Seppuku

13 11 2018

„… doch Anfang 2019 zurücktreten wolle. Um die Christsozialen mitzunehmen, wolle ihnen Seehofer jedoch auf einem…“

„… moniert habe, dass es keine Nachfolgeregelung für das Amt des Bundesinnenministers gibt. Dobrindt wolle sich gegen die zweitklassige Konkurrenz nicht…“

„… Söder bereits ein Türschild bestellt habe. Vorerst werde er jedoch als CSU-Chef der Herzen im…“

„… nun doch nicht vom Ministeramt zurücktreten, möglicherweise aber seine Mitarbeit einstellen werde. Man habe im Bundesministerium des Innern bemerkt, dass Seehofers sporadische Fehlzeiten so gut wie keine negativen Auswirkungen auf die…“

„… erst den Sonderparteitag abwarten wolle. Es sei für Seehofer mental einfacher, wenn von den Christsozialen aktiv aus seinem Amt entfernt würde, weil damit die Schuldfrage auch in…“

„… habe sich Dobrindt damit bereits hinreichend als Innenminister als Innenminister qualifiziert. Er selbst habe in seiner Zeit in Berlin keinerlei messbare Regierungstätigkeit entfaltet und sei daher der bestmögliche Kandidat für einen…“

„… grundsätzlich nicht als Kritik an der Kanzlerin verstehen dürfe. Seehofer habe aber nochmals klargestellt, dass Merken zwar alle Mitglieder des Bundeskabinetts selbst vorschlagen dürfe, hinsichtlich der CSU-Minister aber keine…“

„… dass nach Seehofers Demissionierung nicht mehr die unionstypische Streitkultur in der Bundesregierung herrsche. Es sei mit einer Aufweichung vieler…“

„… habe Seehofer selbst die disziplinarischen Maßnahmen gegen Maaßen geplant. Im Falle eines vorzeitigen Amtsverzichts fürchte er jetzt allerdings, dass diese auch wie vorhergesehen…“

„… man dem kleinen Mann auf der Straße nicht erklären könne, warum Seehofer für seine bisherigen Intrigen zur Schädigung der Kanzlerin ohne Konsequenzen habe Minister bleiben können, jetzt aber ohne klar ersichtlichem Grund…“

„… Inkompetenz kein Ausschlusskriterium für ein Ministeramt bedeute. Dobrindt sei ein sehr gutes Beispiel, wie er selbst im…“

„… noch auf dem Posten des CSU-Vorsitzenden bleiben müsse, bis abschließend geklärt sei, ob mit einer Rückkehr zu Guttenbergs in die…“

„… sehe sich die CSU insgesamt in der Pflicht, nach Merkel und von der Leyen ein nicht für Frauen geeignetes Amt an eine…“

„… es sich nicht um die Kompensation eines Minderwertigkeitskomplexes handele, da Dobrindt genau wisse, dass die Bayern viel besser als der…“

„… ein schwieriges Ressort wie das Heimatministerium nicht an einen Nachfolger vergeben werden könne, da nur er selbst wisse, was sich dahinter eigentlich…“

„… die Forderung der Grünen nach einem sofortigen Rücktritt vehement zurückgewiesen habe. Im Gegensatz zu den Grünen habe er viel öfter einen Rücktritt als Innenminister angekündigt und wisse daher viel besser, wie man…“

„… nicht von seinen kargen Ruhestandsbezügen und den wenigen Aufsichtsratsposten überleben und noch eine Modelleisenbahn finanzieren könne. Seehofer wolle daher erst eine gut dotierte Position in einem…“

„… sich im Wahlkampf als Stimme der Vernunft begriffen habe. Wer die Bayern kenne, sei nicht verwundert darüber, dass die CSU einen derartig massiven Verlust an…“

„… über einen ablösefreien Transfer an die AfD nicht mehr verhandelt werde. Söder sehe die Schadwirkung Seehofers als so enorm an, dass nur eine hohe Summe für so einen begnadeten Feind der freiheitlich-demokratischen…“

„… aber nicht gesagt habe, wann der Parteitag stattfinden werde. Eine bis Ostern, also quasi Pfingsten, das heißt bis zur Sommerpause, ungefähr bis zum Herbst oder in die…“

„… die Christsozialen sich erst dann erneuern könnten, wenn die SPD den Prozess so weit abgeschlossen habe, dass die…“

„… im Sinne einer Damnatio memoriae den Namen Seehofers aus den Geschichtsbüchern des Freistaates Bayern tilgen werde. Söder wolle dies noch von seiner Heiligsprechung zum…“

„… nicht die linksfaschistischen Kräfte in der Bundesregierung unterstützen dürfe, Deutschland in einen Satellitenstaat der Taliban zu verwandeln. Friedrich fordere den sofortigen Staatsstreich gegen die Untertanen der Merkeljunta, die wegen Verrat an der christlich-heterosexuellen Rasse in die…“

„… auch die Europa-Wahlen negativ beeinflussen werde. Söder halte den Abgang seines Vorgängers durch Seppuku für die angemessene…“

„… wolle Seehofer im Zuge der Frauenförderung in der CSU erst dann den Vorsitz aufgeben, wenn eine adäquate Nachfolgerin für den Posten des…“

„… nicht als Leiter im Bundesministerium des Inneren, sondern nur noch als Sonderbeauftragter für…“

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Reißleine

23 10 2018

„Ja doch! Er tritt ja zurück, Sie dürfen Ihn nur nicht in seiner Absicht bestätigen. Dann würde er nämlich denken, dass er etwas richtig macht, und das kann dann sogar dazu führen, dass er gar nichts mehr tut. Also auch nicht zurücktreten. Oder im Amt bleiben. Oder irgendwas halt.

Sie dürfen es jetzt nur nicht als Zeichen von Verzagtheit sehen, wenn er seinen Rücktritt nur andeuten mag, das macht er eben so, weil er ja im Moment eben nichts macht. Da lässt er sich jede Option offen, damit er hinterher sagen kann, er habe das ja schon immer gesagt. Oder halt, dass er dann das Gegenteil macht. Man muss immer mehrere Möglichkeiten haben, wenn man sich für keine entscheiden will.

Und das liegt auch ganz klar an denen, die er mit seinem respektlosen Verhalten dazu gebracht hat, ihm respektloses Verhalten vorzuwerfen. Denen wirft er jetzt verständlicherweise respektloses Verhalten vor. Aber sehen Sie mal den Unterschied, er verlangt von denen nicht den Rücktritt, das macht eben den großen Politiker aus, und nur weil er eine ganze Partei samt diesem Wurmfortsatz, na! sag schon: Bundesland, samt Bundesland, und fast auch noch die gesamte Regierung in die Scheiße reitet, deshalb beansprucht er das Ergebnis nicht nur für sich, sondern teilt seine Verantwortung. Das muss man erst mal schaffen, und da fragen Sie sich doch bitte mal, ob man da nicht auch die anderen an einem Rücktritt beteiligen müsste, schon aus Solidarität. Und damit die anderen mal eine Gelegenheit haben, ihr respektloses Verhalten zu überdenken.

Allerdings wäre das ja auch noch kein Grund für einen Rückritt. Wenn sich die anderen genauso respektlos verhalten, dann muss man ja selbst nicht auch noch zurücktreten, oder? Im Gegenteil, die andern können doch auch zurücktreten, weil man ja selbst sich nicht respektloser verhalten hat als die anderen, die sich respektlos verhalten haben. Wenn man das in eine Relation setzt, also in ein Verhalten, nein: Verhältnis, dann muss man doch sehen, dass der Mann sich gar nicht anders mit Verhältnissen, nein: Verhalten, Verhältnisse hatte er ja nur, also dass das Verhalten im Grunde immer schon scheiße war, weil er sonst nicht der geworden wurde, gewesen haben hätte sein können, der er dann auch gewesen sein wird. So was müssen Sie erst mal begreifen, und dann können Sie sich überlegen, ob Sie da einen Rücktritt fordern!

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich jedenfalls noch keine genaueren Auskünfte geben, weil wir uns erst in einer Sondierungsphase befinden, und wir müssen erst abwarten. Wir wissen zwar noch nicht, was, aber das wird sich ja innerhalb der nächsten Tage bis Monate entscheiden, wenn uns nicht ein überraschend angekündigter Rücktritt dazwischen kommt. Das kann ja auch ganz plötzlich sein, er ist noch im Amt, und plötzlich kriegt man aus der Staatskanzlei den Anruf, dass in ein paar Jahren alles vorbei sein kann. Der umgekehrte Fall soll auch schon vorgekommen sein, dass der Staat die Partei als Propagandakanal nutzt, auf ihre Kosten wirtschaftet und dann langjährige Spitzenbeamte mit einem Parteivorsitz in einem Hundert-Seelen-Dorf belohnt. Aber das ist eher selten, an der Ostsee soll das eher mal passieren.

Wir dürfen vor allem keine Eskalation mehr in Kauf nehmen. Alles muss geordnet ablaufen, dann beruhigt er sich vielleicht wieder. Vielleicht auch nicht, aber das sehen wir dann. Er befindet sich in einer Zwangslage, das heißt, es ist ein Dilemma. Er hat sich in diese Situation begeben, in der er alles machen kann, was er will, er hat nur nicht bedacht: es wird alles falsch sein. Das ist so, als schneiden Sie die Reißleine am Fallschirm ein, damit Sie nicht auf dumme Gedanken kommen, und hüpfen mit dem Ding vom Wolkenkratzer. Natürlich können Sie immer in jedem Stockwerk erzählen, dass Sie ja einen Fallschirm haben. Sie können sogar die Reißleine ziehen. Keiner wird Ihnen das verbieten.

Sie müssen in dem Fall aber einkalkulieren, dass die Reißleine eine Reißleine hat, also den Rücktritt vom Rücktritt. Das ist in vielen anderen Positionen nicht so üblich, aber das muss man hier berücksichtigen. Schon deshalb, weil er ja danach sagen könnte, er habe gar nicht zurücktreten wollen, sei dann aber zurückgetreten, weil er nicht habe zurücktreten wollen. Das ist halt ein einfaches Geschäft, wenn man auf einen anderen zeigen kann, muss man sich nicht mit sich selbst beschäftigen. Das hat er so gesagt. Und das war, wenn ich jetzt richtig informiert bin, nicht auf seine respektvolle Haltung gegenüber Flüchtlingen bezogen, oder ich muss da irgendwas mit dem Gegenteil verwechselt haben. Oder er. Oder ich. Oder alle, nur er nicht.

Wie es weitergeht? Schauen Sie, dem FC Bayern München fehlt ja auch gerade die gerade Linie, da bietet sich ein Wechsel ins Präsidium an. Leistungsunabhängige Präsenz in Öffentlichkeit und Medien, Sie können alles äußern, was Sie für eine Meinung halten, und es gibt nichts, was Sie zu einem Rücktritt zwingen könnte. Sie lassen einfach zurücktreten, wenn Ihr Geld keine Tore schießt. Finden Sie nicht auch, dafür lohnt sich so ein Absprung?“





Prinzregentenbunker

15 10 2018

„… erst kommentieren werde, wenn die Partei ihn zur Bildung einer Alleinregierung ohne störende Beisitzer auffordere. Söder habe im Moment die…“

„… das Wahlergebnis von 33,0 Prozent näher an der Fünfzig-Prozent-Marke als am Nullpunkt liege und die CSU daher die gefühlte absolute…“

„… es auch für ein Bündnis ohne Beteiligung der Christsozialen reiche. Aus der Staatskanzlei habe man noch in der Nacht einen Verbotsantrag für alle systemkritischen Parteien außer der…“

„… sich die bayerische AfD bereit erklärt habe, Söder sofort zu einem ordentlichen Mitglied zu ernennen, so dass die Regierungsgewalt schnell von der CSU zur…“

„… dass wenige getreuer Diener von einem Untergeschoss berichtet hätten, dass mit besonders gesicherten Räumen für den Fall der terroristischen Bedrohung oder der feindlichen Übernahme durch demokratische…“

„… eine Leibgarde bestellen werde. Ein Parteigenosse habe auf dem Stachus die Jrüne Strüsscher angesprochen, die sich derzeit in touristischer Absicht im…“

„… die Koalitionsverhandlungen noch nicht aufgenommen worden seien, da die FDP bereits jetzt ihren Ausstieg angekündigt habe und nur noch über den Termin des…“

„… habe Stoiber die Lage analysiert und in der vom Sozialismus erfundenen Erderwärmung den entscheidenden Hinweis gefunden, warum das Wahlergebnis nicht wie bisher im…“

„… nicht identisch sei mit dem Keller, in dem Seehofer seine Modelleisenbahn aufgebaut habe. So habe es in der Staatskanzlei einen bombensicheren Raum, der auch durch sozialistische Propaganda, Chemtrails und die Lügenpresse nicht…“

„… sich getäuscht fühlen würden, da sie nur die Absicht gehabt hätten, als Karnevalstruppe in München zu bleiben. Söder andererseits halte es für nicht möglich, sich von den preußischen…“

„… in den Gängen nur durch chiffrierte Zeichen erkennbar sei. Neben einer Wendeltreppe sei jedoch das Schild Prinzregentenbunker als Hinweis auf die dahinter liegenden…“

„… sich noch im Amt befinde. Daher habe Söder den Befehl gegeben, in jedes bayerische Haus, einschließlich Garagen, Geräteschuppen, Telefonzellen und Trafostationen, ein Kruzifix zu hängen, das von einer noch zu gründenden Schutzstaffel mit regelmäßigen Kontrollen im…“

„… dass viele ausländische Infiltranten mit multipler Persönlichkeit sich in Bayern aufgehalten haben könnten, was bis zu hundert Stimmen für die linksradikalen Parteien wie die SPD gebracht habe. Stoiber habe noch keine Beweise, halte dies aber bei einer Beteiligung von psychisch schwer gestörten Personen nicht erforderlich, um den…“

„… nur metaphorisch gemeint sein könne. Dass Söder einen Erlass mit Ich, Markus, Ministerpräsident und Gott zeichne, sei ein deutlicher Hinweis auf eine nachhaltige…“

„… fordere der soeben ernannte Leiter des Freistaatssicherheitshauptamtes IM Friedrich die präventive Internierung von Mitgliedern der linksfaschistischen Feindrasse. Die Gebirgsjäger seien ab sofort als Blau-Weiß-Helme befugt, auch verdachtsunabhängige Erschießungen an…“

„… und angedroht habe, einen unterhalb der Staatskanzlei gelagerten Atomsprengkopf zu zünden. Söder sei bereits in der Gefechtsstation gesichtet worden, wie er den…“

„… es laut Stoiber an der massiven Politisierung der bayerischen Frau durch vaterlandslose Mächte gelegen habe. Die CSU habe immer gewusst, dass Frauen rein gefühlsbetont seien, außer Abtreibung, Dirndl und Veganismus keine Interessen hätten und daher zerstörerisch für jede…“

„… sehe IM Friedrich ein Zusammenwirken von Islam, linkem Terror und Demokraten, die mit der Verhinderung eines neuen Polizeigesetzes dem Freistaat die Möglichkeit genommen hätten, eine Verteidigung aus Staatsnotwehr auch dann zu beginnen, wenn es keine Anzeichen für einen Angriff gebe. Die GeBayPo werde daher nach gefühltem Recht für die Wiederherstellung der…“

„… im Freistaat teilweise Deutsch gesprochen werde, was durch die vielen nicht volkszugehörigen Touristen noch verstärkt werde. Erst eine in der Landesverfassung verankerte Amtssprache, die aus dem jeweils ortstypischen Dialekt bestehe, könne für Stoiber eine Wiederherstellung der…“

„… jede Hilfe zu spät gekommen sei. Nachdem Friedrich die sofortige Umbenennung der Partei in CSSU gegen den Widerstand aller anderen Bunkerinsassen nicht habe verteidigen können, habe er eine im Nachttisch gefundene Gelatinekapsel…“

„… habe Stoiber dem Ministerpräsidenten dazu geraten, sofort das Amt des Parteivorsitzenden für sich zu beanspruchen, um danach wenigstens von diesem zurücktreten zu können. So bleibe er sicher Ministerpräsident und könne sich gegen die…“

„… das Shrek- sowie das Homer-Simpson-Kostüm in der Garderobe aufbewahrt habe. Die Zyankalikapsel habe jedoch nicht zum Fundus der Laienspieltruppe gehört und stamme noch aus den letzten Tagen des…“

„… es den Fluchtweg bis zum Bürgerbräukeller zwar noch gebe, dieser aber wegen des Abrisses im Jahr 1979 nur noch in den Fundamenten des…“

„… wolle Söder in seiner Verkleidung als Luitpold von Bayern auf den Balkon hinaustreten, um die Huldigung des Volkes entgegenzunehmen. Nach einem Wutanfall, da es dreizehn Meter unter der Erde keinen Balkon gebe, sei er mitsamt der Kostümierung in den…“

„… von zwei Pflegern in Krachlederner und Gamsbart vor die Tür verbracht worden sei. Die Karosse habe den Regenten in sein Prinzenpalais rechts der Isar gefahren, wo er ein eigenes Zimmer mit…“





Publikumsbeschimpfung

11 10 2018

„Der Wähler ist schuld!“ „Das hört sich jetzt fast so an, als hätten wir hier demokratische Verhältnisse.“ „Ich bitte Sie, in Bayern?“ „Guter Witz!“ „Aber der Wähler macht nun mal das Wahlergebnis.“ „Das ist korrekt, aber für einen korrupten Haufen Dreck wie die CSU klingt das wie die Machtergreifung der homosexuell-veganen Linksfaschisten.“

„Der Wähler ist schuld, diese linksversiffte Sau! und wenn wir die absolute Mehrheit haben, werden wir diese kommunistischen Volksverräter in die…“ „Erste Nachricht: es sind keine Kommunisten, die Leute wählen SPD?“ „Die wollen doch seit diesem faschistischen Maulwurf die katholische Kirche als volkseigenen Betrieb weiterführen! Der hat extra eine Ausländerin geheiratet!“ „Was hat Donald Trump damit zu tun?“ „Er meint Brandt.“ „Ach so.“ „Guter Witz!“ „So gut war der nun auch wieder nicht.“ „Willy?“ „Ach, hören Sie doch auf!“

„Zweite Nachricht: Sie werden keine absolute Mehrheit mehr haben.“ „Wann denn?“ „Ab sofort.“ „Also Fake News, typisch für so eine linke Zecke, die immer nur mit ihren eigenen…“ „Ich meinte nicht, dass Sie ab sofort die absolute Mehrheit haben, ich meinte: ab sofort werden Sie keine mehr haben.“ „Und wann…“ „Gar nicht. Nie mehr.“ „Aber das ist technisch unmöglich.“ „Warum?“ „Weil wir immer eine hatten.“ „Aha. Stand das im Mietvertrag für den Freistaat, als Sie ihn damals übernommen haben?“

„Es kann sich nur um islamistischen Terror handeln, das ist sicher!“ „Jetzt kommt er wieder mit der beschissenen Kruzifix-Nummer.“ „Guter Witz?“ „Naja. Geht so.“ „Wenn jemand, und er steigt ein in der Staatskanzlei, dann…“ „Gleich holt er wieder sein Kreuz raus.“ „Glaube ich nicht.“ „Damit hat er ja eh ein Problem.“ „Dabei betrifft es ihn selbst.“ „Sagt wer?“ „Der Erzbischof von München und Freising.“ „Der steht nicht auf der Payroll von irgendwelchen Waffenherstellern, der hat nichts zu melden.“ „Sagt wer?“ „Die Staatskanzlei.“ „Deshalb erklären die ja auch, was christlich ist.“ „Und was sozial ist?“ „Wir wollen es mal nicht übertreiben.“ „Ich werde diese Verräter des christlichen Abendlandes in die…“ „Was will er jetzt mit dem Kreuz?“ „Vermutlich will er uns zeigen, wie das Christentum bedroht wird.“ „Also am praktischen Beispiel?“ „Das haben Sie gesagt.“ „Guter Witz!“ „Jedenfalls ist für ihn alles, was seine Hysterie um christliche Symbole angeht, die er als hysterische Symbole ohne christliche Bedeutung verwendet, direkt vom Islam gesteuert.“ „Sie meinen von Islamisten?“ „Nein.“

„Gestern hatte er noch gesagt, dass die Grünen sich als unzuverlässige Koalitionspartner im…“ „Da hatte ihm jemand gesteckt, dass die vielleicht mehr Stimmen bekommen könnten als die CSU.“ „Und die waren durch Zuwanderung gespeist?“ „Sicher.“ „Hören Sie, wie hoch waren in Bayern die Wahlergebnisse der SPD?“ „Das tut doch jetzt nichts zur Sache!“ „Warum nicht?“ „Ich würde das auch gerne wissen.“ „Die sind ungefähr gleich geblieben.“ „Dann waren es vermutlich Schwaben, die zur Begrünung Bayerns ausgewandert sind.“ „Ich dachte immer, dieser Teil der Umvolkung hätte nur in Berlin stattgefunden?“ „Die sind bestimmt über Berlin gekommen und haben unseren Freistaat zu einer sozialistischen Kloake gemacht, in der alle nur noch Linke wählen!“ „Und wie erklären wir uns dann das mit der AfD?“ „Wahrscheinlich hat die Steinbach einmal im Leben recht gehabt mit ihrer These, dass Nationalsozialisten auch nur Sozialisten sind.“

„Wenn der Wähler schuld ist, was machen wir denn dann?“ „In anderen Kulturkreisen mit noch weniger Respekt für die Demokratie könnte der amtierende Ministerpräsident schon mal vorsorglich klarstellen, dass er nur ein Wahlergebnis akzeptiert, das ihm in den Kram passt.“ „Und alles andere ist dann gleich Wahlfälschung?“ „So schlimm muss man es ja nicht gleich ausdrücken.“ „Kann man aber.“ „Guter Witz!“ „Selbst wenn der Wähler an der Sache schuld ist, er muss doch einen Grund gehabt haben.“ „Wofür, so zu wählen?“ „Klar.“ „Ich wiederhole mich ungern, aber das hier ist Bayern. Hier braucht man zum Wählen selten einen Grund. Deshalb hat die CSU hier ja auch eine absolute Mehrheit.“ „Obwohl die Leute eigentlich anders hätten wählen wollen?“ „Obwohl sie anders hätten wählen können. Aber die meisten haben ja nicht gewählt, die haben einfach Kreuzchen gemacht.“ „Ach, und das unterscheidet sich für Sie von einer Wahl?“ „Das ist doch eine ganz andere Motivation, finden Sie nicht?“ „Dann ist Kreuzchen machen keine politische Legitimation?“ „So sieht das in einem nicht besonders demokratisch regierten Staat nun mal aus.“ „Und diese Kreuzchenmacher, die sind dann auch nicht aus Begeisterung für die Politik der CSU zur Wahl gegangen?“ „Wie es der Stoiber gesagt hat, die haben die Errungenschaften dieser großartigen Partei überhaupt nicht verstanden und reagieren deshalb auch nur aus Unkenntnis so.“ „Also sind die Bayern einfach zu blöde?“ „Er hat es immer noch nicht verstanden?“ „Ja Kruzifix, wie erklären wir es dann!?“ „Wenn Kreuzchen machen eben keine Wahl ist…“ „Ja?“ „Guter Witz!“ „… dann haben wir’s doch: Bayern wird zerstört durch die vielen Nichtwähler.“ „Na endlich!“ „Ja, das macht Sinn.“ „Perfekt!“ „Dass das so einfach ist mit der Politik, das hätte ich nicht gedacht!“ „Na, dann ist ja alles wieder gut. Die Wahl kann kommen!“





Wie Pech und Schwefel

19 09 2018

„Und deshalb will er sich jetzt an Söder rächen?“ „Man muss damit rechnen, ja.“ „Aber mal ehrlich, finden Sie das nicht ein bisschen aufwendig, selbst für einen manisch veranlagten Typen wie ihn?“ „Sie wissen doch, was er bisher unternommen hat, um Merkel zu schaden. Und Sie wissen, was er macht, wenn er sich ins Knie geschossen hat?“ „Weiter?“ „Eben.“

„Aber jetzt nehmen wir mal an, Sie haben recht und er macht das alles nur mit dem Ziel, Söder die Landtagswahl so richtig zu versauen.“ „Meinen Sie nicht, dass er da auf einem verdammt guten Weg ist, das Ding in die Grütze zu reiten?“ „Ja und nein. Natürlich ist er erfolgreich, das sieht man schon an den 35 Prozent, die er der CSU eingebrockt hat.“ „Und das sind nur Momentaufnahmen – geben Sie dem Mann noch drei, vier Wochen Zeit, dann kann sich die Partei als Wurmfortsatz der AfD an der Fünf-Prozent-Hürde entzünden.“ „Ja, mag sein, aber das ist doch ein Himmelfahrtskommando. Wenn Seehofer den Christsozialen ein solches Debakel verursacht, dass sie mit den Grünen regieren müssen, weil es sonst nur für SPD und Linke reicht, dann holen doch die Parteigranden die Flinte aus dem Schrank und veranstalten ein Schützenfest.“ „Seit wann hat Seehofer interessiert, was er mit seinen Handlungen verursacht?“ „Noch nie.“ „Und dann soll er kurz vor dem grandiosen Finale seiner Karriere als Knalltüte vom Dienst damit anfangen?“

„Was würde er denn damit erreichen, wenn Söder abgesägt wird?“ „Der wird nicht abgesägt, der muss vor der kompletten Partei den Schwanz einkneifen und zurücktreten. Die Demütigung wird ihm keiner abnehmen.“ „Gut, was hätte er von Söders Rücktritt?“ „Er wird seine braunen Brezeln überall da installieren, wo noch Stühle frei sind.“ „Ich will das ja gar nicht abstreiten, aber was ist das für ihn für eine Zukunft?“ „Warten Sie doch mal ab. Er schraubt Dobrindt und Scheuer und diese ganzen Aushilfskellner auf den Sesseln fest, und die werden sich schon für ihn verwenden.“ „Sind Sie sich da so sicher, dass das passiert?“ „Aber ja, das kriegen die schon hin. Sie dürfen nicht vergessen, die CSU hat ein besonderes Verhältnis zu derart eindeutigen Schuldfragen: es interessiert sie einfach nicht.“ „Wie, das interessiert sie nicht?“ „Sie brauchen einen Sündenbock, den kriegen sie mit Söder geliefert – erst jubeln sie ihn hoch, dann rebellieren sie, das ist gut für die Verdauung, eine Maß drauf, und gut. Und wenn jemand schuldig ist, also objektiv schuldig im Sinne von: keine grobe Fahrlässigkeit, sondern mit voller Absicht vergeigt, mehrmals, abstreiten, leugnen, und dann mit einem großen Knall abhauen, was meinen Sie? Den holt man im Triumphzug zurück. Weil er einer der Ihren ist, und die lässt man nicht im Stich.“

„Fast hätten Sie mich überzeugt.“ „Fast? also bitte, das ist doch ein absolut ausgeklügelter Plan, das ist doch die…“ „Eben.“ „Verflucht, Sie haben recht! Das passt nicht zu Seehofer!“ „Das ist der Punkt, und haben Sie darüber nachgedacht, dass es nicht genau umgekehrt sein könnte?“ „Also Söder will Seehofer eins auswischen!?“

„Denken Sie mal darüber nach: Söder hat immer wieder gesagt, dass er Ministerpräsident werden will.“ „Gesagt ist gut, er war das personifizierte Spruchband.“ „Genau, und was ist dann plötzlich passiert?“ „Er wurde Ministerpräsident.“ „Mit der Folge, dass er, der bisher eine für CSU-Maßstäbe fast normale Karriere als Gartenzwerg mit schwerer Profilneurose hingelegt hatte, plötzlich vorne an der Rampe stand.“ „Das stimmt. Auf einmal musste er liefern.“ „Und dann hat er geliefert. Was er bisher mit Majestätsbeleidigung und Medienschelte unter sich gelassen hatte, das waren kleine Talentproben, ob er’s drauf hat, sich bis auf die Knochen zu blamieren und mit erhobener Nase abzugehen. Das hat ihm Seehofer vorgemacht, und das hat er sehr gut verinnerlicht.“ „Aber ich verstehe immer noch nicht, warum das Söders Rache sein soll.“ „Warten Sie ab. Er hat sich mit der Kreuzdebatte, mit dem Gepöbel um Asyltourismus oder die Anti-Abschiebe-Industrie bei allen unbeleibt gemacht, sogar bei der Kirche.“ „Naja, wenn man’s kann.“ „Jetzt merkt Söder, ihm ist das Amt drei Nummern zu groß. Und das zahlt er Seehofer heim.“

„Die beiden haben aber doch so harmonisch gemeinsam an dem Ast gesägt, auf dem die CSU über dem Abgrund schaukelt.“ „Natürlich, zwei wie Pech und Schwefel.“ „Was die Wirkung für den Freistaat angeht, dürften Sie recht haben.“ „Und dann ist die Sache gekippt. Söder hat mit seinem Fimmel um religiöse Symbole die Atmosphäre angeheizt, er hat Seehofer nicht zurückgehalten, schlimmer noch: er hat seinem Parteichef auch noch öffentlich Loyalität signalisiert, wie man das in einem kontrovers geführten Wahlkampf eben so tut. Und er hat genau gewusst, das geht schief.“ „Sie meinen also, er wolle diese Katastrophe bei der Landtagswahl nicht nur nicht verhindern, sondern sie im Gegenteil aktiv herbeiführen?“ „Richtig. Dann ist er weg, nirgends ist adäquater oder etwas weniger adäquater Ersatz auszumachen, und Seehofer muss mit dem ganzen Schlamassel fertig werden.“ „Immerhin ist er noch Parteivorsitzender.“ „Und das wird er genauso bereuen, wie Söder seinen Wunsch, Ministerpräsident zu werden. Dann ist er geliefert, weil er nicht mehr zur Seite ausweichen kann wie sonst. Und dann kommt Merkel.“ „Furchtbar! Hoffentlich hat die Partei ein Einsehen und hilft ihm.“ „Die CSU? Das glauben Sie doch selbst nicht.“ „Wer reden von denen? Ich meine die AfD!“





Weißwurst

18 09 2018

„… nicht nur in Bayern, sondern auch in den restlichen deutschen Provinzen, die dem Freistaat angegliedert seien, für eine brutalstmögliche und lückenloseste Aufklärung des Dieselskandals sorgen und die Rolle der CSU als entschiedenste Umweltpartei in der ganzen BRD sofort und mit tausendprozentiger…“

„… offenbar Scheiße vom falschen Baum geraucht habe und dringend seinen Dealer wechseln solle. Der BMW-Vorstandsvorsitzende Krüger habe sich gefragt, ob Scheuer noch alle Tassen im…“

„… die Christsozialen damit gescheitert seien, deutsche Amts- und Landgericht für befangen zu erklären, weil diese Fahrverbote für Diesel-Pkw auf kommunaler Ebene im Zuge einer…“

„… zwar richtig sei, dass der Bundesminister die Manager als Drecksäcke, linkslinke Schweine, Kommunistenschwuchteln und grüne Volksverräter bezeichnet habe. Dies sei jedoch in Absprache mit der CSU-Führung und daher ohne weitere Gedanken über die Folgen dieser Äußerungen geschehen, weshalb Scheuer jetzt zunächst die Automobilkonzerne in der Pflicht sehe, mit einer vernunftbetonten Antwort die Öffentlichkeit von ihrer…“

„… dass auch andere konservativ regierte Bundesländer sich für Fahrverbote einsetzten, so sie der offiziellen Umweltschutzpolitik förderlich seien. Hessen sehe derzeit keinen Grund, auf die reaktionäre Linie des bayerischen…“

„… es noch große technische Bedenken im Bereich der Umweltschutztechnologie gebe. Scheuer habe sich nach Auskunft seines Sprechers zwei Quartanerinnen ins Ministerium bestellt, die ihm mit dem notwendigen physikalischen Fachwissen zur…“

„… es die Automobilindustrie recht gelassen sehe. Es stehe Scheuer jederzeit frei, Bundesmittel für die Aufrüstung von Dieselfahrzeugen zu versprechen, er müsse dies jedoch mit dem Ministerium für…“

„… technische Aufrüstungen aber weiterhin ablehne, da sie zwar Arbeitsplätze sicherten, was aber nur im Interesse der Wähler und nicht der bayerischen…“

„… Scholz die Pressevertreter gefragt habe, ob man in Berlin neuerdings Weißwurst kokse. Er habe weder von der Bundeskanzlerin noch von seinen Staatssekretären eine Nachricht bekommen, dass eine dreistellige Milliardensumme für deutsche Dieselfahrer im Nachtragshaushalt der…“

„… ein Urteil der EU niemals akzeptieren werde. Scheuer werde sich dafür einsetzen, dass der Freistaat aus der Europäischen Union geschlossen austrete, wenn es zu einer Strafzahlung für die…“

„… freiwillige Updates nicht zu bezahlen seien, da eine Überprüfung der Software technisch nicht ohne Dritthilfe bewerkstelligt werden könne. Das Bundesinnenministerium wolle keine Kontrolle durch legale Maßnahmen veranlassen, da sich auch Partei- und regierungsnahe Mitglieder unter den Fahrern der…“

„… dass das Verändern der Software noch mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen werde. Scheuer habe sich entschlossen, den Konzernen vier Jahre Zeit zu geben, um seinem Nachfolger im Bundesministerium für…“

„… könne die CSU sich mit den Autokonzernen einigen, wenn ein vernünftiges Angebot für eine Wahlkampffinanzierung vorliege, das es Scheuer erlaube, die Ablösung des Übergangschefs Söder schnellstmöglich zu…“

„… fordere die AfD eine Dieselgarantie bis 2050. Die Christsozialen hätten sich durch eine Einigung auf 2048 zwar schon intern gefestigt, wollten diese Marschroute aber erst nach der Wahl als offizielles…“

„… werde Scheuer persönlich dafür einstehen, dass die Autokonzerne hundert Prozent der geforderten Kosten für einen Umbau der Fahrzeuge und eine Entschädigung in Höhe von…“

„… minderjährige slowakische Hostessen aufgetaucht seien, die anlässlich von Scheuers Promotionsfeier in einem bayerischen…“

„… bis zum dreifachen Kaufpreis der Neuwagen erstattet werde. Die durch ausländische Hetze verunsicherte Autoindustrie müsse im Land gehalten werden, da sie in die USA abwandern und mit massiven Strafzöllen zu einer Katastrophe für die Mittelschicht in der…“

„… empfehle Lindner insbesondere den Arbeitslosen, Oldtimer zu kaufen. Wer nach dem Erwerb einer Eigentumswohnung die gesparten Mietzahlungen sinnvoll anlegen wolle, könne ab wenigen hunderttausend Euro bereits mit einer Wertsteigerung von mehr als…“

„… müsse man Investitionsanreize für geprellte Dieselkäufer schaffen, da diese die Hauptzielgruppe für Dieselfahrzeuge seien, denn nur sie könnten nach Scheuers Meinung die Vorzüge eines Diesels gegenüber anderen Fahrzeugen überhaupt sehen. Es verhielte sich mit der CSU ähnlich, weshalb eine absolute Mehrheit bei den Landtagswahlen nur noch eine Frage der…“





Asyltouristen

2 08 2018

„… nicht ansatzweise ausgelastet würden, da es den von Söder behaupteten Ansturm von Flüchtlingen bereits seit Jahren nicht mehr gebe. Die von der CSU verantworteten Ankerzentren seien daher eine finanzielle und organisatorische Katastrophe für den gesamten…“

„… wenigstens die Grundstücke für die Zentren verkauft werden müssten, um einen größeren Schaden vom Freistaat zu…“

„… den Leerstand durch die Einrichtung touristischer Nutzflächen schnell auffangen könne. Dobrindt werde die Freundlichkeit des Landes gegenüber allen fremden Besuchern sehr…“

„… bei einer Belegungsquote von 18.000% bereits im Jahr 2322 amortisiert sei. Die CSU-nahe Beteiligungsgesellschaft, die gemeinsam mit der CSU-nahen Immobilienberatungsgesellschaft der CSU die Immobilien von einer CSU-nahen…“

„… Luxusgegenstände wie Teppichboden und Türschlösser nicht geplant seien. Die für die Nutzung vorgesehenen Personen wüssten mit dieser Ausstattung nichts anzufangen und könnten sich daher auch keine…“

„… die ersten Gäste aus asiatischen Ländern eingeladen habe, da diese sich auch mit engen räumlichen Verhältnissen zufrieden gäben. Die mit bis zu neun Personen belegten Fünfbetträume hätten angesichts der mangelnden Hygiene jedoch eine sehr ungünstige…“

„… eine CSU-nahe Verpachtungsgesellschaft gegründet habe, in dessen Aufsichtsrat er sitze. Söder habe von seiner Unterschrift unter den Gesellschaftervertrag erst im Nachhinein erfahren und wolle daher aus ermittlungstaktischen Gründen ab sofort keine…“

„… nicht klar kommuniziert worden sei. Die Gäste dürften die Erholungszentren bis zum Ende des Urlaubs nicht verlassen, deshalb sei jeder abgängige Insasse mit der vollen Härte des…“

„… unterhalb der Drei-Sterne-Kategorie in der Region lägen. Das Management habe dabei jedoch übersehen, dass eine Übernachtung in einer Jugendherberge zu vergleichbaren Preisen bereits mehrere Wochen einschließlich Vollpension und…“

„… drei Personen aus Italien nach Bayern geleitet worden seien, die unerwarteten Raumbedarf in den inzwischen komplett…“

„… die Ausreise der portugiesischen Delegation von den Behörden verzögert worden sei. Das Innenministerium habe sich damit entschuldigt, dass die Mitarbeiter nach spätestens achtzehn Monaten sowieso einfach vor die…“

„… auch Gäste aus Nordrhein-Westfalen eine erkennungsdienstliche Behandlung einschließlich der traditionellen bayerischen Begrüßung mit stumpfer Gewalt im Gesichtsschädel erwarten könnten. Da die Kassen jedoch die Folgeschäden nicht zu zahlen bereit seien, müsse man kläre, ob man den Freistaat aus der Liste der sicheren Herkunftsländer…“

„… aus guter Tradition die örtlichen CSU-Verbände ab acht Uhr morgens mit Transparenten und Böllern erschienen seien, um die zahlenden Gäste aus dem Ausland zu vertreiben, bevor sie in die deutschen Sozialsysteme…“

„… einen Besucher aus dem Saarland nach Ablauf seiner Buchung von der Bundespolizei bis zu seinem Heimatort begleitet worden sei. Söder habe dies damit begründet, dass auch in politisch strittigen Fällen die Sicherheit Vorrag habe und kein Risiko für den…“

„… dass sich Feriengäste beschwerten, obwohl die Insassen aus fremdländischen Kulturen keinerlei Kritik an den Zentren äußern wollten. Nach Söders Meinung liege das nicht an den berechtigten Ansprüchen der zahlenden Gästen, sondern an den Asyltouristen, die sich in einem derartigen Luxus kaum noch…“

„… einzelne Asylsuchende in die Zentren einquartiert worden seien. Diese hätten sich vollkommen ruhig und unverdächtig verhalten und damit den Argwohn der Bundespolizei erweckt, die auch durch mehrere Übergriffe auf die Betroffenen keine verwertbaren…“

„… nur versehentlich geschehen sei. Der Anschlag auf das Ankerzentrum habe den beiden israelischen Reisegruppen gegolten, die die originale Lageratmosphäre auf deutschem Boden hätten erleben wollen, und sei mit den beiden angereisten Landtagsabgeordneten der AfD aus Baden-Württemberg keinesfalls zu…“

„… vergessen worden seien. Die syrische Familie habe bereits seit dem ersten Tag im Gebäude gelebt und sei selten in Erscheinung getreten, daher habe man sie erst jetzt als…“

„… die Kosten der Zentren erheblich schneller stiegen als erwartet. Die von der Landesregierung geäußerte Vernutung, dies liege am Leerstand, habe der Rechnungshof mit äußerster…“

„… dass ein Wochenendaufenthalt für das französische Paar erst nach einem halben Jahr Isolationshaft zu Ende gegangen sei, da die Lagerleitung die Papiere der Reisenden verlegt hätte. Die nach einem gemeinsamen Suizidversuch noch immer gefährdeten Reisenden habe die Partei dank des neuen Psychiatriegesetzes schnell und…“

„… zum Schutz der Kinder ein gesondertes Lager für Minderjährige aufbauen wolle. Die Landesregierung habe die USA um fachkundige…“