Minus

24 10 2022

„… seien die ersten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen worden. Für Merz sei klar, dass dies ein gezieltes Manöver der Grünen zur Schädigung der deutschen Wirtschaft und der…“

„… im langjährigen Mittel normal sei, dass im Verlauf des Oktobers Bodenfröste einsetzen würden. Als Bundesbehörde sei der Deutsche Wetterdienst außerdem verpflichtet, die Ergebnisse der täglichen Messungen neutral an sämtliche…“

„… jetzt die Auslöschung des gesamten deutschen Volkes betrieben werde. Gauland, der die Widerstandsfähigkeit der Wehrmacht als Vorbild für die Gründung eines Staates einschließlich der von Fremdrassen besetzten Ostgebiete sehe, befürchte den Kältetod Hunderttausender im wehrfähigen Alter, die bei 20 °C jämmerlich in ihren…“

„… dass sich die Grünen wieder einmal als die gefährlichste Partei im Deutschen Bundestag zu erkennen gegeben hätten. Wagenknecht sehe hier eine von syrischen Nazi-Messerstechern, die in Wahrheit als faschistische Ukrainer die Besetzung russischer Siedlungsgebiete auf den…“

„… ein Verbot der Bündnisgrünen erwäge. Als Demokrat müsse Merz die Zukunft der ganzen deutschen Nation schützen, auch wenn sie durch so durchsichtige Manöver wie eine Manipulation der Luft- und Bodentemperaturen über dem…“

„… der wissenschaftliche Beweis für Spahn erbracht sei, da er als Energieexperte der CDU die Funktionsweise von Windkraftanlagen sehr genau erforscht habe. Seiner Kenntnis nach erzeuge ein Rotor so viel Umdrehungskälte, dass sich durch den Sog der Bereich innerhalb von mehr als vielen Kilometern um eine Temperatur von mindestens…“

„… es für Wagenknecht erwiesen sei, dass die Grünen an der Abschaffung Deutschlands beteiligt seien. Sie werfe der Regierungspartei vor, nicht nur die kalte Jahreszeit für ihren Ökoterrorismus zu benutzen, sondern auch mindestens zehn Jahre nicht gegen den Einsatz von Energie zur Heizung von Räumen vorgegangen zu sein, die jetzt auch noch durch ungehinderten Zuzug fremdländischer…“

„… müsse ein Untersuchungsausschuss die Folgen der Energiewendepolitik aufarbeiten, um die Schwere der Schuld der Grünen festzuhalten. Für die CDU-Bundestagsfraktion sei die Abschaffung der Fotovoltaik nicht erfolgreich gewesen, man sehe jedoch jetzt, dass die verbleibenden Panels die Verschattung der Erdoberfläche vorsätzlich zur Kühlung der Außenluft sowie darin befindlicher Gebäude und öffentlicher…“

„… um eine doppelt so große, mit dem Faktor n potenzierte Malnehmungssumme handle. Spahn habe selbst ausgerechnet, dass der Fahrtwind der Erdrotation durch die Rotation der Bundesrepublik, die sich als kleinerer Körper viel schneller um die eigene Achse drehen könne, ein Minus von…“

„… werde die Sonneneinstrahlung so stark ins All zurückreflektiert, dass mittelfristig mit einer neuen Eiszeit zu rechnen sei. Für Chrupalla sehe in der beschleunigten Abholzung aller Wälder die einzige Möglichkeit, Deutschland schnell und ohne verlorene Investitionen in Propelleranlagen wieder mit ausreichend Strom zu versorgen, bis er selbst als Bundeskanzler in Moskau einen…“

„… bezichtige Spahn als Experte für Umwelt und theoretische Festkörpersemantik die Grünen einer Lüge, um ihre ideologische Agenda in den Koalitionsvertrag schummeln zu können. Wenn es möglich sei, mit technischen oder anderen Mitteln Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes zu erzeugen, dann beruhe die Erzählung von einer nicht mehr zu verhindernden Erderwärmung auf Täuschung von Wirtschaft und Wissenschaft, was ihnen bis 2021 als nicht an der Regierung beteiligter gar nicht zugestanden habe, da diese…“

„… es nicht reichen werde, wenn sich die Bundesregierung weiterhin im Auftrag von Putin als Auffanglager für Sozialtouristen verhalte. Merz weise nochmals darauf hin, dass die verbleibenden Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre für die stetig steigende Anzahl an Nichtdeutschen nicht reiche, so dass durch die grüne Gefahr über kurz oder lang auch die Sauerstoffreserven im Luftraum über der deutschen…“

„… sich vorwiegend in sächsischen Regionen ereignen könne, die durch weite Waldgebiete und kühlere Winde geprägt seien. Kretschmer halte das Manöver der Grünen daher für eine besonders schlimme und verantwortungslose Form, die Sachsen mit diffuser Angstmacherei vor sibirischer Kälte vom russischen Brudervolk abspalten und eine weltanschauliche Differenz einführen zu wollen, so dass am Ende seine Landsleute sich für einen Teil des Westens halten würden, der doch für die Kriegstreiberei gegen Moskau erst…“

„… ein Ende des Ökoterrors gefordert und gewaltsame Maßnahmen gegen die Regierung in Aussicht gestellt habe. Neben zahlreichen anderen Rechtsextremisten habe Wagenknecht besonders auf die drohenden…“

„… werde das Aufstellen von Heizpilzen in den betroffenen Gebieten mit einer steuerfreien Pauschale gefördert. Dies habe der Finanzminister auf Anregung von Kubicki und seinen…“

„… am Niederrhein Tagestemperaturen von bis zu 23 °C gemessen worden seien. Merz sehe darin ein deutliches Anzeichen, dass die Grünen sich zur Durchsetzung ihrer Klimachaospolitik weiterhin in Widersprüche verstricken würden, da der von ihnen als normal bezeichnete Bodenfrost augenscheinlich in dieses Wettermodell nicht hineinpasse. Er erwarte vor einer Schwarz-Grün-Koalition eine klare Aussage, die sich auf wissenschaftlichem…“





F.u.C.K.

19 10 2022

„… die Öl- und Gasvorkommen in der Kölner Bucht die Versorgung für Jahrzehnte sicherstellen würden. Unterhalb des abgesunkenen Rheinischen Schiefergebirges, vor allem im Bereich der heutigen Domplatte, seien die optimalen Förderbedingungen für ein auf Nachhaltigkeit ausgelegtes…“

„… zu erheblichen Protesten gekommen sei. Ein parteiübergreifendes Bündnis unter Führung des Domkapitels, der Oberbürgermeisterin sowie aller Karnevalsvereine habe zu einem mehrtägigen Streik aufgerufen, der sämtliche Wirtschaftsbetriebe, den Verkehr und die Krankenhäuser in der…“

„… sich die Grünen noch nicht positioniert hätten. Solange es für Ausläufer des Rheinischen Braunkohlereviers keine Möglichkeit des Abbaus unterhalb der rechtsrheinischen Wohngebiete gebe, sei der Abbau unterhalb der Altstadt sehr viel…“

„… spreche sich auch Wüst für eine Förderung im Bereich des jetzigen Doms aus. Sobald er sich mit Klimaschutz- und Energieministerin Neubaur auf einen gemeinsamen Zeitplan geeinigt habe, könne sich eine kurzfristige…“

„… dass Merz von den Plänen der nordrhein-westfälischen Landesregierung überzeugt sei, da die Ampelkoalition mehrere Monate lang nichts getan habe, um ein Erdöllager unterhalb von Köln zu entdecken. Deutschland sei seiner Ansicht nach nur durch sofortige Neuwahlen und einen…“

„… könne der Dom nicht gesprengt werden. Die baustatischen Untersuchungen hätten ergeben, dass die Substanz der Kölner Altstadt unter so starken Detonationen leiden würde, so dass nur eine über mehrere Jahre andauernde…“

„… Parallelen zum Bahnhofsneubau in der baden-württembergischen Hauptstadt ziehe. Es sei mit gewaltsamen Störversuchen zu rechnen, für die Scholz eine massive Dauerpräsenz der Polizei im Kölner Stadtgebiet empfehle, die jedoch wie in den bisher von ihm verantworteten Vorfällen gewaltfrei und mit einer deeskalierenden…“

„… sehe Merz die Stromversorgung mit einem Schlag als gesichert an. Deutschland sei durch den Fund in der Kölner Bucht energiepolitisch wieder so autark wie vor der aggressiven Einmischung der Ukraine in die territorialen Angelegenheiten der Russischen Föderation, dass er sich Verhandlungen mit Putin auf Augenhöhe vorstellen könne, um die Belieferung anderer Länder mit preiswerten…“

„… auf Schäden Rücksicht nehmen wollen, wenn sie sich auf die linksrheinischen Bezirke beschränken würden. Neubaur verstehe Bedenken des Landesverbandes ihrer Partei, fürchte aber im Falle einer kompletten Abbaggerung von Köln eine Klagewelle, die vor allem auf die Restaurierung der denkmalgeschützten Gebäude und ihrer…“

„… seien auch die Erdgasvorkommen von sehr großem wirtschaftlichen Interesse, da bereits alle technischen Voraussetzungen zur Gewinnung der Ölsande voll entwickelt seien und zur Verfügung stehen würden. Der Abbau im Bereich der Bezirke Nippes, Ehrenfeld und Lindenthal würde zwar den überwiegenden Anteil linksrheinischer Stadtflächen unbewohnbar machen, sei aber in der Summe ein großer Fortschritt für den Energiestandort und…“

„… sich der Erzbischof von Köln Kardinal Woelki gemeinsam mit den Weihbischöfen Puff und Schwaderlapp am Dreikönigenschrein festgeklebt habe. Ihr Protest werde sowohl von der Gemeinde als auch von den internationalen Medien äußerst…“

„… müsse die kölsche Klüngelkultur es aber hinnehmen, wenn ein katholisches Gebäude zur Wahrung des Fortschritts entfernt werde. Merz weise darauf hin, dass auch andere Gläubige wie Lutheraner, Evangelikale oder Kapitalisten sich in der Pflicht zur nachhaltigen…“

„… gemeinsam mit der Mittelstandsvereinigung der CDU den Förderverein Fracking und Christentum Köln e.V. zur Integration des Wirtschaftsgedankens in das katholisch geprägte Kulturgebiet der Rheinmetropole gegründet habe. Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten und mit der Finanzierung der RWE AG werde F.u.C.K. einerseits die Gasförderung zum Wohle der nordrhein-westfälischen…“

„… der Dom ohnehin größtenteils Besucher aus dem Ausland anziehe, die der Weiterentwicklung der deutschen Energiewirtschaft nicht im Weg stehen dürften. Merz wolle diesen Sozialtourismus auf Kosten des einheimischen Wohlstandes mit allen Mitteln des Rechtsstaates auf ein…“

„… einen Ausgleich für die Einschränkungen der Binnenschifffahrt suchen müsse. Da sich durch die Industrieansiedlung in Ufernähe einerseits der Rheinpegel saisonal auf etwa dreißig Zentimeter absenken werde, andererseits die Einleitungen eine Schiffbarkeit flussabwärts auch grundsätzlich in Frage stellen würden, brauche der Regierungsbezirk vor allem als Erdbebengebiet umgehend eine neue Strategie zum Wasser- und Transportmanagement, das Kosten von zwanzig Milliarden Euro pro…“

„… zur Förderung eine so große Menge an elektrischem Strom bereitgestellt werden müsse, dass zumindest in Nordrhein-Westfalen mit einem regelmäßigen Blackout zu rechnen sei. Merz sehe auch hier ein fahrlässiges Versäumnis der Ampel, die durch einseitige Fixierung auf Windräder ein…“

„… empfehle die Mittelstandsvereinigung den Bau eines Kernreaktors am Ort des Kölner Doms, wenngleich die Stromversorgung durch dieses Kraftwerks bereits für den Kirchenabriss benötigt würde. Ob es zeitnah Verhandlungen mit Putin zur Unterstützung der deutschen Pläne gebe, sei leider weder vom Landesverband noch aus den…“





Deutsch-Russische Freundschaft

17 10 2022

„… sich gegen die Vergewaltigung durch die Bundesregierung durchsetzen werde, die auf den Willen der freien Sachsen keine Rücksicht nehme. Kretschmer habe alle verfassungsrechtlichen Mittel in der Hand, um den Freistaat gegen diktatorische Energiewendepläne der…“

„… müsse der Bundeskanzler sofort mit dem Präsidenten der Russischen Föderation über die Einstellung der kriegerischen Handlungen des westlichen Militärbündnisses gegenüber Moskau zu verhandeln. Für die sächsische CDU stehe dabei die Öffnung aller Gasleitungen im Vordergrund, die auch im Falle eines russischen Einmarsches in das NATO-Gebiet keinesfalls…“

„… unterstütze die Mittelstandsvereinigung der Union die Pläne der Landesregierung, viele Millionen Euro Investitionen in erneuerbare Energien zu stoppen. Die Finanzmittel seien bereits in Milliardenhöhe in den Abbau von Braunkohle und die Errichtung eines Atomkraftwerks in der…“

„… warne Kretschmer davor, dass die Grundlast nicht mehr durch die verfügbaren Reaktoren im Bundesgebiet getragen werden könne. Es sei zum Betrieb neuer Kraftwerke unbedingt erforderlich, spaltbares Material von befreundeten Staaten zu kaufen, die im Gegenzug sicher auf die Zerstörung Sachsen verzichten würden, um ihre geopolitischen Strategien nicht zu…“

„… sich die Bundesregierung endlich eingehend mit der europäischen Sicherheitspolitik befassen müsse. Für den CDU-Vorsitzenden sei die Gefahr eines ukrainischen Flächenbombardements über Dresden greifbar, wenn die Stadt aus der Luft an mehreren Millionen Windrädern zu erkennen sei, die bei einem Luftangriff verheerende Schäden in der Wirtschaft und für das…“

„… Bedenken geäußert habe, ob es ohne die schnelle Reaktivierung aller Kernkraftwerke noch möglich sei, ohne täglich erwartbaren Blackout die in Deutschland dringend benötigte Elektromobilität zu fördern. Söder kritisiere an der Bundesregierung vor allem, dass sie es in einem ganzen Jahr noch nicht geschafft habe, die Stromtrasse aus den von Sozialismus und Ökowahn geprägten Nordländern bis in die wirtschaftlich prosperierende…“

„… habe nach Ansicht der Wirtschaftsunion die Ideologie die Vernunft verdrängt. Wenn es nach wissenschaftlich eindeutig belegten Erkenntnissen längst bewiesen sei, dass es bis zum endgültigen Kollaps der Zivilisation noch ausreichend fossile Brennstoffe geben werde, dann sei es nur dem linksgrünen Rassismus gegen Deutsche geschuldet, wenn ihr Parteiprogramm die Zerstörung des…“

„… nicht mit deutschen Werten vereinbar sei. In keinem der vergangenen Jahrhunderte habe es Fotovoltaik in Sachsen gegeben, so Merz. Wer sich gegen Gendergaga, Zwangsislamisierung deutscher Kinder und Veganismusterror ausspreche, müsse auch die Rettung deutscher Ostgebiete vor dem…“

„… das Meinungsmonopol der GEZ-Sender für die Berichterstattung über Wirtschaftsthemen nicht gebrochen werden könne, solange es sanktioniert werde, wenn man den geradezu pathologischen Überlebenswillen der ukrainischen Bevölkerung als Risiko auch für die vom Sozialtourismus schwer gezeichneten Länder des noch freien Westens bezeichne. Kretschmer setze sich dafür ein, dass es eine offizielle Bitte um Entschuldigung im Kreml gebe, die dann zur Lieferung von…“

„… weise Spahn auf die Verantwortung der westlichen Demokratien hin, die auch durch die überraschenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt nicht aus dem Fokus geraten dürfe. Frankreich sei durch klimabedingte Schäden an seinen Atomkraftwerken in Bedrängnis, es sei also alternativlos, durch den Bau vieler neuer Reaktoren in Deutschland die Gefahr klimabedingter Ausfälle im Stromnetz unserer europäischen…“

„… auch dem Frieden diene. Kretschmer sei sich mit Wagenknecht und anderen Aktivisten aus dem politisch übergreifenden Spektrum einig, dass Putins Engagement gegen militärisch gerüstete Antifaschisten im Einklang mit CDU, AfD und anderen Kräften stehe, die ihre Zukunft in einer deutschen Regierung des starken, unbeugsamen…“

„… könne ein einseitiger Ausstieg Sachsens aus dem Stromnetz durchaus vollzogen werden, wenn die Landesregierung es befürworte. Es sei in diesem Fall unter anderem mit Zusammenbrüchen im Straßen- und Schienenverkehr, in Kliniken und in der Industrie zu rechnen, was Weidel in einem Grußwort an die Unterstützer der Deutsch-Russischen Freundschaft als außerordentlichen Schritt in die richtige Richtung…“

„… dem Angriff der ukrainischen Luftwaffe auf Sachsen mit Chemtrails zu rechnen sei, die die Sonne verdunkeln und alle Windräder beschädigen würden, so dass nur ein schnelles Umschwenken auf Atomkraft Millionen von Deutschen vor dem sicheren Tod retten werde. Merz habe sich bereits in Lingen ein Bild von den…“

„… zwar zu den Technologien gehöre, die in Sachsen auf eine lange Geschichte blicken würden, sich letztlich aber nicht produktiv einsetzen lassen würden, um die autonome Versorgung mit Strom und Wärme zu sichern. Kretschmer habe in einem vertraulichen Gespräch mit Putin den Aufbau von Wasserkraftanlagen diskutiert, es werde jedoch zu keiner Einigung kommen, solange der russische Präsident auf den Betrieb mit ausschließlich russischem Wasser sowie Turbinen aus…“





Flexible Richtwerte

10 10 2022

„… die Temperatur am Arbeitsplatz auf 19 °C regeln wolle, um die Energiekosten im Sommer auf ein erträgliches Maß zu beschränken. Es sei allerdings keine Einigung mit den…“

„… werfe der CDU-Vorsitzende der Regierung gezielte Sabotage an der deutschen Wirtschaft vor. Es sei so weit unterhalb der Wohlfühltemperatur nicht möglich, gute Arbeitsleitungen zu erbringen, die den Fortbestand der Mittelschicht garantieren werden. Dies könne überhaupt nur durch die totale Streichung sämtlicher Sozialleistungen und den…“

„… und keiner allein gehe. Scholz habe den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass auch die Mitglieder der Bundesregierung sich solidarisch an der Mindesttemperaturregelung beteiligen würden. Er selbst werde in Zukunft weder warmes Bier trinken noch die Heizkörper im…“

„… da der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages sich ebenfalls für Maßnahmen zum Energiesparen ausgesprochen habe. Unionsenergieexperte Spahn sei von dieser Haltung tief enttäuscht, da seiner Ansicht nach mit rationalen und zweckmäßigen Anregungen eine für die CDU geradezu verheerende…“

„… durch technische Regelungen bestimmt seien, die jedoch auf flexiblen Richtwerten für die Temperaturuntergrenzen am Arbeitsplatz beruhen würden. So sei eine arbeitsgerichtliche Klage über Minusgrade bei einem Schneeräumdienst bisher in erster Instanz als vollständig…“

„… nicht zuzumuten sei, wenn man noch nie die Angriffe ostischer Ballastrassen auf das Deutsche Reich habe durchstehen müssen. Gauland fordere die sofortige Kapitulation der Feindmächte, um die uneingeschränkte Gasversorgung der Heimatfront wieder auf eine erträgliche…“

„… sei der mitfühlende Liberalismus in der Lage, die Situation der hart arbeitenden Menschen draußen im Land zu würdigen. Lindner wolle unter Einhaltung der Schuldenbremse sowie vorbehaltlich der Finanzierung eine Einmalzahlung in Höhe von zwei Euro prüfen, die dem Steuerfreibetrag für die Anschaffung eines Pullovers in der jeweiligen Größe sowie ein Paar Handschuhe aus…“

„… zusätzlich zu den gesundheitlichen Risiken der Pandemie erfolge. Merz werfe der Koalition vor, nicht genügend zum Ausbau der erneuerbaren Energien unternommen zu haben, durch die sich die Raumtemperaturen innerhalb weniger Tage auf ein sehr viel stabileres…“

„… nicht durchdacht sei. Weidel sehe bereits die schlimmsten Schäden für das Gemeinwesen, wenn die linksextremistische Einheitsregierung in den Kühlräumen für Lebensmittel oder Leichen die Temperatur auf identische 19 °C einstellen lasse, um den kalten Krieg gegen das Volk im Auftrag der afrikanischen Austauschindustrie zu…“

„… empfehle der Arbeitssicherheitsfachmann der Union Spahn in Handwerksbetrieben oder Pflegeeinrichtrungen den kostenlosen Ausschank von Alkoholika. Dies sei seiner Erfahrung nach ein geeignetes Mittel, um in unangenehmen Situationen bei hoher Arbeitsverdichtung eine reibungslose…“

„… in erbarmungslosester Zernichtung des von Juden gesteuerten Widerstandes gegen die Ehre der Deutschheit vorgehen werde, um die Männlichkeit der arischen Herrenrasse, die dem ganzen Weltall überlegen sei, vor der baldigen Zerstörung durch die linksgrünen Volkfeinde zu erretten. Höcke selbst sei durch heimtückische Frostzustände, die er in seiner eigenen Hose habe, vor dem Genozid an der germanischen…“

„… sich Porsche-Vorstände mit dem Vorschlag auseinandergesetzt hätten, in ihren Büroräumen die Temperaturen auf 16 °C abzusenken. Es sei ihnen jedoch nicht plausibel geworden, wie die Arbeiter in der Automobilfertigung dieses Verhalten als vorbildlich wahrzunehmen, da das Management es als überflüssig empfinde, sich mit Arbeitern zu beschäftigen, die nicht in ihrer unmittelbaren…“

„… habe Precht in zehn deutschen Zeitungen einen Artikel veröffentlichen wollen, in dem er das Mitführen eines erwärmten Ziegelsteins als eine autonome, nicht vom linksautoritären Mainstream verordnete Handlung der Rebellion gegen die von den 68-ern als quasi übergesetzlichen Notstand befohlene Pseudofreiheit analysiere. Da der Essay nicht in Auftrag der Verlage entstanden sei, habe der Autor über diese konzertierte Zensuraktion ein Buch veröffentlicht, das inzwischen auf dem…“

„… bereits die Landesarbeitsgerichte erreicht habe. Zwar bestehe möglicherweise ein Anrecht auf Teilerstattung des Kaufpreises einer elektrisch betriebenen Heizdecke für den Fußraum unter dem Schreibtisch, doch könne der Arbeitgeber das im Homeoffice verwendete Gerät wegen Gefahren für den Brand- und Unfallschutz in seinen Büroräumen keinesfalls einfach…“

„… habe CDU-Sozialwissenschaftsspezialist Spahn keine Antwort auf die zu erwartenden stark steigenden Krankenstände. Es könne nur durch den vollständig wegfallenden Kündigungsschutz aller Erkrankten eine wirtschaftlich befriedigende…“

„… gebe es zwischen Union und AfD erste Gespräche, die langfristigen Bedingungen für die deutsche Wirtschaft zu planen. Durch nachhaltige Konzepte könne die Politik die Erderwärmung gezielt ausnutzen, um die Umgebungstemperaturen auch im Winter an die Erfordernisse anzupassen. Merz und Weidel seien sich einig, dass durch eine vermehrte Lüftung die Warmluft besser genutzt und die Infektionsgefahr vermindert werden könne, ohne die Arbeitgeber durch kostspielige, nur dem Wohl der Arbeitnehmer dienende Geräte oder…“





Verbales Sondervermögen

3 10 2022

„Und das heißt jetzt wirklich so?“ „Das hat der Bundeskanzler doch schon gesagt.“ „Aber das ist irgendwie komisch.“ „Meinen Sie komisch komisch oder doof komisch?“ „Geht beides?“ „Vielleicht ist das ja auch ganz anders gemeint.“ „Also wissen wir jetzt noch gar nicht, was sich dahinter verbirgt?“ „Trotzdem hatte ich etwas anderes erwartet als ausgerechnet Doppelwumms.“

„Wer denkt sich so was bloß aus?“ „Ich gehe davon aus, dass das Scholz eingefallen ist.“ „Das macht es auch nicht besser.“ „Was will er denn bloß damit kommunizieren.“ „Dass es wummst.“ „Hätte er nicht besser einen Bums nehmen können?“ „Weil der Bums wummst?“ „Bumst nicht eher der Wumms?“ „Aber doppelt?“ „Ich weiß ja nicht.“ „Wahrscheinlich ist der Bums nur die Vorstufe zum Wumms.“ „Nicht umkehrt?“ „Das hört sich nicht so seriös an.“ „Also wenn das für Sie seriös klingt, dann will ich lieber nicht wissen, was Sie als seriös empfinden.“ „Naja, Gasdeckel halt.“

„Gerade bei Gas wäre ich vorsichtig.“ „Weil das komisch ist?“ „Wenn das wummst, dann war’s das jedenfalls.“ „Das wäre ja glatter Selbstmord.“ „Ob die Ampel das hinkriegt?“ „Nicht ohne Hilfe der Union.“ „Jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich!“ „Also ich finde, Doppelwumms klingt irgendwie martialisch.“ „Naja, es ist halt Zeitenwende.“ „Sie meinen, wir befinden uns im Energiekrieg?“ „Es ist ja nur die Frage: gegen wen.“ „Da wummst der Kanzler dann eben zurück, wenn die Konzerne uns wegwummsen wollen.“ „Die werden ja auch nur von Putin angerummst.“ „Nicht angewummst?“ „Das ist mir jetzt zu hoch.“ „Das Niveau?“ „Meine Güte, der Mann will eben eine gute Schlagzeile in den Medien haben.“ „Und Sie meinen, da greift man schon mal nach unten?“ „Wenn Sie dieselben Medien meinen wie ich, dann ja.“

„Was ist denn jetzt mit Gasdeckel?“ „Wenn, dann müsste es ein Gaspreisdeckel sein.“ „Oder eine Gaspreisbremse.“ „Wir haben doch schon den atmenden Gaspreisdeckel vorgeschlagen bekommen.“ „Für die röchelnde Schuldenbremse?“ „Das wäre dann ein flexibler Deckel.“ „Der dann was genau deckelt?“ „Den Preis.“ „Und das heißt, dass der Deckel nur da deckelt, wo der Preis auch flexibel ist?“ „Dann deckelt der gar nichts mehr.“ „Das ist wie eine Konservendose, die sich nach und nach aufbläht.“ „Mit dem Gas können Sie nicht viel anfangen.“ „Aber der Deckel soll ja über dem Preis auf dem Weltmarkt liegen.“ „Weil die Erzeuger ihr Gas woanders verkaufen?“ „Weil die sonst nicht genug Gewinn machen.“ „Entschuldigen Sie mal, aber welche Knalltüte denkt sich so einen Bockmist aus?“ „Lindner natürlich.“ „Na dann…“

„Können wir nicht lieber das Guter-Gaspreis-Gesetz machen?“ „Ein Gasverbraucher-Stärkungs-Gesetz wäre auch okay.“ „Das macht die FDP nicht mit, weil da die Energiekonzerne diskriminiert werden.“ „Ach was.“ „Dagegen hört sich dieser Doppelwumms ja fast harmlos an.“ „Wir könnten es doch als Guter-Doppelwumms-Gesetz…“ „Sie sind mittlerweile auch im verbalen Sondervermögen angekommen, oder?“

„Warum macht man eigentlich so einen Mist?“ „Weil die Leute irgendwas brauchen, worüber sie sich aufregen können, nehme ich an.“ „Das heißt, wir regen uns nicht über die versaubeutelte Politik der Umverteilung nach oben auf, sondern nur noch über den Namen, den dieser Mist kriegt?“ „Ich halte das für durchaus glaubwürdig, dass Scholz mit dem Deckel die Belastung der Bürger vermindern will.“ „Warum gibt er dem ganzen Verfahren dann so einen bescheuerten Namen?“ „Man muss es doch irgendwie griffig benennen, dass es den Bürgern auch im Gedächtnis bleibt.“ „So, dass sie sich im nächsten Wahlkampf noch daran erinnern?“ „Eher so, dass Doofe es kapieren, aber gleichzeitig nicht die Politiker für bescheuert halten.“ „Steiles Ziel.“

„Und wenn das ganze Ding schief geht?“ „Dann war’s wenigstens ein Wumms.“ „Mit einem Bums oder Wumms macht man sich als Regierung auch ganz schön angreifbar.“ „Die Union wird so oder so alles ablehnen, was sich dahinter verbirgt.“ „Auch wenn sie es vorher genau so gefordert haben?“ „Was hat bei Merz das eine mit dem anderen zu tun?“ „Stimmt auch wieder.“ „Vielleicht hätte er ja alles besser gemacht.“ „Sie haben auch zu viel Wumms abgekriegt, oder?“

„Bleiben wir doch mal bei der Frage: was ist denn, wenn der Wumms nun nicht wummst?“ „Weil sie den Preis nicht gedeckelt kriegen?“ „Es gibt ja nun mal auf dem Weltmarkt nicht ausreichend Gas für unseren Verbrauch.“ „Das war ja schon klar, dass wir trotz Deckel Gas sparen müssen.“ „Dann deckeln wir uns, während wir gedeckelt werden?“ „Dann haben wir den Doppeldeckelwumms.“ „Weil wir sonst Wumms unterm Doppeldeckel kriegen.“ „Und wenn dieser gedeckelte Deckel…“ „Was?“ „Der Verbrauch, der ja gedeckelt wird, der kann ja bei ungedeckeltem Deckel nicht…“ „Fangen Sie am besten noch mal ganz von vorne an.“ „Wenn wir nicht sparen, dann haben wir vielleicht noch genug Gas, aber bei einigen wird dann ja der Verbrauch über das gedeckelte Maß hinausgehen.“ „Wir reizen den Anreiz aus, obwohl der nicht mehr deckelt.“ „Die Industrie ist ja auch noch da.“ „Die muss sich dann irgendwie unter so den Rettungsschirm, der ja bestimmt…“ „Was!?“ „Also was machen wir, wenn es oberhalb des Deckeldeckels teuer wird, weil der Preisdeckel da über dem Deckelpreis liegt?“ „Sie meinen, was dann auf die Verbraucher zukommt?“ „Das kann ich Ihnen sagen: ein Doppelwumms.“





Im Schutz der Dunkelheit

29 09 2022

„… dazu aufgerufen habe, in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung zu reduzieren. Würde jede Gemeinde nur jeweils einen Baum beleuchten, so die Deutsche Umwelthilfe, könne ein erheblicher Mehrverbrauch an…“

„… klar ablehne. Die Union sehe es als die unumstößliche Freiheit sämtlicher Kommunen an, Form und Größe der festlichen Beleuchtung selbst zu bestimmen, weise aber darauf hin, dass die aus einer übermäßigen Ausschmückung mit Lichtern resultierenden Mehrkosten nicht durch die…“

„… hätte Wirtschaftsminister Habeck das Land nicht in diese katastrophale Lage gebracht, wenn er in den letzten zehn Jahren die erforderlichen Kernkraftwerksneubauten vorangetrieben hätte. Söder verlange eine sofortige Umkehr, um die kulturelle Identität Deutschlands und insbesondere Bayerns in eine zukunftsfähigere…“

„… es auch innerhalb der Koalition zu keiner Einigung gekommen sei. Lindner habe den Effekt des Konsumanreizes hervorgehoben, der sich auf das anstehende Weihnachtsgeschäft nur positiv auswirken könne, und wolle keine gesetzlichen Regelungen zum Stromsparen in den privaten…“

„… nichts damit zu tun habe, aber weiterhin notwendig sei. Kretschmer wolle sich auch ohne eine Weihnachtsbeleuchtung in Sachsen für die Öffnung von Nord Stream 2 und sämtliche…“

„… von mindestens einer Million 100-Watt-Glühlampen anbringen lasse. Kubicki wolle die Lichtinstallation, die aus dem Weltraum zu sehen sein werde, direkt im Vorgarten seines…“

„… es zu den westlichen Werten gehöre, die deutschen Innenstädte mit Illuminationen in der Weihnachtszeit auszustatten. Weidel sehe in der Verbotsdebatte ein klares Anzeichen der von den Grünen geförderten Zwangsislamisieriung, die daneben auch für die Dunkelheit sorge, in deren Schutz nordafrikanische Messerstecher sich an deutschen Frauen und…“

„… für weitere Insolvenzen sorgen werde, wenn sich Schausteller auf den Weihnachtsmärkten die Beleuchtung nicht mehr leisten könnten. Lindner sehe immerhin die Möglichkeit, durch eine Steuersenkung für Spitzenverdiener die Kaufkraft etwas zu erhöhen, wenn im Gegenzug der Betrieb von Atomreaktoren bis mindestens…“

„… zu einem Kompromiss in der Versorgung mit Elektrizität bereit sei. Giffey könne sich zur Entlastung des Berliner Haushalts eine temporäre Abschaltung des Stromnetzes in der Hauptstadt vorstellen, die auch während der Feiertage eine…“

„… es nicht der Markt sei, der die Strompreise regele, sondern eine Marktverzerrung, die höheren Verbrauch durch komplizierte Mechanismen mit höheren Kosten beantworte. Lindner habe gute Erfahrungen mit der Spritpreisbremse gemacht, die er auch hier für ein geeignetes Mittel halte, die in den Weihnachtstagen entstehenden Belastungen der Energiekonzerne mit einem deutlichen…“

„… nicht mehr sein Bayern sei, wenn dieser linksfaschistische Terror der Bundesregierung per Gesetz über die Menschheit hereinbreche. Alle mit dem christlichen Glauben verbundenen Bräuche wie Winnetou, das Oktoberfest und die straffreie Vergewaltigung in der Ehe würden für Aiwanger untrennbar zum weihnachtlichen Fest in der…“

„… Merz darauf hingewiesen habe, dass durch die Abwärme der Straßenbeleuchtung auch ein entscheidender Teil des Beheizungsproblems in den Wohnungen gelöst werden könne. Er werfe der Regierungskoalition vor, nicht nachhaltig genug zu denken und keine technologieoffenen Ansätze in…“

„… bestehe für Weidel Verdunkelungsgefahr im Verzuge. Der Bundeskanzler müsse augenblicklich von seinem Amt zurücktreten und sich vor dem Volksgerichtshof dafür verantworten, dass er die Zerstörung der BRD GmbH mit dem…“

„… die Feuerwehr insbesondere vor den selbst gebauten Alternativen zur elektrischen Beleuchtung warne. Es müsse daher weiter erlaubt bleiben, seine Wohnung mit handelsüblichen Lichterketten zu dekorieren, da die brandbedingte Übersterblichkeit sonst ein erhebliches Maß an…“

„… zu einem innerparteilichen Zerwürfnis gekommen sei. Anders als andere AfD-Führer sei für Gauland eine abgedunkelte Innenstadt durchaus angenehm, da sie ihn an die größte Zeit im Reich erinnere. Dazu halte er es für einen großen Vorteil, durch Lichtabschaltung die alliierten Flieger über dem deutschen Luftraum in die Irre zu…“

„… in einem offenen Brief gegen diesen Akt staatlicher Bevormundung protestieren wollten. Zeh, Precht und Schwarzer hätten zwar keinerlei argumentative Basis, es sei ihnen aber wichtig, dass ihre Namen in einem offenen Brief gegen die…“

„… habe Gauland seinen Standpunkt vor der AfD-Führung verteidigt. Er halte eine Aufhebung der Beleuchtung rund um die Wintersonnenwende für kulturell geboten, werde als Ehrenvorsitzender die Inszenierung eines Fackelzugs durch Berlin, einen Aufmarsch auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und eine gemeinsam mit Querdenkern und PEGIDA geplante…“

„… insgesamt elf Geldauszahlungsautomaten in Schleswig-Holstein durch Gaseinleitung gesprengt worden seien. Die Polizei habe Kubicki auf frischer Tat ertappt. Er habe neben den Beschaffungskosten für die Leuchtmittel eine Nebenkostennachzahlung sowie eine Stromrechnung in Höhe von…“





Ein Kilo Watt

27 09 2022

„… es eine Absprache zwischen den Nordländern gebe, die Preise für elektrischen Strom einseitig zu Lasten der Gebiete zu kürzen, die die Einspeisung von erneuerbaren Energie nicht aus eigenen…“

„… nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Söder fordere weiterhin einen Einheitspreis, da die Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik überall gleich sein müssten, was die Verbotspolitik linker Extremisten in der kommunistischen Koalition um den Kanzler mit Hilfe terroristischer…“

„… stehe es nicht zur Debatte, ob Bayern seine Elektrizitätsversorgung mit Hilfe niedersächsischer Kraftwerke decken müsse. Für die Landesregierung in Hannover sei es vielmehr die Frage, ob man auch weiterhin gewillt sei, elektrischen Strom in den Freistaat zu…“

„… einer Stromautobahn in Nord-Süd-Richtung eine klare Absage erteile. Für die CSU sei die Idee von Gebühren für die reine Durchleitung von Strom vollkommen absurd, wie dies zuvor nur durch die Pläne einer Autobahnmaut für Ausländer oder den Bau einer zweiten Stammstrecke im Bereich der…“

„… man zwar diskutieren könne, es müsse aber eine vernünftige Lösung für die Wirtschaft in den Fortschrittsregionen Deutschlands geben. So halte Kretschmann die Hinwendung zu mehr Ökologie für durchaus wünschenswert, es dürfe aber für die Autoindustrie und deren Anteilseigner niemals die Gefahr einer nachhaltigen…“

„… werde Bayern sogar zu widerrechtlichem Verhalten gezwungen. Solange die norddeutschen Länder keine Probleme mit dem Aufbau von Windparks hätten, da sie die Standortvorteile ihrer Meeresküsten nutzen würden, seien sie verpflichtet, diesen Vorsprung an geografisch benachteiligte Regionen weiterzugeben. Würde Söder aber eine ähnlich hohe Dichte an Anlagen im eigenen Land aufbauen, so müsse er vorsätzlich gegen die eigene Abstandsregel verstoßen und sich damit in die…“

„… habe sich Aiwanger im Winnetou-Kostüm an den Zaun des Bundeskanzleramts gekettet. Er führe ein Plakat mit, auf dem er die Zerstörung des christlichen Abendlandes durch Gendern, Blackouts und strafbewehrten Zwangsveganismus anprangere, sollte der Freistaat Bayern nicht umgehend durch ein Sondervermögen in Höhe von…“

„… der Transport von erneuerbaren Energien geringere Kosten erzeuge, als die ökofaschistischen Parteien die Bevölkerung glauben machen würden. Dobrindt habe bei seinem letzten Nordseeurlaub auf Rügen mehrmals Windsäcke gesehen, die sich in großer Stückzahl hervorragend für einen Versand auf der Autobahn und durch große Luftschiffe bis zum gewünschten Punkt auf der…“

„… werfe der CSU-Chef den norddeutschen Bundesländern mangelnde Solidarität vor. Um die landestypischen Traditionen wie Oktoberfest und Christkindlesmarkt aufrecht zu erhalten, könnten Schleswig-Holstein und Niedersachsen lieber die von ihnen vorgeschlagenen Energiespartipps für Arbeitslose auf gesetzlicher Basis für die…“

„… sehe Aiwanger als nächstes eine Bestrafung der Städte, da der Stromtransport aus ländlichen Erzeugungsgebieten in die Ballungsräume nur mit umständlich und teuer zu verlegenden Leitungen quer durch die…“

„… sei auf den Ostseehalligen Norderney, Sylt und Vogelsand kein Mangel an Watt festzustellen. Dobrindt fordere daher von jedem Bewohner die Abgabe von einem Kilo Watt pro Tag und Person, die nur durch eine Besteuerung der…“

„… habe Scheuer vor den sprunghaft steigenden Ausgleichzahlungen gewarnt, die sich aus einer regelmäßigen Abregelung der Windkraftanlagen ergeben könne. Diese der Verantwortungslosigkeit früherer bayerischer Regierungen geschuldete Misere, die aus der konstanten Weigerung entstehe, eine Stromtrasse zu bauen, werde umgehend dazu führen, dass sich norddeutsche Kraftwerksbetreiber durch Subventionen der Bevölkerung im armen Bayernland ohne Arbeit eine milliardenschwere…“

„… auch in einer Leichtbaukonstruktion aus Holzresten und Gasbeton nicht möglich sei. Die Energiekonzerne hätten Söder außerdem darauf hingewiesen, dass es für die bis März 2023 im Freistaat geplanten 650 Kleinstreaktoren auf dem EU-Markt weder spaltbares Material noch eine…“

„… komme es für die CSU nicht darauf an, dass die Nordländer zuvor in den Bau von Windrädern investiert hätten. Dieser Vorteil sei nach Scheuers Ansicht nur daraus entstanden, dass Bayern seit Jahren jede Investition verweigert habe, weshalb der Freistaat jetzt auch eine Entschädigung für das Ausnutzen dieser zusätzlichen Überlegenheit im…“

„… dass die Nutzung erneuerbarer Energien nur in den Bundesländern erlaubt sein dürfe, die sich gleichzeitig als Standort für ein nukleares Endlager zur Verfügung halten würden. Kritiker seien der Ansicht, Dobrindt habe diesen Gesetzesvorschlag nicht ausreichend…“

„… durch einen Ringtausch hergestellt werden könnte. Kretschmer habe vorgeschlagen, das durch Fracking in Niedersachsen gewonnene Erdgas in Russland gegen Uranerz zu tauschen, das möglichst nicht grenznah gebaute neue Atomkraftwerke in Frankreich zur Stromproduktion nutzen würden, was wiederum zum Kauf von Erdgas, sobald Nord Stream 2 durch die Friedensverhandlungen mit dem Präsidenten der…“

„… die Preisbindung an der Energiebörse für die Christsozialen derzeit nicht zur Disposition stehe. Eine hastige Neuordnung sei für Söder in den politisch turbulenten Zeiten vor der kommenden Landtagswahl in Bayern ohnehin kein…“





Deckel

15 09 2022

„Also doch kein Kostendeckel?“ „Weil das ja sonst eine Preisbremse wäre.“ „Also statt Preisstopp?“ „Ich dachte, das wäre eine Obergrenze?“ „Das ist dann aber Marktverzerrung.“ „Wenn die Ausgaben steigen?“ „Wenn die Einnahmen nicht steigen können, weil das der Markt regelt.“

„Ich habe das nicht ganz verstanden.“ „Da sind Sie auf einem guten Weg, das geht der Regierung auch so.“ „Irgendwie müssen die doch die Kosten reduzieren.“ „Ich dachte, das machen die Bürger?“ „Nein, die Industrie.“ „Sie meinen Unkosten.“ „Das sind andere Kosten als Kosten?“ „Also ich habe noch nie von einem Unkostendeckel gehört.“ „Da werfen Sie mal einen Blick auf die Steuererklärung eines Mittelständlers mit Privatjet.“ „Haben die denn irgendwo eine Obergrenze?“ „Für Flugbenzin bestimmt, sonst hätten sie ja keinen Privatjet mehr.“

„Bleiben wir doch erst mal beim Strom.“ „Da könnte man die Atomkraftwerke…“ „Das ändert ja nichts an den Preisen.“ „Aber an den Kosten.“ „An den Kosten, die dann den Preis ausmachen?“ „Ist das nicht umgekehrt?“ „Das eine zahlt ja nicht der Verbraucher.“ „Dann müssen wir uns nur überlegen, ob das für die Wirtschaft gut ist.“ „Die soll ja durch die hohen Kosten…“ „Ich dachte, die Wirtschaft zahlt die?“ „In den Kosten stecken ja schon die Gewinne mit drin.“ „Man müsste also die Gewinne deckeln?“ „Das geht ja nicht.“ „Weil das sonst der Markt deckelt?“ „Sie meinen: regelt.“ „Oder so.“ „Man kann ja vorher nicht sagen, wo die Kosten aufhören und wo der Gewinn anfängt.“ „Ich dachte, das steht in der Bilanz?“ „Also wenn ich etwas einkaufe, dann weiß ich doch auch, wie teuer das war.“ „Vielleicht sollte man die Kosten für den Einkauf deckeln.“ „Sie meinen die Unkosten.“ „Die habe ich ja dann nicht mehr, wenn ich sie an den Verbraucher weiterreiche.“ „Aber der hat dann ja auch Unkosten.“ „Deshalb kann man ja nicht die einen Unkosten deckeln und die anderen nicht.“ „Weil das eine keine Unkosten sind?“ „Warum deckelt man dann nicht nur die Kosten?“ „Vielleicht wachsen dann die Unkosten?“ „Das klingt total bescheuert.“ „Dann könnte das wirtschaftlich sogar richtig sein.“

„Dann sollte man das mit den Deckeln vielleicht wirklich mal probieren.“ „Und auf welchem Niveau soll man dann die Preise einfrieren?“ „Wo war denn der Preis vor dem Krieg?“ „Sie meinen jetzt den Krieg gegen erneuerbare Energien in Deutschland, richtig?“ „Damals war das aber auch nicht für jeden bezahlbar.“ „Aber die Wirtschaft hat nicht ständig gesagt, dass die Kosten zu hoch sind.“ „Deshalb sollte man jetzt als erstes der Wirtschaft helfen.“ „Weil die sonst ihre Kosten an die Verbraucher weiterreichen?“ „Ich dachte, die reichen nur ihre Unkosten…“ „Fangen Sie schon wieder mit dem Unsinn an?“ „Wenn Unkosten Unsinn sind, machen dann die Kosten Sinn?“ „Wenn Sie Unsummen mit den Unkosten verdienen?“ „Das muss dann eben gedeckelt werden.“ „Deshalb ja die Preisbremse.“ „Das ist ja auch nur ein anderer Name dafür.“ „Dann kann man’s aber machen, obwohl es nicht im Koalitionsvertrag gestanden hat.“ „Stand der Krieg denn drin?“ „Die Grünen haben vorher so viel darüber geredet, deshalb konnte man das nicht ernst nehmen.“ „Vielleicht hätte man in dieser Regierung noch ganz andere Sachen deckeln sollen.“ „Hätte das Unkosten vermieden?“ „Auf jeden Fall hätten wir dann jetzt mehr Gewinne.“

„Warum haben wir uns diese ganzen Fragen eigentlich nicht damals gestellt?“ „Damals?“ „Als die Union, die jetzt radikale Maßnahmen von der Regierung verlangt, alles getan hat, um das Land in diese Scheiße zu reiten?“ „Da mussten die Minister dafür sorgen, dass die Verantwortung gedeckelt werden konnte.“ „Außerdem brauchten wir damals auch unbedingt Fachleute aus dem Mittelstand, die dafür gesorgt haben, dass der Besitz eines Privatjets jemandem als Wirtschaftskompetenz angerechnet werden konnte.“ „Und es ging damals auch schon um Unkostenvermeidung.“ „Allerdings bei den Parteien.“ „Und dann bei den Energiekonzernen.“ „Weil die ja auch irgendwie Wirtschaft sind.“ „Und theoretisch Steuern bezahlen könnten.“ „Die dann im Bundeshaushalt landen.“ „Und die kann man dann wieder für die Wirtschaft ausgeben.“ „Könnte man, theoretisch.“ „Wenn sie die nicht gedeckelt hätten.“ „Weil sie eben keine Steuern zahlen wollten.“ „Was als Wirtschaftskompetenz gilt.“ „Zumindest bei den Politikern, die das mitgemacht haben.“ „Um sich dann einen Privatjet leisten zu können.“

„Andererseits werden ja die Energiepreise auch wieder fallen.“ „Die Wirtschaft setzt jetzt schon auf erneuerbare Energien.“ „Und in der Zwischenzeit?“ „Müssten wir das deckeln.“ „Die Preise?“ „Die erneuerbaren Energien natürlich.“ „Weil sonst die Wirtschaft…“ „Also die Energiekonzerne?“ „Das ist doch dasselbe!“ „Jedenfalls haben die dadurch eine Menge Unkosten.“ „Aber auch Gewinne.“ „Die könnte man ja jetzt deckeln.“ „Damit die Unkosten für die anderen Energiekonzerne nicht mehr so hoch sind.“ „Und das verkaufen wir dann als Preisstopp?“ „Ich dachte, das sei eine Obergrenze?“ „Natürlich nicht für die Preise, die bleiben ja gleich.“ „Und was wird dann verteilt?“ „Die Gewinne selbstverständlich.“ „Warum nur die Gewinne?“ „Weil erneuerbare Energien zu wenig Unkosten abwerfen, um sie zu verteilen.“ „Das ist natürlich ein Nachteil.“ „Deshalb ist die Verteilung ja auch so gerecht.“ „Und der Deckel?“ „Welcher Deckel denn bitte?“ „Für die Gewinne?“ „Was meinen Sie wohl, wer den nicht zahlt.“





Sterbebegleitung

5 09 2022

„Und das soll jetzt der große Wurf sein?“ „Sie hatten etwas von Wucht gesagt.“ „Lächerlich.“ „Da stellt sich doch jetzt die Frage, wer das alles bezahlen soll.“ „Die Mittelschicht.“ „Sie hatten die Frage nicht verstanden: nicht, wem man das alles bezahlt.“ „Und Sie verstehen hoffentlich bald die Antwort.“

„Wir könnten ja auch mal über alternative Maßnahmen nachdenken.“ „Noch mehr?“ „Wer soll das denn alles bezahlen.“ „Es geht eben nicht mehr um zusätzliche Entlastungen, sondern um die, die viel mehr bringen und nicht ständig mit einer neuen Einmalzahlung erkauft werden müssen.“ „Sie meinen jetzt komplizierte Konstruktionen, dass man Eltern im ALG-II-Bezug nicht das Kindergeld als Einkommen wieder wegnimmt.“ „Das wäre ja auch ungerecht, wenn man solche Leute dafür belohnt, dass sie Kinder bekommen, obwohl sie es sich gar nicht leisten können.“ „Nein, wir brauchen eine ganz andere Herangehensweise, die endlich eine Gesamtsituation, multikausale Fehlentwicklungen und eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung sieht.“ „Gesamtgesellschaftlich?“ „Das heißt, dass die Menschen, die mit Geld umgehen können, auch weiterhin für die zahlen dürfen, die’s nicht können.“

„Man könnte ja ab Oktober das Neun-Euro-Ticket wieder einführen.“ „Mir ist kein einziger Aufsichtsratsvorsitzender oder Chefarzt bekannt, der das bräuchte.“ „Sehen Sie’s mal so, wenn die prekär Beschäftigten 520 Euro im Monat kriegen, dann können sie das bald von ihren Steuern wieder mitbezahlen.“ „Und die Reichen?“ „Ach, man nimmt, was man kriegt.“ „Trotzdem würden sie es nicht nutzen.“ „Dann sollen sie es eben nicht kaufen.“ „Was nicht gekauft wird, ist für den Markt auch nicht notwendig.“ „Das könnte man dann von Sportwagen aber auch sagen.“ „Es gibt immerhin eine ganze Industrie, die die herstellt.“ „Und die Händler!“ „Außerdem würden die Leistungsträger bald in andere Länder abwandern, wenn es hier keine Sportwagen mehr gäbe.“

„À propos Sportwagen…“ „Sie hatten jetzt eine Kaufprämie für SUVs erwartet?“ „Die gibt’s schon.“ „Warum?“ „Weil dafür immer Geld da ist.“ „Nein, ernsthaft: wir brauchen ein Tempolimit.“ „Sind Sie noch ganz bei Trost!?“ „Dann kauft sich doch keine Sau mehr einen Sportwagen!“ „Das ist mal wieder so eine typisch ideologische Hassidee, die Sie als verkappter Stalinist nur benutzen, um den Leistungsträgern…“ „Also Krankenpflegern und Polizeibeamten?“ „Das sind doch keine Leistungsträger!“ „Weil sie so selten Sportwagen fahren?“ „Verzicht ist ja gut und schön, aber dann auch für alle und nicht nur für die, die sich ein Auto leisten können.“ „Dann könnten wir ja auch wieder Klassenjustiz und Klassenwahlrecht einführen.“ „Das würde uns wenigsten vor linken Spinnern in der Regierung schützen.“ „Wenn Ihnen Atomstrom lieber ist, wie wäre es mit Neuwahlen?“

„Zum Glück haben sie uns diesen Quatsch mit der Steuerersenkung auf pflanzliche Lebensmittel erspart.“ „Davon profitieren ja auch wieder nur die Linken!“ „Wieso nur die Linken?“ „Die sind doch alle Veganer.“ „Lassen Sie uns doch lieber Fleisch teurer machen.“ „Sind Sie wahnsinnig!?“ „Am Ende darf ich mit meinem Steak auch noch ihre Grünkernscheiße subventionieren!“ „Das wäre doch nur logisch, wenn die CDU inzwischen mit den Gewinnen aus erneuerbarer Energie Gaskraftwerke fördern will.“ „Davon wird ja auch das Gas billiger und wir müssen nicht ständig Entlastungspakete beschließen.“ „Je weniger Ressourcen wir damit verbrauchen, desto besser für die Umwelt.“ „Es geht hier aber gerade nicht um die Umwelt, können Sie mit Ihrer verdammten Ideologie nicht endlich mal in der Realität ankommen?“ „In der Realität sind wir gründlich falsch abgebogen und haben das, was wir Wohlstand nennen, durch einen komplett aus dem Ruder gelaufenen Energieverbrauch von den ärmeren Ländern finanzieren lassen.“ „Ich lasse mir doch mein Steak nicht auch noch von den Überschwemmungen in Pakistan vermiesen!“

„Und die kalte Progression?“ „Das wird die CDU aus Prinzip im Bundesrat verhindern.“

„Immerhin kommen Sie uns nicht mit einer Übergewinnsteuer.“ „Die heißt nur anders.“ „Ich tippe, da musste jemand sein Gesicht wahren.“ „Für die Zeit nach der Politik?“ „Das sind ja bloß wenige Jahre.“ „Und Zufallsgewinne, das klingt ja auch irgendwie total gerecht.“ „Am Ende steht dann in der nächsten Putin-Kampagne, dass die Regierung Erben mit 100% besteuern will.“ „Das wird in der Bundesrepublik kein vernünftiger Mensch fordern.“ „Erzählen Sie das den Querpfeifen.“ „Also die, für die ein Großteil dieser populistischen Politik gerade die globale Sterbebegleitung veranstaltet?“ „Warum sind Sie immer so kritisch?“ „Weil das alles zu spät kommt.“ „Hätte Putin den Krieg Ihrer Meinung also einfach früher beginnen sollen?“ „Nein, aber wir die Energie- und die Verkehrswende.“ „Jetzt warten Sie’s doch erst mal ab.“ „Sie sind gut, wir warten auf eine Strompreisbremse, von der keiner weiß, wie sie rechtlich funktioniert, was sie bringt und ob sie in den nächsten Jahren überhaupt realisiert wird, und dazu wird die CO2-Bepreisung nicht mehr angepasst, damit wir noch mehr Energie verschleudern, um die Folgen des Klimawandels in den Griff zu kriegen.“ „Meinen Sie denn, da kann man noch was mache?“ „Da bräuchten wir eine dauerhaft veränderte Politik, dann müssten wir uns nicht ständig Einmalzahlungen ausdenken.“ „Dazu müsste die Regierung vielleicht einmal ihren Job machen. Einmal.“





Wohlstandsverlust

31 08 2022

„Haben Sie noch irgendwelche Ideen, wie wir den Wohlstandsverlust aufhalten können?“ „Moment, welcher Wohlstand?“ „Naja, was man so hat.“ „Das heißt also, wenn man den Wohlstand erhalten will, muss man das, was man noch hat, verkaufen?“ „Das könnte kommen.“ „Aber dann hat man ja erst recht keinen Wohlstand mehr.“

„Wir könnten ja Wohlstand neu definieren.“ „Im Sinne der längst fälligen Neugewichtung von Besitz und Einkommen, nehme ich an.“ „Ich dachte eher an ein bisschen mehr Dankbarkeit.“ „Wenn Sie am Morgen in Ihrer unbeheizten Wohnung aufwachen, dann sind Sie dankbar, dass Sie nicht auf der Straße erfroren sind?“ „Sie sehen das viel zu ideologisch.“ „Dann lassen Sie uns doch besser über Besitz und Einkommen reden.“ „Es gibt ja Menschen, die gar nicht so hohe Einkommen haben, wie Sie sich das vorstellen.“ „Wenn ich einen entsprechen hohen Besitz hätte, würde ich auch nicht unbedingt ein hohes Einkommen brauchen.“ „Man kann doch von den Menschen, die viel besitzen, nicht erwarten, dass sie ihren Besitz nur deshalb veräußern, weil andere nichts besitzen.“ „Es sei denn, es handelt sich um eher geringeren Besitz wie beispielsweise eine Altersvorsorge, die man aufbrauchen muss, weil man zwischenzeitlich kein Einkommen mehr hat.“ „Erwarten Sie dann auch, dass jemand, der viel besitzt, einen Teil davon verkauft, nur damit jemand, der wenig Einkommen hat, seinen Besitz davon vergrößern kann?“ „Was stört Sie daran?“ „Wenn Sie einen größeren Besitz wollen, sollten Sie sich doch eher um ein höheres Einkommen bemühen.“ „Deshalb erwarte ich ja auch, dass die, die viel Besitzen, davon die Steuern zahlen, die mein Einkommen weniger beschneiden würden.“ „Und Sie halten das für machbar?“ „Da die, die über hohe Einkommen verfügen, derzeit schon ihre Steuern vermeiden, eher nicht.“

„Wenn Sie mal ein bisschen konstruktiv denken würden, würden Sie sich eher dafür interessieren, wie Sie ein Vermögen aufbauen können.“ „Durch Erben?“ „Dann übernehmen Sie ja einfach nur ein Vermögen, aber Sie bauen keins auf.“ „Sie haben sich also bereits damit beschäftigt, wie Vermögen entstehen.“ „Das kann ja auch in kleinem Umfang beginnen.“ „Zum Beispiel, indem man möglichst schuldenfrei bleibt.“ „Wenn Schulden etwas weiter anwachsen, findet sich meist auch ein Weg, sie aus der Welt zu schaffen.“ „Immer vorausgesetzt, man besitzt ein entsprechendes Vermögen.“ „Als Bank braucht man schließlich auch Sicherheiten.“ „Zum Beispiel staatliche Rettungsprogramme.“ „Deshalb müssen wir jetzt ja sehen, dass wir ohne staatliche Hilfe den Wohlstand erhalten können, damit der Staat genug Geld hat, um solche Programme auch weiterhin anzubieten.“ „Und dann zu hoffen, dass sie nicht in Anspruch genommen werden.“

„Vielleicht könnten mehr Leute einen Nebenjob annehmen.“ „Sie meinen, wer im Schichtbetrieb in der Fabrik steht, hat sicher noch Zeit, nachts Taxi zu fahren.“ „Das ist ein blödes Beispiel, aber Sie haben recht.“ „Dann bräuchten wir nur noch genug Nebenjobs.“ „Eigentlich sollte das auch schon eine Wohngeldreform regeln, damit die Menschen mehr Geld zur Verfügung haben.“ „Wissen Sie, wie lange man auf die Bewilligung so eines Antrags wartet?“ „Dann suchen Sie sich einen Nebenjob in einen Amt für Wohngeld, damit tun Sie Ihren Mitbürgern auch noch etwas Gutes.“ „Das klingt bürgernah, ungefähr wie der Vorschlag, dass sich Hartz-IV-Empfänger gegenseitig die Haare schneiden.“

„Das ist ein gutes Stichwort, wir könnten doch die eigentliche Idee dieser Reform mal wieder in den Fokus nehmen und uns mehr auf unsere wahren Talente besinnen.“ „Ich beispielsweise habe ja die Veranlagung, für ausreichende Löhne zu arbeiten.“ „Das hilft uns aber nicht weiter.“ „Das war klar, das hilft nur der Wirtschaft.“ „Mit der Haltung werden Sie nie ein Vermögen aufbauen.“ „Je weniger Einkommen man akzeptiert, desto schneller wird man reich?“ „Nein, aber es geht doch um geringes Einkommen oder gar kein Einkommen.“ „Das ist wie mit dem Mindestlohn, der ja bekanntlich schon dreimal die Wirtschaft komplett zerstört hat.“ „Ich verstehe ja Ihren Unmut…“ „Das bezweifle ich.“ „… aber diese schockartigen Veränderungen sind nicht zu bewältigen.“ „Deshalb soll jetzt der Bürger den Gürtel enger schnallen, damit die Wirtschaft nicht plötzlich doppelt so hohe Dividenden kassiert statt dreimal so hohe.“

„Ich glaube, Sie haben auch ein vollkommen falsches Bild von Wohlstand.“ „Verstehe, ich bin vermutlich zu materialistisch eingestellt.“ „Das würde ich noch gar nicht mal sagen.“ „Sie kommen jetzt bestimmt gleich mit der sozialen Nummer.“ „Es könnte doch mehr ehrenamtliche Tätigkeiten in der Pflege geben.“ „Das hilft bestimmt vielen von uns, immer vorausgesetzt, sie besitzen eine Klinik oder wenigstens Aktien von so einem Konzern.“ „Vielleicht haben wir dann ja mehr Menschen, die sich für dieses Berufsbild interessieren.“ „Da reicht sicher ein bisschen Applaus auf dem Balkon, da es sich nicht um professionelle Pflege handelt, für die man ein angemessenes Einkommen beanspruchen kann.“ „Haben Sie denn keinen Vorschlag für eine nachhaltige Rettung des Wohlstands?“ „Spielen Sie Lotto?“ „Was ist das denn für eine Frage?“ „Dann gründen ich eben einen Gaskonzern.“ „Und dann!?“ „Dann zünde ich mir die Kippen am Geldschein an und pfeife darauf, was aus Ihrem verschissenen Wohlstand wird, Sie bürgerlicher Parasit!“