Zielgruppenbewusstsein

25 03 2019

„Demokratenpack?“ „Ich würde den Fokus nicht so stark auf die Demokratie legen. Das mehrt am Ende Wünsche danach.“ „Also einfach nur irgendwas mit linken Vögeln?“ „Es sind ja auch Parteimitglieder darunter.“ „Eben.“ „Wir können ja nun mal schlecht mit hochrangigen Politikern werben, die sich der Meinung dieser von amerikanischen Konzernen gesteuerten…“ „Kollegen, Ihnen ist schon klar, dass wir den Slogan für das neue CDU-Plakat suchen?“

„Was ist denn jetzt an ‚Geht endlich sterben‘ unverständlich?“ „Klingt irgendwie jung und sehr zielgruppenbewusst.“ „Ja, das passt nicht zu uns.“ „Wollen Sie hier etwa noch herumdiskutieren?“ „Er ist noch nicht so lange dabei.“ „Man muss so etwas viel subtiler ausdrücken, das kommt sonst beim Wähler nicht richtig an.“ „Wieso subtil?“ „Wenn Sie sagen, das sind alles irgendwelche dummen Transen, dann haben Sie nur eine kleine Zielgruppe verprellt, die für den Sieg der Union eh nicht relevant ist.“ „Wieso subtil!?“ „Wenn Sie das jetzt ausdrücken wie die neue CDU-Trulla, dann haben Sie schon mal einen Teil der sympathisierenden Bevölkerung mitbeleidigt, das ist medial sehr viel ökonomischer.“ „Wieso subtil?“ „Sie meinen AKK, richtig?“ „Wieso denn jetzt subtil? Die ist doch nicht subtil, die ist einfach nur peinlich.“ „Aber wenn sie nicht ständig irgendwelche Reden hält, kann man sie eventuell sogar noch ertragen.“ „Das verstehe ich jetzt nicht.“ „Naja, da sind Sie schon mal nicht alleine.“

„Also ich bin nach wie vor für ‚Ihr seid nicht das Volk‘.“ „Das floppt.“ „Kann ich mir auch nicht vorstellen.“ „Wieso nicht?“ „Vermutlich zu subtil.“ „Quatsch, der ist ganz klar auf Rechte gemünzt, das würde man den besorgten Bürgern entgegenhalten, wenn sie wieder gegen die 0,2% Ausländer hetzen, die gerade das Land überschwemmen.“ „Und was stört Sie daran? dass diese Typen sich jetzt als Rechte diffamiert fühlen?“ „Nein, damit würden sie doch genau zu unserem angestrebten Wählerkern gehören, und wie klingt das denn: ‚Ihr seid alle CDU-Wähler‘.“ „Eben, viel zu subtil.“ „Wobei das doch noch gehen würde, wenn man das für die Junge Union aufbereitet.“ „Weil das so bescheuert ist?“ „Nein, weil es struktureller Rassismus ist.“ „So viel Intellekt dürfen Sie diesem Diätversager auch nicht unterstellen, sonst würde er nicht das Märchen von der Grenzöffnung erzählen.“ „Gerade das ist doch das Interessante, das muss man den Leuten immer wieder erklären.“ „Und wer glaubt das am Ende?“ „Keiner.“ „Nee, nur die, die doof genug sind.“ „Also der angestrebte Wählerkern.“

„Wobei ich mit dem Volksbegriff hier ja ein Problem habe. Der fliegt uns doch möglicherweise um die Ohren.“ „Weil die gekauften Demonstranten rein rechtlich doch zum Volk gehören?“ „Das wäre dann ja wenigstens nicht subtil.“ „Ach Quatsch!“ „Das könnte man bei einer Koalition mit der AfD dann bestimmt nicht trennscharf herausarbeiten.“ „Weil es hier um Ausgrenzung von Ausländern oder Deutschen mit Migrationshintergrund geht?“ „Hat das die Partei jemals bestritten, dass wir alles, was nach Minderheit riecht, unbedingt als Sündenbock brauchen?“ „Warum sollten wir denn dann nicht mit dem nationalsozialistischen Volksbegriff arbeiten?“ „Weil wir zurückrudern müssen.“ „Zurückrudern?“ „Wie beim Vogelschiss. Jeder weiß hinterher, dass das eine klare Bezugnahme auf den Faschismus ist, und die, die uns wählen, weil sie sich selbst nicht trauen, Flüchtlingsheime anzuzünden, halten uns hinterher vor, dass wir vor dem Sprechverbot des linksradikalen Mainstream kapitulieren.“ „Ich dachte, die Sprechverbote kommen immer von dieser gekauften Vogelscheuche, die unsere Partei für ihren persönlichen Vorteil in den Sozialismus führt und billigend in Kauf nimmt, dass die Ehre der Deutschen dafür der Islamisierung geopfert wird.“ „Er ist wirklich noch nicht so lange dabei.“

„Wer uns wählt, ist ein Stück Scheiße!“ „Ja, damit kommen wir der Sache schon näher.“ „Ist das jetzt Ihre persönliche Meinung oder hatten Sie sich das als Slogan vorgestellt?“ „Macht das noch einen Unterschied?“ „Persönliche Meinungen haben meines Wissens nach in der Partei nichts zu suchen, schließlich sind die ja von oben verboten.“ „Weshalb wir ja auch eine neue Vorsitzende haben, die verhindert, dass nicht alles unterdrückt wird, was nicht Merkels Meinung entspricht.“ „Also nur noch das, was ihrer eigenen zuwiderläuft?“ „Kann man so sagen.“ „Und das dient jetzt also dazu, das konservative Profil zu schärfen?“ „Das rechte.“ „Ist da ein Unterschied?“ „Das ist mir jetzt zu subtil.“ „Im Grunde geht es doch nur darum, dass wir die Kernwählerschaft ansprechen und dauerhaft an uns binden.“ „Um Mehrheiten jenseits der Mitte zu finden?“ „Wer erklärt es ihm?“ „Das könnte etwas länger dauern.“ „Schauen Sie mal, was wollen wir denn als Partei?“ „Gute Politik machen?“ „Haben Sie ihn mal gefragt, warum er sich nicht einfach irgendein anderes Hobby sucht?“ „Das wäre ihm vermutlich zu subtil.“ „Wir wollen Menschen, und zwar solche, die unsere Politik mittragen. So weit klar?“ „So weit klar.“ „Und genau deshalb wollen wir unsere Kernwählerschaft bedienen – das sind die Leute, denen es vollkommen egal ist, was wir machen, im Wahlkampf oder wo auch immer. Die Leute, die uns unterstützen, auch wenn wir ihnen sagen, dass wir alles, was wir machen, gegen sie unternehmen. Die nicht fragen, keine Diskussion anfangen, sondern blind folgen. Haben Sie das jetzt einigermaßen verstanden.“ „Sie wollen, dass die Menschen uns einfach glauben?“ „Okay, Sie haben es kapiert.“ „Gott sei Dank! Und ich dachte schon, ich sei in der falschen Partei gelandet.“

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Schmutz und Schund

10 03 2019

Die Stühle hoch! Die Reihen dicht!
Die Putzfrau kommt gefahren.
Was weiß die und was kann die nicht,
sie macht es ja seit Jahren.
Sie fegt und feudelt der Partei
die arg verstaubten Böden,
treibt dabei manche Narretei,
macht allerhand auch Schäden.
    Und keiner sieht, die Zugehfrau
    nimmt’s mit dem Unrat nicht genau.
    Was sie auch anfasst, wird beschmutzt.
    Besser, sie hätt nur geputzt.

Sie schwingt sich auf schwingt darein
viel hohl und dumme Reden.
Ihr selbstgefällig greller Schein
erhebt sich über jeden.
Nur bleibt die Arbeit weit und breit
jetzt bis auf Weitres liegen.
Sie hat dazu halt keine Zeit
und will sich nicht verbiegen.
    Der Besen schweigt. Der Boden klebt.
    Die Bude stinkt. Der Teppich lebt,
    weil sie den Klopfer anders nutzt.
    Besser, sie hätt mal geputzt.

Jetzt ist sie oben mit dabei.
Wer spuckt, kriegt keine Keile.
Volk und Partei sind einerlei.
Das geht jetzt eine Weile.
Die Putzfrau und ihr Regiment
sind nicht mehr zu vermeiden.
Was sie bisher am besten kennt,
wird nun, was wir erleiden.
    Was für sie zählt im Erdenrund
    ist ganz ausschließlich Schmutz und Schund,
    das sieht der Bürger ganz verdutzt:
    Besser, wenn sie endlich putzt.





(m/w/d)

4 03 2019

„Dann haben wir die Nummer 389: Kommt eine Frau zum Arzt und…“ „Nee!“ „Geht ja gar nicht!“ „Nächster.“ „Aber…“ „Wir hatten die Diskussion doch schon vorhin, das ist dann wieder ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte, und Sie wissen, wie gerne ich die blöden Kuh sehe.“

„Wir haben doch aber hier noch gar nichts Geschlechtsspezifisches über die Frau gesagt.“ „Es könnte auch genderspezifisch sein, oder?“ „Wir könnten eventuell mit ‚Frau (m/w/d)‘ arbeiten.“ „Oder ankündigen, dass wir alle Bezeichnungen nur genderneutral meinen.“ „Sie kapieren es nicht, oder?“ „Ich habe doch hier keine diskriminierende Äußerung über die…“ „Doch!“ „Er kapiert es eben nicht mehr.“ „Was denn, verdammt!“ „Arzt, Sie Trottel – wir haben hier wieder so ein typisches Geschlechterklischee, dass die Patientin natürlich als Frau…“ „Sie haben doch eben noch gesagt, dass das gar kein…“ „Fallen Sie mir jetzt nicht ins Wort, dazu ist so ein Karnevalsprogramm zu ernst.“ „Ich…“ „Wenn wir den Arzt als männliche Rolle in den Diskurs einbringen, haben wir sofort das Problem, dass wir Geschlechterklischees breittreten und die Gleichstellungsbeauftragte auf den Plan rufen, die uns fragt, warum es sich nicht um einen alten Mann handelt, der zu seiner Ärztin geht.“ „Wäre ein alter Mann nicht auch diskriminierend?“ „Ja, gleich doppelt, weil er wegen seines Alters nicht anders behandelt werden darf, aber darum geht es auch nicht. Wir können das mit dem Arzt nicht bringen, weil wir sonst richtig Stress haben wegen der gesellschaftlichen Position des Berufs.“ „Ist das ein Problem?“ „Wissen Sie doch, Halbgott in Weiß und so.“ „Gucken Sie keine Krankenhausserien?“ „Ich wusste jetzt nicht, dass man bei so einem Witz automatisch an die Schwarzwaldklinik denken muss.“ „Damals konnte man den noch bringen, aber heute würde man Ihnen dafür die Ohren abreißen.“ „Weil das ein Arzt ist?“ „Hören Sie mir überhaupt noch zu?“ „Er kapiert es eben nicht mehr.“ „Weil es keine Ärztin ist.“ „Aber die müsste doch dann auch als ‚Ärztin (m/w/d)‘ in den Diskurs eingeführt werden.“ „Macht man das nicht immer nur mit der männlichen Form?“ „Mit der weiblichen ist ja nicht gleich klar, dass da alle mitgemeint sind.“ „Wieso nicht?“ „Fühlen Sie sich etwa angesprochen von so einem Quatsch?“

„Wenn wir den Witz jetzt in die erlebte Rede überführen, dann hätten wir auch noch Storytelling drin und könnten das Problem etwas entschärfen.“ „Machen Sie mal einen Vorschlag.“ „Also neulich in der Arztpraxis, da…“ „Schon faul.“ „Nee!“ „Geht ja gar nicht!“ „Was ist denn jetzt wieder nicht in Ordnung?“ „Es könnte sich doch um eine Praxis handeln, die von einer Ärztin geleitet wird, oder?“ „Möglich.“ „Und warum sagen Sie das nicht in der Bezeichnung?“ „Soll ich das ‚Ärztinnenpraxis‘ oder wie jetzt nennen?“ „Wenn man das generische Femininum als genderneutrale…“ „Wir könnten die Bestandteile auch auseinandernehmen, also ein Arzt (m/w/d) ist ein Praktizierender im…“ „Also eine praktizierende Person?“ „Natürlich immer nur im genderneutralen Sinn, versteht sich.“ „Versteht sich.“ „Aber das sagt doch noch nichts aus über die tatsächlichen Rollenkonflikte in diesem Witz, es ist doch auch sehr schwierig, wenn man den Arzt hier nur als Hintergrundfigur…“ „Könnte man dann nicht die Handlung personalisieren?“ „Verstehe ich jetzt nicht.“ „Geh ich doch neulich zum Arzt, und der…“ „Schon wieder!“

„Ich will jetzt nicht auf die Metaebene gehen, aber…“ „Dann machen Sie es bitte kürzer als sonst.“ „Kann man das im Karneval überhaupt?“ „Das ist doch die gesellschaftliche Funktion.“ „Von Ärzten?“ „Vom Karneval.“ „Dass der auf die gesellschaftliche Metaebene geht?“ „Nein, dass man da auch Witze machen kann, die nicht so ganz okay sind.“ „Die machen die Leute doch sowieso, oder?“ „Deshalb ja die gesellschaftliche…“ „Oder haben die Ärzte etwas dagegen?“ „Nein, aber…“ „Wieso dann Karneval?“ „Weil man sich da für die doofen Witze auch noch doofe Kostüme anziehen kann.“ „Damit man dann nicht mehr merkt, dass man auch ohne die doofen Kostüme lächerlich ist?“ „So ungefähr.“ „Ich hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.“ „Sie haben noch nie einem Politiker eine Karnevalsrede geschrieben.“ „Machen die das nicht selbst?“ „Ich möchte mir das nicht vorstellen müssen.“ „Jedenfalls ist es unsere Aufgabe, diese Witzreden zu schreiben.“ „Leider.“ „Wobei die Verwendung zwischen Karneval und Nichtkarneval auch eher zufällig ist.“ „Ist sie sonst auch witzig?“ „Nee, aber auch eher selten ernst zu nehmen.“

„Wollen wir dann Nummer 390 mit dem Pferd und den…“ „Reitsport, das ist doch mal gut!“ „Der geht eher in Richtung Land- und Forstwirtschaft.“ „Nee!“ „Geht ja gar nicht!“ „Nächster.“ „Aber…“ „Wieso kommt da die Gleichstellungsbeauftragte?“ „Die Landwirtschaftsministerin, die ist aber auch nicht viel klüger.“ „Was kein Kunststück ist.“ „Wir müssen doch irgendwie noch ein bis zwei Witze in die Rede einbauen, bis jetzt haben wir nichts.“ „Und wenn wir etwas klimaneutral antirassistisch angehauchtes über Topfblumen…“ „Gucken Sie lieber im Koalitionsvertrag nach, ob das geht.“ „Ich habe keine Ahnung.“ „Dann doch lieber irgendwie richtig daneben.“ „Zotig?“ „So richtig igitt.“ „Klo?“ „Genial!“ „Alaaf! Helau!“ „Sehr gut“ „Also: Geht ein Schwuler aufs Klo und…“ „Warten Sie, ich will mitschreiben!“ „Brauchen Sie nicht, wir haben die Vorsitzende in der Leitung.“ „Hallo, hören Sie? Wir haben noch einen, Frau Kramp-Karrenbauer. Total Ihr Niveau.“





In dienstlicher Hinsicht

28 02 2019

„Und irgendwas mit dem Klassenfeind? Hat man Ihnen vielleicht irgendwann mal versprochen, dass Sie den Klassenfeind ins Arbeitslager stecken dürfen? oder dass das Brudervolk der Sowjets uns befreit und dann jeden, der mal CDU gewählt hat, an die Wand stellt? Na, hätte ja sein können.

Jedenfalls machen wir uns große Sorgen, dass Sie als mündiger Staatsbürger, der sich seine politische Meinung alleine bilden kann, von diesen sozialistischen Dreckschweinen unterwandert wird. Da ist es schließlich unsere Pflicht als deutsche Demokraten, dass wir da nicht tatenlos zusehen. Der Feind steht links, das sehen wir nach so langer Zeit immer deutlicher, und da sich die Gesellschaft ohnehin radikalisiert, wird es nicht mehr lange dauern, bis man in Sippenhaft nach Sibirien verschleppt wird, weil man einen Urgroßvater hatte, der einen Hochschulabschluss gemacht hat, statt im Lumpenproletariat an Krätze zu verrecken, wie man das als linientreuer Bolschewist nun mal tut.

Kann es sein, dass Sie sich irgendwann, und sei es auch nur unbewusst, mal sehr systemkritisch in der Öffentlichkeit geäußert haben? Fanden Sie das Grundgesetz immer schon lästig? Hatten Sie die Vorstellung, dass jeder Leninist ganz nach Belieben in die sauer ererbten Villen unserer Leistungsträger einbrechen und die Besitzer einfach abzuschlachten und an ihre Kühlschränke zu gehen, weil Sie sich einbilden, dass diese unsere Mitmenschen den ganzen Tag lang nichts anderes zu sich nehmen als Kaviar, Hummer und Champagner für tausend Euro die Flasche? Oder sind Sie vielleicht auf so eine Bürgerinitiative hereingefallen, die Sie dazu bringt, öffentlich für die Einhaltung von Gesetzen in Bezug auf diesen Umweltschutz zu demonstrieren? Kann ja sein, dass Sie denen sogar Geld gespendet haben, dann ist es auch nicht auszuschließen, dass Sie damit Leute finanzieren, die den gewaltsamen Tod sämtlicher Polizisten in der Republik billigend in Kauf nehmen. Dass wir das als Anfangsverdacht einer sehr schweren staatsgefährdenden Straftat ansehen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle durchaus nicht verschweigen. Ich denke Sie wissen, warum.

Hat man Ihnen vielleicht versprochen, dass Sie ab sofort kostenlose Apfelsinen bekommen? Oder die Völkerfreundschaft und eine Reise nach Kuba, um die Helden der Revolution persönlich zu treffen und von ihren Taten zu hören, wie sie in den Mord an Kennedy verwickelt waren? Natürlich dürfen Sie das nicht glauben, das ist alles gelogen. Es gab gar keine Apfelsinen, es sei denn, Sie waren in Wandlitz. Mit solchen Schwindeleien haben die Russen das Volk doch über Jahrzehnte bei Laune gehalten, und wenn Sie sich mal dieses furchtbare Fernsehprogramm ansehen, das die damals hatten, das ist doch kein Wunder, dass die alle depressiv wurden und versucht haben, sich an der Grenze im Stacheldraht erschießen zu lassen, damit sie diese Hetzpropaganda nicht mehr länger ertragen müssen. Das haben wir alles mit erdulden müssen, wir im Westen, die vielen Mauertoten, die für Volk und Führer, ich meine Vaterland, Vaterland meine ich, in den sicheren Tod geflohen sind, weil es drüben keine Nylonstrumpfhosen gab.

Allein in Nordrhein-Westfalen werden jedes Jahr mindestens ein Dutzend linksextremistischer Straftaten verübt, und da ist alles dabei, vom schweren Ladendiebstahl, wo die Täter natürlich jede politische Gesinnung abstreiten und behaupten, sie hätten Hunger gehabt, bis zur heimtückischen Attacke auf Strommasten. Oder Straßenlaternen halt, oder wo man so linksextremistische Aufkleber noch anbringen kann. Wir stehen politisch längst am Abgrund, das ist Ihnen ja wohl klar, dass wir da auch keine Gnade mehr walten lassen dürfen, wenn wir nicht noch mehr schwere und schwerste Taten provozieren wollen. Diese stalinistischen Schweine, die tanzen uns ja mittlerweile auf der Nase herum.

Natürlich können wir das sehr gut trennen. Ich persönlich halte Sie für eine linke Sau, und es würde mich nicht im Geringsten stören, wenn Sie von der Polizei zusammengetreten werden. Aber in dienstlicher Hinsicht bin ich unserem Programm verpflichtet und möchte Sie zum Ausstieg aus der linksradikalen Szene überreden. Sie müssen doch einsehen, dass das ein Irrweg ist, und Sie werden doch schon aus der deutschen Geschichte gelernt haben, dass wir so viele Opfer zu beklagen haben wegen linksextremistischer Umtriebe. Der Kieler Matrosenaufstand, Spartakus, die Attentate auf den Führer, der Volksaufstand 1953, das nimmt ja kein Ende! Und im weiteren Sinne müssen Sie natürlich alles, was sich gegen die Werte des christlichen Abendlandes richtet, als links motiviert ansehen. Diese ganzen Mohammedanerschweine sind ja wohl kaum zufällig nach Deutschland gekommen, als Mutti die Grenzen abgeschafft hat.

Also wenn Sie jetzt nicht gestehen wollen, dann kann ich Ihnen leider nicht helfen. Dann kann ich Ihnen zwar nichts beweisen, aber dank der neuen Polizeigesetze kann ich Sie so lange wegsperren, bis sich keine Sau mehr an Sie erinnert. Schöne Scheiße, was? Also ich würde an Ihrer Stelle jetzt lieber ein Geständnis ablegen. Machen Sie reinen Tisch, dann werden Sie zwar trotzdem bestraft, und ich kann mir keinen Richter vorstellen, der bei einem so verkommenen Subjekt wie Ihnen Gnade vor Recht ergehen ließe, aber Sie verbringen Ihre letzten Lebensjahre vielleicht ein bisschen geläutert und getröstet im Lager. Na, jetzt machen Sie halt schon! Sie sind doch so eine linke Scheißzecke, oder? Was sind Sie? in der SPD!?

Meine Güte, sagen Sie das doch gleich!“





Knapp verloren

10 12 2018

„… nicht akzeptiere. Reichelt werde die Ehre der blutsdeutschen Nation gegen eine weibliche Frau, die dazu noch nie die deutsche Ehre gegen die zur Umvolkung entschlossenen Feinde des…“

„… sehr gerne übernommen hätte. Merz wolle damit die Reputation seiner beiden Mitbewerber nicht in Zweifel ziehen, doch könne eine Frau, die Homosexuelle und Pädophile rechtlich gleich sehe, und eine Person, die der Bürger nach gesundem Volksempfinden höchstens als eine…“

„… Henkel wie versprochen eine neue Partei gründen werde. Die Alternative zur Alternative für Deutschland werde vor allem gegen die rassische Überfremdung…“

„… sofort verkündet habe, dass die vielfach von ihm erwarteten Sondereinkaufspreise für deutsche Aktien nicht auf dem Börsenparkett erscheinen würden. Merz sage dies nicht aus Trotz, sondern nur aus einer sehr, sehr, sehr…“

„… alle großen internationalen Entscheidungen wiederholt werden könnten. Reichelt sehe etwa den Brexit als Vorbild, in dem das britische Volk durch einen zweiten Entscheid den Austritt aus dem von Ausländern regierten Bündnis nochmals…“

„… nur sehr knapp verloren habe. Für Schäuble sei eine genaue Auszählung der Stimmen mit der genauen Evaluation, wer wen gewählt habe, nun eines der Mittel, um die Union wieder auf einen…“

„… sich für Henkel, Merz und Petry der exklusive Waffenhandel mit Krisengebieten gleichzeitig zu einer ersatzlosen Streichung des Asylrechts nicht wesentlich…“

„… Spahn gerichtlich verbieten lasse, er habe sich für einen anderen Kandidaten ausgesprochen. Insbesondere seine bereits mit Springer verabredete Serie über sein neues Leben als Kanzlerkandidat werde daher in den…“

„… sei BILD sofort bereit, die Volksbefragung mit einem Zeitungsexemplar pro Briefkasten zu übernehmen. Reichelt habe sich aber zusichern lassen, dass er im Falle eines Sieges selbst das Ministerium für Volksaufklärung und…“

„… dass Lucke einer Parteineugründung sofort zustimme, wenn nicht Kramp-Karrenbauer muss weg als offizieller Slogan für die…“

„… es in Deutschland keine Erwerbslosen mehr gebe, sondern nur noch arbeitsscheue Parasiten, die nicht einmal Aktien besäßen und so die kommunistische Idee eines Sozialstaates für den unteren genetischen Dreckrand der Volkheit geradezu…“

„… inzwischen die AfD verfassungsrechtlich prüfen lasse, ob sie den Namen der zukünftigen CDU-Vorsitzenden vor der Wahl zu Kanzlerin auf die erste Silbe kürzen lassen könne, um PEGIDA-Plakate nicht durch einen viel zu langen…“

„… auch von Sarrazin bestätigt werde. Zwar sei keine Verarmung der notleidenden Millionäre zu erwarten, der Reichtum werde sich aber bei der Weigerung, Aktien als Arbeitslosenversicherung zu erwerben, schon nach 280.000 Jahren mit einer Minderung der durchschnittlichen Rendite bis auf einen…“

„… dass im Kopp-Verlag das bereits angekündigte Fachbuch Allahu Merkel – Wie der Islamterror mich als letzte Rettung des deutschen Volkes verhindert hat ausgeliefert worden sei. Merz bestreite dessen Urheberschaft, könne sich aber trotzdem nicht erklären, wie sein Autorenhonorar auf ein Nummernkonto in der…“

„… jede religiöse Meinung in Deutschland sich dem Grundgesetz zu unterwerfen habe, solange dieses noch nicht abgeschafft werden könne. Meuthen fordere eine sofortige Absetzung und Inhaftierung von Kramp-Karrenbauer, da ihre evangelikale Haltung zur Zerstörung des christlich-abendländischen…“

„… sich mit der Titelschlagzeile SOGAR DIESE WIDERWÄRTIGE SCHWUCHTEL HÄTTE DEUTSCHLAND NICHT SO TIEF IN DIE SCHEISSE GETRETEN eine Rüge des Deutschen Presserats eingefangen habe. Reichelt sehe seine patriotische Pflicht allerdings auf einem viel tieferen…“

„… seien sich Henkel, Merz, Petry, Lucke und Sarrazin einig, dass die Leistungsträger endlich belohnt werden müssten. Ob eine Abschaffung der Erbschaftssteuer in der außerparlamentarischen Opposition gelinge, sei jedoch bisher nicht…“

„… Analysen gezeigt hätten, dass der BlackRock-Vermögensverwalter sich in seiner Abschlussrede zu viel für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland engagiert habe. Eine Hälfte der Delegierten habe dies als Heuchelei empfunden, die andere jedoch befürchtet, er könne es ernst meinen und sich tatsächlich gegen die Interessen der…“

„… sich die Alternative zur Alternative für Deutschland noch nicht sicher sei, wie die bisherigen Ideen umgesetzt werden könnten, insbesondere in Hinblick auf eine Beteiligung an späteren Regierungskoalitionen. Da sich die SPD für eine größtenteils arbeitsnehmerfeindliche Linie und den Bestandsschutz korrupter Strukturen im Kapitalismus ausgesprochen habe, vertraue man auch weiterhin auf die…“





Merzblatt

20 11 2018

„… sich als den am besten geeigneten Kandidaten zur Rettung der Union betrachte. Merz verfüge über weitreichende Kontakte in diverse Industriezweige, insbesondere in der Finanzbranche könne er der Mittelschicht…“

„… dass Kritik auch aus den eigenen Reihen gekommen sei. Die Christsozialen hätten moniert, dass die Mittelschicht nicht durch ein Programm zur Investition von Flugtaxis für die…“

„… nicht gerechtfertigt sei. Obwohl die Unternehmen, in deren Vorständen Merz sitze, durch illegale und gemeinschaftsschädigende Steuertricks aufgefallen seien, habe er sich stets davon distanziert. Ebenso werde er als Vorsitzender der CDU weitere Kürzungen des Sozialstaates als schlimmes Unrecht ansehen, sich aber öffentlich nicht in die…“

„… korrekt wiedergegeben worden sei. Der Kandidat habe die AfD tatsächlich als offen nationalsozialistisch bezeichnet, da er damit das Ziel verfolge, das Profil der Christdemokraten zu schärfen. Es gebe dort im Gegensatz zur Alternative für Deutschland Gruppen, die man noch nicht als offen…“

„… falsch verstanden habe. Natürlich könne der Kandidat bei den Banken keine besseren Kredite für Handwerksbetriebe heraushandeln, dies sei in der Presse zum Teil mit widersprüchlichen…“

„… nicht im Widerspruch stehe. Wenn Merz gegen alle Tatsachen das rechtsextremistische Narrativ von Merkels Grenzöffnung bediene, so habe er nur vor, die von den Verfassungsfeinden benutzten Verschwörungstheorien nicht der AfD zu überlassen, sondern sich zu einer gemeinsamen programmatischen…“

„… sich Merz nicht für eine billige Trump-Kopie halte. Erstens habe er bereits seine regelmäßigen Nebeneinkünfte offen gelegt, und zweitens sei er alles andere als…“

„… gegen die Einführung der Vergewaltigung in der Ehe als Straftatbestand gestimmt habe. Merz verteidige dies bis heute, da durch dieses Votum eine erhebliche Senkung der Verbrechensstatistik in der…“

„… es einen neuen Zusammenhalt in der Frage möglicher Koalitionen brauche. Die CDU wolle nicht nur für linksradikale Parteien wie die SPD anschlussfähig sein, sondern sich auch über die bürgerliche Mitte der Flugzeugbesitzer hinaus in einen…“

„… auch heute noch so entscheiden würde. Merz halte die Fortführung seiner Kandidatur für unerlässlich, da jede andere Entscheidung ihm von Feministinnen als Feigheit ausgelegt werden könne, was er als deutscher Mann nicht…“

„… keine Rechtsverschiebung der Union vorhabe. Die Programmkommission der CDU sei allerdings noch damit beschäftigt, einen anderen Namen für diese…“

„… einen ungesunden Patriotismus nicht weiter befördern wolle. Gleichzeitig trete Merz aber für einen modernen und weltoffenen Patriotismus ein, der auch abwegige Meinungen als durchaus legitimen Protest gegen den…“

„… auch die innere Einheit herstellen wolle. Noch immer seien die Ostdeutschen nicht in dem Maße als Leistungsträger an Steuerhinterziehung oder Insiderhandel beteiligt, was zunächst als mangelnde Bildung in den…“

„… dass auch Themen wie Umweltschutz, Menschenrechte oder Feminismus in der CDU einen Platz finden müssten, wenn sie nicht für einen Einbruch der Börsenwerte oder die…“

„… regelmäßig große Summen in eine Stiftung für benachteiligte investiere, deren Rendite sich innerhalb der vergangenen zehn Jahr erheblich…“

„… die Benachteiligung von Minderheiten in der bundesrepublikanischen Gesellschaft mutiger und politisch nachhaltiger anpacken müsse, um das Land zukunftsfähig zu erhalten. Merz wolle durch die Förderung von Jungen, Börsenspekulanten, Risikoinvestments und deutschen Flugzeugbauern die entscheidenden Impulse für eine…“

„… müsse man viele Themen eher als gefühlte Wahrheiten in den Diskurs einbringen. Er selbst wisse aus seiner jahrelangen emotionalen Zugehörigkeit zur Mittelschicht, dass dies ein sehr langer Prozess mit vielen Rückschritten und…“

„… den Wissenstransfer beschleunigen wolle. Die AfD könne sich darauf verlassen, dass Merz sie vor einem Fusionsangebot mit der nötigen Fachkompetenz bei der Vermeidung von Steuern und Abgaben, im Spendenwesen sowie bei der Beobachtung durch das Bundesamt für…“

„… zwar den Delegierten die Entscheidung überlassen wolle, sein Programm jedoch vorab durch die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlte Talkshow Merzblatt einem größeren Publikum…“

„… sich der Mittelschicht durch zahlreiche interessante Informationsveranstaltungen verbunden fühle, auf denen Merz die gesetzliche Krankenversicherung, Lohnarbeit, Wohnen zur Miete, strafrechtliche Konsequenzen bei Vermögensdelikten auch unterhalb dreistelliger Milliardenbeträge sowie den…“

„… sich zunächst auf den Posten des Vorsitzenden im CDU-Aufsichtsrat beschränken werde. Als nächstes könne er sich einen Vorstand in der BRD GmbH…“





Koordinatensystem

30 10 2018

„Ja, das kommt jetzt ein bisschen überraschend. Das ist wie Weihnachten, da hockt man auch die ganze Zeit vor dem Kalender und weiß, irgendwann wird es soweit sein, da weiß man sogar das Datum, und zack! hat die CDU keine Vorsitzende mehr. Ist ja für manche schon wie Ostern und Weihnachten an einem Tag.

Doch, das ist eine enorme Umstellung, was meinen denn Sie? Stellen Sie sich mal vor, auf einmal gibt es einen neuen Papst. Das würfelt Ihr komplettes Koordinatensystem durcheinander, das können Sie glauben! Das ist jetzt ja alles absolut neu, Raider heißt Twix, keiner weiß mehr weiter, und dann auch noch die Frage: was macht Merkel danach? Bleibt sie Kanzlerin oder geht sie richtig in die Politik? Steht sie schon auf der Transferliste für den 1. FC SPD? Das sind doch die Fragen!

Die wollen jetzt ja sogar wieder konservativ werden – also jetzt konservativ-konservativ, nicht wischi-waschi, Homoehe für alle und Diesel für Besserverdiener. Man weiß jetzt auch gar nicht mehr, ist das noch die Kanzlerin, oder ist das schon ihr Nebenjob als Zombie? Da entwickelt sich ja auch so viel, das lässt sich gar nicht abschätzen. Jedenfalls wird die Nachfolge noch sehr lustig. Sie hat ja jahrelang alles eingeebnet, was nicht den Hintern als höchste Erhebung hatte, und das zahlte sich mittelfristig halt auch aus. Für Merkel. Aber eben nicht langfristig. Und darauf kommt es ja an. Hätte die Truppenursel nicht so viel Murks fabriziert, man könnte noch mal darüber reden. Aber so? Wir können nicht bei jedem Staatsbesuch aufpassen, dass sie mit nicht jeder Schwippnichte eine Beraterfirma gründet. Und irgendwann ist auch die Luftwaffe nicht mehr einsatzfähig und sie muss mit dem Linienbus nach Afghanistan. Das kann’s ja nun auch nicht sein. Aber wer das machen soll, das ist nun auch nicht raus. Das wird kompliziert.

Ich finde, jetzt muss mal ein Mann ran. Damit scheidet natürlich Spahn schon mal aus, der hat sich ja plangemäß als dümmstes Arschloch westlich der Belastbarkeitsgrenze in seine Einzelteile zerlegt. Wenn Typ der öffentlich zugeben würde, zur Entspannung Katzenbabies abzuschlachten, würde sein Beliebtheitswert durch die Decke gehen. Gegen den ist Klöckner ja intellektuell, und gegen Klöckner hat eine Tüte Paniermehl Weltniveau. In jeder Hinsicht, falls Sie fragen.

Und jetzt will auch noch Merz Kanzlette werden. Das Spezial-Dragee für jede beliebige Körperöffnung. Hasst Gewerkschaften, pöbelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Grundgesetz und hat seinerzeit die Leitkultur als Worthülse angeschoben. Der hatte sein Mandat halt, damit er besser an die Nebeneinkünfte gekommen ist.

Wissen Sie, ich mache mir nur Sorgen um die AfD. Die haben seit Jahren nur eine einzige Platte gespielt. Merkel muss weg, Merkel muss weg – jetzt ist sie weg, also ein Stück weit, Ausstieg in zwei bis drei sozial verträglichen Schritten, damals hat Merkel das beim Rot-Grün-Kohl noch als den kompletten Kontrollverlust attackiert, sie macht das natürlich sehr viel demokratietauglicher, wenn man eine marktkonforme Demokratie noch als solche bezeichnen möchte, aber wenn man genug Schnaps in der Birne hat, kümmert einen das wohl auch nicht mehr. Wie gesagt, Gauland. Keine Ahnung, ob dem schon der Pfleger die Hose hochzieht, aber wenn er sich jetzt nicht die Flinte ins Gesicht drückt – wobei, Gasherd wäre die bessere Alternative für den Tatortreiniger.

Diese Braunalgen können ja nichts anderes als herumjammern und Unsinn fordern, aber jetzt haben sie die Arschkarte gezogen. Merkel ist weg, Merkel ist weg. Was machen die, wenn Merkel weg ist? Was Nazis halt machen, wenn alle Ausländer raus sind. Nazischeiße. Gut, mehr machen diese Knalltüten eh nie. Danach muss man eben zugeben, dass es nur die Fleischtöpfe der Politik waren, an die die einschlägig vorbestraften Bankrotteure wollten. Sie müssen sich nur schnell eine neue Erzählung aus den Rippen schwitzen. So wie dieses Merkel-hat-die-Grenzen-aufgemacht-Geplärr. Dann hat Merkel jetzt nicht auf die Kandidatur verzichtet, sie ist zurückgetreten und hat trotzdem gesagt, dass sie vorerst im Amt bleibt, weil sie nicht vorhatte zurückzutreten. Wenn Sie den durchschnittlichen IQ von Nazis kennen, denken Sie sich noch schnell was mit hohler Erde und Weltjudentum aus. Passt schon.

Das macht ja auch einen neuen Aufbruch möglich. Wenn so ein bis in die Knochen korrupter Rassist – Sie kennen Kretschmer? dann müssen wir hier ja nicht mehr um den heißen Brei herumreden. Der wird dann nicht mehr so viele Gelder in den KZ-Gedenkstätten stopfen, der wird dafür sorgen, dass bei einem Ausländeranteil von 4,2 Prozent und 72,6 Prozent Ungläubigen nicht die explosive Zwangsislamisierung des christlichen Abendlandes stattfindet. Wahrscheinlich wird er noch für ein paar Jahrzehnte die standrechtliche Erschießung der Kanzlerin fordern, damit er als Juniorpartner der Nazis nicht versehentlich sonderbehandelt wird.

Nein, so insgesamt finde ich die Situation schon ganz gut. Wenn man merkt, dass man am Ende der Fahnenstange angekommen ist, sollt man sich einfach mal vom Acker machen. Es ist doch für alle das Beste, und es gibt so viele Dummschwätzer, die einfach nicht mitkriegen, wann der Gong zur letzten Runde gekommen ist. Also bis wann ist Seehofer noch im Amt? und warum?“