Talentschmiede

18 11 2010

„Und das sollte man in Deutschland doch wohl noch sagen können dürfen. Meine Meinung!“ „Gut, und der Nächste.“ Sintzbacher notierte etwas auf dem Klemmbrett, der kleine Mann im mausgrauen Kaufhausanzug blickte nervös um sich, machte aber keinerlei Anstalten, aus dem Scheinwerferlicht zu gehen. „Der Nächste!“ Die Stimme des Aufnahmeleiters bekam einen leicht drohenden Unterton, aber es half nichts. Siebels selbst musste nach vorne laufen. „Lieber Herr äääh…“, sprach der routinierte Fernsehproduzent und blickte verstohlen auf Sintzbachers Liste, „Größle, wenn Sie jetzt freundlicherweise aus dem Bild gehen könnten, danke.“

„Ich möchte Sie ungern kritisieren, aber dieses Format ist ungewöhnlich sperrig.“ Er ließ sich auf den Klappstuhl neben meinem fallen und griff nach dem Plastikbecher mit dem Plastikkaffee. „Wir werden sehen“, schlürfte Siebels, „bis jetzt bin ich ganz zufrieden.“ Mit einem Handzeichen bedeutete er Sintzbacher, die nächste Kandidatin vorzustellen. Es war eine Verwaltungsfachkraft, unscheinbar und vollkommen humorlos. Sie fummelte linkisch am Mikrofon herum. „Der Bundestag sollte sich einmal mit den Kosten der Krankenhäuser befassen – hier wird doch manchmal auch nicht immer so korrekt abgerechnet, habe ich mal gelesen.“ „Etwas mehr Action“, ermunterte Sintzbacher. „Sie dürfen ruhig in die Kamera schauen.“ „Der Bundestag…“ Sie brach ab, überrascht von ihrer eigenen Stimme. „Ja, das war schon recht schön, aber bitte beachten Sie, dass das hier keine Fragestunde ist. Sie wollen doch schließlich Ministerin werden, richtig? Also bitte.“ Verwirrt fuhr sich die amtsverschimmelte Bürofrau durch die dunkelgrauen, schlaff herabhängenden Haare. „Wenn ich Ministerin wäre“, setzte sie an, „dann würde ich mal nachsehen, ob man nicht die Krankenhäuser genauer nach den Kosten fragen kann. Also wegen der Krankenversicherung und so. Weil das ja auch teuer ist, dass das…“ „Danke“, schnitt Sintzbacher ihr Wort ab. „Das reicht.“

Siebels hatte den Auftritt der Kandidatin mit stoischer Ruhe ertragen. Ich hatte von ihm, dem Altmeister der Fernsehkultur, der schon so viele Sendungen kommen und gehen sah, auch nicht viel anderes erwartet. Er rührte gemächlich in seinem Becher, zündete sich eine neue Zigarette an und paffte den Rauch in die stickige Studioluft. „Da sehen Sie, wie die Gesellschaft inzwischen drauf ist.“ „Sie meinen, weil sich die Menschen gar nicht mehr richtig klar ausdrücken wollen?“ Siebels schüttelte den Kopf. „Nein, das ist es nicht. Sie sind so mutlos und verzagt. Kein Selbstbewusstsein. Keine Fantasie.“ „Fantasie?“ „Eben.“ Er nickte. „Man sagt den Leuten: Du wirst Minister. Du kannst alles ändern, Du hast jetzt die Macht. Und sie? Hätte, wäre, könnte, aus. Keiner traut sich, es beim Namen zu nennen. Total chloroformiert.“ Er zog hastig an seinem Glimmstängel.

Der junge Mann war mit federnden Schritten in den Kamerabereich gelaufen, was heißt gelaufen: gehüpft. Strotzend vor Selbstzufriedenheit und im Vollbesitz seiner ganzen Männlichkeit warf er sich in Pose vor dem Stahlrohrgestell, öffnete zwei Knöpfe seines Jacketts und schmetterte los: „Mein Name ist Dirk Werner Lotzmann und ich bin Ihr Innenminister. Wir werden Sie wirksam schützen – auch in Zukunft werden Terroristen keine Chance haben, unsere Sicherheit in Deutschland zu…“ Blitzartig fuhr Siebels auf und langte nach der Flüstertüte. „Fertig“, brüllte er. Der eben noch vor lauter Ego aufgepumpte Law-and-order-Bulle sank in sich zusammen wie ein Gummischweinchen, aus dem man die Luft herausgelassen hatte. „Aber ich“, stammelte er, „ich war noch gar nicht…“ „Können wir dann bitte?“ Siebels machte eine ungehaltene Geste. „Wir haben ja nicht den ganzen Tag Zeit. Und Action!“ „Ja also, dass ich der Innenminister bin… und dann werden wir die äääh… die Dings, also hier jetzt… die…“ „Gut“, kicherte Siebels. „Sehr gut, voll draufgehalten. Der Mann blamiert sich bis auf die Knochen!“ „Ihre medienethische Einstellung lässt erheblich zu wünschen übrig“, tadelte ich ihn. Doch er winkte ab. „Die meisten sehen sich Casting-Sendungen doch eh nur an, um zu genießen, wie sich andere zum Affen machen. Sie kommen auch nicht in eine Sendung, wenn Sie nicht ganz genau wissen, dass Sie hier ein Opfer sind. Sie werden fertiggemacht. Vor laufender Kamera und zur besten Sendezeit. Ob Se dann hinterher wirklich Superminister werden, ob Sie überhaupt jemals etwas mit Politik zu tun haben werden – was weiß ich?“ „Sie meinen, man schaut sich einfach Möchtegerns beim Straucheln an und erwartet nicht, dass hier der kommende Minister entdeckt wird?“ Siebels schaute mich beinahe amüsiert an. „Erwarten Sie das? Wer eine solche Plattform braucht, um populistischen Worthülsen abzusondern, ist im Regelfall ohnehin nicht für öffentliche Ämter zu gebrauchen.“ „Aber die politische Klasse“, wandte ich ein, „wird sich doch düpiert vorkommen. Man führt sie ja geradezu vor.“ „Durchaus nicht“, widersprach Siebels. „Es ist eine Win-Win-Situation. Die Zuschauer sehen es und erfahren, dass Politiker auch nicht sehr viel intelligenter sind als die Bevölkerung. Die Politiker sehen es und stellen fest, dass sie auch nicht so sehr viel dümmer sind als die Dümmsten, die sich hier vor die Kamera stellen. Alle sind zufrieden, was verlangen Sie mehr?“

Das junge Mädchen im adretten Kostüm trat von einem Stöckel auf den anderen. „Als Ministerin würde ich mehr Binnenkonsum anordnen.“ Wir sahen einander an. Er hatte ja so Recht.





Alles wird gut

6 08 2009

„Und da haben wir auch schon unsere nächste Anruferin in der Leitung… hallo, mit wem spreche ich?“ Ein knapp hörbares Knacken unterbrach die Verbindung. Doremirl Schöberle-Duddemann war konsterniert. Der Regisseur winkte. Die Aufzeichnung wurde unterbrochen. Fünf Minuten Pause. Siebels zog einen Klappstuhl zu mir herüber und stellte seinen Kaffee auf den Boden. „Ich sag’s Ihnen, das Format im Unterschichten-TV, und die Öffentlich-Rechtlichen können ihre komplette Ratgeberschiene einstampfen.“

Während die dickliche Brillenträgerin in Braun mit karierten Kniestrümpfen abgepudert wurde, bespaßte eine Stefan-Raab-Kopie zwei sichtlich genervte Assistenten. Wie ich dem Skript entnahm, hatte Michael Törksen den Comedy-Wettbewerb eines Regionalsenders mit dem vierten Platz verlassen und bot sich nun sämtlichen Medien als Witzbeilage an. „Die übliche Qualität“, grummelte der Fernsehmann, „eine Null unter vielen, er zappelt und plappert, bevor man ihn vergisst. Als Sidekick für eine Sozialpädagogin aus Oberbayern genau die richtige Besetzung.“ „Und warum macht er das dann mit?“ „Sie wissen doch, was beim Verheizen rauskommt: Asche. Ah, es geht weiter!“

Der nächste Anrufer war am Boden zerstört. Man hatte bei ihm einen Pankreastumor entdeckt, die Bauchspeicheldrüse war schon zerfressen, die Leber verweigerte den Dienst. Die Trostspenderin salbte den Gebrochenen ein. „Das Leben als solches ist ja endlich“, schwurbelte sie milde, „und es ist doch auch eine Gewissheit, wie wir Endlichkeit als Chance begreifen können, um daraus den Wert des einzelnen Tages zu erfahren.“ Offensichtlich hatte sie sich längere Zeit mit Theologie beschäftigt, im Nebenfach oder als Parkstudium. Da schnappte sich der Comedian das Mikro. „Krebs! Krebs mit 32! Wie geil ist das denn!“ Aus den Studiolautsprechern quoll Lachkonserve. „Sie haben doch die schönsten Jahre noch vor sich – also eher das schönste, hehehe!“ Wieder schallendes Gelächter. „Sie könnten jetzt beispielsweise zu rauchen anfangen. Wenn eh alles im Arsch ist, müssen Sie sich um die Spätschäden auch keinen Kopf mehr machen!“ Mutter Teresa aus dem Loisachtal blickte verzweifelt in Richtung Regie.

Mir schlug diese Geschmacklosigkeit auf den Magen. „Wie“, fragte ich den Formaterfinder, „sind Sie bloß auf diese unsinnige Mixtur verfallen?“ „Ratgebersendungen haben mitnichten den Sinn, Rat zu erteilen“, dozierte Siebels, „schon gar keinen guten, wie Sie denken. Es ist ein Quasselformat, in dem Mühselige und Beladene anderen Beladenen und Mühseligen zuhören, wie die Steuerschulden, Plattfüße und Beziehungsmüll ausplaudern und sich coram publico zum Deppen machen – schon geht’s den anderen wieder gut, wenn sie die Nichtigkeit ihrer Probleme erkennen. Denn Sie werden diesen Unfug, den Jürgen Fliege und der ganze Rest des Schwätzerschwarms in die heiße Luft sirren, doch wohl nicht als Lebenshilfe bezeichnen wollen.“ Leicht irritiert fragte ich den Produzenten, wozu denn Kummerkastentanten in erheblicher Zahl seit jeher Zeitungen, Radio und Fernsehen mit ihrer Linderung für jede denkbare Ausweglosigkeit überzögen. „Bestimmt nicht, um mit individueller Hilfe von der Stange das Schlimme dieser Welt wieder in die Tube zurückzudrücken. Früher ging man zum Priester, um sich seine Ängste von der Seele zu reden; seit der Gesundheitsreform hat nicht einmal der Arzt Zeit, seelische Zipperlein zu diagnostizieren. Jeder ist eingepfercht in die eigene Krise, hat sie sozial kompatibel zu lösen und weiß doch nicht, wie. Da braucht’s nun Schwätzer, die Pflaster auf die Wunden salbadern und einen als geheilt entlassen. Das Ergebnis entscheidet.“

Das Knallbonbon verarschte schon den nächsten Ratsucher. „Totgeburten! Zwei Stück! Na klasse, sag ich da!“ Die Kicherkulisse brodelte. „Lassen Sie sich eine Macke attestieren, damit kommen Sie in jede Talkshow. Und wenn Sie wirklich einen therapieresistenten Dachschaden haben, werden Sie einfach Bundesfamilienministerin!“ Die Anruferin schluchzte konvulsivisch. „Sie können nach vorne schauen“, stotterte die Sozialmutti, „Trauerarbeit mit anderen Betroffenen gibt Ihnen wieder Kraft, ein anderes Kind anzunehmen.“ „Aber hallo“, warf der Spaßbold dazwischen, „Selbsthilfegruppe ist doch eine super Idee. Oder wollen Sie sich jetzt etwa jeden Abend alleine die Birne wegsaufen?“

Ich hielt es nicht mehr aus. „Warum nur dieses rücksichtslose, bösartige Gequatsche? Wollen Sie die Menschen demoralisieren?“ „Sie sehen nicht“, antwortete Siebels, „dass der Adressat auch hier das Publikum ist. Sie sind ein Versager, lebensuntüchtig und dumm, faul und hässlich? Wer Ihnen einredet, Ihre Hautfarbe oder Nationalität sei privilegiert, der baut Sie auf. Todsicher. Oder glauben Sie, Dieter Bohlen und Heidi Klum suchten Talente? Sie suchen das Publikum, das der Demütigung Applaus spendet. Mobbing als Show. Solidarität ist out.“

Doremirl Schöberle-Duddemann tastete nach Ihrem Ohrknopf. „Mit wem spreche ich da jetzt?“ Die Stimme am anderen Ende stockte. „Ich bin Politiker und sitze im Deutschen Bundestag. Es ist alles so sinnlos. Ich kann einfach nicht mehr.“ Wohlig lehnte sich Siebels in seinem Sitz zurück. „Ich glaube, wir werden langsam massentauglich.“





Total Recall

24 02 2009

Ich traute meinen Augen nicht. Diese faltige Haut. Der jämmerliche Haarschnitt. Diese billigen Klamotten. Eine Körperhaltung wie ein Mehlsack im Halbschlaf. Das also war er? Siebels war stolz auf sich. „Wir haben den Pop-Titanen gleich für drei Staffeln verpflichtet.“

Und wirklich, er konnte stolz sein auf sich. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen: zur besten Sendezeit versägte der Superstar-Terminator Investmentbanker im Minutentakt. Gebannt hörte ich ihm zu. „Das ist keine Ruhe, das ist Leichenstarre. Da gucke ich doch lieber Fußpilz beim Wachsen zu! Das ist wie ’ne Kläranlage. Außen Beton, innen Scheiße.“ Noch hielt sich der Geldhai über Wasser, doch Bohlen legte nach. „Das Ding heißt hier nicht: ‚Deutschland sucht Naturkatastrophen‘.“ Da soff der Finanzfisch ab.

Siebels gab rasch ein paar Zeichen, und schon betrat der nächste Rechenkünstler die Szene. Sofort knallte Bohlen ihm die Breitseiten entgegen. „Eher heiratet Dich der Papst, als dass Du ein Bankkaufmann wirst.“ Zack, das hatte gesessen. „Persönlichkeit wie ’ne Bockwurst. Du bist die personifizierte Talentfreiheit aus Deutschland!“ Schon bekam der Hinrichtungskandidat rote Ohren. Möglicherweise hatte er es für ein Lob gehalten. Und da zog sich schon die Schlinge zu. „Vielleicht hast Du ja bei Dir im Ort zwei Frauen flachgelegt und glaubst jetzt, Du bist der große Stecher.“

Ich setzte mich zu Siebels ans Regiepult. „Gut, ich denke auch, dass man das einmal oder zweimal laufen lassen könnte. Als DSDS-Spinoff gewissermaßen. Aber glauben Sie ernsthaft, dass man daraus drei komplette Staffeln stricken kann?“ Siebels gab sich zuversichtlich. „Sehen wir’s doch mal so: die Leute gucken diesen ganzen Schwachsinn doch nicht, um irgendwelche Gina-Lisas stöckeln zu sehen oder zu erdulden, wie sich die Küblböcks dieser Nation zum Affen machen. Sie wollen erleben, wie Bohlen dieses halbgare Kroppzeug von der Bühne wischt.“

„Und Sie fürchten keine Kompetenzproblematik bei diesem Sendekonzept?“ Siebels verstand nicht gleich. Ich erläuterte ihm, das Publikum von Wirtschaftssendungen könnte unter Umständen Bohlens Sachverstand in Finanzdingen in Frage stellen. Er beruhigte mich. „Solche Sendungen werden ja nicht unbedingt nur wegen Wirtschafts- oder Sozialkompetenz eingeschaltet. Sogar in der Börsenanalyse treten ja meist die auf, die die schönsten Sprechblasen absondern können.“ Er lächelte. „Außerdem müssen Sie wissen, Herr Bohlen ist studierter Betriebswirtschaftler. Diese ganzen Vollspaten haben ja meisten schon Probleme, die Grundrechenarten zu unterscheiden.“ Das allerdings war eine schlagende Argumentation, der ich mich nicht entziehen konnte. Welch ein kluger Kopf doch Siebels war. Wirklich bis ins letzte Detail hatte er alles durchdacht.

„Du hast einfach nichts drauf, außer vielleicht Zahnbelag“, röhrte der Musikproduzent, „weißt Du, was der Unterschied zwischen Dir und einem Eimer Scheiße ist? Der Eimer!“ Der kleine Anzugträger stand noch heldenhaft im Sturm der Injurien, da klatschte die nächste Woge auf ihn ein. „Der Nachteil bei Dir ist, dass Du keinen Vorteil hast. Ich kann Dir nur einen superguten Tipp geben: lass das für alle Zeiten. Verschon die Menschheit!“ Und auch er versank und wurde mit der Strömung fortgespült. Bohlen hatte sich immer noch nicht gefangen. Wie im Fieber drosch er auf dem Banker ein, der sich bereits auf dem Bühnenboden krümmte. „Leidest Du an Intelligenzallergie oder was hast Du an dreimal Nein nicht verstanden? Du siehst so aus, als hätte man irgendwo bei Euch in der Familie einen Seehund eingekreuzt.“ Ich lockerte ein wenig den Kragen und verließ das Studio.

Auf dem Gang wand sich die Schlange geschniegelter Investitionsfüchse. Ich zog mir einen Kaffee zum Mitnehmen, da stand auch Siebels wieder hinter mir. „Na, wie gefällt es Ihnen bisher? Finden Sie nicht auch, dass das ganz exzellent läuft?“ Ich meldete neue Bedenken an. „Verstehen Sie mich nicht falsch, aber kann man nicht wenigstens den Ton ein bisschen mäßigen? Das ist doch auch sozialethisch desorientierend, wie Sie hier Ihre Kandidaten verheizen. Insgesamt sieht es für mich eher wie eine Spaßveranstaltung aus – Sie produzieren hier doch nur jede Menge Witzfiguren, die sich nicht wehren können. Dient das nicht der massiven Konfliktverschärfung im öffentlichen Diskurs?“ „Nein, es dient der Psychohygiene. Alle diese Investmentbanker haben sich jahrelang durchs Leben geschnorrt, unschuldige Anleger um ihre Ersparnisse gebracht und waren sowieso immer unschuldig, wenn alles schief ging. Herr Bohlen projiziert nur den Zorn der Bevölkerung auf diese Versager. Sie verdienen es nicht anders. Er sorgt in den Augen der Zuschauer für Gerechtigkeit.“

Drinnen hatte die Popplaudertasche bereits die nächste Null in der Mangel. „Dich haben sie bei der Mülltrennung offenbar auf den falschen Haufen getan! Geh nach Haus und lass Dich löschen.“ Siebels war zufrieden. „Du stehst da wie ein Schwanz in der Hochzeitsnacht. Aber am Ende kommt auch bei Dir nichts raus.“ Ich lehnte mich zu ihm herüber. „Und was machen Sie nach der dritten Staffel?“ „Wir sind schon am Verhandeln. Wenn wir den Vertrag mit Herrn Bohlen verlängern können, lassen wir ihn auf Politiker los. Ich sage Ihnen, das wird der Bringer überhaupt!“