Fluchtbringende Gesellschaft

27 08 2018

„Wenn Sie mich fragen, ’ne Bombenidee, das. Asylbewerber ohne jede Sprachkenntnis sofort in die Pflege schicken und in die Kinderbetreuung. Da zeigt sich das ganze politische Talent der Dame: von der Realität keinen blassen Schimmer, und dann da eingesetzt, wo sie den größten Schaden anrichten.

Nee, im Grund hat sie ja recht, die Krampf-Dingenskirchen. Diese bösen Migranten, die nur übers Mittelmeer zu uns kommen, weil sie hier in der sozialen Hängematte abchillen wollen, so lange wie möglich aus dem Arbeitsmarkt raushalten, bis wir sie endlich wieder abschieben können, und dann eine Dienstpflicht für sie erfinden. Das hilft ungemein, ich finde diese Idee geradezu epochal. Denen geht’s ja jetzt wie deutschen Arbeitslosen, wenn die ein paar Jahre nicht in ihrem Beruf waren, dann gilt ihre Qualifikation einfach nichts mehr, und dann verheizt die Industrie die Leute endlich zum Mindestlohn. Da finden sich die Zuwanderer gleich auf derselben Stufe wieder wie die anderen Leute hier. Gute Sache, so entsteht bei den Asylis wenigstens kein Sozialneid, weil ihre Abschlüsse hier grundsätzlich für die Tonne sind.

Eine tolle Idee von der Klumpen-Karrendings ist ja, dass diese Zwangsarbeit die Akzeptanz der Biodeutschen erhöhen soll. Da geht man ohne Böses im Sinn zu seinem Sachbearbeiter, will einen Ein-Euro-Job, und der sagt: ist gerade aus, die macht jetzt der Flüchtling. Sie müssen leider weiter ausschlafen. Da soll doch noch einer sagen, die CDU kennt ihre Wähler nicht! Also ich finde das sehr gut, weil man sich da auch gleichzeitig ein Hintertürchen offen hält, wenn man die Asylheinis in die Bundeswehr verpflichten könnte. Ja, das ist jetzt vollkommen verfassungswidrig, aber das ist der Scheiß mit dem Pflichtjahr zur Integration auch schon. Und kommen Sie mir nicht mit Grundgesetz und der CDU. Das sind zwei unterschiedliche Galaxien, und im Wahlkampf mutiert eine von beiden zum Schwarzen Loch.

Wenn man das jetzt mit dem Grundgesetz kontern wollte, dann müsste man natürlich erst mal jedem auf gerichtlichem Wege die Freiheit entziehen – das würde man der Partei ohne Weiteres zutrauen – oder alle zwecks einer allgemeinen Dienstverpflichtung vorher zu deutschen Bürgern machen. Das dann ja eher nicht. Aber man muss ja vorher wissen, wie man sich hinterher rausredet, sonst kann man vorher nicht so viel Müll erzählen.

Im Grunde genommen ist die Idee ja erst mal nicht ganz schlecht. Wir haben hier in Deutschland diesen beschissenen Hauptstadtflughafen nicht auf die Kette gekriegt, diesen dämlichen Tiefbahnhof erst recht nicht, da können wir doch die Ayler in die Grube schicken? Erst mal in die Baugrube, klar, aber wenn die sich da nicht bewähren, dann ist der Arbeitsvertrag eben befristet, und dann sind die auch ganz schnell wieder weg. Erinnern Sie mich mal, dass wir das mit den befristeten Verträgen auch bei den deutschen Fachkräften ausprobieren, wenn wir mit den Migranten durch sind. Das scheint mir ein ganz lohnenswertes Modell zu sein. Nicht unbedingt gut für eine integrierte Gesellschaft, aber man kann ja nicht alles haben.

Man könnte die ja auch alle zwangsweise ausbilden. Das könnte man mit den deutschen Schulabgängern natürlich auch versuchen, aber da sind die Chancen etwas geringer, und wenn das Erfolg haben sollte – also bei den Asylanskis – dann müsste man sich ja wieder verteidigen, dass die den Deutschen nicht nur die Jobs wegnehmen, sondern sogar schon die Ausbildungsplätze streitig machen. Das können Sie als Grüner irgendwo im Ortsverein vorschlagen, wenn alle schon ein paar Biobierchen in der Birne haben, aber in der Union und dann auch noch als Frau? Vergessen Sie’s.

Und was die Sprachkenntnisse angeht, die sollen sich hier ja integrieren. Von Wohlfühlen hat keiner etwas gesagt, sonst hätte ja auch jeder Deutsche seinen Traumjob. Die können ja gerne auch im Park fegen, aber das ist wahrscheinlich zu gefährlich, vor allem im Osten. Wenn man da vor Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, ist für man für die noch halbwegs nüchternen Einwohner mit deutschem Pass und arischen Vorfahren viel zu leicht als Zugewanderter erkennbar. Die prügeln ja inzwischen auch auf Polizisten ein. Also wenn die im Osten gerade mal Uniform tragen.

Wie gesagt, grundsätzlich ist die Idee ja gut. Jetzt müssen wir nur noch sehen, dass wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen, damit wir dieses Arbeitskräftepotenzial auch richtig ausnutzen, bevor sich herumspricht, dass es in Deutschland für jeden einen Job gibt, der es bis über die Grenze geschafft hat. Dann holen wir die SPD ins Boot, die darf sich für dieses Modell einen Sanktionskatalog ausdenken, wenn einer der Leute in der Dienstverpflichtungszeit seiner Arbeit nicht integrationsfördernd nachkommt, am Anfang zehn, dann dreißig, dann hundert Prozent weniger, und dann macht bestimmt auch die CSU mit, wenn wir ihnen irgendeinen Schmarrn erlauben, dass sie in ihren Internierungsheimen noch eine Arbeitsecke einbauen dürfen. Da sehen Sie es, man muss nur positiv denken, dann kriegt man alles in den Griff. Selbst die Flüchtlinge.“

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Ein Volksfeind

20 08 2018

„… immer auch im Blick haben sollten, dass ihre Entscheidungen dem Rechtsempfinden der Bevölkerung entsprächen. Die Landesregierung dulde keine Ausreden bei der Durchsetzung des…“

„… begrüße es Seehofer sehr, dass die Wahrung der Sicherheit nicht nach komplizierten Regeln, sondern nach klar verständlichen Gesichtspunkten, die jeder anständige Deutsche sofort…“

„… Wasser auf die Mühlen der Extremen sei, wenn die Bürger Gerichtsentscheidungen nicht mehr verstünden. Nicht geklärt worden sei jedoch, ob Reul damit die Union direkt oder indirekt als…“

„… und es als dramatisches Versagen des Rechtsstaates bezeichnen müsse, wenn deutsche Gerichte anhand von Gesetzestexten, nicht aber an Abschiebungen von Personen, die möglicherweise in der Zukunft strafrechtlich…“

„… an die Garagenwand seines Hauses gesprüht worden sei. Das Amtsgericht Bergisch Gladbach betrachte DRECKSAU GEH STERBEN nicht als Beleidigung, sondern als den legitimen Ausdruck des Volkswillens, zumal sich keine direkte Bedrohung für den Innenminister feststellen lasse, der von weiten Teilen seiner eigenen Partei als ausgesprochen…“

„… die Justiz nicht mehr als Teil des deutschen Volkes betrachte, da sich deren Rechtsauffassung zu stark von der gefühlten Meinung des…“

„… sich auch nicht mehr wundern müsse, wenn Demonstrationen einzelne Richter mit Drohungen überzögen. Andere EU-Länder, so Dobrindt, seien nicht untätig, wenn es um eine Säuberung der Justiz von den schädlichen…“

„… er auf Plakaten als korruptes Schwein bezeichnet werde. Reul dürfe darin jedoch nur die Reflexion des Volkes sehen, die Politiker allgemein und solche der Unionsparteien im Besonderen als deutlich überdurchschnittlich…“

„… nicht zugemutet werden könne, dass ein anständiger Deutscher vor der Kritik an einem Gerichtsentscheid erst noch die Urteilsbegründung läse. Dies führe für Scheuer zu einem derart hohen Grad an Abstraktion, die nur gebildeten oder im…“

„… sein Auto in der Tiefgarage des nordrhein-westfälischen Landtages mit Säure übergossen worden sei. Da sich kein Täter feststellen ließe, so das Polizeipräsidium, müsse man auch keinen ermitteln, denn diese offensichtlich aus Abneigung gegen einen verfassungsuntreuen Politiker begangene Tat könne man nur als eine Manifestation des gesamten…“

„… für die Vereinfachung des Strafrechts offen sei. Seehofer wolle damit eine Beschleunigung der Abschiebungen bewirken, da es seiner Ansicht nach Verwaltungsmaßnahmen geben müsse, die ganz ohne Zutun von rechtlichen und…“

„… müsse Reul einen Eierwurf auf einer Wahlkampfveranstaltung als legitime Form der gesellschaftlichen Kritik hinnehmen, da sie nicht geeignet sei, den Rechtsfrieden in der gesamten Bundesrepublik nachhaltig zu…“

„… dass Volk und Gesetz eine Einheit bilden müssten. Nach Ansicht der AfD habe auch die von den Alliierten dem Reich als Zeichen der Schmach verordnete Verfassung nur die Aufgabe, ganz in der Volkheit der Herrenrasse aufzugehen. Höcke sei…“

„… eine unzulässige Verallgemeinerung sei. Da laut Einschätzung des Landgerichts Köln die meisten Bürger gesetzes- und verfassungstreu seien, dürfe man nicht alle als Gefahr für die körperliche Unversehrtheit eines einzelnen Ministers sehen, der damit selbst gegen den Willen der breiten Mehrheit des deutschen…“

„… bedauert habe, dass sich die Richter einer anhaltenden Kritik ausgesetzt sähen. Andererseits habe die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen dem Gericht auch nicht verboten, sich für dieses Urteil zu entschuldigen und anzukündigen, im erneuten Fall eine…“

„… Deutschland noch nicht wie die USA seien, wo deren Präsidentschaftskandidat angekündigt habe, ein Wahlergebnis nur dann nicht als illegal zu bekämpfen, wenn es positiv für ihn ausfalle. Leider, so Dobrindt, sei die Wahl der Richter in der BRD noch immer eine zu unsichere…“

„… grundsätzlich der besonderen Gesetzgebung bedürfe, da die Verfassung viel zu unspezifisch sei. Seehofer habe angekündigt, dass ein generelles Rückführungsgesetz für alle Personen, die dem Volk nicht genehm seien, noch in dieser…“

„… niedergeschlagen worden sei. Der Täter, ein 28-jähriger Rechtsreferendar aus Düsseldorf, sei wieder auf freien Fuß gesetzt worden, da er sich direkt nach seiner Festnahme in vollem Umfang zur FDGO bekannt habe, was eine Schädigung des Rechtsstaates faktisch nicht mehr als…“

„… die Grundsätze des Rechtsstaatsprinzips für Reul selbstverständlich seien. Er wolle sie aber nur da akzeptieren, wo sie nicht nur zum Nachteil für den Rechtsstaat und seine politischen…“

„… es grundsätzlich ein gefährlicher Trend sei, dass Karlsruhe bisher jeder Bundesregierung viele Gesetzesvorhaben verunmöglicht habe. Scheuer und Gauland hätten sich darauf verständigt, nach der Landtagswahl eine Koalition der…“

„… sich mit den Ergebnissen der Ermittlungen sehr zufrieden gezeigt hätten. Die Splitterbombe habe den Innenminister und seine Familie sofort getötet. Die Generalbundesanwaltschaft gehe von staatsrechtlich ehrenwerten Motiven des Täters aus und sehe eine besondere Schwere der Schuld beim Opfer, das sich bewusst außerhalb der deutschen Rechtsgemeinschaft als…“





Heilfasten

19 07 2018

„… durch langfristige Förderung positive Effekte für den Arbeitsmarkt erzielen wolle. Die SPD erwarte eine Regelung, die noch viel besser als die Hartz-Gesetze den deutschen…“

„… eine Teilhabe am deutschen Arbeitsmarkt auf jeden Fall gewährleistet werde. Dass dies aber automatisch mit einem Entgelt zu tun habe, sei nie explizit…“

„… nur bis zum Mindestlohn fördern wolle, was die Vergütung von Fachkräften zum Tariflohn ausschließe. Heil habe davon nichts gewusst, was daran liege, dass er als sozialdemokratischer Arbeitsminister weder von Sozialwesen noch von Arbeit eine nähere…“

„… einfach ein Gutachten beibringen müsse, warum eine Förderung arbeitsmarktpolitisch sich lohnen könne. Das Ministerium setze auf den Erfindergeist der sozial Abgehängten, die ja auch sonst aus jeder Not eine…“

„… sehr begrüßt worden sei, da Fachkräfte nun zu einem wesentlich niedrigeren Preis einzusetzen seien. Die Leiharbeit habe die zwischenzeitlichen Umsatzeinbußen so weit verkraftet und könne nun wieder mit vollem…“

„… als integrierte Maßnahme angeboten werde. Da gemäß Westerwelle-Modell nach dem Ersatz der kommunalen Straßenreinigungskräfte durch unqualifizierte Arbeitslose eine erheblich größere Anzahl an Personen entstehe, die sich im anstrengungslosen Wohlstand einrichteten, müsse man jede Sozialleistung bis auf…“

„… zwar immer noch an den Mindestlohn gebunden sei, was aber bei Langzeitarbeitslosen bisher nicht zutreffe. Die Industrie fordere einen Sockelbetrag von einem Euro pro Produktivstunde, der bei guter Laune auch bezahlt werde, wenn die Regierung nicht durch überflüssige soziale…“

„… zahlreiche Industrieunternehmen, DAX-Konzerne und Leistungsträger sich bereiterklärt hätten, Arbeitslose zu beschäftigen. Dass dies mit Personalkosten verbunden sei, habe die Regierung allerdings mit keinem Wort…“

„… Lohnkostenzuschüsse nur da sinnvoll seien, wo die Betriebe überhaupt gewillt seien, Entgelt für die…“

„… nach dem Willen der CSU die Vermittlung ohne Arbeitslohn ausschließlich für deutsche Bürger in der dritten Generation gelte. Die auf der anderen Seite vorteilhafte Regelung für Migranten und andere Nutznießer des deutschen Sozialsystems sehe die Partei als mittelfristigen Vorteil in der Öffentlichkeitsarbeit für die…“

„… aufgefordert würden, sich als Unternehmer selbstständig zu machen. Die Konzerne böten jedem eine Chance an, der sich in Vollzeit einbringen, das unternehmerische Risiko auf sich nehmen wolle und mit einem Kredit von zwei bis dreißig Milliarden…“

„… die Förderung vorerst fünf Jahre lang laufen würde. Die Erwerbslosen bekämen zwar keine zusätzlichen Leistungen, tauchten aber nicht mehr in der Statistik der…“

„… wolle die SPD Menschen ohne jede Perspektive noch besser unterstützen, um nach jahrelanger auswegloser Suche endlich einen Arbeitsplatz zu finden. Dies könne innerhalb von zehn bis fünfzehn…“

„… generell kein Unternehmergeist zu finden sei. Da die JobCenter sehr viele Stellen, die als Werkverträge, Scheinselbstständigkeit oder…“

„… weiterhin nur für Stellen, die Erwerbslosen ohne Berücksichtigung ihrer früheren Arbeit zugewiesen würden. Der Einsatz sei dadurch zwar nicht beeinträchtigt, könne aber gekürzt werden, wenn sich die Erwartungen des zuständigen…“

„… nicht den Wettbewerb stören dürften. Das Bundesministerium für Wirtschaft habe sich damit eingeschaltet, dass es eine Wettbewerbsverzerrung nicht gebe, wenn die gesamte…“

„… auch die Pflegebranche in die Planung integrieren werde. Die SPD verspreche zur nächsten Bundestagswahl keine Wunder, es werde jedoch eine vollkommen andere Situation geben im Hinblick auf die persönliche Situation jedes einzelnen…“

„… sich nur mit einer solidarischen Gesellschaft bewerkstelligen lasse. Angesichts der zahlreichen Lücken in der Helfer- und Facharbeiterbranche habe der Bundesverband der Deutschen Industrie beschlossen, die Langzeitarbeitslosen als Volksverräter, Zersetzer des Deutschtums und…“

„… gleichzeitig ein individuelles Eingehen auf die Situation der Langzeitarbeitslosen nicht mehr gebe. Daher müsse man zugleich auf die positiven Nebeneffekte wie die Leistungskürzungen bei der Ablehnung von freiwilligen Angeboten zur…“

„… nicht gesagt sei, dass Unternehmen die Langzeitkräfte nach einem Jahr bereits wieder abmelden würden. Bei manchen würde es nur wenige Monate, bei machen bis zu…“

„… eine dauerhafte Perspektive verschaffen wolle. Dies müsse noch während der Laufzeit der aktuellen Bundesregierung in die…“





Wirkungsgleich

3 07 2018

„… wohlwollend zur Kenntnis genommen habe. Nach Seehofers Rücktritt habe die CDU jetzt die Option, sich bundesweit zu…“

„… nicht wehrlos hinnehmen wolle. Der kommissarische Parteichef Söder drohe ebenfalls mit der Ausdehnung der Christsozialen auf die restdeutschen…“

„… sei der Landesverband beim traditionellen Weißwurstfrühstück gegründet worden. Merkel wolle bereits am frühen Nachmittag in München die erste…“

„… darauf hingewiesen habe, dass alle CDU-Ortsverbände in Bayern der Kreuzpflicht unterliegen würden und daher unter der Kontrolle der Polizei und des Verfassungsschutzes in…“

„… wolle die CSU beim Heiligen Stuhl darauf hinwirken, dass die Mitgliedschaft in der Schwesterpartei automatisch zur Vogelfreiheit führe. Da Schavan dies abgelehnt habe, werde die Landesgruppe darauf hinarbeiten, die Todesstrafe für Personen, die in widernatürlicher…“

„… den ersten Kreisverband in Ingolstadt gründen könne. Merkel sei dazu eigens angereist und werde mit einem aus eigener Tasche bezahlten Bürgerfest die oberbayrische…“

„… ein Unrechtsregime installieren wolle. Nur die CSU sei durch die Wahlergebnisse der letzten Jahrzehnte legitimiert, eine Landesregierung zu…“

„… darauf Rücksicht nehmen wolle. Die Gründung der Ortsvereine werde inzwischen im Abstand von drei bis fünf Sekunden gemeldet, was die technische Infrastruktur des bayerischen Lagezentrums einfach noch nicht…“

„… alle notwendigen Unterstützerunterschriften für die Teilnahme an den Wahlen zum Landtag im Freistaat Bayern bereits eine Viertelstunde nach Beginn der Sammlung vorgelegt habe. Es gehe dabei nicht um eine Umbenennung der CSU, was den meisten Mitglieder große Sorgen…“

„… die Umfragen als von der Lügenpresse manipuliert betrachte. Dobrindt glaube ausschließlich unabhängigen Qualitätsmedien wie dem Bayernkurier oder den Publikationen des Kopp-Verlages und werde Wahlprognosen der CSU erst dann wieder anerkennen, wenn diese eine absolute…“

„… der Landkreis Tirschenreuth das seit 1933 mit Unterbrechungen geltende Einparteiensystem so verinnerlicht habe, dass der gesamte CSU-Verband geschlossen in die…“

„… sehe Friedrich die vom internationalen Finanzislam bezahlte Kanzlerin Angela Fatima bin Hitler als linksfaschistische Provokateurin, die die Zerstörung der deutschen Rasse durch Veganismus und Zwangshomosexualisierung christlicher Buben billigend in…“

„… nicht zu umgehen sei, die Invasion der CDU in Karlsruhe zu stoppen. Dobrindt werde im Falle einer Niederlage unverzüglich den Einsatz der Bundeswehr im…“

„… sich im Landkreis Miesbach der grüne Landrat zu einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU entschlossen habe, falls diese per Koalitionsvertrag eindeutig ablehne, Bündnisse mit den Christsozialen oder anderen demokratiefeindlichen Gruppierungen zu…“

„… lasse sich die CDU-Vorsitzende nicht von einem Innenminister im Wahlkampf behindern, der nur ihretwegen noch Innenminister sei. Die Abschlusskundgebung der Christdemokraten sei…“

„… die Ausfälle des ehemaligen Ministers für mindestens dreitausend Übertritte zur CDU gesorgt hätten. Friedrich habe dies als jüdisch-versiffte Schweinepropaganda bezeichnet, für die die…“

„… auch in Eichstätt gewirkt habe. Söder habe von einer Neuauflage der Hexenverfolgung gesprochen, da er von der Auflösung der CSU im Landkreis erst aus einem Bericht des…“

„… gehe die Kanzlerin bei der Gründung des bayerischen Landesverbandes nach einem Masterplan vor, der innerhalb weniger Wochen eine komplette…“

„… beispielsweise in Dingolfing der komplette SPD-Verband geschlossen in die CDU gewechselt sei. Dies habe in den Wahlprognosen regional zu starken Einbußen der…“

„… also quasi in den Münchener Hauptbahnhof eingestiegen sei, wodurch Stoiber dann direkt in die AfD…“

„… werde in der Rest-CSU bereits diskutiert, ob im Falle eines CDU-Sieges nicht die Christsozialen trotzdem wegen ihres Heimatrechts als führender Partner in einer Koalition dem Regierungschef…“

„… es eine Frechheit der von den Feinden des Christentums gesteuerten Systemmedien sei, dass Merkel mehr Sympathien besitze als der bayerische Ministerpräsident. Die Kanzlerin sei lediglich weniger unbeliebt als Söder, was man nicht als wirkungsgleich mit einem…“

„… freiwillig aufgelöst habe. Da eine Fusion von Freien Wählern und Christsozialen wenig wahrscheinlich sei, bleibe in Kulmbach der Posten des Landrates auch weiterhin in der Hand der…“

„… sich für das Amt des Ministerpräsidenten gerne zur Verfügung stelle. Seit seinem Übertritt wolle Dobrindt so schnell wie möglich den…“





Supermännchen

12 04 2018

05:57 – Der Wecker piept. Der Minister für Gesundheit setzt sich schlagartig auf. Die tägliche Jodaufnahme ist im Schnitt um 25 Mikrogramm pro Tag zu niedrig. Das Thema muss endlich gegen den linken Gesinnungsterror in die Medien gebracht werden. Voller Wut geht er in die Küche.

06:09 – Die Kaffeemaschine brüht nicht, obwohl sie nicht angeschaltet worden war. Spahn schmeißt die Glaskanne gegen die Küchenwand. Soll das Ding doch sehen, wer seinen Kaffee trinkt. Christliche Moral hin oder her, eine derartige Verweigerungshaltung muss bestraft werden.

06:23 – Während der Mundpflege stellt Spahn fest, dass seine neue elektrische Schallzahnbürste in China hergestellt wurde. Er beschließt ein Gesetz zur Importsicherheit für Verbraucher, weil nur noch ausländische Erzeugnisse in Deutschland verkauft werden. Die Kampagne Vaterland, wehr Dich gegen die Volkszerstörung will er im Laufe des Vormittags mit Julian Reichelt besprechen.

06:33 – Der Müllwagen fährt durch Spahns Straße. Der in manchen Hinterzimmern des Münsterlands weltbekannte Politikexperte reißt die Fenster auf und kreischt, dass es nichts mit Recht und Ordnung zu tun habe, wenn dieses unterprivilegierte Prekariatspack zu dieser Uhrzeit bereits die bediene, die keine weltbekannten Politikexperten seien. Er schleudert eine chinesische Terrakottafigur nach den Entsorgern.

06:56 – Schlagartig wird Spahn bewusst, dass die Sonne auch für Bundesbürger aufgeht, die das Grundgesetz für ihre linksgrüne Hetze benutzen. Er ruft seinen Privatsekretär an, der ihn mit dem Morgenmagazin verbinden soll, um diese kryptokommunistische Vaterlandszerstörung zu unterbinden.

09:30 – Noch immer keine Antwort. Jens Spahn kann sich nicht mehr länger mit dem arbeitsscheuen Abschaum dieser versifften Trümmerrepublik aufhalten, er muss das Land retten. In wenigen Minuten entwirft er ein Manifest, das Hartz-IV-Empfängern den Anbau von Kräutern und Gemüse im Balkonkasten verbietet, um den Faulenzern keinen gesundheitlichen Vorteil gegenüber der erwerbstätigen Schicht zu ermöglichen. Julian Reichelt verspricht unter Die Grünen-Schweine – züchten wir uns die Bio-Waffen im eigenen Reich? eine zehnteilige Volksaufklärungsserie.

09:37 – Im Taxi wird Spahn von einer roten Ampel ausgebremst. Er kurbelt die Fenster herunter und beschimpft die Fahrer auf den anderen Spuren als untätiges Gesindel, das Recht und Ordnung in der Bundesrepublik zu zerstören vorhabe.

09:46 – Der Fahrer hat die Rücksitze grob von Spahns Körperflüssigkeiten gesäubert und setzt ihn am Spreebogen ab. Der Minister für eigene Angelegenheiten hält eine längere Rede, um die Gefahren des Sexualkundeunterrichts für die christlich-jüdische Moralpolitik zu unterstreichen. Keiner würdigt ihn eines Blickes.

10:29 – Die Wachmannschaft vor der britischen Botschaft nimmt den keifenden Passanten mit dem schütteren Haar zunächst nicht zur Kenntnis. „You drag pig must German speak“, brüllt er. „We are here in Germanland and you have German to speak!“ Spahn beschließt, demnächst ein deutsch-fremdländisches Wörterbuch zu kaufen.

10:49 – Kurz vor dem Erreichen des Reichstages wird Spahn von einem Reporter aufgehalten. Der Berichterstatter will von ihm wissen, ob die Ausdünnung der Notfallversorgung nicht der gesetzliche Vorlage für eine bessere Versorgung im Notfall zuwiderlaufe. Der Bundesminister für so Sachen, wo keiner wissen will, tritt nach ihm und kündigt ein Gesetz zum legalen Verkauf von Sachen an, die nur noch legal verkauft werden dürfen, wenn er sie für legal halte und kaufen würde.

11:01 – Die improvisierte Podiumsdiskussion des Arbeitsnehmerflügels startet mit Spahns Appell an die deutschen Maiden, züchtige Röcke zu tragen, damit die im Gebiet der BRD GmbH lebenden Neger keine Mischlinge produzieren. Auf den lauthals geäußerten Vorwurf, Spahn sei ein U-Boot der AfD, reißt dieser den rechten Arm in die Höhe. Ein Drittel der Delegierten antwortet reflexartig mit dem Hitlergruß.

11:09 – Per SMS teilt Julian Reichelt mit, dass BILD eine zehnteilige Headline-Kampagne plant, in der den Erwerbslosen die Schuld an der Zwangsislamisierung gegeben und im Gegenzug den muslimischen Einwanderern der explosionsartige Anstieg der Arbeitslosigkeit angekreidet wird. Spahn wird das Editorial schreiben.

11:20 – In einer Pressekonferenz vor Journalisten verkündet das ministerielle Supermännchen, er werde den deutschen Pflegenotstand mit Bimbos, Niggern und Schwarzfüßen aufpolstern – sollten die Schokoschmarotzer böswilligerweise nicht aus Afrika auswandern, werde er nach der Übernahme der Kanzlerschaft ihren Kontinent persönlich zu Klump bomben. Die taiwanesischen Touristen machen ihm sehr höflich klar, dass sie Spahn für eine Knalltüte halten, bringen ihre Kameras in Sicherheit und planen die Weiterreise.

11:35 – Mit einer schnellen Unterschrift tritt Spahn der Bürgerinitiative Judenfreies Europa bei. Den kostenlosen Ungarischkurs überträgt er der CSU-Bundestagsfraktion, da dort einige Mitglieder ihre Bewunderung für den Aufbruch in ein neues Europa immer noch in fremdländischen Sprachen artikulieren müssen.

11:54 – Die Pressemitteilung geht online, in der Spahn vorschlägt, Erwerbslosigkeit zur Straftat zu machen. Je mehr Straftäter, so der Minister für Sachen, die ihn intellektuell überfordern, desto weniger Subjekte entscheiden sich für eine Erwerbslosigkeit.

11:55 – Spahn kündigt an, das Konzept auf Hautfarbe, Geschlecht und Herkunftsland der Eltern zu erweitern. Kinder von Kanaken sind halt Kanaken.

12:02 – Der Fachausschuss tagt. Der Minister lässt sich entschuldigen. Er hat das Gesundheitslexikon noch nicht aus der Folie gekriegt und hält seine Redebeiträge daher für überqualifiziert.

12:27 – In einer Pressekonferenz erklärt Spahn, er werde für eine verpflichtende Gesichtstätowierung von Hartz-IV-Empfängern eintreten. Ein moderner Sozialstaat könne nur existieren durch ein klares Bekenntnis zu christlichen Werten, wobei die alttestamentarischen klar im Vordergrund stehen.

12:58 – Laut Bundesgesundheitsministerium ist der Zuckergehalt in deutschen Konfitüren zu hoch. Die Zusammensetzung sei, so der Verfasser der Studie, der Zwangsislamisierung geschuldet, die einen immer höheren Zuckergehalt als Zeichen der Annäherung an die verrohten muslimischen Sitten fordere. Spahn legt einen Gesetzentwurf vor, der den Verkauf von Brotaufstrich an alle verbietet, die nicht sieben Generationen arischer Vorfahren nachweisen können.

13:03 – In Deutschland wird zu wenig Alkohol verzehrt. Gastredner Horst Seehofer meint seinen Beitrag auf der Geburtstagsfeier eines Mitglieds der Parlamentarischen Kontrollkommission auch eher witzig (was keiner außer ihm merkt), Spahn seine Entgegnung allerdings todernst (was außer ihm auch keiner merkt). Die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft unabhängig von Alter und Geschlecht, Religion und Rasse beim Konsum von weniger als drei Litern Rohethanol im Jahr ist eine der großen Überlegungen auf dem Treffen der Innen-, Außen- und Justizminister der Bundesregierung.

13:48 – Spahn kündigt an, er werde eine Mauer zwischen Deutschland und den Sprechern dieses Englischen (oder wie das heißt), errichten, und zahlen würden die anderen. Spätestens morgen will er auch im Erdkundebuch nachschlagen, wie lang die deutsch-englische Grenze ist.

14:10 – Der Nachwuchspolitiker ärgert sich, dass eins der wichtigsten Ministerien Deutschlands in der Hand eines linksliberalen Waschweibs ist, das Sitte und Moral zu zerstören versucht. Er schreibt der Kanzlerin eine SMS. Sie soll endlich die Besetzung des Heimatministeriums überdenken.

14:28 – Spahn bricht auf zur Bundespressekonferenz. Die Besucherliste umfasst heute hundert deutsche Top-Journalisten sowie Julian Reichelt.

14:50 – Die Berichterstatter warten noch immer auf den angekündigten Retter des deutschen Volkes, der eine ganze Nation vor den Einflüsterungen der Feinde schützen soll. Offensichtlich halten sie Spahn für die Vorband. Langsam leert sich der Saal. Der Bundeslärmminister haut sich den linken Schuh ins Gesicht, um ihn zu bestrafen.

15:27 – In der Nähe der Südpanke entdeckt Spahn einen Kinderspielplatz. Er packt mehrere spielende Kinder und misshandelt sie schwer. Das faule Pack soll gefälligst arbeiten gehen, statt in der Sandkiste zu hocken.

16:05 – Es gibt in Deutschland zu wenig Kirchen. Bei einem fünfminütigen Fußmarsch durch den Wedding hat Spahn zumindest kein christliches Sakralgebäude entdecken können. Um das Verhältnis von jüdisch-christlichem Erbe und islamistischer Besatzungsmacht wieder ins Gleichgewicht zu bringen, plant er, alle Moscheen in die Luft zu sprengen. Die Kosten dafür soll der Zentralrat der Muslime in Deutschland tragen.

16:37 – Noch immer ist nicht klar, wie in der Bundesrepublik Recht und Ordnung durchgesetzt werden können. Spahns Privatsekretär teilt dem Minister per WhatsApp mit, dass es im Bioladen keinen Mozzarella mehr gibt. Der weint vor Wut, kann jedoch ohne ministerielle Unterstützung durch Ursula von der Leyen keinen Angriffskrieg auf den deutschen Einzelhandel planen.

17:04 – Eine Talkshow fragt an, ob Spahn spontan am Abend für eine Sendung einspringen kann. Da das Thema im weiteren Sinne mit Gesundheitspolitik zu tun hat, sagt er aus Termingründen ab.

17:16 – Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) informiert über neue Entwicklungen im Bereich der Grippeseren. Die ersten beiden Sätze sind echt voll total schwer.

17:18 – Mit einem gerollten Papier versucht Spahn, die Motorhaube seines Dienstwagens einzudellen. Diese verdammten Scheißarztscheißmedizinerärzte wird er nach der Machtergreifung alle an die Wand stellen lassen.

17:19 – Per SMS teilt Spahn seinem engsten Freund mit, dass er sich eine Turnstunde in einer nationalen Volksschule nur vorstellen kann, wenn die Jungen mit dem Deutschen Gruß die deutsche Fahne grüßen, die den deutschen Deutschen vorbehalten bleibt, während Migranten am Rand der Turnhalle zu stehen haben. Eine Antwort bleibt aus.

18:03 – Die U-Bahn kommt nicht. Spahn tritt willkürlich nach dunkelhäutig aussehenden Wartenden, die biodeutschen Fahrgästen die Sitzplätze abspenstig machen könnten. Es bedarf eines Gesetzes mit Sitzbänken nur für Weiße.

18:36 – Eine Frau mit Kopftuch erregt Spahns Ärgernis. Er pöbelt die polnische Greisin ab, sie solle doch schleunigst Deutschland verlassen, sonst könne er für nichts garantieren.

20:14 – Spahn sitzt alleine im Wohnzimmer. Er hat nichts zu tun. Vor Wut schmeißt er eine Vase in den Fernseher. Das wird denen eine Lehre sein, ihn so vorzuführen.

21:32 – Nach einer Flasche körperwarmem Gin und dreißig Zigaretten torkelt Spahn die Straße entlang. Er begegnet einer Gruppe Jugendlicher, unter denen sich einige junge Damen in kurzen Röcken befinden. Spahn kreischt sie an, Jesus sei nicht am Kreuz für Deutschland gestorben, damit jedes dreckige Flittchen ihre fetten Kackstelzen zeigt.

21:39 – Die Sanitäter sind vorschriftsmäßig schnell vor Ort. Trotz eines komplizierten Kieferbruchs, einer Rippenserienfraktur und einer schweren Hodenquetschung atmet der Minister.

05:45 – Deutschlands führendes Fachorgan für originelle Ansichten titelt ER STARB FAST FÜR RECHT UND ORDNUNG IN UNSEREM VATERLAND. Der Artikel auf den folgenden drei Doppelseiten führt aus, dass Spahn von einer Hundertschaft Islamistinnen in Burka unter Hilfe vermummter Antifa-Kinderschänder mit Schützenpanzern, Schnellfeuergewehren sowie nordkoreanischen Atomsprengkörpern bedroht worden sei. Die stundenlange Auspeitschung auf dem Potsdamer Platz, die nur durch Zufall nicht von einem Leserreporter gefilmt worden war, füllt weitere zehn Seiten der Sonderausgabe. Julian Reichelt fordert, dass fremdländische Einwanderer beim täglichen Nationalappell die deutsche Fahne nicht mehr grüßen dürften – sollten sie das schwarz-rot-goldene Judenbanner jedoch mit der Begründung missachten, weil es eben die Fahne der Systemzeit ist, dann drohten ihnen empfindliche Strafen.

05:56 – Die Pillen wirken.





Smarties

22 03 2018

„… nicht mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren sei, wenn die Rechte des ungeborenen Lebens geringer geschützt würden als die Rechte von Frauen, die man unter kriminalistischen…“

„… der Paragraf 219a abgeschafft werden müsse, da sich sonst Redundanzen im deutschen Strafrecht ergäben. Spahn sei der Ansicht, man könne die Regelungen für Mord auch in den…“

„… müsse die Union in der Regelung um die Werbung für Abtreibungen eine gemeinsame Lösung finden. So dürfe es nach Ansicht des Expertengremiums keine TV-Spots in Zeiten geben, zu denen auch Kinder vor dem…“

„… die Täterinnen, die nicht als Täterinnen bezeichnet werden dürften, da sie strafrechtlich noch keinen…“

„… könne eine sehr neutral gehaltene Informationsbroschüre trotzdem auf einer rückseitigen Freifläche Werbung für illegale Inhalte enthalten, was sie dann als Versuch einer Straftat in den…“

„… Frauen in der Regel viel zu subjektiv urteilen würden, weshalb es besser sei, sich auf Vertreter der Kirche, der Politik und des…“

„… verteidigt habe. Für Spahn trete bei jedem Schwangerschaftsabbruch das Mordmodell der Verdeckung einer Straftat hinzu. Auch wenn selbstbestimmte sexuelle Handlungen von Frauen rechtlich noch nicht automatisch als…“

„… dass hier für die Regierung eine klare Geschlechterdiskriminierung erkennbar sei. Die Beratungsleistungen stünden Männer nicht zur Verfügung und müssten deshalb ganz abgeschafft werden, um Ärzte nicht zusätzlich mit Gefahren im juristischen…“

„… und sehr früh ansetzen müsse. Bereits Anzeigenwerbung für Smarties halte Spahn für eine Frühsexualisierung, die dann in medikamentöse…“

„… es gar keinen Paragrafen 219a geben müsse, da die Menschen in Deutschland genug Verbrechen begingen, die man nur konsequent als solche…“

„… sich auf Kosten von Frauen in Notlagen und Gewissensnöten profilieren wolle. Spahn habe dem heftig widersprochen, er versuche mit seiner Politik alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen als…“

„… es nicht um die Rechte von Frauen gehe, sondern um die Rechte potenziell krimineller Subjekte, die zufällig entdeckt hätten, dass sie als Frauen den…“

„… der Deutsche Bundestag nicht zuständig sei. Reklame für medizinische Dienstleistungen müsse durch die regierenden Sicherheitsbehörden im…“

„… durch die Migration noch gefördert werde. Spahn halte Einwanderer für eine erhebliche Gefahr, da sie sehr oft bereits schwanger in die Bundesrepublik einreisten, keine Papiere für die Leibesfrucht beibringen könnten und dann den Volkstod der deutschen Rasse, finanziert durch biodeutsche Steuerzahler, als Zusatzleistung des…“

„… sehe sich die Union außerstande, mit Ärzten über die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zu diskutieren. Ärzte seien keine Werbefachleute, in der CDU gebe es außer von der Leyen keine medizinische Fachkompetenz, also seien Gespräche weder sinnvoll noch…“

„… in diesem Zusammenhang auch die AfD loben müsse, da diese keine Werbung für Abbrüche, sondern für Schwangerschaften mache und so den Bestand des deutschen Volkes nachhaltig…“
„… oder Informationslücken gebe, werde die Regierung sicher eine Lösung finden, dass Frauen einen noch besseren Zugang zu allen nötigen Informationen bekämen. Ein Ausschluss der amtierenden Generalsekretärin sei nach diesen Äußerungen nicht zu erwarten, doch denke Spahn über ihre Versetzung nach…“

„… durch Werbung ein erhöhter Druck auf die Fachärzte ausgeübt werde, so dass Schwangerschaftsabbrüche teilweise erst nach mehr als neun Monaten Wartezeit vorgenommen werden könnten. Dies sei eindeutig eine Kindstötung und müsse mit allen Mitteln…“

„… verhindern wolle, dass sich in der Union ein Frauennetzwerk aufbaue. Dieses könne dann mit Tipps zu möglichst preiswerten und praktischen Lösungen bei ungewollter Schwangerschaft eine schädliche Wirkung auf das Volk und den…“

„… sehe Spahn auch die Wahlwerbung linksextremistischer Parteien wieder SPD in Gefahr. Es müsse bereits frühzeitig verhindert werden, dass dies gleichzeitig als Reklame für Schwangerschaftsabbrüche oder eine…“

„… es keine Zwei-Klassen-Medizin in der Bundesrepublik geben dürfe. Die Regierung sei fest davon überzeugt, dass in dieser Legislaturperiode gar keine wesentliche…“

„… die SPD ihren Gesetzesentwurf abgetrieben habe. Dies sei jedoch nur geschehen, um nicht in Konflikt mit einem Abbruch des…





Kokolores

14 12 2017

„Alles raus?“ „Alles.“ „Wir können uns darauf verlassen?“ „Freilich.“ „Können wir uns denn dann auch wirklich auf einen…“ „Also jetzt hören Sie mal, wie sollen wir denn Koalitionsverhandlungen führen, wenn Sie uns nicht schon hier vertrauen?“

„Der Punkt ist doch, dass wir Ihnen nicht generell Misstrauen entgegenbringen wollen.“ „Genau das tun Sie doch gerade.“ „Wir wollen doch keine Streitpunkte in eine Verhandlung einbringen.“ „Die letzten Verhandlungen sind gescheitert, obwohl wir gar keine Streitpunkte hatten.“ „Sehen Sie? Müssen wir das provozieren?“ „Die Menschen draußen im Land wollen eine stabile Regierung.“ „Menschenskinder, Sie rufen doch selbst auf jedem Parteitag und bei jedem Streit zur Geschlossenheit auf!“ „Ja, aber parteiintern.“ „Und wenn wir das als Koalition auch versuchen würden?“ „Das nimmt uns am Ende wieder keiner ab.“ „Wieso nicht?“ „Die letzte Koalition hat uns doch auch keiner abgenommen.“

„Dann sagen Sie doch mal, Kohle?“ „Nein.“ „Wir haben aber doch…“ „Nein!“ „Die Wirtschaft ist sich darüber im Klaren, dass…“ „Das ist mit uns nicht zu machen! Wir werden darüber nicht reden!“ „Also ist noch nicht klar, dass Sie die Kohle als Energieträger mittel- bis langfristig weiter fördern wollen?“ „Wir haben uns noch nicht entschieden, das wird ganz demokratisch auf einem Votum der Parteibasis geschehen, und dann legen wir das dem Parteivorstand vor, und dann sehen wir weiter. Aber wir werden darüber vorerst nicht diskutieren.“ „Aus Angst.“ „Weil Deutschland eine stabile Regierung braucht, und wir wollen uns nicht verschließen.“ „Das heißt also, dass Sie den Schwanz einkneifen und die Sache einfach so weiterlaufen lassen, wenn Sie nicht mehr wissen, wie Sie sich entscheiden wollen, ja?“ „Sie können Ihre verdammte Koalition gleich alleine machen.“ „Schon gut, ich habe doch gar nichts gesagt!“

„Wir bieten Ihnen außerdem an, das Thema Grundeinkommen in der kommenden Legislatur nicht zu behandeln.“ „Hatten wir auch nicht vor.“ „Wir aber.“ „Schön, und was heißt das jetzt?“ „Das impliziert natürlich auch, dass Hartz IV erstmal nicht verändert wird.“ „Klar.“ „Als Regierung muss man sich das sehr genau überlegen. Da steckt eine Menge sozialer Sprengstoff drin.“ „Aha.“ „Nicht nur für den sozialen Bereich.“ „Schön.“ „Auch der Arbeitsmarkt wird natürlich in Mitleidenschaft gezogen.“ „Interessant.“ „Die Regierung wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass sie einen Großteil der Menschen überhaupt nicht auf dem Schirm hat.“ „Wissen Sie, seit wann wir das hören? Das hat uns noch nie interessiert.“ „Das war mir ja vorher schon klar.“ „Von wem kamen noch mal diese Hartz-Gesetze?“ „Wer hat sie verschärft?“ „Wollen wir wirklich auf diesem Niveau reden?“ „Sie brauchen eine regierungsfähige Mehrheit.“ „Wir können auch ohne Sie regieren.“ „Ja, das merken wir seit Monaten.“ „Können wir wieder vernünftig miteinander umgehen?“ „Das hängt doch ganz von Ihnen ab.“

„Waffenhandel, noch so ein Thema.“ „Aber das bedeutet auch Arbeitsplätze.“ „Diese Kritik an den ethischen Maßstäben unseres wirtschaftlichen Handelns sollten wir aber mal ernst nehmen, finden Sie nicht?“ „Sie können das gerne ausklammern, aber die Fakten sind doch bekannt. Warum soll sich die Wirtschaft in der Bundesrepublik von ihren größten Erfolgen distanzieren?“ „Wir müssen den Wählern schließlich erklären, warum wir wieder einmal so komplett versagt haben.“ „Das kriegen die früher oder später sowieso raus. Dann geht’s ums Ganze, der Wahlkampf läuft schon, und der Rest ist Geschichte.“ „Das finden Sie gut?“ „Lassen Sie uns doch über das Thema Bürgerversicherung reden.“ „Nein, alles gut. Wir brauchen keine öffentliche Debatte über die Rüstungsindustrie, das verstehen die meisten Bundesbürger sowieso nicht.“ „Da sind wir ganz bei Ihnen.“

„Immerhin haben wir noch einen Aktenordner voll.“ „Aber das sind doch Nebenkriegsschauplätze, oder sehe ich das falsch?“ „Türkei?“ „Solange die nicht in der EU sind, sehe ich das als Nebensache.“ „Ehegattensplitting sollte man auch nicht weiter verfolgen.“ „Abgesehen von der Steuerreform.“ „Verbrennungsmotoren?“ „Haben wir die Grünen in der Koalition?“ „Auch wieder richtig.“ „Wozu regen wir uns dann auf?“ „Solange wir uns nicht über ein Einwanderungsgesetz streiten müssen?“ „Mindestlöhne?“ „Rechtsextremistische Gewalt?“ „Haben Sie nicht irgendwann mal einen Ordner mit Kram angelegt, den Sie in der Regierung machen wollen?“ „Ja, Sie etwa auch?“ „Wir haben da ‚Kokolores‘ draufgeschrieben.“ „Lustig!“ „Aber wir sollten uns nicht auf solche Kleinigkeiten…“ „Der Hauptstadtflughafen?“ „Ist Ländersache.“ „Dann sollten wie den Terrorismus nicht zu sehr in den Fokus nehmen.“ „Die Netzneutralität.“ „Überhaupt den Netzausbau.“ „Also Netzpolitik.“ „Ja, das kann man als Gesamtpaket ignorieren.“ „Dann die Sozialpolitik?“ „Arbeitnehmer.“ „Den Wohnungsbau.“ „Und den Umweltschutz.“ „Die Bahn.“ „Aber nur, was den Fahrgast an sich betrifft.“ „Versteht sich.“ „Autobahnmaut?“ „Geht ihren Gang.“ „Dann haben wir die Grenzen…“ „Obergrenze!“ „Stimmt, den CSU-Quatsch.“ „Aber jetzt haben wir’s, oder?“ „Sollten wir, ja.“ „Dann verhandeln wir worüber?“ „Höhere Diäten.“ „Das ist vernünftig.“ „Deshalb nennen wir es ja auch Konsens-Koalition.“ „Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ „Wie wahr…“