Knapp verloren

10 12 2018

„… nicht akzeptiere. Reichelt werde die Ehre der blutsdeutschen Nation gegen eine weibliche Frau, die dazu noch nie die deutsche Ehre gegen die zur Umvolkung entschlossenen Feinde des…“

„… sehr gerne übernommen hätte. Merz wolle damit die Reputation seiner beiden Mitbewerber nicht in Zweifel ziehen, doch könne eine Frau, die Homosexuelle und Pädophile rechtlich gleich sehe, und eine Person, die der Bürger nach gesundem Volksempfinden höchstens als eine…“

„… Henkel wie versprochen eine neue Partei gründen werde. Die Alternative zur Alternative für Deutschland werde vor allem gegen die rassische Überfremdung…“

„… sofort verkündet habe, dass die vielfach von ihm erwarteten Sondereinkaufspreise für deutsche Aktien nicht auf dem Börsenparkett erscheinen würden. Merz sage dies nicht aus Trotz, sondern nur aus einer sehr, sehr, sehr…“

„… alle großen internationalen Entscheidungen wiederholt werden könnten. Reichelt sehe etwa den Brexit als Vorbild, in dem das britische Volk durch einen zweiten Entscheid den Austritt aus dem von Ausländern regierten Bündnis nochmals…“

„… nur sehr knapp verloren habe. Für Schäuble sei eine genaue Auszählung der Stimmen mit der genauen Evaluation, wer wen gewählt habe, nun eines der Mittel, um die Union wieder auf einen…“

„… sich für Henkel, Merz und Petry der exklusive Waffenhandel mit Krisengebieten gleichzeitig zu einer ersatzlosen Streichung des Asylrechts nicht wesentlich…“

„… Spahn gerichtlich verbieten lasse, er habe sich für einen anderen Kandidaten ausgesprochen. Insbesondere seine bereits mit Springer verabredete Serie über sein neues Leben als Kanzlerkandidat werde daher in den…“

„… sei BILD sofort bereit, die Volksbefragung mit einem Zeitungsexemplar pro Briefkasten zu übernehmen. Reichelt habe sich aber zusichern lassen, dass er im Falle eines Sieges selbst das Ministerium für Volksaufklärung und…“

„… dass Lucke einer Parteineugründung sofort zustimme, wenn nicht Kramp-Karrenbauer muss weg als offizieller Slogan für die…“

„… es in Deutschland keine Erwerbslosen mehr gebe, sondern nur noch arbeitsscheue Parasiten, die nicht einmal Aktien besäßen und so die kommunistische Idee eines Sozialstaates für den unteren genetischen Dreckrand der Volkheit geradezu…“

„… inzwischen die AfD verfassungsrechtlich prüfen lasse, ob sie den Namen der zukünftigen CDU-Vorsitzenden vor der Wahl zu Kanzlerin auf die erste Silbe kürzen lassen könne, um PEGIDA-Plakate nicht durch einen viel zu langen…“

„… auch von Sarrazin bestätigt werde. Zwar sei keine Verarmung der notleidenden Millionäre zu erwarten, der Reichtum werde sich aber bei der Weigerung, Aktien als Arbeitslosenversicherung zu erwerben, schon nach 280.000 Jahren mit einer Minderung der durchschnittlichen Rendite bis auf einen…“

„… dass im Kopp-Verlag das bereits angekündigte Fachbuch Allahu Merkel – Wie der Islamterror mich als letzte Rettung des deutschen Volkes verhindert hat ausgeliefert worden sei. Merz bestreite dessen Urheberschaft, könne sich aber trotzdem nicht erklären, wie sein Autorenhonorar auf ein Nummernkonto in der…“

„… jede religiöse Meinung in Deutschland sich dem Grundgesetz zu unterwerfen habe, solange dieses noch nicht abgeschafft werden könne. Meuthen fordere eine sofortige Absetzung und Inhaftierung von Kramp-Karrenbauer, da ihre evangelikale Haltung zur Zerstörung des christlich-abendländischen…“

„… sich mit der Titelschlagzeile SOGAR DIESE WIDERWÄRTIGE SCHWUCHTEL HÄTTE DEUTSCHLAND NICHT SO TIEF IN DIE SCHEISSE GETRETEN eine Rüge des Deutschen Presserats eingefangen habe. Reichelt sehe seine patriotische Pflicht allerdings auf einem viel tieferen…“

„… seien sich Henkel, Merz, Petry, Lucke und Sarrazin einig, dass die Leistungsträger endlich belohnt werden müssten. Ob eine Abschaffung der Erbschaftssteuer in der außerparlamentarischen Opposition gelinge, sei jedoch bisher nicht…“

„… Analysen gezeigt hätten, dass der BlackRock-Vermögensverwalter sich in seiner Abschlussrede zu viel für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland engagiert habe. Eine Hälfte der Delegierten habe dies als Heuchelei empfunden, die andere jedoch befürchtet, er könne es ernst meinen und sich tatsächlich gegen die Interessen der…“

„… sich die Alternative zur Alternative für Deutschland noch nicht sicher sei, wie die bisherigen Ideen umgesetzt werden könnten, insbesondere in Hinblick auf eine Beteiligung an späteren Regierungskoalitionen. Da sich die SPD für eine größtenteils arbeitsnehmerfeindliche Linie und den Bestandsschutz korrupter Strukturen im Kapitalismus ausgesprochen habe, vertraue man auch weiterhin auf die…“

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Merzblatt

20 11 2018

„… sich als den am besten geeigneten Kandidaten zur Rettung der Union betrachte. Merz verfüge über weitreichende Kontakte in diverse Industriezweige, insbesondere in der Finanzbranche könne er der Mittelschicht…“

„… dass Kritik auch aus den eigenen Reihen gekommen sei. Die Christsozialen hätten moniert, dass die Mittelschicht nicht durch ein Programm zur Investition von Flugtaxis für die…“

„… nicht gerechtfertigt sei. Obwohl die Unternehmen, in deren Vorständen Merz sitze, durch illegale und gemeinschaftsschädigende Steuertricks aufgefallen seien, habe er sich stets davon distanziert. Ebenso werde er als Vorsitzender der CDU weitere Kürzungen des Sozialstaates als schlimmes Unrecht ansehen, sich aber öffentlich nicht in die…“

„… korrekt wiedergegeben worden sei. Der Kandidat habe die AfD tatsächlich als offen nationalsozialistisch bezeichnet, da er damit das Ziel verfolge, das Profil der Christdemokraten zu schärfen. Es gebe dort im Gegensatz zur Alternative für Deutschland Gruppen, die man noch nicht als offen…“

„… falsch verstanden habe. Natürlich könne der Kandidat bei den Banken keine besseren Kredite für Handwerksbetriebe heraushandeln, dies sei in der Presse zum Teil mit widersprüchlichen…“

„… nicht im Widerspruch stehe. Wenn Merz gegen alle Tatsachen das rechtsextremistische Narrativ von Merkels Grenzöffnung bediene, so habe er nur vor, die von den Verfassungsfeinden benutzten Verschwörungstheorien nicht der AfD zu überlassen, sondern sich zu einer gemeinsamen programmatischen…“

„… sich Merz nicht für eine billige Trump-Kopie halte. Erstens habe er bereits seine regelmäßigen Nebeneinkünfte offen gelegt, und zweitens sei er alles andere als…“

„… gegen die Einführung der Vergewaltigung in der Ehe als Straftatbestand gestimmt habe. Merz verteidige dies bis heute, da durch dieses Votum eine erhebliche Senkung der Verbrechensstatistik in der…“

„… es einen neuen Zusammenhalt in der Frage möglicher Koalitionen brauche. Die CDU wolle nicht nur für linksradikale Parteien wie die SPD anschlussfähig sein, sondern sich auch über die bürgerliche Mitte der Flugzeugbesitzer hinaus in einen…“

„… auch heute noch so entscheiden würde. Merz halte die Fortführung seiner Kandidatur für unerlässlich, da jede andere Entscheidung ihm von Feministinnen als Feigheit ausgelegt werden könne, was er als deutscher Mann nicht…“

„… keine Rechtsverschiebung der Union vorhabe. Die Programmkommission der CDU sei allerdings noch damit beschäftigt, einen anderen Namen für diese…“

„… einen ungesunden Patriotismus nicht weiter befördern wolle. Gleichzeitig trete Merz aber für einen modernen und weltoffenen Patriotismus ein, der auch abwegige Meinungen als durchaus legitimen Protest gegen den…“

„… auch die innere Einheit herstellen wolle. Noch immer seien die Ostdeutschen nicht in dem Maße als Leistungsträger an Steuerhinterziehung oder Insiderhandel beteiligt, was zunächst als mangelnde Bildung in den…“

„… dass auch Themen wie Umweltschutz, Menschenrechte oder Feminismus in der CDU einen Platz finden müssten, wenn sie nicht für einen Einbruch der Börsenwerte oder die…“

„… regelmäßig große Summen in eine Stiftung für benachteiligte investiere, deren Rendite sich innerhalb der vergangenen zehn Jahr erheblich…“

„… die Benachteiligung von Minderheiten in der bundesrepublikanischen Gesellschaft mutiger und politisch nachhaltiger anpacken müsse, um das Land zukunftsfähig zu erhalten. Merz wolle durch die Förderung von Jungen, Börsenspekulanten, Risikoinvestments und deutschen Flugzeugbauern die entscheidenden Impulse für eine…“

„… müsse man viele Themen eher als gefühlte Wahrheiten in den Diskurs einbringen. Er selbst wisse aus seiner jahrelangen emotionalen Zugehörigkeit zur Mittelschicht, dass dies ein sehr langer Prozess mit vielen Rückschritten und…“

„… den Wissenstransfer beschleunigen wolle. Die AfD könne sich darauf verlassen, dass Merz sie vor einem Fusionsangebot mit der nötigen Fachkompetenz bei der Vermeidung von Steuern und Abgaben, im Spendenwesen sowie bei der Beobachtung durch das Bundesamt für…“

„… zwar den Delegierten die Entscheidung überlassen wolle, sein Programm jedoch vorab durch die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlte Talkshow Merzblatt einem größeren Publikum…“

„… sich der Mittelschicht durch zahlreiche interessante Informationsveranstaltungen verbunden fühle, auf denen Merz die gesetzliche Krankenversicherung, Lohnarbeit, Wohnen zur Miete, strafrechtliche Konsequenzen bei Vermögensdelikten auch unterhalb dreistelliger Milliardenbeträge sowie den…“

„… sich zunächst auf den Posten des Vorsitzenden im CDU-Aufsichtsrat beschränken werde. Als nächstes könne er sich einen Vorstand in der BRD GmbH…“





Koordinatensystem

30 10 2018

„Ja, das kommt jetzt ein bisschen überraschend. Das ist wie Weihnachten, da hockt man auch die ganze Zeit vor dem Kalender und weiß, irgendwann wird es soweit sein, da weiß man sogar das Datum, und zack! hat die CDU keine Vorsitzende mehr. Ist ja für manche schon wie Ostern und Weihnachten an einem Tag.

Doch, das ist eine enorme Umstellung, was meinen denn Sie? Stellen Sie sich mal vor, auf einmal gibt es einen neuen Papst. Das würfelt Ihr komplettes Koordinatensystem durcheinander, das können Sie glauben! Das ist jetzt ja alles absolut neu, Raider heißt Twix, keiner weiß mehr weiter, und dann auch noch die Frage: was macht Merkel danach? Bleibt sie Kanzlerin oder geht sie richtig in die Politik? Steht sie schon auf der Transferliste für den 1. FC SPD? Das sind doch die Fragen!

Die wollen jetzt ja sogar wieder konservativ werden – also jetzt konservativ-konservativ, nicht wischi-waschi, Homoehe für alle und Diesel für Besserverdiener. Man weiß jetzt auch gar nicht mehr, ist das noch die Kanzlerin, oder ist das schon ihr Nebenjob als Zombie? Da entwickelt sich ja auch so viel, das lässt sich gar nicht abschätzen. Jedenfalls wird die Nachfolge noch sehr lustig. Sie hat ja jahrelang alles eingeebnet, was nicht den Hintern als höchste Erhebung hatte, und das zahlte sich mittelfristig halt auch aus. Für Merkel. Aber eben nicht langfristig. Und darauf kommt es ja an. Hätte die Truppenursel nicht so viel Murks fabriziert, man könnte noch mal darüber reden. Aber so? Wir können nicht bei jedem Staatsbesuch aufpassen, dass sie mit nicht jeder Schwippnichte eine Beraterfirma gründet. Und irgendwann ist auch die Luftwaffe nicht mehr einsatzfähig und sie muss mit dem Linienbus nach Afghanistan. Das kann’s ja nun auch nicht sein. Aber wer das machen soll, das ist nun auch nicht raus. Das wird kompliziert.

Ich finde, jetzt muss mal ein Mann ran. Damit scheidet natürlich Spahn schon mal aus, der hat sich ja plangemäß als dümmstes Arschloch westlich der Belastbarkeitsgrenze in seine Einzelteile zerlegt. Wenn Typ der öffentlich zugeben würde, zur Entspannung Katzenbabies abzuschlachten, würde sein Beliebtheitswert durch die Decke gehen. Gegen den ist Klöckner ja intellektuell, und gegen Klöckner hat eine Tüte Paniermehl Weltniveau. In jeder Hinsicht, falls Sie fragen.

Und jetzt will auch noch Merz Kanzlette werden. Das Spezial-Dragee für jede beliebige Körperöffnung. Hasst Gewerkschaften, pöbelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Grundgesetz und hat seinerzeit die Leitkultur als Worthülse angeschoben. Der hatte sein Mandat halt, damit er besser an die Nebeneinkünfte gekommen ist.

Wissen Sie, ich mache mir nur Sorgen um die AfD. Die haben seit Jahren nur eine einzige Platte gespielt. Merkel muss weg, Merkel muss weg – jetzt ist sie weg, also ein Stück weit, Ausstieg in zwei bis drei sozial verträglichen Schritten, damals hat Merkel das beim Rot-Grün-Kohl noch als den kompletten Kontrollverlust attackiert, sie macht das natürlich sehr viel demokratietauglicher, wenn man eine marktkonforme Demokratie noch als solche bezeichnen möchte, aber wenn man genug Schnaps in der Birne hat, kümmert einen das wohl auch nicht mehr. Wie gesagt, Gauland. Keine Ahnung, ob dem schon der Pfleger die Hose hochzieht, aber wenn er sich jetzt nicht die Flinte ins Gesicht drückt – wobei, Gasherd wäre die bessere Alternative für den Tatortreiniger.

Diese Braunalgen können ja nichts anderes als herumjammern und Unsinn fordern, aber jetzt haben sie die Arschkarte gezogen. Merkel ist weg, Merkel ist weg. Was machen die, wenn Merkel weg ist? Was Nazis halt machen, wenn alle Ausländer raus sind. Nazischeiße. Gut, mehr machen diese Knalltüten eh nie. Danach muss man eben zugeben, dass es nur die Fleischtöpfe der Politik waren, an die die einschlägig vorbestraften Bankrotteure wollten. Sie müssen sich nur schnell eine neue Erzählung aus den Rippen schwitzen. So wie dieses Merkel-hat-die-Grenzen-aufgemacht-Geplärr. Dann hat Merkel jetzt nicht auf die Kandidatur verzichtet, sie ist zurückgetreten und hat trotzdem gesagt, dass sie vorerst im Amt bleibt, weil sie nicht vorhatte zurückzutreten. Wenn Sie den durchschnittlichen IQ von Nazis kennen, denken Sie sich noch schnell was mit hohler Erde und Weltjudentum aus. Passt schon.

Das macht ja auch einen neuen Aufbruch möglich. Wenn so ein bis in die Knochen korrupter Rassist – Sie kennen Kretschmer? dann müssen wir hier ja nicht mehr um den heißen Brei herumreden. Der wird dann nicht mehr so viele Gelder in den KZ-Gedenkstätten stopfen, der wird dafür sorgen, dass bei einem Ausländeranteil von 4,2 Prozent und 72,6 Prozent Ungläubigen nicht die explosive Zwangsislamisierung des christlichen Abendlandes stattfindet. Wahrscheinlich wird er noch für ein paar Jahrzehnte die standrechtliche Erschießung der Kanzlerin fordern, damit er als Juniorpartner der Nazis nicht versehentlich sonderbehandelt wird.

Nein, so insgesamt finde ich die Situation schon ganz gut. Wenn man merkt, dass man am Ende der Fahnenstange angekommen ist, sollt man sich einfach mal vom Acker machen. Es ist doch für alle das Beste, und es gibt so viele Dummschwätzer, die einfach nicht mitkriegen, wann der Gong zur letzten Runde gekommen ist. Also bis wann ist Seehofer noch im Amt? und warum?“





Festkomitee

3 10 2018

„… es sich um ein bedauerliches Missverständnis gehandelt habe, da die Chemnitzer Terrorzelle ursprünglich nur mit Scheckschussmunition und Pyrotechnik zum…“

„… sich die Vernehmung der Inhaftierten als sehr schwierig erweise, da so gut wie alle Mitglieder der Landespolizei teilweise seit Jahren mit den Verdächtigen in freundschaftlichem…“

„… sich als eine Art Festkomitee verstanden habe, das für den AfD-Landesverband Sachsen anlässlich eines informellen Treffens mit dem Ministerpräsidenten, der noch einmal abgestritten habe, dass es im Freistaat neonazistisches…“

„… werde der Generalbundesanwalt die laufenden Ermittlungen nicht durch sächsische Beamte durchführen lassen. Kretschmar habe sich empört geäußert, weil wieder einmal von offenbar stalinistisch motivierten Volksverrätern im Range eines Bundesbeamten Blut und Ehre des Freistaates mit Füßen getreten und…“

„… lege Maaßen sich jetzt endgültig fest. Da auch durch die angeblich terroristischen Täter keine konkreten Straftaten in Chemnitz begangen worden seien, insbesondere nicht auf den Straßen und vom Verfassungsschutz dokumentiert, könne man auf gar keinen Fall von einer Hetzjagd in…“

„… nicht eingeweiht worden sei. Bei den Vernehmungen hätten sich die mutmaßlichen Täter jedoch dahingehend erklärt, dass Kretschmer nicht das Ziel eines Anschlages habe werden sollen, da er als politisch zuverlässig und…“

„… habe sich die sächsische Landesregierung nicht um die Verdachtsfälle kümmern können, da die Kanzlerin mit ihrem Streit um den ehemaligen Verfassungsschutz-Chef die gesamte deutsche Politik für Wochen gelähmt habe. Die CDU Sachsen mache daher Merkel mitverantwortlich für den zufälligen Fahndungserfolg, der eigentlich gar nicht in die…“

„… dass es sich bei dem Angriff auf der Schlossteichinsel um eine Generalprobe gehandelt haben solle. Die Landesregierung könne hier keinen Terrorverdacht im engeren Sinne feststellen, da die mutmaßlichen Täter niemanden getötet hätten, außerdem habe man bei keinem Bomben, eine Panzersprengfaust, schwere Artillerie oder ähnliche Gegenstände gefunden, die geeignet gewesen seien, das Vertrauen in die AfD-Landtagsfraktion nachhaltig zu…“

„… müsse die Justiz erst einmal feststellen, ob es sich um Rechtsradikale, Rechtsextreme oder Rechtsextremisten handele, um eine genaue Einordnung im politischen Spektrum vorzunehmen, die letztlich auch der viel höheren Gefahr durch linke Gewalttäter und…“

„… werde in der Landesregierung entschieden bestritten. Da keiner der Beschuldigten bisher Verbindungen zum Verfassungsschutz habe oder vom zuständigen Landesamt bezahlt worden sei, könne man einen Terrorverdacht so gut wie…“

„… dürfe man jetzt nicht einfach behaupten, die Mitglieder von Revolution Chemnitz seien rechts motivierte Straftäter. Reichelt habe in seinem Leitartikel, in dem er das Ziel der mutmaßlichen Täter, mit Gewalt gegen den Rechtsstaat zu kämpfen, als von der Meinungsfreiheit gedeckte politische Äußerung gegen die Merkel-Junta und ihre…“

„… die Unterstützer der Gruppe Freital mehrheitlich gesagt, dass es sich bei den Verdächtigen um ganz normale Deutsche handele, die man aus der Nachbarschaft gekannt, in der JVA besucht, denen man beim Untertauchen behilflich gewesen und im…“

„… kein Verständnis dafür habe, dass die als Terroristen verhafteten für ihr gesellschaftliche Engagement bestraft würden. Gauland sehe in der Aussage, gegen politisch Andersdenkende angehen zu wollen ein der Bundesregierung ähnliches Vorgehen, die die AfD ebenfalls als politisch Andersdenkende betrachteten und deshalb eine…“

„… müsse man trotzdem in alle Richtungen ermitteln. Es könne sich bei einer Organisation, die sich zu Überwindung der parlamentarischen Demokratie durch rassistische Mordanschläge entschlossen habe, auch um als Nationalisten getarnte Linke handeln, die unter dem Deckmantel von Angriffen auf Asylbewerberheime in Wahrheit die Kraftfahrzeuge vieler unschuldiger Bürger aus dem…“

„… gehe Höcke davon aus, dass es sich um bereits umgevolkte Syrer handeln müsse, die einer Gehirnwäsche unterzogen und als Terroristen verkleidet worden seien, um die von Merkel mit jüdischem Kapital geplante Verfolgung und Ermordung des nationalen Widerstandes noch in dieser letzten Amtsperiode, bevor sie sich als Führerin des muslimisch-internationalen…“

„… keine Spuren zur Dresdner Hooligan-Szene nachgewiesen werden könnten. Dennoch sei es nicht ausgeschlossen, so Kretschmer, dass diese Lausbuben illegale Waffen aus Unkenntnis für Pyrotechnik gehalten hätten und eigentlich einen fröhlichen Nationalfeiertag in der…“

„… lobe Maaßen die hohe Mobilisierungskraft und die gute Vernetzung diverser Terrorgruppen in den östlichen Bundesländern. Seine Behörde habe hier überhaupt keine Unterstützung leisten müssen, so dass ein weiterer Aufschwung in Sachsen bald auch auf Sachsen-Anhalt, den Freistaat Thüringen und die…“





Personaldebatte

26 09 2018

„Und Kauder?“ „Kanzleramtsminister.“ „Haben wir schon.“ „Generalsekretär auch.“ „Zur besonderen Verwendung?“ „Aber nicht als Staatssekretär.“ „Ich glaube, da verwechseln Sie etwas.“

„Jedenfalls ist Klöckner auch überflüssig.“ „Und Kramp-Karrenbauer.“ „Aber die eine ist noch überflüssiger als die andere.“ „Aber die ist schon so überflüssig, die müsste man befördern.“ „Man kann doch nicht jeden befördern, nur weil er überflüssig ist.“ „Hat Pofalla das schon beendet?“ „Für beendet erklärt, wenn schon.“ „Wo ist da der Unterschied?“ „Bei einem ist es zu Ende.“ „Ach so.“ „Aber wenn man jeden befördert, nur weil er überflüssig ist, wer macht denn die Arbeit?“ „Die, die nicht im Weg herumstehen. Das ist doch der Sinn der Sache.“ „Aber trotzdem müssen wir jeden mit durchfüttern, der überflüssig ist?“ „Haben Sie sich schon mal gefragt, warum man jeder allein erziehenden Mutter und jedem, der nach einem Arbeitsunfall nicht mehr erwerbstätig sein kann, eine Vollkaskomentalität vorwirft?“

„Bei de Maizière hat das doch auch geklappt.“ „Bloß nicht!“ „Wieso?“ „Wenn Sie den befördern, dann wird der wieder Innenminister.“ „Einer muss doch hier die Arbeit machen?“ „Aber doch nicht de Maizière!“ „Wir haben einen Innenminister?“ „Das müssen Sie falsch verstanden haben, der macht seine Arbeit jedenfalls nicht.“ „Deshalb muss man doch nicht gleich de Maizière befördern.“ „Wir versuchen es noch mal im Guten.“ „Mal schauen.“

„Aber es gibt doch auch Ausnahmen, schauen Sie sich beispielsweise mal Löw an.“ „Was hat jetzt Jogi Löw zu tun mit dem Innenminister?“ „Zum Glück nichts, aber haben Sie schon mal gesehen, dass der befördert wurde?“ „Naja, aber höher geht nun mal nicht.“ „Der hat vielleicht die höchste Stufe seiner Inkompetenz erreicht.“ „Also kann der nur noch Bundeskanzlerin werden?“ „Theoretisch ja, aber praktisch nicht. Wir nehmen da lieber einen, der keine praktischen Führungserfahrungen vorweisen kann.“ „Lassen Sie das bloß nicht Nahles hören.“ „Wird die dann Bundestrainer?“

„Überhaupt, die SPD.“ „Nee, das bringt nichts. Das gibt Personaldebatte ohne Ende.“ „Kann man die Partei nicht als Ganzes befördern?“ „Ich wüsste schon, wie.“ „Nämlich?“ „Nach links.“ „Das wählt doch keiner mehr.“ „Die Mitte ist jedenfalls zu weit nach rechts gerückt.“ „Und dahin wollen Sie die SPD befördern?“ „Wenn das Personal das hergibt, dann sehe ich da eine echte Chance.“ „Ich weiß ja nicht.“ „Wollen Sie lieber Nahles als Kanzlerin haben in einer Koalition mit den Grünen?“ „Seit wann stellt der Junior den Kanzler?“ „Vielleicht wäre da eine Chance für die SPD, eine Beförderung zum…“ „Müsste aber eine Sprungbeförderung sein.“ „Hauptsache, es kostet nicht mehr Geld als vorher.“ „Ach was, das wird angepasst.“

„Könnten wir dann nicht auch von der Leyen befördern?“ „Brandmeisterin?“ „Das liegt bei der Truppe ohnehin nahe.“ „Dann kann sie Scheuer gleich mitnehmen.“ „Das wäre dann aber eine Strafversetzung.“ „Für Scheuer?“ „Auch.“ „Da könnte man doch interdisziplinär arbeiten.“ „Sie meinen, alle in einen Sack?“ „Scheuer, Dobrindt, die AfD, den…“ „Also den Sack gibt’s schon, fragt sich nur noch, wer den irgendwann zumacht.“ „Söder.“ „Von innen?“ „Das ist doch Seehofers Baustelle.“ „Wer weiß, wie lange dieser Segen noch währt.“ „Jetzt werden Sie mal nicht mild ironisch, dass hat Deutschland noch nie etwas gebracht.“ „Aber Bayern auch nicht, und davon profitieren wir auch nicht.“ „Sie meinen, weil die von Deutschen zu Bayern befördert wurden?“ „Das machen Sie mal den Sachsen klar.“ „Die könnte mal einer zu Deutschen machen, wenn wir gerade dabei sind.“

„Bliebe noch der Mittelbau im Kabinett.“ „Spahn?“ „Das ist Unterbau.“ „Ach, den würde ich schon gerne befördern.“ „Wohin?“ „Raus.“

„Ja verdammt noch eins, Sie reden hier immer schön um den heißen Brei herum – was wird denn jetzt mit Seehofer?“ „Den können Sie doch nur noch zum Ministerpräsidenten machen.“ „Dem ist doch wurst, wer unter ihm Ministerpräsident ist.“ „Also wird er auch nicht Bundeskanzlerin.“ „Dann wäre der Weg für Nahles tatsächlich frei.“ „Oder gleich Bundespräsident.“ „Das wird problematisch, Sie können Steinmeier nicht einfach so aus dem Weg räumen.“ „Was der im Kanzleramt alles eingefädelt hat…“ „Jedenfalls keinen faulen Kredit, und seine Frau ist nicht mal tätowiert.“ „Und seine Karriere ist nach Bellevue sowieso vorbei.“ „Das wäre doch mal ein Argument für Seehofer: ab in die präsenile Endablagerung.“ „Als parteipolitisches Abklingbecken?“ „Jedenfalls kann er hier so viel Unsinn erzählen, wie er lustig ist, auf den hört keiner mehr.“ „Da muss er sich ja nicht groß umgewöhnen.“ „Aber für Deutschland wär’s schon sehr schön.“ „Und für Bayern erst!“

„Und… sie?“ „Wer?“ „Naja, die.“ „Ach so. Na, was soll schon sein.“ „Aber wenn sie nun mal nicht will?“ „Glauben Sie mir, danach wird man nicht gefragt.“ „Irgendwann muss es doch mal sein.“ „Stimmt, aber man kann das doch nicht einfach so entscheiden.“ „Wir bräuchten da eine gemeinsame Lösung.“ „Als Lösungsprozess.“ „Gegen die Auflösungserscheinungen.“ „Da erscheint mir ein Prozess nicht als Lösung.“ „Nein, das ist auch gar nicht vorgesehen.“ „Also für mich steht das nicht zur Debatte.“ „Und was schlagen Sie vor?“ „Es müsste eine schnelle Lösung sein.“ „Lassen Sie uns doch abstimmen.“





Moralmarmelade

20 09 2018

„Das kommt für Sie vielleicht ein bisschen überraschend, weil wir scheinbar das fordern, was sowieso schon der Wirklichkeit entspricht – was man als populistische Regierungspartei halt so tut, wenn der Tag lang ist. Aber diese Abkehr von religiösen Werten, die hat bei uns in der Union den Hintergrund, dass wir uns endlich mal neu erfinden wollen. Diesmal säkular.

Schauen Sie mal, das steht ja alles in deren Schriften drin, und im Gegensatz zu den anderen muss man bei Christen nicht einmal in irgendeiner langwierigen Traditionslinie wühlen, um den ganzen Kram zu finden. Bis auf den Zölibat etwa oder die Monogamie, die hatten ursprünglich ja rein wirtschaftliche Gründe, aber man kann das heute mit etwas Moralmarmelade besser verkaufen. Also haben wir uns gefragt, wenn eine Religion noch im neutestamentarischen Sinne – im kirchlichen Sinne heißt ja kirchlich mehr als kirchlich – jede Form von Homosexualität als Todsünde ansieht, muss man das nicht als verfassungsfeindlich ansehen? Ich bin ja im Prinzip gegen Pauschalurteile, aber sie machen es einem halt so leicht.

Haben Sie schon mal versucht, Bischof zu werden? also als Frau? Kommen Sie mir jetzt nicht mit den Evangelen, die haben seit Jahren jeden Durchschnittsmuslim mit diesen durchgeknallten Islamisten auf eine Stufe gestellt, dann dürfen wir auch alle Lutheraner, alle Kopten, sämtliche Orthodoxen und alle anderen Sekten am Papst messen. Gleiches Recht für alle, auch wenn es mal sehr wehtut. Wir fassen mal zusammen, dass alle Frauen in der christlichen Lehre brutal unterdrückt werden, und gut. Das wurden sie in der Union bis dato natürlich auch, was einerseits auch stark von der sozialen Herkunft abhängt – versuchen Sie mal als Tochter einer alleinerziehenden arabischen Dauererwerbslosen Bundesministerin zu werden – andererseits aber dadurch auch wieder die Auswirkungen des christlichen Menschenbildes zeitigt. Immer vorausgesetzt, dass diese Ideologie von oben aufgepfropft wurde.

Wenn Sie kürzlich mal den Koran gelesen haben sollten – vielleicht schreiben Sie ja gerade ein Buch darüber, das macht ja heutzutage jeder Halbaffe – dann stellen Sie vielleicht erleichtert fest, dass er so dünn ist. Im Gegensatz zur Bibel ist man viel schneller fertig mit dem Stuss. Die glauben auch nicht an die Auferstehung von den Toten, vermutlich haben bei uns die Bestatter die bessere Lobbyarbeit gemacht, vielleicht waren im Orient auch die Mediziner besser, und mal ehrlich: wenn man eine unter den abrahamitischen Religionen kritisieren sollte, dann doch bitte die, die diesen komplett anthropozentrischen Gedanken vom Sohn einer Gottheit propagiert. Sie wissen nicht, was ‚anthropozentrisch‘ heißt? Sagen Sie das doch.

Früher musste man ja noch an die unbefleckte Empfängnis glauben, um als Arzt an einem christlichen Krankenhaus arbeiten zu können, inzwischen reicht es aus, wenn man das staatlich verordnete Tanzverbot als billige Vorlage nimmt, um säkularen Arbeitnehmern vorzuwerfen, sie würden auf Kosten ihrer eigenen Ideologie an den Feiertagen gerne ausschlafen. Was meinen Sie wohl, woher wir den Pflegenotstand haben. Aus zu viel Betroffenheit für Schichtarbeit ist er jedenfalls nicht entstanden.

Bis jetzt haben wir nur ein einziges Urteil aus Karlsruhe, dass Kirchensteuer ausschließlich von Kirchenmitgliedern erhoben werden darf. Also auch nur ein einziges, das die Kirche als linksradikal beschimpfen und bis heute ignorieren kann. Das wäre so, als gäbe es plötzlich eine Umsatzsteuer, und nur der Verband der Süßwarenindustrie würde sich weigern, die Steuern abzuführen. Da kommen ein paar nette Herren vorbei, zack! aufs Maul, und die Sache wäre vom Tisch. Und das lassen wir uns als aufgeklärter Rechtsstaat natürlich gefallen, weil Bonbons immer schon über der Verfassung standen.

Die Kirche hat teilweise durch Einzelmeinungen schon zugegeben, man kann in der Kirche sein und Nazi, das funktioniert. Es finden sich da so viele Parallelen, Frauenhass, Hass auf Aufklärung und Abneigung gegenüber Menschenrechten, eine klare Hinwendung zum autoritären Menschenbild, zu Hierarchien, die Missbrauch fördern, begünstigen und vertuschen – man könnte von bekennenden Christen einfach mal ein schriftliches Bekenntnis zum Grundgesetz einfordern, am besten alle drei Tage oder dreimal am Tag, wie man das sonst bei anderen wollte. Schließlich haben wir Meinungsfreiheit, und da kann sich jeder frei entscheiden, ob er eine christliche Meinung haben will oder lieber nicht. Das halten wir aus. Und das stützt uns nicht zuletzt in den östlichen Parteistrukturen, die Leute da sind ja kaum formal konfessionell gebunden, was die ethischen Grundlagen angeht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die haben die letzten tausend Jahre wenig mitgekriegt.

Wir reagieren übrigens ein bisschen verschnupft auf die Versuche, irgendeine Privatversion von Religion für den Wahlkampf zu instrumentalisieren. Die Kirche ist zwar für den Staat ein guter Kooperationspartner, aber das heißt noch lange nicht, dass Sie hier überall Kreuze aufhängen dürfen, wohin der Arm der Union reicht. Das sehen wir uns jetzt sehr genau an, und dann entscheiden wir, ob wir uns das gefallen lassen. Wissen Sie, wenn bei uns schon keiner mehr die Verfassung schützt, dann machen wir das eben selbst.“





Fluchtbringende Gesellschaft

27 08 2018

„Wenn Sie mich fragen, ’ne Bombenidee, das. Asylbewerber ohne jede Sprachkenntnis sofort in die Pflege schicken und in die Kinderbetreuung. Da zeigt sich das ganze politische Talent der Dame: von der Realität keinen blassen Schimmer, und dann da eingesetzt, wo sie den größten Schaden anrichten.

Nee, im Grund hat sie ja recht, die Krampf-Dingenskirchen. Diese bösen Migranten, die nur übers Mittelmeer zu uns kommen, weil sie hier in der sozialen Hängematte abchillen wollen, so lange wie möglich aus dem Arbeitsmarkt raushalten, bis wir sie endlich wieder abschieben können, und dann eine Dienstpflicht für sie erfinden. Das hilft ungemein, ich finde diese Idee geradezu epochal. Denen geht’s ja jetzt wie deutschen Arbeitslosen, wenn die ein paar Jahre nicht in ihrem Beruf waren, dann gilt ihre Qualifikation einfach nichts mehr, und dann verheizt die Industrie die Leute endlich zum Mindestlohn. Da finden sich die Zuwanderer gleich auf derselben Stufe wieder wie die anderen Leute hier. Gute Sache, so entsteht bei den Asylis wenigstens kein Sozialneid, weil ihre Abschlüsse hier grundsätzlich für die Tonne sind.

Eine tolle Idee von der Klumpen-Karrendings ist ja, dass diese Zwangsarbeit die Akzeptanz der Biodeutschen erhöhen soll. Da geht man ohne Böses im Sinn zu seinem Sachbearbeiter, will einen Ein-Euro-Job, und der sagt: ist gerade aus, die macht jetzt der Flüchtling. Sie müssen leider weiter ausschlafen. Da soll doch noch einer sagen, die CDU kennt ihre Wähler nicht! Also ich finde das sehr gut, weil man sich da auch gleichzeitig ein Hintertürchen offen hält, wenn man die Asylheinis in die Bundeswehr verpflichten könnte. Ja, das ist jetzt vollkommen verfassungswidrig, aber das ist der Scheiß mit dem Pflichtjahr zur Integration auch schon. Und kommen Sie mir nicht mit Grundgesetz und der CDU. Das sind zwei unterschiedliche Galaxien, und im Wahlkampf mutiert eine von beiden zum Schwarzen Loch.

Wenn man das jetzt mit dem Grundgesetz kontern wollte, dann müsste man natürlich erst mal jedem auf gerichtlichem Wege die Freiheit entziehen – das würde man der Partei ohne Weiteres zutrauen – oder alle zwecks einer allgemeinen Dienstverpflichtung vorher zu deutschen Bürgern machen. Das dann ja eher nicht. Aber man muss ja vorher wissen, wie man sich hinterher rausredet, sonst kann man vorher nicht so viel Müll erzählen.

Im Grunde genommen ist die Idee ja erst mal nicht ganz schlecht. Wir haben hier in Deutschland diesen beschissenen Hauptstadtflughafen nicht auf die Kette gekriegt, diesen dämlichen Tiefbahnhof erst recht nicht, da können wir doch die Ayler in die Grube schicken? Erst mal in die Baugrube, klar, aber wenn die sich da nicht bewähren, dann ist der Arbeitsvertrag eben befristet, und dann sind die auch ganz schnell wieder weg. Erinnern Sie mich mal, dass wir das mit den befristeten Verträgen auch bei den deutschen Fachkräften ausprobieren, wenn wir mit den Migranten durch sind. Das scheint mir ein ganz lohnenswertes Modell zu sein. Nicht unbedingt gut für eine integrierte Gesellschaft, aber man kann ja nicht alles haben.

Man könnte die ja auch alle zwangsweise ausbilden. Das könnte man mit den deutschen Schulabgängern natürlich auch versuchen, aber da sind die Chancen etwas geringer, und wenn das Erfolg haben sollte – also bei den Asylanskis – dann müsste man sich ja wieder verteidigen, dass die den Deutschen nicht nur die Jobs wegnehmen, sondern sogar schon die Ausbildungsplätze streitig machen. Das können Sie als Grüner irgendwo im Ortsverein vorschlagen, wenn alle schon ein paar Biobierchen in der Birne haben, aber in der Union und dann auch noch als Frau? Vergessen Sie’s.

Und was die Sprachkenntnisse angeht, die sollen sich hier ja integrieren. Von Wohlfühlen hat keiner etwas gesagt, sonst hätte ja auch jeder Deutsche seinen Traumjob. Die können ja gerne auch im Park fegen, aber das ist wahrscheinlich zu gefährlich, vor allem im Osten. Wenn man da vor Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, ist für man für die noch halbwegs nüchternen Einwohner mit deutschem Pass und arischen Vorfahren viel zu leicht als Zugewanderter erkennbar. Die prügeln ja inzwischen auch auf Polizisten ein. Also wenn die im Osten gerade mal Uniform tragen.

Wie gesagt, grundsätzlich ist die Idee ja gut. Jetzt müssen wir nur noch sehen, dass wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen, damit wir dieses Arbeitskräftepotenzial auch richtig ausnutzen, bevor sich herumspricht, dass es in Deutschland für jeden einen Job gibt, der es bis über die Grenze geschafft hat. Dann holen wir die SPD ins Boot, die darf sich für dieses Modell einen Sanktionskatalog ausdenken, wenn einer der Leute in der Dienstverpflichtungszeit seiner Arbeit nicht integrationsfördernd nachkommt, am Anfang zehn, dann dreißig, dann hundert Prozent weniger, und dann macht bestimmt auch die CSU mit, wenn wir ihnen irgendeinen Schmarrn erlauben, dass sie in ihren Internierungsheimen noch eine Arbeitsecke einbauen dürfen. Da sehen Sie es, man muss nur positiv denken, dann kriegt man alles in den Griff. Selbst die Flüchtlinge.“