Ausbürgerungstest

26 01 2022

„Meinetwegen sofort. Je schneller, desto besser. Sie betonen ja immer wieder, dass Ihre Einwohner das Volk sind, dann können Sie sicher auch von jetzt auf gleich einen ganzen Staat auf die Beine stellen, wobei es uns hier nicht sonderlich interessieren würde, wenn die Sache in die Hose geht. Das ist Ihr Sachsen, und wenn Ihnen so viel an der Freiheit liegt, erklären Sie sich halt zum Sächsischen Reich.

Natürlich mit sämtlichen Konsequenzen. Die außenpolitische Anerkennung Ihrer staatlichen Souveränität ist uns vollkommen egal. Es gibt eine Grenze, von deren militärischem Schutz Sie sich im Fall eines nicht angemeldeten Übertrittsversuches gerne selbst überzeugen können, es gibt Zölle, und ansonsten sind Sie für Ihre Angelegenheiten selbst verantwortlich. Sie wollten das so, also bekommen Sie es auch. Dass Sie das ab Tag eins dafür nutzen, sich in der Opferrolle herumzusuhlen und für die Hetzpropaganda zu nutzen, die BRD wollen Ihren Freistaat unterdrücken und isolieren, das müssen Sie uns nicht erzählen. Das wissen wir. Nur weil wir Ihr Land nicht mehr an der Backe haben, sind es immer noch dieselben Nazis. Ein Parteiverbot funktioniert ähnlich, nur nicht ganz so wirksam.

Die Ausbürgerungstests dürfen Sie sich dann bitte ungefähr vor wie die Verfahren, die wir sonst zur Einbürgerung haben. Besonderes Gewicht auf Grundlagen der Demokratie, Aufbau des Staates, politisches System, Verfassung. Wenn jemand die Zugehörigkeit zur deutschen Herrenrasse als Grund für seinen Staatsbürgerschaftswunsch nennt, kann er gleich wieder umdrehen. Wir brauchen hier keine Nazis, keine Naziversteher und keine braunblauen Mitläufer. Ihre Arschgeigen können Sie behalten. Davon abgesehen werden wir selbstverständlich jeden Einzelfall prüfen, ob es sich nicht um ganz plötzlich konvertierte Demokraten handelt, die bis vor kurzem noch für Frieden, Freiheit und keine Gewalt Brandsätze in Synagogen und Moscheen geschmissen haben.

Wem wir dann politisches Asyl gewähren, das lassen Sie auch bitte unsere Sache sein. Das sind unsere inneren Angelegenheiten, und wenn Ihnen das nicht passt, kann sich das bis zur Aufnahme von diplomatischen Beziehungen sehr unschön für eine von beiden Seiten gestalten. Sie dürfen ja gerne ihre Energieerzeugung oder die Rohstoffversorgung in Eigenregie starten. Für uns ist das nicht zwingend ein Punkt auf der Agenda. Genügend Teilzeitjobs für Ihre Berufsdemonstranten haben Sie ja, oder?

Ob und wie Sie das mit den Demonstrationen machen, das ist Ihre Sache. Das Grundgesetz wird ja sicher keine Rolle mehr bei Ihnen spielen, so ein Versammlungsgesetz ist bestimmt auch innerhalb weniger Stunden geschrieben und vom Reichstag verabschiedet – das heißt doch dann Reichstag bei Ihnen? Bundestag geht ja leider nicht mehr – und dann können Sie mit gesundem Volksempfinden so richtig durchregieren. À propos gesund, sollten sich die Inzidenzzahlen bei Ihnen plötzlich steigern oder die Hospitalisierungsrate, machen Sie sich immer klar, dass das nur eine Grippe ist, die es gar nicht gibt, weshalb eine Impfung dagegen tödlich sein kann, und wenn Ihre Krankenhäuser auf einmal voll sind, dann liegt das nur an zu wenig Intensivbetten. Wir schauen uns das aus sicherem Abstand in den Nachrichtensendungen des Sächsischen Staatsfunks an und gehen dann zur Tagesordnung über.

Doch, Sächsischer Staatsfunk würde ich Ihnen empfehlen. Das klingt gleich viel unabhängiger als Staatsfunk der BRD GmbH, oder was Sie sich sonst immer zusammengeschwurbelt haben. Die vielen schönen Hitlerdokus verkaufen wir Ihnen aber nicht, und Sie werden doch ein Auge darauf haben, dass keiner bei Ihnen Feindsender guckt, oder?

Dass die Russen bei Ihnen einmarschieren, halte ich für sehr unwahrscheinlich, aber ausschließen kann man es natürlich nicht. Sollte sich Ihr Bild von Putin als nicht ganz so freiheitsliebend erweisen, wir sind weiterhin Mitglied der NATO, wir dürfen das kritisieren, wir werden das auch kritisieren. Da Sachsen dann kein NATO-Mitglied mehr ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es bei dieser Kritik dann auch bleibt. Sollten Sie bei der Gelegenheit in den Genuss einer Impfpflicht kommen, können Sie ja immer noch überlegen, ob Sie mit Bürgerwehren gegen die Streitkräfte Russlands angehen. General Schoigu soll für gute Witze immer zu haben sein.

Die ganzen anderen Sachen, Währung, Post, den Straßenbau, Infrastruktur, Überflugrechte deutscher Bundesländer, das haben Sie auf dem Schirm, ja? Nicht, dass wir uns wieder Klagen anhören müssen wie damals beim Brexit, als unverständlicherweise alles genau so kam, wie es in den Verträgen stand, nur eben ein bisschen schneller und teurer. Denken Sie rechtzeitig an eine eigene Zellstoffindustrie, damit im Falle einer neuen Pandemie Ihre Bürger ausreichend Toilettenpapier hamstern können. Und Nudeln. Und Mehl. Im Falle eines Bürgerkriegs ist die Versorgung der Bevölkerung nämlich besonders wichtig. Falls bei Ihnen ein Bürgerkrieg ausbricht, die ganzen Volksverräter sind dann ja weg. Und wo der Volkswille vom Staat gewaltsam durchgesetzt wird, dürfte es ja auch keinen Bürgerkrieg geben.

Also eigentlich ist das auch alles egal, machen Sie, was Sie wollen, und nennen Sie das Ding, wie es Ihnen in den Kram passt. Wir sind damit fertig. Sie wissen, wo Sie unterschreiben müssen, dann geht die Sache ihren Gang. Ob wir was nehmen? Kretschmer? als politischen Flüchtling? Hatte ich mich nicht klar genug ausgedrückt: Arschgeigen können Sie behalten?“





Spontane Zusammenrottung

17 01 2022

„… mehr Rechtssicherheit biete, wenn die Polizei die Kritiker der staatlichen Pandemiemaßnahmen bereits im Vorfeld berate. Die Beteiligung an einem sogenannten Spaziergang könne dadurch für die Bürger zu einem viel besseren…“

„… ersetze eine Teilnahme an der freiwilligen Spaziergangsberatung nicht die Anmeldung einer Demonstration, da es sich bei Kundgebungen, die nicht offiziell als Kundgebungen im Sinne des Versammlungsgesetzes handele, nur um besagte Spaziergänge, aber nicht um…“

„… dass das Mitführen von Spazierstöcken, Schirmen und Stichwaffen bei einer Demonstration als Ordnungswidrigkeit, möglicherweise sogar als Verstoß gegen das Waffengesetz gewertet werden könne. Diese Auflagen seien jedoch nicht relevant, wenn sich die besorgten Bürger bei der Form ihres Aufmarsches zur Bildung eines…“

„… bei einem Spaziergang keine Anmelder der Versammlung angegeben werden müssten, da die Polizei von einer spontanen Zusammenrottung ausgehen könne, wenn diese nicht von einer Person angemeldet worden sei. Dies sei auch für die Ordnungskräfte einfacher, da hier keine Kontrolle der anwesenden Personen durchgeführt werden müsse, was mit weniger Personal und…“

„… dass bei angemeldeten Versammlungen auf gar keinen Fall die voraussichtliche Anzahl der Teilnehmer überschritten werden dürfe. Die Polizei könne ihren Einsatz nur anhand der Größe des Demonstrationszuges planen. Werde diese am Tag der Kundgebung überschritten, so müssten sich die Demonstranten unter Umständen ganz ohne die üblichen polizeilichen Ordnungsmaßnahmen…“

„… bedürfe es keiner gerichtlichen Klärung, ob das Mitführen von Transparenten und Plakaten für einen Spaziergang üblich sei. Da nach Erfahrung der Polizei zahlreiche Teilnehmer täglich an den Versammlungen in mehreren Bundesländern tätig seien, dürfe man diese Gegenstände bereits als normales Handgepäck ansehen, die nicht durch polizeiliche Auflagen wie Schals, Brillen oder…“

„… mit Haftbefehl gesuchte Rechtsextremisten gefahrlos an einer Laufkundgebung teilnehmen dürften, da die Kontrollen auf ein allgemein verträgliches Maß reduziert würden, um die Lage nicht eskalieren zu lassen. Lediglich Dunkelhäutige und Personen mit auffälliger Nasenform seien von der Regelung ausgenommen, da der Staat die Meinung der Demonstrierenden respektiere, auch wenn dies im Konflikt mit der Verfassung und…“

„… seien die Innenminister fest entschlossen, durch Strafverschärfungen für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum zu sorgen. Bereits im nächsten Jahr werde der Strafrahmen für Beleidigung auf…“

„… setze die Polizei bei Personalengpässen auch auf Bürgerwehren, die an ihrer Stelle die sicherheitsrelevanten Bereiche betreue, Straftaten aus dem Demonstrationszug heraus ahnde und gegen extremistische Demokraten vorgehe, die als Anwohner oder Gegendemonstranten gegen die Kundgebung des Volkswillens vorsätzlich auf der falschen Seite des…“

„… dass es nicht Aufgabe der Polizei sei, das Verhalten gesellschaftskritischer Bürger bei einer verfassungsrechtlich generell tolerierbaren Aktion zu bewerten. Sprechchöre hätten zwar keine lange Tradition bei Spaziergängen, würden aber auch in anderen Situationen wie beispielsweise nach einem Fußballspiel auftreten und seien dann nur geeignet, als Lärmbelästigung der…“

„… auch Polizeibeamte an nicht angemeldeten Kundgebungen teilnehmen würden, um für die Akzeptanz der Spaziergänge zu werben. Das gemeinsame Begehen von Ordnungswidrigkeiten sei als Zeichen von Bürgernähe zu verstehen, die zum entspannten Umgang mit den gesetzlichen…“

„… rechtzeitig zur Karnevalssaison die Regeln für selbst organisierte Umzüge noch einmal leicht überarbeiten werde. Da es bisher keine gesetzlichen Grundlagen für die Gestaltung von Kostümen gebe, werde die Innenministerkonferenz, in deren Bereich auch Kultur und Brauchtum fallen würden, nicht auf ein Vermummungsverbot warten und damit in Kauf nehmen, dass eine Demonstration ohne den gebotenen Infektionsschutz damit legal oder…“

„… gehe von den Spaziergängern in der Regel kein hohes Gewaltpotenzial aus. Bisher sei es nicht zu brennenden Personenkraftwagen gekommen, auch sei die Ankündigung, die Bundesregierung in einer unterirdischen Gaskammer zu ermorden, nicht in die Tat umgesetzt worden, da es nach Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz derartige Räumlichkeiten auf deutschem Boden gar nicht…“

„… im Zuge der Schutzmaßnahmen für die kritische Infrastruktur auch weniger eingesetzt werde. Wer sich als Feind der Spaziergänge für Frieden, Freiheit und keine Gewalt verstehe, dürfe selbstverständlich bei etwaigen Straftaten die Polizei rufen, müsse sich aber bei einer nicht validen Zeugenaussage wegen Missbrauchs von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln…“

„… sich bei einer Anmeldung nicht an den Zweck der Kundgebung halten müsse. Die Berater würden ausdrücklich ermutigen, nicht nur gegen eine sogenannte Corona-Diktatur zu protestieren, sondern bereits jetzt die Abschaffung von freien Wahlen zu fordern oder den Klimawandel als Fake News einer von Reptiloiden gesteuerten Regierung auf dem Mars zu bezeichnen, wie dies nach dem Ende der Pandemie jetzt schon in einigen Chats von Abgeordneten der Alternative für…“





Braune Armee Fraktion

10 01 2022

„… rufe das Bundesministerium des Innern zum entschlossenen Vorgehen gegen Tendenzen auf, die sich als demokratiefeindliches und strafrechtlich nicht tolerierbares Handeln in den…“

„… nicht beanstandet worden sei. Die mit der Bildunterschrift KRETSCHMER DU DRECKS JUDEN SAUWIR TUN DIR IN DEN GAS TUN könne vor einer semantischen Analyse nicht mit Polizeimitteln geahndet werden. Es sei nicht ersichtlich, ob es sich auf dem Plakat des Dresdner Flanierclubs um eine Affekthandlung oder eine vorsätzlich in diesem Wortlaut verfasste…“

„… vielfach Ersttäter seien, die nur zehn bis zwölf zur Bewährung ausgesetzte Strafen in ganz anderem Zusammenhang erhalten hätten. Das Polizeipräsidium Chemnitz sei sich sicher, dass nicht jeder, der einmal einen Brandsatz in einer zu diesem Zeitpunkt nachweislich menschenleere Synagoge geworfen habe, auch zu schwersten Straftaten wie der Durchführung einer gerichtlich untersagten Demonstration unter Abspielen von urheberrechtlich geschützter Schlagermusik und…“

„… mahne der Innenausschuss des Deutschen Bundestages zur Besonnenheit. Die von den Gründern der PEGIDA-Bewegung im innerstädtischen Bereich durchgeführten Märsche hätten nie zu Todesopfern geführt, deshalb dürfe man jetzt nicht mit falschen Maßstäben auf die…“

„… nicht zu verantworten sei, wenn Querdenker auf ihren Kundgebungen nochmals Kinder als Schutzschilde benutzen würden. Buschmann dränge auf ein amtliches Formular der Bundesjustiz, das es den Gerichten erlaube, von den Veranstaltern der Kundgebung eine eidesstattliche Versicherung einzuholen, dass dies sich unter keinen Umständen wiederhole, da sonst die Sicherheit vieler…“

„… halbautomatische Schusswaffen bei einem Spaziergang mitgeführt werden dürften. Aus dem sächsischen Innenministerium sei bisher noch keine Einschätzung gekommen, ob es legitim sei, den aus Bundeswehrbeständen entwendeten und ohne eine Waffenbesitzkarte getragenen Gewehren aus rein therapeutischen Gründen Winterluft zur Verfügung zu stellen, um sie vor seelischen Schäden zu…“

„… ein Schreiben an das Amtsgericht Bonn mit dem Briefkopf Braune Armee Fraktion eingegangen sei. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages habe nach eingehender Prüfung bestätigt, dass eine derartige Gruppierung der Abteilung für Zeitgeschichte nicht bekannt sei, so dass ebenso wie bei NSU 2.0 kein Grund zur Besorgnis bei den zuständigen…“

„… es sich nicht um eine heterogene Bewegung handle, die in den einzelnen Regionen auf lokaler Ebene agiere, um die demokratischen Strukturen zu demontieren. Vielmehr sehe der Verfassungsschutz eine zentral gesteuerte Organisation, die daher eine Beobachtung in der Fläche komplex erscheinen lasse und nur auf lange Sicht zur erfolgreichen…“

„… müsse die Polizei vor allem in Sachsen und Thüringen geschont werden. Die Innenminister seien sich einig, dass den Beamten die Kontrolle sogenannter Demokraten nicht mehr zuzumuten sei, was nur durch ein durchgehendes Ausgangsverbot von Befürwortern der staatlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung und scharfe Kontrollen in…“

„… 83.843 der 83.844 überwachten Zahlungen von Konten der AfD getätigt worden seien. Bis zur vollständigen Aufklärung der Waffendiebstähle bei der Bundeswehr müsse der Verfassungsschutz noch weitere Observationen sowie Abfragen von…“

„… wenn Polizisten von den Demonstrierenden mit Hieb- und Stichwaffen angegriffen würden. Es sei für die Länderinnenminister allenfalls zu tolerieren, wenn weniger als die Hälfte der Beamten für höchstens drei Tage dienstunfähig seien, da die Kosten sich sonst oberhalb der üblichen…“

„… dass führende Kader sich in SA-Uniformen ablichten ließen, was im Bundesministerium für Justiz Erleichterung hervorgerufen habe. Die von den Demonstranten verkörperten Gruppen seien im Verlauf der nationalsozialistischen Machtergreifung nachweislich von Hitler kaltgestellt worden, was in diesem Fall eben für eine nicht bis zum Äußersten entschlossene Truppe von Gewalttätern und…“

„… könne die Polizei ihre Lage erheblich verbessern, wenn sie sich freiwillig auf die Seite der freiheitlich gesinnten Spaziergänger stelle. Die Landespolizei Thüringen werde sich für kritische Diskussionen mit den Verantwortlichen rüsten, um eine deeskalierende Strategie mit allen…“

„… seine drei und fünf Jahre alte Kinder im Auto bei 3 °C zurückgelassen habe. Der Vater habe nach Ansicht von Gauland korrekt gehandelt, da er nur durch konsequente Abhärtung eine deutsche Jugend schaffe, die zäh wie Leder, hart wie…“

„… sich der Reichsdeutsche Wanderverein e.V. als Interessenverband der demokratiekritischen Bürger verstehe, der seine Veranstaltungen auch ohne vorherige Anmeldung durchführen wolle. Es sei dabei vorgesehen, auch bewaffnete Angriffe auf Staatsorgane als Teil der Folklore vor allem in den Regionalverbänden Sachsen und…“

„… die Beobachtung verstärkt werden müsse. Das Bundesamt für Verfassungsschutz rechne mit der Aufklärung von Querdenkerstrukturen innerhalb weniger Jahrzehnte, falls nicht durch einen nicht vorhersehbaren Machtwechsel auf Bundesebene die operierenden Kräfte zu einer Änderung der…“





Gernulf Olzheimer kommentiert (DXCV): Das Grundrecht auf Egoismus

17 12 2021
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Einen großen Vorteil hatte der Feudalismus in Bezug auf den Leistungsgedanken: Besitz, der im Normalfall durch Erbe erworben wurde, galt als Leistung. Natürlich waren hier und da ein paar Pflichten mit der gesellschaftlichen Stellung verbunden, aber solange ein Lehensmann im Krieg nicht die eigene Rübe hinhalten musste, sich von den Leibeigenen durchfüttern ließ und Recht über sie sprechen durfte, war das Leben einigermaßen erträglich. Besonders letzterer Umstand hatte schon vieles für sich, denn die Verbindung aus Macht und Eigentum weckte auch später im Bürgertum den innigen Wunsch, dem Trieb zu folgen und sich um geltendes Recht einen feuchten Fisch zu kümmern. Der Absolutismus perfektionierte den Gedanken, in nachrevolutionärer Zeit gab der Kapitalismus ein paar entscheidende Impulse, und jüngst haben sich durch die Wiedererweckung des Feudalstaates die Schnöselklasse und ihr Anspruchsdenken zu einer heiligen Allianz aus Arsch und Eimer gefunden, die von den Knalltüten der Unterschicht stolz und ohne Aufforderung nachgetanzt wird. Zu den üblichen Irrtümern über das Wesen einer Gesellschaft kommt nun das Grundrecht auf Egoismus.

Wer wenig im Kopf spazieren führt, hält sich gern an den Krücken der Folklore fest. Die Neigung zum sinnfreien Geplärr verwechselt die Kasperade mit Meinungsfreiheit, die Einrede anderer Personen mit nachweisbarem Bildungsabschluss für Zensur, jede andere Tätigkeit für grundrechtsbewehrt. So wähnt der Laberlurch sich in einer Diktatur, wenn jenes Terrorregime, das regelmäßig ein Parlament wählen lässt und eigene Organe zur Wahrung des Rechtsfriedens unterhält, ihm das Abbrennen von Feuerwerk und Asylbewerberheimen untersagt. Er fordert von diesem Staat die Zensur der angeblich staatlichen Medien, weil er der Ansicht ist, dass sie vom Staat zensiert würden, wobei möglicherweise nur das Ergebnis ihm nicht passt, was er dann für einen Verstoß gegen die Meinungsfreiheit hält. Es gibt Bürger, die für weniger in der geschlossenen Psychiatrie sitzen, aber da besteht Hoffnung.

Was der gemeine Depp sich nun aus seiner wirr zusammengeschwiemelten Wirklichkeit quetscht, ist das Gegenteil von Solidarität und ein sicheres Mittel, den eigenen Ast abzusägen, was in etwa seiner intellektuellen Grundausstattung entspricht. In seiner Kurzsichtigkeit beharrt er auf Recht, die Tauben auf seinem Dach festzunageln: Schnitzel für alle, mit 240 durch die Autobahnbaustelle, für fünf Euro nach Malle und ja keine Impfung, weil da noch mehr Mist drin sein könnte als im Schnitzel. Für ihn existiert keine Räson, eine staatliche schon gleich gar nicht. Die Staatsgewalt ist ihm suspekt, und es fehlte nicht viel, er träte aus dem Laden aus, weil die Regeln ihn zu kompliziert sind. Masken im Supermarkt? Menschenrechte! Opferrolle!

Man muss zur Verteidigung der Mehlmützen zugeben, dass die gierigen Protagonisten aus Politik und Wirtschaft das weitgehend moralfreie Raffen und Treten in jahrzehntelanger Offenheit vorgelebt und perfektioniert haben, bis es als Inbegriff des bürgerlichen Erfolgs galt und schamlos als dessen Zweck und Ziel gepriesen wurde. Was sich nun als Elite feierte, war im Gegensatz zum Mittelprekariat oft schon durch ererbten Status in einer besseren Ausgangsposition als der nachäffende Nappel, doch die Eigensucht wurde beworben als Chance zum Aufstieg, den man ihnen einst versprochen hatte. Dass die Hohlschwätzer emsig das Märchen von der Notwendigkeit des Nachtwächterstaates und der Steuersenkung nachplappern, das ihnen als Elixier der Gutsituierten eingeflößt wird, zeigt auch, wie bereitwillig die Knechte gegen eigene Interessen verstoßen können, weil sie hoffen, irgendwann so reich zu sein, dass sie die Steuern müssten, die die Oberschicht heute schon hinterzieht.

Das Grundverständnis, eine Verfassung sei nur installiert worden, um der Egoisten Dämlichkeit zu legitimieren, ist von außen durch immunisierende Kacklappigkeit nicht mehr zu durchdringen, jeder Versuch einer Gegenrede wird sofort als Straftat gewertet. Ihr geistiger Horizont ist punktförmig im Vakuum, deshalb verlangen sie auch, dass sich der Rest der Welt darum dreht, und also verwechseln sie ihr Schwindelgefühl mit Zustimmung oder, in der Liga rückrufpflichtiger Begriffe uneinholbar an die Spitze gespült, Freiheit. Hier aber schwappt die Dummheit ins Pathologische, wo sich der Blödföhn nur dann wirklich als Mensch fühlt, wo er auf die Existenz aller anderen pfeifen kann. Im Karneval der Zellkulturen hat es der gemeinschädliche Gnom weit gebracht, wenngleich er nicht versteht, dass er ohne fremde Hilfe ein Nichts wäre, eine miserabel aufgestellte Art auf dem abgeschrägten Weg in die Ausrottung, die den Rest der Umwelt allenfalls mit Humor und dennoch peripher tangiert, weil sie zu nichts nützt, höchstens als Biomasse. Mehr ist bei den Egomanen nicht zu holen, und wenn sie das Maul aufreißen, merkt man selten am Geruch, wo vorne und oben ist. Nun ist auch der Tod eine Art Autonomie, die man sich schöndenken kann, und es steht jedem frei, sich selbstverantwortlich aus dem Zirkus hier zu verabschieden, solange man keinen mitnimmt. Wo die bleiben, wer will da schon sein.





Gernulf Olzheimer kommentiert (DXC): Das Komplettversagen der Politik

12 11 2021
Gernulf Olzheimer

Gernulf Olzheimer

Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Revolutionen brechen aus, wenn ein Volk zwar beherrscht, nicht aber regiert wird. Es geht nicht um die langfristige Verdrossenheit, die mit der ebenso langfristigen Verschlechterung der Verhältnisse einhergeht. Denn die Lebensbedingungen sind nicht oder selten allein durch politische Unterdrückung so beeinträchtigt, dass die Masse sich erhebt. Erst wenn das Fressen unmöglich wird, bemerken die Regierten, wie es um die Moral steht, kurz: wo die Herrschenden ihre Legitimation zur Macht suchen. Dass der Fürst feiert, während es im Lande brennt, ist dann nur noch ein Auslöser. Die Politik, wie wir sie kennen, versagt, und sie versagt komplett.

Die Karnevalspräsidenten der westlichen Welt organisieren derzeit allenfalls eine Spaßgesellschaft für Finanzeliten, während der Rest sich gegenseitig die Haare schneidet, um Geld für die Altersvorsorge auf die Seite legen zu können. Allein dies ist keine akute, es ist eine geplante Entwertung sämtlicher Lebensleistung, wenn sie nicht durch Erbe oder Kapitalakkumulation einen Startvorteil hatte; dass Leistung nur ein anderes Wort für Besitz ist, hat sich so weit etabliert, dass es auch von den Armen nicht mehr hinterfragt wird. Dementsprechend ist die Reaktion der Bevölkerung im Krisengemenge aus Klima-, Pandemie- und Sozialkatastrophe noch wie ein Kindergeburtstag, der nicht richtig in Fahrt kommt, weil immer dieselben Spiele aufgetischt werden. Die Folgen sind bereits bekannt, man sieht höchstens rhythmisches Däumchendrehen während der Havarie, einer schiebt den anderen die Schuld zu, eine geschäftsführende und eine noch nicht gewählte Regierung kreiseln um das Machtvakuum im Innern eines schwarzen Lochs. Die Tatkraft, mit der die amtierenden Nichtregierungsorganisationen den Untergang verwalten, könnte man gerade gut gebrauchen, um der kollektiven Überlastung der Menschheit zu begegnen.

Denn wir sehen die Verkehrung der Umstände gut. Eine Rotte hirnentkernter Jammerlappen säuft sich einen Lackschaden an, geht den Regierenden mit einem wirr zurechtgeschwiemelten Weltbild aus schizoider Psychose und Lügenmärchen auf den Geist und bekommt Gehör, weil sie durch drohende Lautstärke und kognitiv suboptimiertes Gefasel die halbwegs vernünftigen Stimmen niederbrüllen, die schon lange vor der Zerstörung gewarnt haben und damit nicht in die Jubelchöre passen, die uns das Weiter-so-Lied in den Cortex ballern. Unterdessen verabschiedet sich die systemrelevante Basis und lässt sie den Dreck alleine machen, den sie uns mit freundlichen Grüßen irgendwann vor die Füße kippen wird, weil keiner mehr weiß, wie man damit umgehen soll. Bis dahin aber werden sie ihnen lieb und geduldig zuhören, bürgernah und der Zukunft zugewandt, werden ihnen schmutzigrote Teppiche ausrollen, ihrem Geseier lauschen aus aggressivem Opferrollenspiel, tapfer die Realität ignorierendem Kindermärchen und einem Anspruchsdenken, das ihnen diese Ichlinge seit Jahrzehnten vorleben. Am Ende bleibt der Verdacht hängen, dass Demokratie nicht die Lösung ist und eine Diktatur auch ihren Charme haben könnte, nachdem die liberale Idee von einer Rotte korrupter Darmleuchter an die Wand gefahren wurde.

Der Preis wäre denkbar gering, wenn man es denn einmal mit Vernunft versuchen würde – es gehört ja zu den Paradoxien, dass sich unter den Regierten immer genug finden ließen, die einen rationalen Kurs geduldig mittragen und solidarisch unterstützen würden, selbst wenn man ihnen lange genug vermittelt hat, dass Gemeinsinn Schwäche ist und Weisheit nur dazu dienen darf, den Gewinn zu maximieren. So gilt eine Jahrhundertflut alle paar Monate auch als Segen fürs Land, wenn man mit Schlauchbooten etwas daran verdient. So kauft sich die Politik das, was sie desto weniger hat, nämlich Zeit, und schafft sich nebenbei ab. Was mittelfristig das Gemeinwesen, Straßen und Häuser, Kliniken und Konzerne, das Gesundheits- und Rentensystem nebst den globalen Äckern für unser Brot angeht, es lässt sich alles berechnen, wenn man nur auf die hören würde, die es längst berechnet haben. Die Zahlen werden mit jedem Tag beschissener, sie aber warten ab, bis sie alles nicht mehr sehen müssen, da die Scheiße ihnen schon über die Schädel schwappt.

Die Revolution lässt auf sich warten, obwohl es kaum noch Alternativen gibt zu einem Aufstand gegen den völlig verseiften Koordinationsmüll, der sich aktuell als Führungselite ausgibt. Die einzig denkbare Erklärung dürfte sein, dass die Regierung die Paranoiden gewähren lässt, da die Vernünftigen nicht riskieren wollen, mit diesen Idioten in einen Topf geworfen zu werden. Was also sagt es aus über einen Staat, der freiwillig gelähmten Sitzzwergen die Selbstabwicklung erlaubt und sich dabei auch noch koordinierend andient, um den Karren über die Klippe zu kriegen? Als wäre die Organisation einer Republik ein Plausch um Glaubensfragen, aus dem man sich wegen chronischer Unlust entfernt, so sieht diese Raumkrümmung aus. Vermutlich sind wir alle selbst schuld, weil wir das gewählt haben, aus Eigenverantwortung und weil einer dafür die Rübe hinhalten muss. Das klingt so logisch und geradezu vernünftig, das darf nicht wahr sein.





Kreislaufwirtschaft

27 10 2021

„Halb automatische Gewehre sind toll, die nehmen wir gerne. Dreihundert? Vierhundert? Fragen Sie mal beim Wachbataillon nach, vielleicht haben die auch noch was im Keller. Den Rest regelt dann der Innenminister, damit wir nicht so viel Papierkram haben.

Wir sind momentan nur zwei Mann, da drüben sitzt der Herr Stabsfeldwebel, der war aber früher Polizeihauptkommissar, und ich bin Polizeimeister, vorher Oberleutnant. Wie das Leben so spielt. Was uns verbindet, ist der Gedanke einer kollegialen Zusammenarbeit, weil wir hier ja nur ein Büro mit einer Kaffeemaschine haben. Da muss man schon ein bisschen zusammenrücken. Dann ergeben sich die Synergieeffekte irgendwann von selbst: nur noch ein Hefter, nur ein Locher, ein gemeinsames Feindbild entwickelt man früher oder später auch, wenn man es nicht schon hatte, und dann geht alles seinen Gang.

Jetzt hatten wir ausnahmsweise mal nur aus der Truppe ein paar Fehlermeldungen – die letzten Chats um die Weitergabe von Adressen missliebiger Bürger aus dem Polizeicomputer war auch schon wieder ein paar Wochen her – und zuletzt hatten wir Probleme, die Waffendepots auseinanderzuhalten, die die Kollegen angelegt haben. Natürlich nur für den Fall der Fälle, Tag X. Man muss ja nachhaltig wirtschaften, das wird zum Beispiel bei der neuen Bundesregierung immer so betont, aber hier in der Polizei und in der Bundeswehr scheint das gar nicht im Fokus zu stehen. Lassen Sie mich ehrlich sein, das ist auch ein bisschen schmerzhaft – wir sind ein modernes Sicherheitsunternehmen, das sich für die Belange von Wirtschaft, Volk und Staat einsetzt, da kann man auch mal ein bisschen Wertschätzung verlangen.

Ach, Sie sind’s noch mal. 120 Millimeter, das ist das Kaliber für die Rheinmetall-Glattrohrkanone, die als unterkalibriges Wuchtgeschoss für schwere pfeilartige Penetratoren kinetisch wirkt. Auch mit abgereichertem Uran erhältlich, wenn Sie mal einen Auslandsaufenthalt planen. Wollen Sie die Dinger verkaufen? Gute Wahl, die sind im Golfkrieg gerne auf die Gastgeber geschossen worden. Mit etwas Glück ließe sich damit vielleicht heute der Ölpreis ein bisschen senken. Lieferung frei Haus.

Es gibt ja dieses traditionelle Verbot, Polizei und Bundeswehr zu vermischen, aber wir befinden uns gerade vor einem enormen Linksrutsch, der alles in der Verteidigungs-, Innen- und Sicherheitspolitik verändern wird, weil es eine enorme Entwicklung ist, und der umgehend einen Rechtsrutsch in der Verteidigungs-, Innen- und Sicherheitspolitik erfordert, weil es ja ein Linksrutsch ist, und deshalb dachten wir, dass man zu einer Kooperation findet und beide Positionen verbindet. Wir dachten an eine Verbindung von Polizei und Bundeswehr, ganz einfach deshalb, weil man damit vor allem einen sehr deutlichen Rechtsrutsch wieder herstellt, der für die notwendige Kontinuität sorgt, sowohl bei der Polizei als auch in der Bundeswehr. Wir hatten uns das so vorgestellt, dass wir ab sofort nach dem Modell der Kreislaufwirtschaft arbeiten und die Versorgung der einzelnen Einheiten koordinieren.

Stellen Sie sich mal vor, bei der Polizei fehlt Munition, ständig die Adresse von Helene Fischer suchen ist auch nicht mehr aufregend, also buddeln Sie zehntausend Schuss im Wald ein. Jetzt meldet sich turnusmäßig die Bundeswehr, irgendwo hat ein Sprengstoffoffizier versehentlich einen Zentner von dem Zeug deponiert und im Suff die Markierung auf der Karte verpeilt – Kommando Eichhörnchen, Sie verstehen? – und was machen Sie da? Es muss natürlich Ersatz geben, aber Sie werden bestimmt nicht die Schuldigen gefunden, dann können Sie es auch nicht aufklären, und dann liegt das Zeug in der Asservatenkammer herum und nützt keinem mehr. Das muss ja nicht sein, also haben wir uns für eine ganz neue Lösung entschieden: Kreislaufwirtschaft.

Solange die Schutzpolizei nicht mit dem Panzer auf die Kreuzung rollt, kann man natürlich nicht einfach Streubomben an die Polizei ausgeben, aber es gibt für alles einen Markt, der dann alles regelt. Wir bieten beispielsweise Mehrzweckgeschosse für den Endverbraucher an, da gibt es ja eine Menge Interessenten im Bereich Reichsbürger, Querdenker, national gesonnene Freiheitskämpfer, und das Geld, das wir da einnehmen, können wir auch wieder in die Ausstattung der Polizei stecken. Jetzt werden Sie sicher sagen: das geht doch nicht, man kann es den Leuten nicht den Nazis aus der Tasche ziehen und sie beim nächsten Sturm auf den Reichstag mit diesen Waffen bekämpfen, und da haben Sie auch recht. Die deutsche Polizei ist da loyal. Und dass wir die Bundeswehr nicht gegen unsere Kunden einsetzen, das gebietet ja schon das Grundgesetz.

Vor allem bei unpolitischen Fällen können wir die Weitergabe von Rüstungsgütern quasi gar nicht vermeiden. Wenn wir nicht nachvollziehen können, ob es sich da um extremistische Zusammenhänge handelt, sind uns die Hände gebunden. Wir hatten zum Beispiel Schalldämpfer für Maschinengewehre aus dem Zweiten Weltkrieg, da kann man nicht so einfach politische Zusammenhänge herstellen, da die Parteien von damals nicht mehr existieren. Das sind verbotene Kriegswaffen, da müsste man auch nachfragen, ob eventuell ein Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz vorliegt, aber da wir gerade keinen Kriegszustand haben, ist das sicher nicht… – Ich muss eben ran, wir haben eine Anfrage. Heil Hitler, Herr Höcke! Splitterbomben? Ja, darf ich fragen, wie viele?“





Paralleluniversum

12 10 2021

„… und den Weg für personelle Erneuerungen frei machen wolle. Das bedeute jedoch nicht, dass er seinen Rücktritt als Parteivorsitzender vor der Wahl eines anderen Bundeskanzlers anbieten oder in…“

„… im Augenblick nur schwer zu vermitteln sei. Spahn rate daher zu einigen Tagen Ruhe, in denen er innerparteiliche Sondierungen zur Frage der Nachfolgeregelung für das Amt des…“

„… habe es nach Ziemiaks Auffassung keine Ankündigung eines Rücktritts gegeben, sondern nur ein Rücktrittsangebot, das jedoch bisher noch nicht von den anderen Mitgliedern des…“

„… dass Laschet der beste Kanzler sein werde, den die CDU je gehabt hätte. Möglicherweise habe dies sogar positive Auswirkungen für Deutschland. Polenz habe in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Union über eine Mehrheit im Bundesrat verfüge. Wenn die CDU nicht die Macht bekäme, dann solle keiner in der BRD ein…“

„… halte Laschet eine Trennung der beiden Positionen für denkbar. Er wolle bis auf Weiteres als designierter Kanzler zur Verfügung stehen, der er auch weiter bleiben werde, falls ein Bündnis aus SPD, Grünen und Liberalen nicht die gesamte Wahlperiode überstehe, und daher auch als Chef der Christdemokraten seine bisherige Rolle in der…“

„… nicht an einer Person festgemacht werden dürfe. Merz sei sich völlig sicher, dass eine erneute Koalition mit den Sozialdemokraten auf Bitten der Partner unter seiner Kanzlerschaft gelingen könne, sobald der Weg dazu frei sei. Er werde dies aber erst vorschlagen, sobald er von der Basis um den Vorsitz gebeten werde und seine eigenen Akzente für eine politische Erneuerung der…“

„… die Partei sich darüber verständigen solle, dass weder im Wahlkampf noch danach Fehler begangen worden seien, weder von ihm noch von den anderen Politikern, die ihn unterstützt hätten. Laschet werte seine Aufforderung nach einer Erneuerung nun dahingehend, dass er selbst für mehr Kontinuität an der Spitze und in den…“

„… sei Spahn zwar erfahren, aber viel zu jung, um an der Spitze einer großen Volkspartei Wahlen gewinnen zu können. Merz sehe bei den Grünen, dass eine unerfahrene Parteiführung keine Chance habe, sich erfolgreich in der Regierung zu…“

„… eine konsensuale Lösung für die nächsten Schritte anstrebe, die eng mit der Partei abgestimmt werden müsse. Ziemiak habe zwar keine Ahnung, was das bedeute, er unterstütze es aber vollkommen und werde dies auf dem Parteitag auch genau so…“

„… dass Laschet fest davon ausgehe, bei einer Abstimmung von der Basis im Amt des Parteichefs bestätig zu werden. Er halte das Votum daher für verzichtbar und werde sich ganz auf die Funktion als Verhandlungsführer in der Jamaika-Koalition konzentrieren, die sich bestimmt in der nächsten…“

„… die Nachfolge selbst moderieren wolle. Er gehe davon aus, dass der aktuelle Vorsitzende die Wahl in Form einer Multimedia-Show im Internet veranstalten möchte. Spahn habe sich offen gezeigt für neue Formate, werde diesmal aber nur antreten, wenn er der einzige Kandidat aus der vorherigen…“

„… eine Verjüngung nicht bedeute, dass der Altersschnitt der Gesamtpartei halbiert werde. Amthor sei wegen seiner demokratiefeindlichen Tendenzen, wegen Verstrickung in Korruption und staatsgefährdende Geschäfte durchaus für als CDU-Chef geeignet, dürfte aber keine Chance bei der…“

„… sich Laschet auch weiterhin in einem Paralleluniversum aufhalte, in dem er als CDU-Vorsitzender zurückgetreten sei und gleichzeitig in Personalunion als Kanzler und Parteichef den Prozess der Regeneration voranbringe. Röttgen sei über den Gesundheitszustand seines Kollegen durch ein Gutachten der…“

„… es mehr als vertrauensbildende Maßnahmen bedürfe, um die Geschlossenheit der CDU während der personellen Erneuerung zu sichern. Merz sehe es mehr und mehr als wichtigen Schritt, wenn der bisherige Ministerpräsident sich jede weitere Äußerung in der Öffentlichkeit sowie bei den…“

„… sei es Laschet als dem besten Kanzler, den die CDU gehabt habe oder nicht haben werde, sowohl möglich, Parteichef zu sein oder auch nicht zu sein. Polenz wisse, dass der beste Kanzler, der als der beste Kanzler auch gleichzeitig der beste Kanzler der CDU sein könne, durch die besondere Gabe der Bilokation sowohl gleichzeitig der beste Kanzler der…“

„… stehe Spahn für einen sehr konservativen Kurs bei gleichzeitiger Modernisierung, während Merz eine Modernisierung bei sehr konservativem Kurs angekündigt habe. Ob diese Forderungen sich auf inhaltliche oder personelle Schritte bezögen, könne die Partei vor der Wahl des neuen Vorsitzenden allerdings nicht genau…“

„… erweise sich das Moderationsmodell als nicht geeignet mit dem Wunsch nach transparenter Entscheidung durch die Basis. Es herrsche durchaus Einigkeit, dass eine interne Gesprächsrunde unter den bisher genannten Kandidaten schneller zu einem Ergebnis führen werde, das länger als die…“

„… Söder sich in einer Videobotschaft gemeldet habe. Es sei ihm vollkommen egal, wer unter ihm nicht zum CDU-Kanzler gewählt werde, ansonsten konzentriere er sich auf die nächste Landtagswahl im Freistaat Bayern und verfolge einen Kurs des…“

„… für einen stabilen Kurs in schwierigen Zeiten durch Geschlossenheit und verlässliche Positionen stehe. Laschet habe sich entschlossen, seinen Rücktritt als Vorsitzender erst 2025 in Erwägung zu ziehen, falls seine Wahl zum Bundeskanzler auch dann nicht die…“





Hölle

6 10 2021

„Das klingt, sagen wir mal: interessant. Wirklich, das klingt sehr interessant. Allerdings muss ich Sie dahingehend enttäuschen, dass wir unsere Wähler ein bisschen länger kennen, und da muss ich Ihnen sagen, dass das nicht funktionieren wird. Den Deutschen können Sie nicht mit Zukunft begeistern, der will Angst. Nackte Angst.

Deshalb haben wir ja auch nicht begriffen, warum die CDU diesen inkohärenten Wahlkampf macht – auf der einen Seite Panik vor den bösen Linksfaschisten schüren, die einen an die Wand stellen, wenn man seine Bratwurst nicht gendert, auf der anderen Seite von Zukunft reden. Zukunft, meine Güte – das ist fast schon wieder so schlimm, dass der Deutsche davor auch Angst kriegt. Das hat die Partei ordentlich versemmelt.

Den Vertrauensverlust können Sie doch nur in den Griff kriegen, wenn Sie den Menschen zeigen, dass Sie ihn vor den großen Gefahren in Schutz nehmen. Dass das deutsche Volk bald nicht mehr existiert, weil innerhalb der nächsten Jahrzehnte Millionen islamistischer Afrikaner Deutschland überfluten und uns zur Minderheit degradieren, das muss man den Menschen plausibel machen. Das werden sie auch glauben, denn wenn es dann nicht eintritt, dann haben Sie als Regierung einen guten Job gemacht. Es ist nicht so einfach, das mit den Masken und den Corona-Infektionen ging etwa in dieselbe Richtung, und zum Schluss waren alle sauer, weil sie sich nicht angesteckt haben. Da muss ein bisschen kommunikatives Feingefühl her, das kriegen Sie nicht mit diesen Schießbudenfiguren. Aber der Ansatz ist richtig.

Es ist ja auch kompliziert, wenn die Menschen plötzlich merken, dass es reale Gefahren gibt, die sie bisher nicht wahrgenommen haben. Da säuft ein ganzer Landstrich ab, obwohl die Partei den Leuten vorher gar keine Angst davor gemacht hat. Sie sehen, das stellt uns plötzlich vor die Aufgabe, dass wir politisch handeln müssen – politisches Handeln, wer hat denn das vorhersehen können? Das ist eine der Ängste, mit denen man sich in dieser Partei beschäftigen muss. Die Bürger ahnen ja gar nicht, was das für uns heißt. Wie soll man sich so seinen Kernaufgaben stellen?

Es ist ja ein bisschen so wie mit der Religion. Da wissen Sie nicht genau, ob es diese Hölle auch wirklich gibt, aber die Schilderungen sind schon mal konsistent und inhaltlich so schlüssig, da ist ein Beweis schon nicht mehr notwendig. Die Religion bietet Ihnen jetzt die Versicherung vor der Hölle, vorausgesetzt, Sie tun alles, was man Ihnen sagt. Das ist ein verhältnismäßig fairer Deal, denn wenn Sie hier auf die Religion verzichten, können Sie es in der Hölle nicht mehr so einfach korrigieren und müssen mit den Konsequenzen Ihrer Entscheidung leben. Gut, leben… – Sie wissen, was ich meine. Das Prinzip ist aber klar, selbst wenn Sie uns völlig umsonst gewählt haben, weil es die Hölle gar nicht gibt, das Ergebnis ist dasselbe, und wenn nicht, können Sie uns das Gegenteil nicht mehr beweisen.

Wir haben uns extra einen Kandidaten besorgt, der glaubt, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, und deshalb machen wir andere Politik als zum Beispiel ein Kommunist, der bis zum Lebensende dringend mit allen Mitteln das Paradies auf Erden schaffen will. Das ist dann eine typisch linke Forderung, die ist irgendwann erfüllbar, dann haben Sie das Paradies, und dann gucken Sie blöd aus der Wäsche, weil Sie Ihren Wählern nicht mehr versprechen können, dass noch irgendwas kommt. Da nützt Ihnen auch keine Weiter-so-Rhetorik, das merken die Menschen. Sie müssen zumindest Angst erzeugen, dass irgendjemand das Paradies kaputt machen will. Oder dass jemand die paradiesischen Zustände ausnutzt, obwohl ihm das nicht zusteht. Und dazu brauchen Sie dann Feindbilder.

Wobei die möglichst diffus sein sollten, um die Forderungen zu formulieren. Mit ‚Ausländer raus‘ können Sie im Grunde nicht verkehrt machen, da ist noch nicht entschieden, wen Sie als ausländisch betrachten und wen sie wo raus haben wollen. Dass das verfassungsrechtlich nicht geht und technisch sowieso nicht, das ist ja völlig zweitrangig. Aber es ist eine Forderung, die können Sie jahrzehntelang auf jedes Wahlplakat schmieren. Einmal haben wir in Deutschland den Fehler gemacht, so eine wirre Hoffnungs- und Zukunftskampagne zuzulassen, mit der Botschaft, dass wir das schaffen können. Dass wir das ernsthaft schaffen! Sie sehen es doch selbst, wie das die öffentliche Wahrnehmung vergiftet hat, wir konnten mit ‚2015 darf sich nicht wiederholen‘ diesen staatszerstörerischen Populismus gar nicht mehr einhegen. Wenn Sie Angst säen wollen, muss sie zwingend auf fruchtbaren Boden fallen.

Ab da kann man die Bürger auch wieder sich selbst überlassen, Stichwort: Eigenverantwortung. Wenn sie dann alles falsch machen, sind wenigstens nicht wir schuld. Wir können zwar die Folgen als bedauerliche Einzelfälle abarbeiten, und das war’s auch schon. Mehr ist von uns nicht zu erwarten. Sie haben recht, man müsste den Menschen viel mehr Entscheidungsfreiheit wegnehmen, aber das ist in dieser Demokratie nicht ganz einfach. Sie ahnen ja nicht, was wir da schon alles versucht haben. Angst vor Corona anheizen – ging nicht, da Merkel. Mehr von diesem Digitaldings versprechen, das wäre nur wieder Hoffnung gewesen. Wenigstens werden wir als Partei jetzt in der Opposition mal sehen, was wir an Ängsten bewältigen können. Hoffentlich nicht zu viel, man soll sich ja nicht von seinen Wählern entfernen. Melden Sie sich gerne, wenn Sie wieder Ideen haben, aber bitte nichts mit Zukunft. Wir sind mit dem Thema durch. Endgültig.“





Volle Kraft abwärts

4 10 2021

„Immerhin ist so ein Tempolimit kostenneutral.“ „Aber ein Verbot.“ „Man könnte damit sogar noch Kraftstoff sparen.“ „Aber es ist eben ein Verbot.“ „Und es rettet nachweislich Menschenleben.“ „Ich gehe davon aus, dass keiner gerne stirbt, dazu brauchen wir kein Verbot.“

„Haben Sie denn auch irgendein stichhaltiges Argument gegen ein Tempolimit auf Autobahnen?“ „Hören Sie mal, wir sind ein Haufen professioneller Ideologen, die anderen vorwerfen, professionelle Ideologen zu sein, da ändern wir doch für eine Regierungsbildung nicht unser Image.“ „Sie geben also zu, dass Ihre künstliche Antihaltung nur ein ziemlich aufgeblasener Versuch ist, als wählertreue Pseudodemokraten durchzugehen.“ „Wenn Sie dass sagen, klingt das so negativ.“ „Was halten Sie mal von Fakten statt Ideologie?“ „Wenn die Fakten zu unserer Ideologie passen, dann ist das für uns total ideologiefrei.“ „Und wenn sie nicht passen, sind sie Ideologie?“ „Dann sehen wir sie nicht als Fakten.“

„Wenn wir das Tempolimit bei 130 km/h lassen, dann verringern wir die Emissionen schon um 1,9 Millionen Tonnen.“ „Das sagt Ihr Wahlprogramm.“ „Das sagt das Umweltbundesamt.“ „Nicht mal Ihre Propaganda kriegen Sie selbst hin.“ „Die Deutschen wollen zu 42 Prozent ein Tempolimit.“ „Das ist die Minderheit.“ „50% der ADAC-Mitglieder sind dafür.“ „Alter statistischer Taschenspielertrick: Sie befragen ausschließlich Betroffene, das verzerrt das Ergebnis natürlich enorm.“ „Wen sollen wir sonst befragen, Radfahrer und Marsmenschen?“ „Fragen Sie eine Gruppe 10-Jähriger und eine Gruppe 100-Jähriger, wer in den kommenden Jahren mit seinem Ableben rechnet, ich kann Ihnen das Ergebnis jetzt schon voraussagen.“

„Interessant ist ja, dass das Problem skaliert.“ „Was?“ „Wenn man in Innenstädten das Tempo auf 30 reduziert, beschleunigt sich der Verkehrsfluss und Staus werden vermieden.“ „Das können Sie in Angola machen, wo die Städte aus drei Häusern und einer Telefonzelle bestehen.“ „Die Hauptstadt von Angola ist etwa doppelt so groß wie Berlin.“ „Was Sie nicht sagen, dann funktioniert das also in Europa gar nicht?“ „In Paris schon.“ „Vorschlag zur Güte: wir führen Tempo 130 für Lastenräder ein, die dürfen eh nicht auf die Autobahn.“ „Sagen Sie mir lieber, warum Sie einen Vorschlag ablehnen, der von einem signifikanten Teil der Bevölkerung mitgetragen wird.“ „Wie gesagt: die Mehrheit ist es nicht.“ „Mehr, als Sie Wähler haben.“ „Es ist nicht die Mehrheit!“ „Und Ihre Leistungsträger, die im Regelfall geerbt haben oder bei der Steuerprüfung nie aufgefallen sind?“ „Wenn die Mehrheit es gut findet, dann brauchen wir doch kein Verbot.“

„Gut, Sie haben doch bestimmt einen Vorschlag, wie man das lösen kann.“ „Nein, warum?“ „Weil es in ein paar Jahren politische Normalität sein wird, und dann wird man sich an Ihre Partei nur noch als Bremsklotz erinnern, der in die Versenkung kippte, als die Klimakatastrophe richtig zuschlug.“ „Ich weiß gar nicht, worauf Sie hinaus wollen.“ „Hatten Sie nicht so ein tolles Modell mit Anreizen?“ „Das war aber nur für die Wirtschaft.“ „Also kann sich der Bürger wie die letzte Umweltsau verhalten, seinen Müll in den Wald kippen und Altöl in die Kanalisation, und er wird dadurch bestraft, dass er keine Anreize nutzen kann.“ „Das ist doch eine ganz andere Konstellation, dafür gibt es schließlich Gesetze.“ „Also Verbote?“

„Dafür könnten wir Ihnen jetzt eine vernünftige CO2-Bepreisung anbieten.“ „Sicher als Symbolpolitik.“ „Nein, und wir würden auch die Maßnahmen zum sozialen Ausgleich mittragen.“ „Das ist schon ein bisschen lächerlich.“ „Stellen Sie sich mal die Verwerfungen in der Autoindustrie vor, wenn es plötzlich keine Sau mehr interessiert, ob ein Wagen 250 oder 280 schafft.“ „Sie fahren einen Porsche, richtig?“ „Darum geht es doch jetzt nicht!“ „Ach, doch.“ „Wenn die Hersteller jetzt plötzlich die Produktpalette so extrem verändert, was meinen Sie, was das für Folgen hätte.“ „Wir hätten jede Menge Neuzulassungen, das bedeutet wirtschaftlich nichts anderes als boomenden Binnenmarkt mit vielen sicheren und noch mehr neuen Jobs.“ „Wäre das nicht schrecklich?“ „Gleichzeitig würde sich das Image deutscher Automarken verbessern, wenn das überhaupt noch möglich ist, wir wären sogar als internationales Vorbild…“ „Hören Sie auf!“ „Die Chinesen würden endlich sehen, dass Deutschland seine herausragende Rolle in der Welt verdient hat.“ „Aufhören, bitte!“ „Und erst die Aktienkurse, das wäre eine…“ „Mama!“

„Verstehe ich Sie richtig, dass Sie sich nun ein Tempolimit durchaus vorstellen könnten?“ „Nein, absolut ausgeschlossen.“ „Aber Sie haben gerade eben noch…“ „Freiheit!“ „Bitte?“ „Es ist doch die Freiheit, die wir den Wählern versprochen haben!“ „Meine Güte, in ganz Europa haben Sie auf den Schnellstraßen Geschwindigkeitsbeschränkungen, da werden Ihnen als EU-Bürger doch diese paar Kilometer nicht viel ausmachen.“ „Verdammt noch mal, wir haben doch nichts zu bieten unter dem Etikett!“ „Immerhin kann man sich als Mitglied in einem parlamentarischen Amt in einer Kneipe den üblichen Spiegel ansaufen, ohne dass man von den Verboten der…“ „Gesetze, es sind Gesetze!“ „Und das wissen Ihre Wähler?“ „Eben nicht!“ „Ja, das ist tragisch.“ „Bitte, wenn Sie jetzt nicht…“ „Da wird Ihnen die CDU nicht mehr helfen, wir werden die Sache gerne an Herrn Scholz übergeben.“ „Aber die Sondierung?“ „So eine Große Koalition hat auch umgekehrt ihren Charme.“ „Wie jetzt?“ „Merken Sie sich das mal: es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“





Im Auftrag Gottes

30 09 2021

„… dass die CDU seiner Meinung nach keinen klaren Regierungsauftrag bekommen habe. Er werde dennoch die Union, die seiner Meinung nach einen klaren Regierungsauftrag bekommen habe, in die Bundesregierung führen. Laschet wolle sich bis zum nächsten…“

„… zunehmend genervt auf Wortbeiträge des Parteivorsitzenden reagiere. Laschet habe mit der Vorstellung eines Zukunftskompetenzteams für die Übergangszukunft bis zum Kompetenzübergang in die zukünftige Kompetenzbrückenzukunft der …“

„… den Kanzlerkandidaten gegen die linken Verleumdungen der Systemhetzpresse verteidige. Polenz habe errechnet, dass, wenn man jede der Stimmen für die CDU mit 999 multipliziere, die SPD überhaupt nicht so viele…“

„… nicht daraus ableiten könne, dass die CDU einen Regierungsauftrag bekommen habe, da die SPD nicht die absolute Mehrheit im Bundestag besitze und daher auch keinen Regierungsauftrag bekommen habe, weshalb der Regierungsauftrag nun natürlich an die CDU und ihre bayerische…“

„… der größte, beste und überhaupt größte beste Kanzler aller Kanzler werde, den die Union in ihrer Geschichte gehabt worden haben sein geworden wird. Ziemiak werde den Führer bis zur letzten…“

„… sei Laschet nicht angetreten, um hinter der sozialistischen Vaterlandsverräterpartei den zweiten Platz zu belegen. Nur weil am Sonntag so ein Tag gewesen sei, ändere er deshalb auch nicht seine…“

„… leide Scholz offensichtlich unter einer gemeingefährlichen narzisstischen Psychose, da er nicht begreife, dass Laschet ein von Gott selbst gesandter Prophet mit einem Intelligenzquotienten oberhalb von hundert Millionen Milliarden punkten sei. Polenz warne ausdrücklich davor, die Lügen der stalinistischen Terrorpartei für eine…“

„… betrachte Laschet einen Amtsverzicht als vorsätzlichen Betrug am Wähler. Er habe genau gewusst, dass sein eigener Wahlkreis an die Grünen gehe und sei deshalb aus Tapferkeit gar nicht erst angetreten. Nach dem Einzug über die Landesliste müsse er jetzt auch ohne Gegenkandidaten aus der eigenen Partei zum Kanzler gewählt werden, da dies seiner bisherigen Karriere in der…“

„… müsse Laschet nun schnell ein wichtiges Staatsamt antreten. Ziemiak habe bereits eine Einladung von Jobcenter erhalten, um sich für eine Stelle als Putzhilfe in Teilzeit in der…“

„… erhalte Laschet täglich ungefähr tausend Anrufe, in denen er oft unter Tränen beschworen werde, Deutschland vor den satanischen Kräften zu retten, die es seit 1945 zu einer gottlosen…“

„… ob es der freie Wille des Vorsitzenden sei, die Union aus eigener Kraft an die Wand zu fahren. Kuban habe diese Entschlossenheit an Trump stets bewundert und freue sich, dass nun auch sein…“

„… dass Laschet selbstverständlich im Auftrag Gottes eine Alleinregierung der CDU anstreben werde. Es gehöre zum Heilsplan des Herrn, dass er die Bundesrepublik jahrzehntelang zum Moloch der teuflischen Zerstörung hat verkommen lassen, um nun den wahren Messias zur Wiederkunft des…“

„… bekenne sich Liminski zu seinem Herrn und Meister und habe bereits Jesus befohlen, alle seine Feinde in die Hölle zu stoßen, damit er einst zur Rechten Armins auf dem…“

„… nur den Schluss zulasse, dass Laschet gewaltig den Arsch offen habe. Der Heilige Vater sei fest entschlossen, ihn zu exkommunizieren und die Glaubenskongregation damit zu beauftragen, seinen Ausschluss aus der Kirche zu…“

„… habe er ein neues 100-Tage-Programm für den Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler vorgelegt. Darin kündige der Kandidat an, die Nordsee zu teilen, über den Rhein zu wandeln, Stahl aus Bio-Wasserstoff herzustellen und jedem CDU-Wähler ein eigenes Einhorn in den…“

„… es erste Überlegungen in der Partei gebe, Laschet als nicht mehr zurechnungsfähig aus dem Verkehr zu ziehen und so schnell wie möglich als Vorsitzenden zu beseitigen. Merz habe angekündigt, das Amt des CDU-Chefs übergangsweise bis zur nächsten Alleinregierung zu übernehmen, wenn Amthor, der in Besitz mehrerer Jagdgewehre sei, Laschet versehentlich beim Reinigen eines…“

„… im Kanzleramt verbarrikadiert habe. Er bedrohe die geschäftsführende Kanzlerin mit einem Rasiermesser und verlange von ihr, zum Gottkaiser von Jerusalem gesalbt zu werden. An seiner Seite befinde sich Liminski, der einen Exorzismus in den Räumen des Ministeriums durchführe, um jeden linksgrün-jüdischen Schadzauber aus der…“

„… sei der SPD per Fax mitgeteilt worden, dass eine neuerliche Große Koalition für Laschet nicht in Frage käme. Seine Zukunftsampel bestehe nur aus der CDU, andere Parteien seien nicht in der Lage, seine göttlichen Energien in die richtige…“

„… beim Eintreffen des SEK bereits mit einem Kristallascher kampfunfähig gemacht habe. Merkel sei bei dem Gefecht unverletzt geblieben, der jüngst abgesetzte Vorsitzende der Christdemokraten habe sich durch eine Kellertür aus dem…“

„… werde keine der im Bundestag vertretenen Parteien eine Minderheitenregierung der CDU unterstützen, solange er die Ansicht vertrete, er könne das Grundgesetz durch die Bibel ersetzen. Ein Gesprächsangebot der AfD, die aber Maaßen als Kanzler fordere, sei für Laschet keine…“

„… in einem Haus in Wandlitz festgenommen worden sei. Merkel habe der Polizei den Hinweis auf den mutmaßlichen Aufenthaltsort gegeben, da sie seinerzeit genau verfolgt habe, wie sich Honecker seiner Verhaftung durch die…“