien zusammenrühren.“ „Sie meinen so ein Verfahren wie das, bei dem seine Dissertation entstanden ist?“ „Ein bisschen niveauvoller könnte es schon sein, es geht nicht nur um Bayern.“ „Ministeriumssprecher könnte ich mir vorstellen.“ „Auf keinen Fall, da muss man doch Ahnung haben!“ „Solange er einigermaßen weiß, worüber er redet, kann er doch auch im…“ „Vergessen Sie das am besten schnell wieder.“ „Ja, warum denn nicht?“ „Ganz schnell!“

„Gucken Sie sich doch mal die Leistungsbilanz von Dobrindt an.“ „Das hätte ein lernbehinderter Pinscher an einem Wochenende geschafft!“ „Na, an einem verregneten Sonntagvormittag.“ „Anständige Leute gehen da in die Kirche!“ „Eben.“ „Und das wollen Sie mit dem Guttenberg verhindern?“ „Nö.“ „Aber wieso…“ „Wir haben doch nicht vor, das zu stoppen. Wir toppen das.“ „Hä!?“ „Je dümmer, desto CSU. Mit einem vielseitig minderbemittelten Heißluftdackel setzen wir nachhaltige Maßstäbe für eine unionsgeführte Führung der äääh… Union.“ „Klingt hochpolitisch.“ „Ansatzweise kompetent, wenn Sie mich fragen.“ „Jaja.“ „Super. Echt jetzt.“ „Und wenn die Rechten dann mit Halbakademikern punkten wollen?“ „Was meinen Sie wohl, warum wir Guttenberg ausgegraben haben?“ „Genial!“

„Was ich jetzt nicht ganz verstanden habe, ist Guttenberg die Schadensbegrenzung der CSU oder braucht er erst noch eine?“ „Wo ist denn da der Unterschied?“ „Zu wem?“ „Er meint: zu Dobrindt.“ „Also nicht zu Seehofer?“ „Wegen Begrenzung?“ „Nein, wegen… ach, egal.“

„Und wenn man ihm einfach nicht sagt, in welchem Ministerium er ist?“ „Infradigitales und Außenhandelshilfe?“ „Zum Beispiel.“ „Das ist gar nicht schlecht. Er würde dort jede Menge kreative Ideen entwickeln.“ „Sie meinen, das Gefasel wäre täglich der Brüller in den Abendnachrichten, und der Rest der Christsozialen könnte in seinem Windschatten alle Knalldeppen von der Leine lassen?“ „Guter Plan!“ „Genial!“ „Moment, das ist nicht abgesegnet. Wir haben Dobrindt draußen, der hat ältere Rechte als Cheftrottel.“ „Wenn Sie dem sagen, er könne Söder gewaltig in den Hintern treten, dann tut der alles.“ „Auch wieder wahr.“ „Das hat ja auch nichts mit Bayern zu tun.“ „Was?“ „Was!?“

„Nur mal als Frage: hat das etwas mit dem Adel zu tun?“ „Haben Sie jetzt etwas gegen seine Frau Gemahlin?“ „Nichts, was wirkt.“ „Hallo, ist das nicht…“ „Es gab doch seinerzeit diese Demos, die kann man doch nicht einfach ignoriert haben?“ „Sonst alles klar?“ „Dem geht’s gut, der ist doof.“ „Aber…“ „Der Mann hat bei der Truppe mehr Schäden angerichtet als die Alliierten.“ „Das kann man so nicht…“ „Doch.“ „Ich würde…“ „Nein!“ „Lassen Sie es gut sein, die Stimmung ist gegen ihn.“ „Er hat niemanden als wunderbaren Neger bezeichnet!“ „Sie sehen, so viel Einfluss hat er auch wieder nicht in der CSU, dass er sich das erlauben könnte.“

„Aber Forschung?“ „Alles, wo man noch keine Ahnung hat, kann man als Forschung durchlaufen lassen, oder?“ „Finde ich jetzt etwas weit gefasst.“ „Rechtswissenschaft immer ausgenommen.“ „Da kommen wir uns schon näher.“ „Oder hat ihn die Union schon als Abschreibungsobjekt geholt?“ „Sie kommen sich wohl besonders witzig vor?“ „Gar nicht mal – so im Vergleich mit Seehofer.“ „Ich sehe das als schweren Fehler.“ „Bitte?“ „Was waren denn dann Dobrindt, de Maizière und diese Uschi im Kriegsministerium.“ „Trotzdem.“ „Schäuble, diese korrupte Dumpfnulpe!“ „Egal.“ „Haben Sie überhaupt einen groben Überblick, was die Union den Bürgern in den letzten Jahren alles zugemutet hat an Vollidioten?“ „Selbstverständlich. Aber das sagt man doch nicht vorher!“





Ursachenbekämpfung

12 09 2017

„… mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sei. De Maizière wolle die Rechte der Frauen nur insofern einschränken, dass sie nicht mehr als…“

„… im internationalen Vergleich zu viel gezahlt würde. Arbeitnehmerinnen in Dubai und Katar zum Beispiel würden mit den in Deutschland aus der Kranken- und Pflegeversicherung finanzierten…“

„… die Rechtsstandards der internationalen Gemeinschaft angleichen müsse. Nur damit könne sich die Bundesrepublik auf Dauer einen Spitzenplatz in der…“

„… ob es der Leitkultur entspreche, Frauen grundsätzlich Leistungen zu gewähren, die sich nur durch gesetzliche Vorgaben…“

„… die Bundesrepublik zu viel Rechte einräume, die potenziell missbraucht werden könnten. So habe de Maizière noch nie Klagen von Frauen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gehört, dass sie die in Deutschland garantierte freie Berufswahl auch in ihrem…“

„… stelle das Bundesinnenministerium die Verfassung nicht zur Disposition, dennoch müsse man beispielsweise Grundrechte wie die Gleichberechtigung auch vermehrt in Form von Sachleistungen an die entsprechenden…“

„… dass auch andere Parteien diese Vorschläge bereits unterbreitet hätten. De Maizière habe diese als nicht grundgesetzkonform erkannt, wolle aber im Wahlkampf eine breitere Debatte mit den…“

„… man verhindern könne, dass noch mehr Frauen aus Drittstaaten sich in Deutschland niederlassen wollten. Zu viel Frauenrechte seien daher ein Risiko, weil dadurch die Rechte der gesamten deutschen…“

„… dass die Bundesregierung hier auch zu Kompromissen bereit sei. Wenn Frauen sich über eine Differenz im Entgelt für dieselbe Arbeit beklagte, müsse man darüber nachdenken dürfen, die Löhne für Männer einfach nach unten zu…“

„… Sozialleistungen von Frauen viel zu oft eingeklagt und dann durch gerichtliches Urteil auch gezahlt werden müssten. Auch hier müsse der Rechtsstaat durch Ursachenbekämpfung die…“

„… die Löhne und Gehälter von deutschen Arbeitnehmerinnen selbst im Niedriglohnsektor für ein Luxusleben in Tansania oder Bangladesch ausreichen würde. Durch eine ständige Steigerung würden die Frauen zur Migration in jene Länder gezwungen, die ihnen eine spätrömische…“

„… manche Rechte nicht angetastet würden. So sei es mit der Bundeskanzlerin vereinbart worden, dass Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung noch immer alleine von den…“

„… die Absenkung der Sozialstandards hohen Konkurrenzdruck schaffen werde, was auf dem liberalen Markt positiv wirke, so dass sich letztlich eine Steigerung der Sozialstandards im ganzen…“

„… in der gesellschaftlichen Wirklichkeit eine erhebliche Rolle spiele. Zwar sei aus der deutschen Geschichte noch ein gewisses sozialistisches Erbe in der Frauenpolitik zu spüren, die Angleichung der Ostländer an die Erfordernisse eines nachhaltigen Rechtsfriedens zeige aber einen Abbau, der zu sehr großen Hoffnungen…“

„… es häufiger allein erziehende Frauen gebe als allein erziehende Männer. Deshalb sei es für die Bundesregierung auch selbstverständlich, dass die Frauen die Hauptlast der Diskriminierung…“

„… den Familiennachzug aussetzen werde, wenn zur Annahme eines von der Bundesagentur für Arbeit vermittelten Jobs ein Standortwechsel nicht umgangen werden könne. Normalen Familien, die nicht auf berufstätige Frauen angewiesen seien, würden auch nicht von Leistungen profitieren, die ihnen schon moralisch nicht…“

„… eine Atommacht sei und dennoch kein Problem damit habe, Vergewaltigung als sozial integrierbares Verhalten zu akzeptieren. Von Indien könne man außerdem lernen, dass eine nur an den untersten Volksschichten orientierte Gesundheits- und Familienpolitik nicht zu den…“

„… mit einer Doppelstrategie gegen die Probleme angehen wolle. Zunächst habe de Maizière geplant, die Gründe dafür zu beseitigen, dass sich Frauen auf dem Arbeitsmarkt für eine…“

„… Frauen voll an der Finanzierung der Kitas beteiligt werden müssten, da sie hauptsächliche Nutznießerinnen seien. Im Gegenzug werde der Bundesinnenminister die Kinderbetreuung nicht mehr in seinem Amt…“

„… könne man schon dadurch eindämmen, dass Müttern bei der Klage vor deutschen Gerichten die Anwaltskosten auferlegt würden. Dies sei im Kern eine Entlastung für Richter und könne Bauanträge, ungerechtfertigte Steuerstrafen oder den…“

„… das Mutterschutzgeld weiterhin durch die gesetzliche Umlage zu finanzieren, diese jedoch ab sofort nur noch von Arbeitnehmerinnen zu…“

„… über Jahrhunderte mit Hunger und erhöhter Kindersterblichkeit konfrontiert gewesen sei. Da sich die Bundesrepublik dennoch zu einer der führenden Industrienationen entwickelt habe, müsse man heute die überzogenen Forderungen mancher Frauen nach noch mehr…“

„… und dass die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde frauenpolitisch nicht zu relativieren sei. De Maizière wolle daher in der kommenden Legislatur prüfen lassen, ob Deutschland wirklich ein Bundesverfassungsgericht…“